Der Mordfall: Gefährten haben Uthman auf dem Gewissen? [Teil 2]

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie, seine Ehefrauen und seinen Gefährten.

Dies ist die Fortsetzung zu unserem  Artikel – Der Mordfall: Gefährten hatten ʿUṯmān auf dem Gewissen? [Siehe hier] – worin die Schiiten wiederholt einige der Prophetengefährten des Mordes an den dritt-besten Menschen (raḍiallāhu anhu) nachdem Propheten ﷺ bezichtigen. Diesmal gestalten wir die Sache anders und fassen alles zusammen, welche Mutmaßungen Sie den Prophetengefährte anhängen, die sie den Laien quasi als Tatsachen unterjubelt wollen; die Überlieferungen haben wir dennoch in den Fußnoten versehrt.

■ (1) Der erste Verdächtige: al-Ḥajjāj ibn Amr ibn Ghazīyyah al-Anṣārīyy:

al-Ḥajjāj ibn Amr [1] wird vorgeworfen, unter den Rebellen gewesen zu sein und mitgeholfen zu haben, das Haus von ʿUṯmān (raḍiallāhu anhu) belagert zuhaben. [2] Dabei hat er Marwān ibn al-Ḥakam (raḍiallāhu anhu) am Tage der Belagerung schwer verletzt, bis dieser fiel. [3] Wir sagen dazu, dass alle Überlieferungen, die das behaupten,  schwach sind. Dass er unter den Rebellen gewesen war, berichtet lediglich Abū Miḫnaf, einen berüchtigten Lügner. Das er Marwān verletzt hätte, so ist die Überlieferungskette diesbezüglich nicht mal vollständig (Maqtū‘). Außerdem gibt es unterschiedliche Berichte, welche Person tatsächlich Marwān an diesem Tag verletzt hat, jedoch weiß Allāh es am besten.

Damit wird al-Ḥajjāj ibn Amr (raḍiallāhu anhu) freigesprochen.

■ (2) Der zweite Verdächtige: Rifa’a ibn Mālik al-Anṣārīyy al-Badrīyy:

Rifa’a ibn Mālik [4] wird vorgeworfen, eines der Türen von ʿUṯmān (raḍiallāhu anhu) mit Brennholz abgefackelt zu haben, und so den Zutritt für die Aufrührer verschafft zuhaben. [5] Bei der Analyse dieses Bericht, fanden wir erneut Abū Miḫnaf vor und somit wird sie zurückgewiesen.

Damit wird Rifa’a ibn Mālik (raḍiallāhu anhu) freigesprochen.

■ (3) Der dritte Verdächtige: Abdullāh ibn Mas’ūd:

Ihm wird vorgeworfen, vor seinem Tod gesagt zu haben, dass das Blut von ʿUṯmān erlaubt (Halal) sei. [6] Der Bericht ist eine klare Erfindung (Mawdū‘); in der Kette befindet sich drei offensichtliche Lügner und zwar Hishām al-Kalbīyy, Abū Miḫnaf und Awanāh.

Folglich wird Abdullāh ibn Mas’ūd (raḍiallāhu anhu) freigesprochen.

■ (4) Der vierte Verdächtige: Aslam ibn Āws ibn Bijara al-Anṣārīyy:

Ihm wird vorgeworfen, die Beerdigung von ʿUṯmān (raḍiallāhu anhu) verhindert zu haben. [7] Zuerst einmal ist es nicht mal bewiesen, dass er ein Prophetengefährte ist [8] und sollte es doch bestätigt sein, dann ist der Bericht völlig schwach. Abū Dinār ibn Najjar ist Unbekannt (Majhūl) und Mukhallad ibn Khaffāf al-Ghafarīyy ist akzeptiert (Maqbūl) gemäß Ibn Ḥājar, während al-Bukhārī seine Stellung für Fragwürdig (fiḥī Naẓar) erklärt. [9]

Somit, wenn keine weiteren Einwände vorliegen, ist er freizusprechen.

■ (5) Der fünfte Verdächtige: Abdullāh ibn Ukāym al-Juhānīyy:

Ihm wurde vorgeworfen, am Blute ʿUṯmān (raḍiallāhu anhu) teilgenommen zu haben, weil er den Leuten von seinen Fehltritten erzählt hätte und folglich Spaltung und Hass geschürt hat. Dies überliefert Ibn Sā’d mit einer authentischen Kette. [10] Doch bevor wir darauf eingehen, muss klar gestellt werden, dass er kein Prophetengefährte war, sondern ein Tabi’ī. [11] Was den Bericht anbelangt, so reicht es nicht für eine Verurteilung aus, nur weil er einige  Kritikpunkte an ʿUṯmān raus gelassen hat. Denn er hat diese Tat bereut, als er Schuldgefühle bekam. Denn seine Absicht war es nicht ʿUṯmān in Verruf zubringen oder das es zu seiner Tötung endet, vielmehr lag seine daran, dass sie ihm Ratschläge geben. Es ist von ihm auch bekannt, dass er ʿUṯmān sehr geliebt hat. [12]

Somit wird Abdullāh ibn Ukāym (raḥimahullāh) freigesprochen.

■ (6) Der sechste Verdächtige: Ammār ibn Yaṣir:

Diesen edlen Gefährten wird vorgeworfen, er habe das Blut von ʿUṯmān als belanglos angesehen. Dies wird unteranderem bei at-Ṭabarānīyy verzeichnet. [13] Beim Hingucken der Kette fällt uns zwei Mängel auf; der erste Überlieferer namens Muḥammad ibn Amr ibn Alqamah al-Laythīyy ist Wahrhaftig (Sadūq), litt jedoch unter Wahnvorstellung [14]; der zweite ist sein Vater Amr ibn Alqamah ibn Waqqāṣ al-Laythīyy, er ist solange akzeptiert (Maqbūl) [15], wenn gesicherte Überlieferung vorhanden sind. Wenn nicht ist er als Schwach (Dā’if) einzustufen. Da es also keine anderen gesunden Wege bezüglich dieses Geschehen berichtet worden ist, ist sie abzulehnen. Im Allgemeinen sind die Überlieferungen worin man Ammār in einem sehr schlechten Licht darstellt, entweder schwach oder erfunden.

Daher wird Ammār ibn Yaṣir (raḍiallāhu anhu) definitiv freigesprochen.

■ (7) Der siebte Verdächtige: Muḥammad ibn Abī Hudhāyfah:

Ihm wurde vorgeworfen die Ägypter gegen ʿUṯmān gehetzt und in manchem Berichte sogar mitgetötet zu haben. Dies verzeichnen viele Historiker unteranderem at-Ṭabarīyy; sie alle zu erwähnen, würde einige Seiten füllen. Jedoch fassen wir alles zusammen. Zunächst einmal ist es um seine Gefährtenschaft umstritten. Was nun die Behauptungen angehen, so stammen sie von al-Waqidīyy und Sayf ibn Umar at-Tamimīyy ab; beide Unvertrauenswürdig. Und auch wurde dies von einem Vertrauenswürdigen Überlieferer namens Yazīd ibn Abī Ḥabib (geb. 53 n.H) behauptet, doch kann er diese Zeit nicht mal miterlebt haben.

Somit, wenn keine authentischen Berichte hierfür existieren, wird er vorläufig freigesprochen.

■ (8) Der achte Verdächtige: Amr ibn Ḥazm al-Anṣārīyy:

Ihm wird vorgeworfen am Blutvergießen von ʿUṯmān mitbeteiligt zu sein, da man ihn mit den Aufrührer im Haus mitgesehen hätte. [16] Wir sagen dazu, dass dieser Bericht von al-Waqidīyy stammt und folglich eine Lüge ist.

Somit wird Amr ibn Ḥazm (raḍiallāhu anhu) freigesprochen.

■ (9) Der neunte Verdächtige: Amr ibn Zu’arāh ibn Qāys an-Nakh’āīyy:

Ihm wird vorgeworfen, der erste  Aufständische gewesen zu sein, der ʿUṯmān (raḍiallāhu anhu) absetzten wollte, woraufhin er von Kufa nach Damaskus geschickt wurde. [17] An erster Stelle hat er die Zeit des Propheten ﷺ erlebt, jedoch wurde nicht bestätigt, dass er ihn ﷺ getroffen hat! Zudem fanden wir keine Kette für diese Behauptung, was somit unzulässig für eine Verurteilung wäre.

Dem ist Amr ibn Zu’arāh erstmals freizusprechen.

Fazit:

Alle Scheinargumente der Schiiten sind nicht gestützt auf glaubwürdige Beweise. Somit steht fest, dass die Prophetengefährten niemals an seiner Tötung teilnahmen oder dazu beitrugen.

وَاللَّهُ أَعْلَمُ

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Abū Aḥmād Muḥammad Ibn Aḥmād al-Ḥanbalīyy

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Fußnoten:

[1] al-Ḥajjāj ibn Amr ibn Ghazīyyah al-Anṣārīyy Khazrajiyy al-Madānīyy ist ein Prophetengefährte.

al-Bukhārī, Alī ibn al-Madānīyy, Ahmad, Abū Ḥātim, at-Tabarānīyy, Abū Nu’āym,  Ibn Qanīyy, ad-Dhahabī, al-Mizzīyy und Ibn Ḥājar stufte ihn zu den Gefährten ein; al-Ijjlīyy, Ibn Sā’d, Ibn Ḥibbān und Ibn Burqīyy jedoch stuften ihn zu den Tabī’in ein.

[Ibn Ḥājar, Iṣāba fī‘ Tamyīzʾ aṣ-Ṣaḥāba no. 1615; Taqrīb at-Tahḏīb no. 1132]

[2] al-Baladhūrīyy, Ansāb al-Ašrāf 2/288 (Dā’if):

قَالَ أَبُو مخنف فِي روايته : إِن زَيْد بْن ثابت الأَنْصَارِيَّ ، قَالَ : يا معشر الأنصار إنكم نصرتم اللَّه ونبيه فانصروا خليفته ، فأجابه قوم مِنْهُم فَقَالَ سهل بْن حنيف : يا زَيْد أشبعك عُثْمَان من عضدان الْمَدِينَة ، والعضيدة نخلة قصيرة ينال حملها ، فَقَالَ زَيْد لا تقتلوا الشيخ ودعوه حَتَّى يموت فَمَا أقرب أجله ، فَقَالَ الْحَجَّاج بْن غزية الأَنْصَارِيُّ أحد بَنِي النجار : لو لَمْ يبق من عمره إلا مَا بَيْنَ الظهر والعصر لتقربنا إِلَى اللَّه بدمه.

[3] Umar Ibn Ṣhabāḥ al-Numāyrīyy, at-Tarikh al-Mādinah no. 2157 (Dā’if):

حَدَّثَنَا عَلِيٌّ ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ خَالِدٍ ، قَالَ : بَلَغَنِي أَنَّ الَّذِيَ جَرَحَ مَرْوَانَ الْحَجَّاجُ بْنُ غَزِيَّةَ الأَنْصَارِيُّ

[4] Abū Mu’ādh Rifa’a ibn Rafi’īyy ibn Amr ibn Mālik ibn al-Ājlan al-Anṣārīyy al-Madānīyy al-Khazrajiyy al-Zurakīyy al-Badrīyy (gest. 42 n.H) ist ein Prophetengefährte und einer von den Leuten des Badr.

Qutaybā ibn Sā’id, Abū Ḥātim, al-Bukhārī, an-Nasā’īyy, Ibn Ḥibbān, al-Ḥakim, Ibn Maqūla, al-Mizzīyy, ad-Dhahabī und Ibn Ḥājar sagten einstimmig, dass er einer von den Leuten des Badr gewesen war.

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 166; Ibn Ḥājar, Iṣāba fī‘ Tamyīzʾ aṣ-Ṣaḥāba no. 2666]

[5] al-Baladhūrīyy, Ansāb al-Ašrāf 2/288 (Dā’if):

قَالَ أَبُو مخنف فِي روايته : وجاء رفاعة بن رافع بن مالك الأنصاري ثم الزرقي بنارٍ في حطب فأشعلها في أحد البابين فاحترق وسقط وفتح الناس الباب الآخر واقتحموا الدار.

Und Ibn Ṣhabāḥ verzeichnet in at-Tarikh al-Mādinah no. 2153 (Dā’if):

 حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ مُحَمَّدٍ ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ خَالِدٍ ، عَمَّنْ حَدَّثَهُ ، عَنْ سَهْلِ بْنِ سَعْدٍ ، قَالَ : أَحْرَقَ بَابَ عُثْمَانَ رِفَاعَةُ بْنُ عَمْرٍو الأَنْصَارِيُّ ، وَدَخَلُوا عَلَى عُثْمَانَ مِنْ دَارِ عَمْرِو بْنِ حَزْمٍ ، قَالَ : فَقَالَ الأَحْوَصُ بَعْدَ ذَلِك : لا تَرْثِيَنَّ لِحَزْمِيٍّ رَأَيْتَ بِهِ ضُرًّا وَإِنْ سَقَطَ الْحَزْمِيُّ فِي النَّارِ النَّاخِسِينَ بِمَرْوَانَ بِذِي خُشُبٍ وَالْمُقْحِمِينَ عَلَى عُثْمَانَ فِي الدَّارِ وَالزَّاعِمِينَ بِأَنْ لَسْتُمْ أَئِمَّتَهُمْ بِمُؤْمِنِينَ وَأَنْ لَيْسُوا بِكُفَّارِ

[6] al-Baladhūrīyy, Ansāb al-Ašrāf 2/268 (Dā’if):

حدثني عباس بن هشام عن أبيه عن أبي مخنف وعوانة في إسنادهما أن عبد الله بن مسعود قال: إن دم عثمان حلال

[7] Umar Ibn Ṣhabāḥ al-Numāyrīyy, at-Tarikh al-Mādinah no. 2036 (Dā’if):

حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ مُحَمَّدٍ ، عَنْ أَبِي دِينَارٍ أَحَدِ بَنِي دِينَارِ بْنِ النَّجَّارِ ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ خُفَافٍ ، عَنْعُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ ، قَالَ : مَنَعَهُمْ مِنْ دَفْنِهِ بِالْبَقِيعِ أَسْلَمُ بْنُ أَوْسِ بْنِ بَحْرَةَ السَّاعِدِيُّ ، فَانْطَلَقُوا بِهِ إِلَى حَشِّ كَوْكَبٍ فِي الْبَقِيعِ .

[8] Siehe Ibn Ḥājar, Iṣāba fī‘ Tamyīzʾ aṣ-Ṣaḥāba no. 125.

[9] Siehe ad-Dhahabī, Mizān al-I’tidāl no. 8389 und Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 6536.

[10] Imām Ibn Sā’d (raḥimahullāh) überliefert:

 أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ إِدْرِيسَ ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي أَيُّوبَ ، عَنْ هِلالِ بْنِ أَبِي حُمَيْدٍ ، قَالَ : سَمِعْتُعَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُكَيْمٍ ، يَقُولُ : لا أُعِينُ عَلَى دَمِ خَلِيفَةٍ أَبَدًا بَعْدَ عُثْمَانَ , فَيُقَالُ لَهُ : يَا أَبَا مَعْبَدٍ , أَوَأَعَنْتَ عَلَى دَمِهِ ؟ ! فَيَقُولُ :  إِنِّي أَعُدُّ ذِكْرَ مَسَاوِيهِ عَوْنًا عَلَى دَمِهِ

Uns berichtete Abdullāh ibn Idrīs von Muḥammad ibn Abī Ayyūb (at-Ṭaqafīyy) von Hilāl ibn Abī Ḥumāyd, der sagte: Ich hörte Abdullāh ibn Ukāym (raḥimahullāh) sagen: „Niemals wieder werde ich ein Gehilfe für das Blut von einem der Kalifen nach ʿUṯmān sein.“ Es wurde ihm gesagt: „Oh Abū Mu’bād! Warst du den an seinem Blut beteiligt?“ Er antwortete: „Ich hielt die Erwähnung seiner Fehltritte als Ursache seines Blutvergießen.“

[at-Ṭabaqāt no. 7421; Isnadū‘ Ṣaḥīḥ]

[11] Abū Mu’bād Abdullāh ibn Ukāym al-Juhānīyy al-Kufīyy (gest. zwischen 95/110 n.H) ist ein Tabi’ī gewesen.

al-Bukhārīyy: „Er lebte in der Zeit des Propheten; doch ist sein Gehörtes von ihm (d.h. den Propheten ﷺ) nicht authentisch.“ Abū Zu’rāh und Ibn Ḥibbān: „Er lebte in der Zeit des Propheten, doch hörte er nichts von ihm.“ al-Ijjlīyy: „Er nahm den Islam an, noch bevor der Prophet verstarb.“ Abū Nu’āym und Ibn Mandah: „Er traf den Propheten nicht.“ al-Khaṭīb: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Qayṣarānīyy: „Abdullāh ibn Ukāym Abū Mu’bād al-Juhānīyy und Zayd ibn Wahb Abū Sulaymān al-Hamdānīyy lebten in der Zeit des Propheten, doch sie haben ihn nicht gesehen.“ ad-Dhahabī: „Er besitzt eine Gefährtenschaft.“ Ibn Ḥājar: „Er hat die Hälfte seines Lebens in der Unwissenheit und die Hälfte davon im Islām verbracht.“

[al-Khaṭīb, at-Tarīkh Bagdad no. 5115; Ibn Qayṣarānīyy, al-Ansāb al-Mutafiqā (1/10); ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 416; Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 3482]

[12] Imām al-Hafiz Abū Abdullāh ad-Dhahabī (raḥimahullāh) schreibt:

روى موسى الجهني ، عن بنت عبد الله بن عكيم ، قالت : كان أبي يحب عثمان ،

„Es berichtete Mūsā al-Juhānīyy von der Tochter des Abdullāh ibn Ukāym, dass sie sagte: „Mein Vater pflegte ʿUṯmān zu lieben.“

[Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 416]

[13] at-Ṭabarānīyy, Mu’jām al-Kabīr no. 123 (Dā’if):

حَدَّثَنَا أَبُو خَلِيفَةَ ، ثنا أَحْمَدُ بْنُ يَحْيَى بْنِ حُمَيْدٍ الطَّوِيلُ ، ثنا حَمَّادُ بْنُ سَلَمَةَ ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ عَمْرٍو ، عَنْ أَبِيهِ ، عَنْ جَدِّهِ عَلْقَمَةَ بْنِ وَقَّاصٍ ، قَالَ : اجْتَمَعْنَا فِي دَارِ مَخْرَمَةَ بَعْدَمَا قُتِلَ عُثْمَانُ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ نُرِيدُ الْبَيْعَةَ ، فَقَالَ أَبُو جَهْمِبْنُ حُذَيْفَةَ : إِنَّا مَنْ بَايَعَنَا مِنْكُمْ فَإِنَّا لا نَحُولُ دُونَ قِصَاصٍ ، فَقَالَ عَمَّارُ بْنُ يَاسِرٍ : أَمَّا مِنْ دَمِ عُثْمَانَ فَلا ، فَقَالَ أَبُو جَهْمٍ : يَابْنَ سُمَيَّةَ وَاللَّهِ لتُقَادَنَّهُ مِنْ جَلَدَاتٍ جُلِدْتَهَا ، وَلا يُقَادُ لِدَمِ عُثْمَانَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ فَانْصَرَفُوا يَوْمَئِذٍ عَنْ غَيْرِ بَيْعَةٍ

[14] Siehe Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 6188

[15] Siehe Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 5080

[16] Ibn Sā’d, at-Ṭabaqāt no. 2881 (Dā’if):

أَخْبَرَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عُمَرَ ، حَدَّثَنِي عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَبْدِ الْعَزِيزِ ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عَبْدٍ ، أَنَّ مُحَمَّدَ بْنَ أَبِي بَكْرٍ تَسَوَّرَ عَلَى عُثْمَانَ مِنْ دَارِ عَمْرِو بْنِ حَزْمٍ وَمَعَهُ كِنَانَةُ بْنُ بِشْرِ بْنِ عَتَّابٍ ، وَسَوْدَانُ بْنُ حُمْرَانُ ، وَعَمْرُو بْنُ الْحَمِقِ ، فَوَجَدُوا عُثْمَانَ عِنْدَ امْرَأَتِهِ نَائِلَةَ وَهُوَ يَقْرَأُ فِي الْمُصْحَفِ سُورَةَ الْبَقَرَةِ ، فَتَقَدَّمَهُمْ مُحَمَّدُ بْنُ أَبِي بَكْرٍ فَأَخَذَ بِلِحْيَةِ عُثْمَانَ ، فَقَالَ : قَدْ أَخْزَاكَ اللَّهُ يَا نَعْثَلُ ، فَقَالَ عُثْمَانُ : “ لَسْتُ بِنَعْثَلٍ ، وَلَكِنْ عَبْدُ اللَّهِ وَأَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ “ ، فَقَالَ مُحَمَّدٌ : مَا أَغْنَى عَنْكَ مُعَاوِيَةُ وَفُلانٌ وَفُلانٌ ، فَقَالَ عُثْمَانُ : “ يَا ابْنَ أَخِي ، دَعْ عَنْكَ لِحْيَتِي ، فَمَا كَانَ أَبُوكَ لِيَقْبِضَ عَلَى مَا قَبَضْتَ عَلَيْهِ “ ، فَقَالَ مُحَمَّدٌ : مَا أُرِيدُ بِكَ أَشَدُّ مِنْ قَبْضِي عَلَى لِحْيَتِكَ ، فَقَالَ عُثْمَانُ : “ أَسْتَنْصِرُ اللَّهَ عَلَيْكَ وَأَسْتَعِينُ بِهِ “ ، ثُمَّ طَعَنَ جَبِينَهُ بِمِشْقَصٍ فِي يَدِهِ ، وَرَفَعَ كِنَانَةُ بْنُ بِشْرِ بْنِ عَتَّابٍ مَشَاقِصَ كَانَتْ فِي يَدِهِ فَوَجَأَ بِهَا فِي أَصْلِ أُذُنِ عُثْمَانَ ، فَمَضَتْ حَتَّى دَخَلَتْ فِي حَلْقِهِ ، ثُمَّ عَلاهُ بِالسَّيْفِ حَتَّى قَتَلَهُ

[17] Ibn Asākīr schreibt in seinem at-Tarīkh ad-Dimašhq no 5833:

أدرك عصر النبي صلى الله عليه وسلم، وكان ممن سيره عثمان بن عفان من الكوفة إلى دمشق.

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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