Der Fall um Muḥammad ibn Abī Bakr und seine Ermordung [Teil 2]

بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie, seine Ehefrauen und seinen Gefährten.

In diesem zweiten Teil des Artikels behandeln wir die Ermordung von Muḥammad ibn Abī Bakr (raḥimahullāh). Davor behandelten wir im ersten Artikel den wichtigsten Teil, ob er an der Ermordung von ʿUṯmān ibn ʿAffān (raḍiallāhu anhu) teilnahm oder nicht [Siehe Hier]. Es geht hier nun um die Frage, wer die Ermordung von Muḥammad angeordnet hatte und diesem Befehl gehorchte, die Tat auszuführen. Vorweg fangen wir an mit der Geschichte und können dann auf die Einzelheiten eingehen.

■ Die Vorgeschichte

Mu’āwiyah (raḍiallāhu anhu) entsandte Amr ibn al-ʿĀṣ (raḍiallāhu anhu) im Jahre 38 nach Ägypten und er eroberte es von Muḥammad ibn Abī Bakr. Als Alī (raḍiallāhu anhu) seine Angelegenheiten in Ṣiffīn beendete, und man ihm sagte, dass die Einwohner Ägyptens Muḥammad ibn Abū Bakr wegen seines jungen Alters von 28 Jahren verspotteten, entschloss er Qāys ibn Sā’d (raḍiallāhu anhu) erneut einzusetzen, welchen er zuvor zum Vorsteher der Sicherheitskräfte gemacht hatte. Ebenso plante er al-Āštar als Statthalter über Mosul und Nasaybin einzusetzen. So rief er ihn denn zu sich und machte ihn zum Statthalter über Ägypten, auf dass Qāys bei ihm bleibe. Als al-Āštar auf dem Weg nach Ägypten war, wurde er von einem Honigtrank vergiftet. Alī schrieb an Muḥammad, er solle als Statthalter in Ägypten fortfahren. Mu’āwiyah berief ein Treffen  seiner führenden Köpfe ein, namentlich:

Amr ibn al-ʿĀṣ, Šuraḥbil ibn Simṭ, Ḥābib ibn Maslamah, Aburraḥmān ibn Ḫālid ibn al-Walīd, aḍ-Ḍaḥḥāq ibn Qāys, Bišr ibn Abī Arta, Abū Awār as-Sulāmīyy, Hamzah ibn Sinān al-Hamdānīyy und andere. [1]

Er schlug ihnen vor Ägypten zu einzunehmen und sie erklärten sich einverstanden. Er ernannte Amr ibn al-ʿĀṣ zum Statthalter, falls sie Ägypten einnehmen sollten. Amr war erfreut, nach einiger Beratschlagung mit diesen Beiden, schrieb Mu’āwiyah Briefe an Maslama ibn Mukhallad al-Anṣārīyy und Muʿāwiya ibn Ḥudayj al-Sakūnīyy, beides ehemalige Statthalter ʿUṯmān’s in Ägypten; beide hatten Alī weder die Treue geschworen, noch mit ihren 10000 Mann unterstützt. Er schickte mit seinem freigelassenen Sklaven einen Brief und informierte sie darüber, dass er schon bald eine Armee nach Ägypten entsenden werde. Beide waren von dieser Nachricht erfreut; sie sicherten ihm ihre Unterstützung zu. [2]

Mu’āwiyah wies sie an gottesfürchtig und milde zu sein, aber jene zu bekämpfen, welche sich ihnen in den Weg stellten. Wer sich fernhielt sollte verschont bleiben, und sie sollten die Menschen zu Friede und Einheit laden. ‘Amr ibn al-ʿĀṣ erreichte mit 6000 Mann Ägypten und die Unterstützer ʿUṯmān’s versammelten sich um ihn. Er schrieb Muḥammad ibn Abū Bakr (raḥimahullāh), dass er ihn nicht schaden wolle, aber sich seine Leute um ihn versammelt hätten und Abscheu gegen ihn (d.h. Ibn Abī Bakr) hegten. So solle er sein Amt aufgeben und auf seinen wohlwünschenden Freund hören. ‘Amr schickte ihm ebenfalls Mu’āwiyah’s Brief, welcher härtere Worte enthielt. Er beschuldigte ihn, einer der härtesten Widersacher ʿUṯmān’s zu sein. Allāh würde ihn niemals vor Widergutmachung schützen. [3]

Muḥammad schickte die Briefe weiter an ‘Ali (raḍiallāhu anhu) und informierte ihn von der Ankunft Amr’s Armee und forderte von ihm Geld und Unterstützung. Alī schrieb zurück, er solle standhaft und geduldig bleiben, bis er ihm mit einer Armee nach besten Kräften zu Hilfe eilen könne. Muḥammad sprach die Leute an und forderte sie zum Kampf. So drang ‘Amr mit seinen Verbündeten nach Ägypten vor, insgesamt waren sie nun beinahe 16000 Mann. Muḥammad ibn Abū Bakr führte nur etwa 2000 Reiter an. Ihr Anführer war Kinana ibn Bišr welcher die Feinde zurücktrieb, bis ‘Amr ihm Muʿāwiya ibn Ḥudayj (raḍiallāhu anhu) mit seinen Männern von hinten schickte. Sie umschlossen ihn und töteten ihn.

Die Anhänger von Muḥammad ibn Abī Bakr verließen ihn. Er selbst floh zu Fuß in die Wildnis. ‘Amr betrat Ägypten und Mu’āwiya ibn Ḥudayj machte sich auf um ihn zu suchen. Er fragte herum und man erzählte ihm von jemandem, welcher alleine an einem verlassenen Ort sitze. Er machte ihn ausfindig und fand ihn bereits halb tot vor Durst vor. Sein Bruder Aburraḥmān ibn Abī Bakr (raḍiallāhu anhu) welcher mit ‘Amr nach Ägypten gezogen war, besuchte Amr und fragte ihn, ob sein Bruder getötet wird. Amr sandte Nachricht an Mu’āwiya ibn Ḥudayj, dass er Muhammad zu ihm bringen solle, und nicht töten. Doch er antwortete, dass er ihn nicht am Leben lassen will, da er von jenen war, welche ʿUṯmān ibn ʿAffān (raḍiallāhu anhu) töteten. Daraufhin tötete er Muḥammad, lud seinen Körper auf eine Eselshaut und verbrannte ihn. [4] Er war 28 Jahre als er getötet wurde und all dies geschah im Monat Ṣafar.

Das man ihn verbrannt hat, so wurde dies durch eine authentische Kette bis al-Ḥāssan al-Baṣrīyy überliefert, und auch in Muṣannāf von Ibn Abī Shaybāh durch eine gesunde Kette von Muḥammad ibn Sīrīn al-Anṣārīyy [5] und vom Imām Abū Ḥātim ibn Ḥibbān al-Bustīyy (raḥimahullāh) als die glaubwürdigste Version angesehen. [6] Auch wenn einige Gelehrten über seine Ermordung einen Disput hatten [7], so sind wir der Meinung, dass es tatsächlich so geschah und Allāh weiß es am besten. al-Waqidīyy überliefert all dies leicht abweichend. In einer heftigen Schlacht wurde Kinana getötet. Muḥammad suchte danach Zuflucht bei Ğabalā ibn Masrūq, doch als Mu’āwiya ibn Ḥudayj sie umzingelte, kämpften sie und Muhammad wurde getötet. [8]

■ Wer gab den Befehl zu seiner Tötung?

Es steht fest, dass Mu’āwiyah ibn Abī Sufyān (raḍiallāhu anhu) den Befehl gab, ihn zutöten, jedoch nicht die Verbrennung. Imām Ibn Abī ʻĀṣim (raḥimahullāh) überliefert dies durch zwei Ketten:

حَدَّثَنَا ابْنُ كَاسِبٍ ، نا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ مُحَمَّدٍ ، وَحَاتِمٌ ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ ، عَنْ أَبِيهِ ، عَنْجَابِرٍ ،أَخْبَرَنَا ابْنُ أَبِي عُمَرَ ، نا عَبْدُ الرَّزَّاقِ ، عَنْ مَعْمَرٍ ، عَنِ الزُّهْرِيِّ ، عَنِ الْقَاسِمِ ، قَالَ : قَدِمَ مُعَاوِيَةُ الْمَدِينَةَ فَاسْتَأْذَنَ عَلَى عَائِشَةَ فَأَذِنَتْ لَهُ وَحْدَهُ ، وَلَمْ يَدْخُلْ مَعَهُ أَحَدٌ ، فَلَمَّا دَخَلَ ، قَالَتْ عَائِشَةُ : أَكُنْتَ تَأْمَنُ أَنْ أُقْعِدَ لَكَ رَجُلا فَيَقْتُلَكَ كَمَاقَتَلْتَ أَخِي مُحَمَّدَ بْنَ أَبِي بَكْرٍ ؟ قَالَ : مَا كُنْتِ تَفْعَلِينَ ذَلِكَ ، قَالَتْ : لِمَ ؟ قَالَ : إِنِّي فِي بَيْتِ أَمْنٍ ، قَالَتْ : أَجَل

Uns berichtete Ibn Ḫasīb [9]: Von Abd al-Āzīz ibn Muḥammad [10] und al-Ḥātim [11]: Von Jā’far ibn Muḥammad [12]: von seinem Vater [13]: Von Jabīr (raḍiallāhu anhu). Uns berichtete Ibn Abū Umar [14]: Von Abd al-Razzāq [15]: Von Mu’ammār [16]: Von az-Zuḥrīyy [17]: Von al-Qāsīm (raḥimahullāh), er sagte: „Mu’āwiyah (raḍiallāhu anhu) kam nach Medina und traf Ā’išha (raḍiallāhu anha). Als er die Erlaubnis erhielt (in ihr Haus) reinzukommen, kam niemand mit Ihm herein. Als er hinein ging, fragte Ā’išha ihn: „Könntest du es glauben, dass ich einen Mann sitzen lasse, der dich töten sollte, wie du meinen Bruder Muḥammad ibn Abī Bakr getötet hast?“ Er sagte: „Du wirst das nicht tun!“ Sie fragt: „Warum nicht?“ Er antwortete: „Ich bin in einem sicheren Haus.“ Sie sagte: „Stimmt!“

[Āḥād wā al-Mathānīyy no. 614; Ḫasan]

Mu’āwiyah wurde jedoch diesbezüglich nicht von Muḥammad’s Unschuld aufgeklärt, er sah ihn weiter als einer der Bekämpfer von ʿUṯmān an; und es ist eine bekannte Tatsache, dass es keinen energischen gab der sich für das Blut von ʿUṯmān so eingesetzt hat und seine Mörder so gejagt hat wie Mu’āwiyah (raḍiallāhu anhu). Man muss auch verstehen, dass die Lage nach der Ermordung von ʿUṯmān (raḍiallāhu anhu), eine schlimme Zeit war, wo die Muslime intern sich bekämpften und wo ein Wort schlimmer war als ein scharfes Schwert. Seine Ermordung ist also nicht fataler wie die getöteten Kinder der Prophetengefährten in diesem Bürgerkrieg, wie Muḥammad ibn Ṭalḥah ibn Ubāydullāh (raḥimahullāh) oder seines gleichen, die wissender und gottesfürchtiger waren als ihn.

■ Wer durchführte den Befehl aus?

Hierin sind sich die Gelehrten uneinig gewesen, wer die Tat ausführte. Einige meinen, es war Amr ibn al-ʿĀṣ (raḍiallāhu anhu) [18] und andere, der Prophetengefährte Mu’āwiya ibn Ḥudayj (raḍiallāhu anhu) [19] und andere, Amr ibn ʿUṯmān ibn ʿAffān (raḥimahullāh). Wir neigen der zweiten Meinung zu folgen, da sie stärker und berühmter ist.

وَاللَّهُ أَعْلَمُ

۝ ﴿۝﴾ ۝

Abū Aḥmād Muḥammad Ibn Aḥmād al-Ḥanbalīyy

_______________________

Fußnoten:

[1] Ibn Kathīr, al-Bidayāh wān Nihayāh (7/345).

[2] Ibn Kathīr, al-Bidayāh wān Nihayāh (7/345-346).

[3] Ibn Kathīr, al-Bidayāh wān Nihayāh (7/346).

[4] Ibn Kathīr, al-Bidayāh wān Nihayāh (7/346); Ibn Āṯīr, Uṣd al-ġāba fī Maʿrifat as-Ṣaḥāba (1/988).

[5] Ibn Abī Shaybāh, Muṣannaf fī al-Aḥādith wā‘ al-Āthār no. 30709 (Isnadū Ḫasan):

حَدَّثَنَا أَسْوَدُ بْنُ عَامِرٍ قَالَ: حَدَّثَنَا جَرِيرُ بْنُ حَازِمٍ قَالَ: سَمِعْتُ مُحَمَّدَ بْنَ سِيرِينَ قَالَ: بَعَثَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ قَيْسَ بْنَ سَعْدٍ أَمِيرًا عَلَى مِصْرَ , قَالَ: فَكَتَبَ إِلَيْهِ مُعَاوِيَةُ وَعَمْرُو بْنُ الْعَاصِ بِكِتَابٍ فَأَغْلَظَا لَهُ فِيهِ وَشَتَمَاهُ وَأَوْعَدَاهُ , فَكَتَبَ إِلَيْهِمَا بِكِتَابٍ لَأَنْ يُغَارَّ بِهِمَا وَيُطْمِعَهُمَا فِي نَفْسِهِ , قَالَ: قَالَ: فَلَمَّا أَتَاهُمَا الْكِتَابَ كَتَبَا إِلَيْهِ بِكِتَابٍ يَذْكُرَانِ فَضْلَهُ وَيُطْمِعَانِهِ فِيمَا قَبْلَهُمَا , فَكَتَبَ إِلَيْهِمَا بِجَوَابِ كِتَابِهِمَا الْأَوَّلِ يُغْلِظُ فَلَمْ يَدَعْ شَيْئًا إِلَّا قَالَهُ , فَقَالَ أَحَدُهُمَا لِلْآخَرِ: لَا وَاللَّهِ مَا نُطِيقُ نَحْنُ قَيْسَ بْنَ سَعْدٍ , وَلَكِنْ تَعَالَ نَمْكُرُ بِهِ عِنْدَ عَلِيٍّ , قَالَ: فَبَعْثَا بِكِتَابِهِ الْأُولَى إِلَى عَلِيٍّ , قَالَ: فَقَالَ لَهُ أَهْلُ الْكُوفَةِ: عَدُوُّ اللَّهِ قَيْسُ بْنُ سَعْدٍ فَاعْزِلْهُ , فَقَالَ عَلِيٌّ: «وَيْحَكُمْ أَنَا وَاللَّهِ أَعْلَمُ هِيَ إِحْدَى فِعْلَاتِهِ» , فَأَبَوْا إِلَّا عَزْلَهُ فَعَزَلَهُ , وَبَعَثَ مُحَمَّدُ بْنُ أَبِي بَكْرٍ , فَلَمَّا قَدِمَ عَلَى قَيْسِ بْنِ سَعْدٍ قَالَ لَهُ قَيْسٌ: انْظُرْ مَا آمُرُكَ بِهِ , إِذَا كَتَبَ إِلَيْكَ مُعَاوِيَةُ بِكَذَا وَكَذَا فَاكْتُبْ إِلَيْهِ بِكَذَا وَكَذَا , وَإِذَا صَنَعَ بِكَذَا فَاصْنَعْ كَذَا , وَإِيَّاكَ أَنْ تُخَالِفَ مَا أَمَرْتُكَ بِهِ , وَاللَّهِ لَكَأَنِّي أَنْظُرُ إِلَيْكَ إِنْ فَعَلْتَ قَدْ قُتِلْتَ ثُمَّ أُدْخِلْتَ جَوْفَ حِمَارٍ فَأُحْرِقْتَ بِالنَّارِ , قَالَ: فَفَعِلَ ذَلِكَ بِهِ

[6] Ibn Ḥibbān, at-Thiqāt no. 1213.

[7] Imām Abū Zakarīyyah an-Nawāwīyy (raḥimahullāh) sagte:

وَاخْتَلَفُوا فِي صِفَةِ قَتْلِ مُحَمَّدٍ هَذَا ، قِيلَ : فِي الْمَعْرَكَةِ ، وَقِيلَ : بَلْ قُتِلَ أَسِيرًا بَعْدَهَا ، وَقِيلَ : وُجِدَ بَعْدَهَا فِي خَرِبَةٍ فِي جَوْفِ حِمَارٍ مَيِّتٍ فَأَحْرَقُوهُ

„Sie unterschieden sich bezüglich der Ermordung von Muḥammad. Mansche meinten: Er kam in der Schlacht um. Oder: Er wurde nach der Schlacht als Kriegsgefangener getötet. Und andere: Man fand ihn später in den Bauch eines toten Esel, so verbrannte man ihn.“

[Šharḥ Ṣaḥīḥ Muslim (6/529)]

[8] Ibn Kathīr, al-Bidayāh wān Nihayāh (7/346).

[9] Abū Yusūf Yaqūb ibn Ḥumāyd ibn Ḫasīb al-Madānīyy al-Makkīyy (gest. 241 n.H) – ein Überlieferer von al-Bukhārī in Khalq und Ibn Mağāh – ist Wahrhaftig, litt unter Wahnvorstellung.

Yaḥyā ibn Mā’in: „Vertrauenswürdig.“ Und: „Er ist ein nichts.“ al-Bukhārī: „Wir sahen an ihm nichts außer gutes. Er ist von Gründaus Wahrhaftig.“ Und: „Vertrauenswürdig.“ Mu’ṣāb ibn Abdullāh az-Zubāyrīyy: „Vertrauenswürdig, Ma’mūn, ein Anhänger der Ṣunnāh.“ Ibn Adīyy: „Er ist Einwandfrei und in seinen Berichten wird viel überliefert und enthält viele eigenartige Dinge.“ Abū Jā’far al-Uqāyli erwähnt ihn in ad-Du’afā und sagt: „Seine Überlieferungen werden nicht befolgt.“ Abū Ḥātim: „Dā’if al-Ḥāḍīṭ.“ Abū Zu’rāh: „Er (d.h seine Berichte) dringt nicht in mein Herz hinein.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Thiqāt. an-Nasā’īyy: „Er ist ein nichts.“ Und: „Nicht Vertrauenswürdig.“ Ṣālīḥ ibn Muḥammad al-Jazrīyy: „Einige Leute sprachen gegen ihn.“ ad-Dhahabī: „Er gehörte zu den Ḥāḍīṭgelehrten, doch sind (einige) seine (Überlieferungen) verwerflich und eigenartig.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, litt gelegentlich unter Wahnvorstellung.“

[ad-Dhahabī, Mizān al-I’tidāl no. 9810; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 10646; Taqrīb at-Tahḏīb no. 7815]

[10] Abū Muḥammad Abd al-Āzīz ibn Muḥammad ibn Ubāyd al-Dawradīyy al-Madānīyy al-Juḥmīyy (gest. 187 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Wahrhaftig (Sadūq).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 4119] Siehe auch hier

[11] Abū Ismā’il Ḥātim ibn Ismā’il ibn Muḥammad al-Ḥartīyy al-Madānīyy al-Kufīyy (gest. 187 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Thiqā).

al-Bukhārī: „Aburraḥmān ibn Maḥdīyy berichtet von ihm.“ Alī ibn al-Madānīyy: „Er war für uns Vertrauenswürdig.“ Und: „Die Leute sprachen gegen seine Überlieferungen von Jā’far as-Ṣadīq.“ Aḥmad ibn Ḥanbal: „Er ist mir lieber als al-Dawradīyy.“ al-Bayhāqīyy: „Beweistüchtig.“ Yaḥyā ibn Mā’in, al-Ijjlīyy, ad-Daraqutnīyy und Ibn Bišwāl: „Vertrauenswürdig.“ an-Nasā’īyy: „Es gibt nichts falsches in ihm.“ Und: „Er ist nicht stark.“ Ibn Sā’d: „Vertrauenswürdig, Ma’mūn.“ Ibn Ḥibbān und Ibn Khalfūn erwähnten ihn in at-Thiqāt. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig, bekannt, Wahrhaftig.“ Ibn Ḥājar: „Ṣāḥīḥ al-Kitāb, Wahrhaftig, litt unter Wahn.“

[Mughlaṭāyy, al-Ikmāl Tahḏīb al-Kamāl no. 1041; ad-Dhahabī, Mizān al-I’tidāl no. 1595; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 1595; Taqrīb at-Tahḏīb no. 994]

[12] Jā’far ibn Muḥammad as-Ṣadīq ist Vertrauenswürdig (Thiqā). Siehe hier.

[13] Abū Jā’far Muḥammad ibn Alī al-Baqīr ist Vertrauenswürdig (Thiqā). Siehe hier.

[14] Abū Abdullāh Muḥammad ibn Yaḥyā ibn Abī Umar al-Makkīyy al-Adanīyy (gest. 243 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa außer al-Bukhārī und Abū Dāwūd – ist Vertrauenswürdig (Thiqā).

Abū Ḥātim: „Er war ein rechtschaffener Mann und er war nachlässig. Und ich sah, dass er erfundene Überlieferungen hatte, die er über Ibn Uyaynah erzählt. Sonst war er Wahrhaftig.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Thiqāt. al-Samʻānīyy: „Er war Vertrauenswürdig.“ ad-Dhahabī: „Imām, Muḥaddīth, Ḥāfīẓ, der Shāykh des Haram.“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig.“

[Mughlaṭāyy, al-Ikmāl Tahḏīb al-Kamāl no. 4355; ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 8028; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 8849; Taqrīb at-Tahḏīb no. 6391]

[15] Abd al-Razzāq ibn Ḥammām al-Sa’nānīyy ist Vertrauenswürdig, Muḥaḍḍith und Autor. Am Ende seiner Zeit verlor er sein Sehvermögen und sein Gedächtniskraft verschlechterte sich zunehmend und er war ein Schiite. Siehe Hier.

[16] Abū Urwa Mu’ammār ibn Rašid al-Azdīyy al-Basrīyy al-Yamānīyy (gest. 154 n. H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Thiqā), Bestätigt (Thabat), tugendhaft (Faḍl) und Autor.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 6809]

[17] Abū Bakr Muḥammad ibn Ubāydullāh ibn Šihāb az-Zuḥrīyy al-Madānīyy (gest. 124 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Thiqā), Bestätigt (Thabat), Ḥāfīẓ, Faqīh, betreibte Tadlis und Irsāl.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 6296]

[18] ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 400.

[19] Abū Nu’āym Muʿāwiya ibn Ḥudayj ibn Jafna al-Sakūnīyy al-Tujībīyy al-Kindīyy (gest. 52 n.H) ist von den kleinen Prophetengefährten.

al-Bukhārī, Yaḥyā ibn Mā’in, al-Mufaḍḍal ibn Ghaṣṣān al-Ghalabīyy, Ibn Mandah, Abū Ḥātim, Ibn Ḥibbān, Ibn Sā’d, al-Baghawīyy, Ibn Burqīyy, Ibn Qanīyy, Ibn Qudamā in seinem Mughnīyy, al-Mizzīyy, ad-Dhahabī und Ibn Ḥājar ist er ihre Ansicht nach von den Prophetengefährten. Im Gegensatz dazu findet man, dass Yaqūb ibn Sufyān al-Fasāwīyy ihn zu den Vertrauenswürdigen Tabi’īn einstufte und Aḥmad, Abū Ḥafṣ al-Lighawīyy und andere stritten seine Gefährtenschaft ab.

[Mughlaṭāyy, al-Ikmāl Tahḏīb al-Kamāl no. 4633; ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 237; Ibn Ḥājar, Isaba fī Taymīz aṣ-Ṣaḥabā no. 8068]

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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