Der Titan: Alī ibn al-Ḥussāin aš-Sajjād

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie und seinen Gefährten.

Sein Name, seine Geburt und seine Eltern

Wir befassen uns mit einem der gewaltigsten Tabi’ī und einer der gesegneten Söhne des Propheten ﷺ, ein Sayyidūl-Abīdin (ein Anführer der Diener), einer der Fuqahā aus al-Madinah und die Schönheit des Islām. Seine Vorzüge sind viele, mehr als du aufzählen kannst. Die Rede ist von Alī ibn Ḥussāin ibn Alī ibn Abī Ṭālib al-Qurāishī al-Hāshimī al-Madanī. Besser bekannt als Zāinul-Ābidīn. Er war einer der Besten seiner Familie und der Gehorsamste unter ihnen. Fromm, Klug, Edel, Gerecht, ein Mann des gutem Manieren, ein Mann der Salaf, Muwahīd, jener die die Schüler des Propheten ﷺ nacheiferte. Seine Frau hieß Umm Abdullāh bint al-Ḥassan ibn ‘Alī ibn Abī Ṭālib.

Seine Kunyah (Beiname) waren Abū Abdullāh, Abūl-Ḥussāin, Abūl-Hāssan oder Abū Muḥammād

Er ist der Sohn von Ḥussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm), die Süßblume vom Propheten ﷺ. Seine Mutter war Umm Walād Schahr Banū, die Tochter des letzten persischen Sassaniden Herrscher Yazdegārd. Sie war eine Kriegsgefangene während des Feldzug in Persien in der Zeit von Umar ibn al-Khattab (Allāhs Wohlgefallen auf ihm). Umar bot sie al-Ḥussāin als Geschenk an, was al-Ḥussāin nicht ablehnte. So erblickte Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) im Jahre 38 nach der Hijra in al-Madinah das Licht der Welt.

Sein Aussehen

Er war einer der Schönsten, war etwas Dunkelhäutig, hatte ein strahlendes Gesicht und hatte eine dunkle Spur der Niederwerfung auf der Stirn. Tief schwarze und Große ausgeprägte Augen, einen dichten und langen Bart und färbte sich die Haare schwarz. Vom Körperbau her war er mittelmäßig und Schlank. Er lachte nicht viel, war mild und Enthaltsam. Sein Charakter war Makellos und ein Beispiel. Für gewöhnlich trug er einen Weisen Turban. Er hatte unter den Menschen den schönsten Geruch. Er hat sich nie durch seine Verwandtschaft zum Gesandten Allāhs mit etwas bereichert. Es wurde gesagt, dass er seinen Großvater Alī ibn Abī Tālib ähnelte. Wa Allāhu Allam.

Seine Shuyūkh:

  1. ● al-Hussāin ibn Alī ibn Abī Ṭālib
  2. ● al-Hāssan ibn Alī ibn Abī Ṭālib
  3. ● Abdullāh ibn Abbās al-Qurāishī
  4. ● Abdullāh ibn Jā’far ibn Abī Ṭālib
  5. ● Muḥammad ibn Alī al-Ḥanafiyya
  6. ● Jābir ibn Abdullāh al-Ansārī
  7. ● Anas ibn Mālik
  8. ● Ubāidullāh ibn Abī Rāfi’ī
  9. ● Aslam, der Mawla des Propheten
  10. ● Abū Usayd al-Ansārī
  11. ● Miswār ibn Makhramah
  12. ● al-Hāssan al-Basrī
  13. ● Sā’id ibn Musayyīb
  14. ● Sā’id ibn Marjānah
  15. ● Marwān ibn al-Hakam al-Umawī
  16. ● Amr ibn Uthmān ibn Affān
  17. ● Dhakwān Abū Sālih as-Samman
  18. ● Umm Mu’minīn Ā’īsha bint Abū Bakr
  19. ● Umm Mu’minīn Safiyyah bint Huyay
  20. ● Umm Mu’minīn Umm Salamah
  21. ● Umm Abīha bint Abdullāh ibn Jā’far ibn Abī Ṭālib
  22. ● Zaynab bint Umm Salamah
  23. ● al-Runayyī‘ bint Mu’awidh al-Ansārīyyah und andere

Seine Schüler:

  1. ● Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr
  2. ● Zāid ibn Alī ibn al-Ḥussāin
  3. ● Umar ibn Alī ibn al-Ḥussāin
  4. ● al-Hussāin ibn Alī ibn al-Ḥussāin
  5. ● Abdullāh ibn Alī ibn al-Ḥussāin
  6. ● Muḥammād ibn Umar ibn Alī ibn Abī Ṭālib
  7. ● Muḥammad ibn Abdullāh ibn Hāssan al-Muthanna ibn Hāssan ibn Alī ibn Abī Ṭālib
  8. ● Hishām ibn Urwah al-Qurāishī
  9. ● Ibn Shihāb az-Zuhrī
  10. ● Yahyā ibn Sā’id al-Anṣārī
  11. ● Abū Salamah ibn Aburrahmān
  12. ● Ta’wūs ibn Khāysan
  13. ● Āsim ibn Umar ibn Qatādah al-Ansārī
  14. ● Zāyd ibn Aslam
  15. ● al-Qa’qa ibn Hukāym al-Kananī
  16. ● Habīb ibn Abī Thābit
  17. ● Abū al-Zannad
  18. ● Amr ibn Dinār
  19. ● Amr ibn Thābit
  20. ● Abū Hamza al-Thumālī
  21. ● al-Hakam ibn Utayba
  22. ● Abū Hazim
  23. ● Yazīd ibn Abī Ziyād und andere

Seine Kinder:

  1. ● Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr
  2. ● Zāid ibn Alī
  3. ● Umar ibn Alī
  4. ● al-Ḥussāin ibn Alī
  5. ● Abdullāh ibn Alī
  6. ● Sulāyman ibn Alī
  7. ● Āisha bint Alī
  8. ● Khadija bint Alī
  9. ● Fatima bint Alī
  10. ● Umm Kuhltum bint Alī und andere

Lobsprüche der Gelehrten

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hādith Ibn Hājar Al-Asqălānī (raḥimahullāh) sagte:

عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ بْنِ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ زَيْنِ الْعَابِدِينَ ، ثِقَةٌ ثَبْتٌ عَابِدٌ فَقِيهٌ فَاضِلٌ مَشْهُورٌ

„Alī Ibn al-Ḥussāin ibn Alī ibn Abī Ṭālib, Zāinul-Ābidīn ist vertrauenswürdig, unumstritten, ein Anbeter, Jurist und lobenswert.“

[Tahdhīb At-Tahdhīb (2/35)]

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (raḥimahullāh) sagte:

وأما علياً بن الحسين فمن كبار التابعين، وساداتهم علماً وديناً، وأخذ عن أبيه وابن عباس وروى عنه أبو سلمة بن عبد الرحمن ويحيى بن سعيد الأنصاري والزهري وله من الخشوع وصدقة السر وغير ذلك من الفضائل ما هو معروف

„Was Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) betrifft, so gehört er in Wissen und Religion zu den führenden Persönlichkeiten der nächsten Generation […] Er besaß Demut, spendete insgeheim Almosen und andere Qualitäten. Er war bekannt.“

[Minhāj aš-Sunnah (2/123)]

Imām aḍ-Ḍhāhabī (raḥimahullāh) sagte:

كانت له جلالة عجيبة وحق الله ، والله ذلك ، فقد كان أهلا للإمامة العظمى لشرفه وسؤدده وعلمه وتألهه وكمال عقله

Er hatte eine herrliche Würde. Er war für seine große Imamāh bekannt und dies aufgrund seiner Ehre, Gerechtigkeit, Wissen, Demut und eine perfekete Intelligenz.“

[Siyār A’lām an-Nubalā no. 657]

Imām ibn Kaṯīr (raḥimahullāh) schreibt:

وقال الزهري : كان أكثر مجالستي مع علي بن الحسين ، وما رأيت أفقه منه ، وكان قليل الحديث ، وكان من أفضل أهل بيته وأحسنهم طاعة ، وأحبهم إلى مروان ، وابنه عبد الملك ، وكان يسميه : زين العابدين

Az-Zuhrī (rahimahullāh) sagte: „Ich verbrachte die meißte Zeit in der Gesellschaft von Alī ibn al-Ḥussāin und bin auf niemanden gestoßen, der in Fiqh kenntnisreicher ist als er. Er sprach wenig, er war von seiner ganzen Familie der Gehorsamste und einer den Marwān ibn al-Hakam und Abdul-Mālik am meisten geliebt haben. Sie nannten ihn: ‚Zāinul-Ābidīn‘.“

[Al-Bidāyah wā’n Nihāyah (9/124)]

Imām Ibn Ḥibbān (raḥimahullāh) sagte:

يقال علي بن الحسين سيد العابدين في ذلك الزمان

„Es wurde gesagt, dass er der Sāyyidul-Ābidīn in seiner Zeit war.“

[At-Thiqāt no. 4368]

Imām Ahmād ibn Hanbāl (raḥimahullāh) überliefert:

نا يَحْيَى بْنُ آدَمَ ، نا إِسْرَائِيلُ ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ ، عَنْ رَزِينِ بْنِ عُبَيْدٍ ، قَالَ : كُنْتُ عِنْدَ ابْنِ عَبَّاسٍ ، فَأَتَى عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ ، فَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ : مَرْحَبًا بِالْحَبِيبِ بْنِ الْحَبِيبِ .

„Rāzin ibn Ubāid (raḥimahullāh) berichtete: „Als ich bei ibn Abbās (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) war, kam Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh), so sagte Ibn Abbās zu ihm: „Willkomen geliebter Sohn des Geliebten.“

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 1213]

Imām al-Hāfiḍ Abūl-Hajjāj al-Mizzī (raḥimahullāh) schreibt, dass al-Hāssan ibn Sālih sagte:

قَالَ رَجُلٌ لِسَعِيدِ بْنِ الْمُسَيِّبِ : مَا رَأَيْتُ أَحَدًا أَوْرَعَ مِنْ فُلانٍ ، قَالَ : هَلْ رَأَيْتَ عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ ؟ قَالَ : لا ، قَالَ : مَا رَأَيْتُ أَحَدًا أَوْرَعَ مِنْهُ

„Ein Mann sagte zu Sā’id ibn Musayyīb (raḥimahullāh): „Ich habe noch nie eine fromme Person gesehen als soundso.“ Er (Sā’id) sagte: „Hast du Alī ibn al-Ḥussāin gesehen ?“ Der Mann erwiderte: „Nein.“ Er sagte: „Du hast noch nie eine fromme Person gesehen als er.“

[Tahdhīb Al-Kamāl no. 3530]

Imām Hammād ibn Zāid (raḥimahullāh) überliefert von Yahyā Ibn Sā’id al-Anṣārī (raḥimahullāh) der sagte:

سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ حُسَيْنٍ، وَكَانَ أَفْضَلَ هَاشِمِيٍّ أَدْرَكْتُهُ

„Ich habe keinen besseren Hashimite in Madinah gesehen außer Alī ibn al-Ḥussāin.“

[Minhāj aš-Sunnah (2/124)]

Sein Wissen

Er (raḥimahullāh) liebte das Wissen, opferte sein Leben dafür und war darin eifrig, bis er eine gewaltige Erhabenheit und Verständnis in der Religion erreicht hat. Er wurde zu einem Berg des Wissens über den Qur’ān, die Sunnah des Propheten ﷺ und die Rechtslehre. Er rezitierte den Qur’ān so schön, dass jeder der seine Stimme hörte in Tränen überwältigt wurde. Jahrelang war er der Schüler von seinem Vater und seinem Onkel al-Hāssan ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) so wie andere wichtige Persönlichkeiten, und machten ihn zu einem Imām des Vorbild. Wir haben reichlich Aussagen von den Imāmen der Ahl-l-Ṣunnāh die sein Wissen Bezeugten. Die Muslime seiner Zeit waren darauf bedacht, seine Unterrichte zu besuchen und auf sein Wissen zu horchen. Imām Al-Hāfiḍ al-Bayhāqī (raḥimahullāh) überliefert, dass Alī ibn al-Ḥussāin gewöhnlich die Majlis von Zāid ibn Aslam (raḥimahullāh) zu besuchen pflegte, um von seinem Wissen zu profitieren, so sagte Nafi’ī ibn Jubāyr (raḥimahullāh):

غَفَرَ اللَّهُ لَكَ , أَنْتَ سَيِّدُ النَّاسِ تَأْتِي تَتَخَطَّى حَتَّى تَجْلِسَ مَعَ هَذَا الْعَبْدِ. فَقَالَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ : إِنَّ الْعِلْمَ يُبْتَغَى وَيُؤْتَى وَيُطْلَبُ مِنْ حَيْثُ كَان

„Allāh möge dir vergeben, Du bist der Sayyīd dieser Leute und du sitzt in der Majlis eines Sklaven (gemeint ist Zāid) ?“ Alī Ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) antwortete: „Das Wissen zu erlangen, ist unabhängig davon, von wo es kommt.“

[Sunān al-Kubra no. 304]

In einer anderen Versionen schildert uns Ibn Sād (raḥimahullāh), dass Er die Unterrichte von Aslam den befreiten Sklaven von Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) zu besuchen pflegte. Anschließend kam ein Mann der Qurāish zu ihm und entgegnete:

تَدَعُ قُرَيْشًا وَتُجَالِسُ عَبْدَ بَنِي عَدِيٍّ ؟ فَقَالَ عَلِيٌّ : إِنَّمَا يَجْلِسُ الرَّجُلُ حَيْثُ يَنْتَفِعُ.

„Du verlässt die Qurāish und sitzt mit einem Sklaven der Banu Adī ?“ Alī sagte: „In der Tat, ein Mann sitzt da, wo er profitiert.“

[Tabaqāt no. 6124]

Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) sagte:

سادة الناس في الدنيا الأسخياء ، وفي الآخرة أهل الدين وأهل الفضل والعلم ؛ لأن العلماء ورثة الأنبياء .

„Die Herren dieser Welt sind die Großzügigen und Gottesfürchtigen und im Jenseits sind sie die Leute des Dīns, Vorzügligsten und Wissenden, ebenso die Ulama‘ die Erben des Propheten ﷺ sind.“

[Al-Bidāyah wā’n Nihāyah (9/125)]

Er zog seine Söhne in schönster Weise auf und lehrte ihnen das, was seine Shuyūkh ihm beibrachten. Imām Ibn Abī Shāybah (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا حَاتِمُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ ، عَنْ جَعْفَرٍ ، عَنْ أَبِيهِ ، قَالَ : كَانَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ يُعَلِّمُ وَلَدَهُ يَقُولُ : قُلْ : آمَنْتُ بِاللَّهِ وَكَفَرْتُ بِالطَّاغُوتِ

Hātim ibn Ismā’īl überliefert von Jā’far ibn Muḥammād (aš-Šadīq) von seinem Vater, dass Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) seinen Sohn auftrug: „Sprich: Ich glaube an Allāh und mache kufr bī Taghūt.“

[Musannāf no. 3409; Ṣaḥīḥ]

Imām Abūl-Qāsim Hibatullāh ibn al-Ḥasan al-Lalika’ī (raḥimahullāh) überliefert:

أَخْبَرَنَا مُحَمَّدُ بْنُ رِزْقِ اللَّهِ ، قَالَ : أَخْبَرَنَا عُثْمَانُ بْنُ أَحْمَدَ ، قَالَ : حَدَّثَنَا إِسْحَاقُ بْنُ سُنَيْنٍ ، قَالَ : حَدَّثَنَا رُوَيْمُ بْنُ يَزِيدَ ، قَالَ : حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَيَّاشٍ الْخَزَّازُ , عَنْ يُونُسَ بْنِ بُكَيْرٍ , عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ , عَنْ أَبِيهِ ، قَالَ : سُئِلَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ عَنِ الْقُرْآنِ , قَالَ :  لَيْسَ بِخَالِقٍ وَلا مَخْلُوقٍ وَهُوَ كَلامُ اللَّهِ تَعَالَى

„Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq (raḥimahullāh) berichtete von seinem Vater, der sagte, dass Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) über den Qur’ān befragt wurde, worauf er hin antwortete: „Es hat keinen Schöpfer und es ist nicht erschaffen, sondern es sind die Worte Allāhs.“

[Sharḥ Uṣūl lil I’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh wā’l Jamā’ah no. 335]

Al-Qādī Abī Ya’lā (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ ، حَدَّثَنَا زَيْدُ بْنُ الْحُبَابِ ، حَدَّثَنَا جَعْفَرُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ ، مِنْ وَلَدِ ذِي الْجَنَاحَيْنِ ، قَالَ : حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عُمَرَ ، عَنْ أَبِيهِ ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ ، أَنَّهُ رَأَى رَجُلا يَجِيءُ إِلَى فُرْجَةٍ كَانَتْ عِنْدَ قَبْرِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، فَيَدْخُلُ فِيهَا فَيَدْعُو ، فَنَهَاهُ ، فَقَالَ : أَلا أُحَدِّثُكُمْ حَدِيثًا سَمِعْتُهُ مِنْ أَبِي ، عَنْ جَدِّي ، عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ : ” لا تَتَّخِذُوا قَبْرِي عِيدًا ، وَلا بُيُوتَكُمْ قُبُورًا ، فَإِنَّ تَسْلِيمَكُمْ يَبْلُغُنِي أَيْنَمَا كُنْتُمْ

Alī ibn Umar überliefert von seinem Vater, der von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) berichtet, dass er einen Mann gesehen hat, der durch einen Spalt am Grabe des Propheten ﷺ hereinkam, und Duā machte. Er sagte ihm dies nicht zu tun und sprach: “Soll ich dir nicht einen Hādith berichten, welches ich von meinen Vater (Al-Hussāin) hörte, von meinen Großvater (Alī) vom Gesandten Allāhs ﷺ der sagte: “Nimmt mein Grab nicht als Ort des Festes, weder macht eure Häuser zu Gräber. Sendet mir eure Salawat, (denn Wahrlich) euer Salawat wird mich erreichen, egal wo ihr sein möget.”

[Musnad Abī Ya’lā no. 469; Bukhārī, Tārikh Al-Kabīr (2/186); Ibn Abī Shāybah, Musannāf (2/375); Aburrazzāq, Musannāf (3/577) no. 6694; Aš-Sakhāwī sagte in Al-Qāwl al-Badī’ fil salāti ‘alal Habīb ash-shafī’ (s.228): „Hādith Hāsan.“ Ibn Adī sagte in Sarim Al-Munqī (s.206): „Die Kette ist Jayyid.„]

Imām Zāid ibn Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) überliefert:

عَنْ أَبِيهِ ، عَنْ جَدِّهِ ، عَنْ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ ، أَنّ النَّبِيَّ صَلّى اللَّهُ عَلَيهِ وَسَلّمَ نَهَى عَنِ النَّوْحِ .

Von seinem Vater (Alī ibn al-Ḥussāin) von seinem Großvater (al-Ḥussāin) von Alī ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm), dass der Gesandte Allāhs ﷺ das Wehklagen (über die Toten) verbot.“

[Zāid ibn Alī, Musnad no. 188]

Seine Gottesdienst und Gottesfurcht

Von vielen wird seine Gottesdienste, seine Taqwa und Religionseifer gepriesen. Er war ein hingebungsvoller Dieneder Allāhs, der oft zu beten pflegte mit Demut und Konzentration. Er fastete oft und vollzog die Hajj. Er behandelte seine Diener und Mitmenschen auf die schönste Weise und vergab oft jene die ihn schadeten. Er wurde aš-Sajjād genannt, weil er 1000 Rakahs am Tage vertieft war. Imām aḍ-Ḍhāhabī (raḥimahullāh) schreibt:

قال مالك بلغني أنه كان يصلي في اليوم والليلة ألف ركعة إلى أن مات

Imām Mālik (raḥimahullāh) sagte: „Mir erreichte, dass er (Alī ibn al-Ḥussāin) Tag und Nacht 1000 Rakas verrichtete, bis er starb.“

[Tadhkirāt al-Huffāz (1/60)]

Imām aḍ-Ḍhāhabī (raḥimahullāh) schreibt:

أَبُو نُوحٍ الأَنْصَارِيُّ ، قَالَ : “ وَقَعَ حَرِيقٌ فِي بَيْتٍ فِيهِ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ وَهُوَ سَاجِدٌ فَجَعَلُوا يَقُولُونَ لَهُ : يَا ابْنَ رَسُولِ اللَّهِ النَّارَ يَا ابْنَ رَسُولِ اللَّهِ النَّارَ ، فَمَا رَفَعَ رَأْسَهُ حَتَّى أُطْفِئَتْ فَقِيلَ لَهُ : مَا الَّذِي أَلْهَاكَ عَنْهَا ؟ فَقَالَ : أَلْهَتْنِي عَنْهَا النَّارُ الأُخْرَى

„Abū Nuh al-Anṣārī (raḥimahullāh) sagte: Einst brach ein Feuer aus in einem Haus, wo ‘Alī ibn al-Hussāin (rahimahullāh) sich in der Niederwerfung im Gebet befand. Er hob nicht seinen Kopf, bis das Feuer aus ging. Als er darüber befragt wurde, sagte er: „Das andere Feuer hat meine Gedanken beschäftigt.“

[Siyār A’lām an-Nubalā no. 657]

Imām ibn Abī Dunya (raḥimahullāh) überliefert, dass Aburrahmān ibn Hafs al-Qurāishī (raḥimahullāh) folgendes bekannt gab:

كَانَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ إِذَا تَوَضَّأَ اصْفَرَّ ، فَيَقُولُ لَهُ أَهْلُهُ : مَا هَذَا الَّذِي يَعْتَادُكَ عِنْدَ الْوُضُوءِ ؟ فَيَقُولُ : تَدْرُونَ بَيْنَ يَدَيْ مَنْ أُرِيدُ أَنْ أَقُومَ ؟

„Alī Ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) erblasste, wenn er die rituelle Waschung vornahm. Da sagte seine Familie zu ihm: „Was hat dich ergriffen?“ Er erwiderte: „Wisst ihr, vor Wem ich mich vorbereite und gleich stehen werde ?“

[Ar-Riqah wā’l Buqa‘ no. 145]

Imām ibn Jawzī al-Hanbālī (raḥimahullāh) schreibt:

سفيان قال: جاء رجل إلى علي بن الحسين رضي الله عنه فقال له: إن فلاناً قد آذاكَ ووقع فيك. قال: فانطلق بنا إليه فانطلق معه وهو يرى أنه سينتصر لنفسه فلما أتاه قال: يا هذا إن كان ما قلتَ في حقاً فغفر الله لي، وإن كان ما قلت في باطلاً فغفر الله لك.

Sufyān (raḥimahullāh) sagte: Ein Mann kam zu Alī ibn al-Ḥussāin und mitteilte: „Soundso schadet dir und beschimpft dich.“ Er (Alī) sagte: „Lasst uns mit ihm treffen.“ Und man ging zu ihm; er (der Mann) dachte, dass Alī sich wehren würde. Als sie den Mann begegneten sagte er ihm: „O soundso, wenn die Dinge die du über mich aussagtest stimmen, so möge Allāh mir vergeben, stimmen sie jedoch nicht, so möge er dir vergeben.“

[Sifāt al-Sawfa‘ (1/354)]

Mūsā ibn Dawūd überliefert von einem Mann der Banu Hāshim, der sagte:

أَنَّ عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ ، دَعَا مَمْلُوكَهُ مَرَّتَيْنِ فَلَمْ يُجِبْهُ ، ثُمَّ أَجَابَهُ فِي الثَّالِثِ ، فَقَالَ لَهُ : يَا بُنَيَّ ، أَمَا سَمِعْتَ صَوْتِي ؟ قَالَ : بَلَى ، قَالَ : فَمَا لَكَ لَمْ تُجِبْنِي ؟ قَالَ : أَمِنْتُكَ ، قَالَ : الْحَمْدُ لِلَّهِ الَّذِي جَعَلَ مَمْلُوكِي يَأْمَنُنِي

„Alī Ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) rief zweimal seinen Diener und der ihm nicht antwortete. Er antwortete ihm beim dritten Mal. Er fragte: „Mein Sohn, hast du denn nicht meine Stimme gehört.“ Er sagte: „Doch.“ Er fragte: „Und was ist mit dir, dass du mir nicht geantwortet hast ?“ Er antwortete: „Ich war sicher vor dir.“ So sagte er: „Alles Lob gebührt Allāh, der meinen Diener vor mir sicher gemacht hat.“

[Bayhāqī, I’tiqād no. 7825]

Aburrazzāq ibn Hammām aš-Šanānī (raḥimahullāh) sagte:

جَعَلَتْ جَارِيَةٌ لِعَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ تَسْكُبُ عَلَيْهِ الْمَاءَ ، فَتَهَيَّأَ لِلصَّلاةِ فَسَقَطَ الإِبْرِيقُ مِنْ يَدِ الْجَارِيَةِ عَلَى وَجْهِهِ فَشَجَّهُ ، فَرَفَعَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ رَأْسَهُ إِلَيْهَا ، فَقَالَتِ الْجَارِيَةُ : إِنَّ اللَّهَ عَزَّ وَجَلَّ يَقُولُ : وَالْكَاظِمِينَ الْغَيْظَ سورة آل عمران آية 134 ، فقال لها : قَدْ كَظَمْتُ غَيْظِي ، قَالَتْ : وَالْعَافِينَ عَنِ النَّاسِ سورة آل عمران آية 134 فَقَالَ لَهَا : قَدْ عَفَا اللَّهُ عَنْكِ ، قَالَتْ : وَاللَّهُ يُحِبُّ الْمُحْسِنِينَ سورة آل عمران آية 134 قَالَ : اذْهَبِي فَأَنْتِ حُرَّةٌ

„Eine Dienerin von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) begann für ihn Wasser auszugießen, damit er sich für das Gebet vorbereiten konnte. Die Dienerin war unachtsam, und der Krug fiel aus ihrer Hand und traf ihn. Er erhob sein Gesicht zu ihr, und die Dienerin sagte: „Allāh spricht: 《Die den Zorn unterdrücken》 und er sagte: „Ich habe meinen Zorn unterdrückt.“ Und sie erwiderte: 《Und die den Menschen vergeben》Er sagte: „Möge Allāh dir vergeben.“ Sie antwortete: 《Und Allāh liebt die, die Gutes tun》 (Qur’ān 3:134), Er sagte: „Geh, du bist frei.“

[Bayhāqī, I’tiqād no. 7824]

Imām Ibn Sād (raḥimahullāh) verzeichnet, dass Ubāidullāh ibn Aburrahmān ibn Mauhab berrichtete, dass man gegenüber Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) seine Tugenden erwähnt wurden. So erwiderte er:

وَبِحَسْبِنَا أَنْ نَكُونَ مِنْ صَالِحِي قَوْمِنَا

„Es genügt, wenn wir die Rechtschaffenen unseres Volkes sind.“

[Tabaqāt no. 6112]

Al-Hāfiḍ ibn Asākīr (raḥimahullāh) berichtete, dass Alī ibn al-Ḥussāin einen Mann hörte der einen anderen Mann verleumdet hat. Er (raḥimahullāh) sagte:

إِيَّاكَ وَالْغِيبَةَ فَإِنَّهَا إِدَامُ كِلابِ النَّاسِ

„Hütet euch vor Verleumdungen, denn dies ist die Menschliche Seite eines Hundes.“

[Tārikḥ ad-Dimašhq no. 43340]

Der Insgeheim Spendende

Die Familie von Alī ibn al-Ḥussāin und andere dachten von ihm er (raḥimahullāh) sei Geizig gewesen. Konträr dazu wird das Gegenteil gesprochen, weil Er insgeheim Spendende und nicht öffentlich. Und dies ist eines der besonderen Merkmale von ihm. Er befreite hunderte Sklaven im Bestreben, das Antlitz Allāhs zu sehen und sich vor dem Höllenfeuer zu retten.

Imām Aḥmad ibn Ḥanbāl (raḥimahullāh) überlieferte:

حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرِ بْنُ مَالِكٍ ، قَالَ : حَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ أَحْمَدَ بْنِ حَنْبَلٍ ، قَالَ : حَدَّثَنِي أَبُو مُوسَى الأَنْصَارِيُّ ، قَالَ : حَدَّثَنَا يُونُسُ بْنُ بُكَيْرٍ ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ إِسْحَاقَ ، قَالَ : “ كَانَ نَاسٌ مِنْ أَهْلِ الْمَدِينَةِ يَعِيشُونَ لا يَدْرُونَ مِنْ أَيْنَ كَانَ مَعَاشُهُمْ ، فَلَمَّا مَاتَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ ، فَقَدُوا مَا كَانُوا يُؤْتَوْنَ بِهِ فِي اللَّيْلِ

„Yūnus ibn Bukāir berichtete, dass Muḥammād ibn Ishāq (raḥimahullāh) sagte: „Einige Leute in Madinah bekamen Lebensunterhalt, ohne zu wissen woher und als Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) starb, hielt das an, was sie sonst nachts bekamen.“

[Az-Zuhd no. 937]

Amr ibn Dinār (raḥimahullāh) berichtete:

دَخَلَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ عَلَى مُحَمَّدِ بْنِ أُسَامَةَ بْنِ زَيْدٍ فِي مَرَضِهِ ، فَجَعَلَ يَبْكِي ، فَقَالَ : مَا شَأْنُكَ ؟ قَالَ : عَلَيَّ دَيْنٌ ؟ قَالَ : كَمْ هُوَ ؟ قَالَ : خَمْسَةَ عَشَرَ أَلْفَ دِينَارٍ ، قَالَ : فَهُوَ عَلَيَّ

„Alī Ibn al-Ḥussāin besuchte einst Muḥammād ibn Usama ibn Zāid (raḥimahullāh), als er (sterbes)Krank war. Er (Muḥammād) fing an zu weinen und er (Alī) fragte: „Was bringt dich zum Weinen ?“ Er sagte: „Ich habe Schulden.“ Er fragte: „Wieviel?“ Er antwortete: „15.000 Dinār.“ Er sagte: „Sie sind nun meine (Schulden).“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 3679]

Imām Ḥamīd ibn Mukhlid Ibn Zanjawāyh (raḥimahullāh) überliefert:

أنا ابْنُ أَبِي عَبَّادٍ ، أنا ابْنُ عُيَيْنَةَ ، عَنِ أَبِي حَمْزَةَ الثُّمَالِيِّ ، أَنَّ عَلِيَّ بْنَ حُسَيْنٍ كَانَ يَحْمِلُ الْخُبْزَ بِاللَّيْلِ عَلَى ظَهْرِهِ ، يَتْبَعُ بِهِ الْمَسَاكِينَ فِي ظُلْمَةِ اللَّيْلِ ، وَيَقُولُ : إِنَّ الصَّدَقَةَ فِي ظُلْمَةِ اللَّيْلِ تُطْفِئُ غَضَبَ الرَّبِّ „

Abū Hamza al-Thumālī berichtete, dass Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) in der Finsternis der Nacht, Brot auf seinem Rücken trug, und den armen Leuten folgte (um es ihnen zu geben). Er pflegte zu sagen: “Die Sadaqa in der Finsternis der Nacht, löscht den Zorn des Herrn.”

[Kitāb al-Amwāl no. 1034; Imām Ahmād, az-Zuhd no. 936]

Imām Jārīr ibn Abdil-Hāmid (raḥimahullāh) berichtete von Amr ibn Thābit der sagte:

لَمَّا مَاتَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ ، فَغَسَّلُوهُ جَعَلُوا يَنْظُرُونَ إِلَى آثَارِ سَوَادٍ بِظَهْرِهِ ، فَقَالُوا : مَا هَذَا ؟ فَقِيلَ : كَانَ يَحْمِلُ جُرُبَ الدَّقِيقِ لَيْلا عَلَى ظَهْرِهِ يُعْطِيهِ فُقَرَاءَ أَهْلِ الْمَدِينَةِ

„Als Alī ibn al-Ḥussāin verstarb, wusch man ihn und bemerkte eine dunkle Markierung (oder Fleck) auf seinem Rücken, so dass (einige von ihnen) fragten: „Was ist das ?“ So wurde gesagt: „Für gewöhnlich pflegte er (raḥimahullāh) einen Sack Mehl auf seinem Rücken in der Nacht zu tragen und verteilte es an den Armen und Bedürftigen aus Madinah.“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 3653]

Motiviert zur Spenden wurde er durch einem Hādith welche der Imām der Huffāẓ Abū Hurāirah (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) berichtete. Imām Aḥmad ibn Ḥanbāl (raḥimahullāh) überliefert:

أخبرنا ابْنُ الْحُصَيْنِ ، قَالَ : أَنْبَأَ ابْنُ الْمُذْهِبِ ، قَالَ : أَنْبَأَ أَحْمَدُ بْنُ جَعْفَرٍ ، قثنا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ أَحْمَدَ ، قَالَ : حَدَّثَنِي أَبِي ، قثنا مَكِّيُّ بْنُ إِبْرَاهِيمَ ، قثنا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ سَعِيدِ بْنِ أَبِي هِنْدٍ ، عَنْ إِسْمَاعِيلَ بْنِ أَبِي حَكِيمٍ مَوْلَى آلِ الزُّبَيْرِ ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ مَرْجَانَةَ ، أَنَّهُ سَمِعَ أَبَا هُرَيْرَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، يَقُولُ : قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : “ مَنْ أَعْتَقَ رَقَبَةً مُؤْمِنَةً ، أَعْتَقَ اللَّهُ بِكُلِّ إِرْبٍ مِنْهَا إِرَبًا مِنْهُ مِنَ النَّارِ ، حَتَّى إِنَّهُ لَيَعْتِقُ بِالْيَدِ الْيَدَ ، وَبِالرِّجْلِ الرِّجْلَ ، وَبِالْفَرْجِ الْفَرْجَ “ . فَقَالَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ : أَنْتَ سَمِعْتَ هَذَا مِنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ، قَالَ سَعِيدُ : نَعَمْ ، فَقَالَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ لِغُلامٍ لَهُ ، أَفَرَّهُ غِلْمَانَهُ : ادْعُ مُطَرِّفًا ، قَالَ : فَلَمَّا قَامَ بَيْنَ يَدَيْهِ ، قَالَ : اذْهَبْ ، فَأَنْتَ حُرٌّ لِوَجْهِ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ . أَخْرَجَاهُ .

Sā’id ibn Marjānah (raḥimahullāh) sagte: „Ich hörte Abū Hurāirah (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) sagen: „Der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: „Wer auch immer einen Gläubigen aus der Sklaverei befreit, dem verschont Allāh jedes Glied seines Körpers von seinem eigenen Körper vor dem Feuer, bis die Hand wegen der Hand, der Fuß wegen dem Fuß und die Scham wegen der Scham verschont wird.“ Alī Ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) sagte: „Du hörtest das von Abu Hurāirah (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) ?“ Er (Ibn Marjānah) sagte: „Ja.“ Sodann sagte Alī ibn al-Ḥussāin dass man seinen Sklaven (Mutharrīf) herhollt und sagte ihm: „Gehe, du bist vor dem Antlitz Allāh dem Erhabenen frei.“

[Musnad Ahmād no. 9441; Ibn Jārūd, al-Muntaqā no. 968; Bayhāqī, Shu’āb al-Imān no. 4030; Ṣaḥīḥ]

Der Überlebende in Karbala

Im Jahre 61 nach der Hijra begleitete Alī ibn al-Ḥussāin seinen Vater auf dem Marsch in Kufa. Sein Vater al-Ḥussāin (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) entschied sich klar das Schwert gegen den Tyrannen Yazīd ibn Mu’āwiyah zu erheben. Er war einer derjenigen die ihm den Treueschwur als den neuen Khalifen nicht gegeben hat, da er nicht akzeptiert hat, dass der Kalif aufgrund von Erbfolge bestimmt wurde. Die Schiiten aus Kufa bekamen von al-Ḥussāins Verhalten gegenüber den neuen Khalifen mit und bitten ihn, in den Irak zu marschieren, damit sie ihm den Treueschwur leisten. al-Ḥussāin schickte dann Muslim ibn Aqīl ibn Abī Ṭālib (raḥimahullāh), um sich die Lage dieser Leute zuvergwissern. Anschließend schaffte Muslim ibn Aqīl viele Anhänger und Vorbereitung gegen den jetzigen Khalifen vorzugehen. Er schrieb an al-Ḥussāin, dass er kommen soll, da ihm die Leute ihre Unterstützung sicherten. Kurze Zeit später verieten die Schiiten Muslim ibn Aqīl und wurde von dem Befehl des Gouverneur Ubāidullāh ibn Ziyād ermordet. Vor seiner Ermordung schickt er eine Botschaft an al-Ḥussāin über die geänderte Lage. Die Nachricht erreicht ihn jedoch erst, nachdem er aufgebrochen ist. al-Ḥussāin ziehte dann unmittelbar mit seiner Familie von Makkah richtung Irak. Die Gefährten des Propheten ﷺ und einige zurückgebliebenen von seiner Familie rieten ihm dringend von seinem Vorhaben ab und sagten ihm, dass er und seine Familie sich in den sicheren Tod befinden.

Abū Sā’id al-Khūdrī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) sagte ihm:

فَجَاءَهُ أَبُو سَعِيدٍ الْخُدْرِيُّ فَقَالَ : يَا أَبَا عَبْدِ اللَّهِ إِنِّي لَكَ نَاصِحٌ وَمُشْفِقٌ ، وَقَدْ بَلَغَنِي أن قَوْمًا مِنْ شِيعَتِكُمْ كَاتِبُوكَ ، فَلَا تَخْرُجْ فِإِنِّي سَمِعْتُ أَبَاكَ بِالْكُوفَةِ يَقُولُ : وَاللَّهِ إِنِّي لَقَدْ مَلَلْتُهُمْ ، وَأَبْغَضُونِي وَمَلُّونِي ، وَمَا بَلَوْتُ مِنْهُمْ وَفَاءً ، ِ

“O Abū Abdullāh, Ich bin für euch ein Ratgeber. Und ich bin um euch besorgt. Ich habe davon erfahren, dass dich einige von euren Anhängern aus Kufa angeschrieben haben und dich darum gebeten haben, zu ihnen aufzubrechen. Gehe nicht zu ihnen hin. Ich habe deinen Vater in Kufa sagen hören: “Bei Allāh! Sie ermüdeten mich und ich hasste sie! ! Und auch ich ermüdete sie und auch sie hassten mich.“

[aḍ-Ḍhāhabī, Tārikḥ al-Islām no. 2270]

Er entschied sich jedoch zu gehen. Wochen dauerte sein Marsch und als er den Ort begegnete, an dem er getötet wird, fragte er:

مَا اسْمُ هَذِهِ الأَرْضِ ؟ قَالُوا : كَرْبَلاءُ ، قَالَ : صَدَقَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ ، أَرْضُ كَرْبٍ وَبَلاء

„Wie heißt dieser Ort ?“ Sie sagten: „Karbala.“ Er (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) sagte: „Allāh und Seinen Gesandten sprachen die Wahrheit, (in diesem Ort herrscht) Drangsal und Heimsuchungen.“

[at-Ṭabarānī, Muj’ām al-Kabīr no. 2752]

Dann erfuhren al-Ḥussāin und seine Familie, dass die Schiiten sie im Stich gelassen haben, alle von Ubāidullāh ibn Ziyād gekauft wurden und nun die Schwerter gegen ihn gezogen haben. Schlussendlich wurde al-Ḥussāin und viele Mitglieder seiner Familie auf brutalste Weise abgeschlachtet. Shimr ibn Jaūshan, den Kommandeur dieser Armee, gab an Khawlī ibn Yazīd al-Asbahī den Befehl al-Ḥussāin zuköpfen. Dies geschah am Tage von Ashura im Jahre 61 nach der Hijra. Der Boden war mit dem Blut der Ahl-l-Bāyt benetzt und Alī ibn al-Ḥussāin war Zeuge dessen über das Massaker. Er konnte nicht mitkämpfen, da er an einer starken Erkrankungen litt. Ibn Hājar Al-Asqălānī war der Auffassung das er 23 Jahre alt war zu diesem Zeitpunkt.

Shimr und seine Gefolgsleute begaben sich dann am Zelt wo sich Alī ibn al-Ḥussāin befand. Sie plünderten und raubten ihr Vermögen und zogen an die Kopftücher der Frauen. Als Shimr das Zelt betratt, sah er Alī ibn al-Ḥussāin und sagte seinen Männern ihn unverzöglich zu Töten. Humāid ibn Muslim hielt an und versuchte ihm dies auszureden. Shimr war darüber nicht begeistert und versuchte es selber. Doch die Schwester von al-Ḥussāin, Zaynab (Allāhs Wohlgefallen auf ihr) griff ein und bat Umar ibn Sād sein Leben zu verschonen. Dies wurde gewährt. Nach der Tragödie, nahm man ihn, seinen Bruder Amr ibn al-Ḥussāin und anderen Überlebenden als Gefangene. Man kettete sie aneinander und ließ sie hunderte Kilometer durch die Wüste wandern. Als ihre Fußstapfen Kufa erreichten, erhoben sich Stimmen und Ausrufe der Reue. Männer und Frauen kamen aus ihren Häusern heraus und begannen zu weinen. Alī sprach angesichts dieses widersprüchlichen Verhaltens, dass diese Leute für sie weinen, während sie sie getötet haben. Alī ibn al-Ḥussāin und seine Familie begaben sich dann am Gouverneur Palast wo sie mit Ubāidullāh ibn Ziyād stunden Disputieren. Ubāidullāh ibn Ziyād lässte nichts aus um diese gesgenete Familie zu erniedrigen. Er ging sogar zuweit und servierte den Kopf von al-Ḥussāin auf einem silbernen Tablett zur Schaustellung, um sie innerlich kaputt zumachen. Am nächsten Tag erteilte ibn Ziyād die Familie des Propheten nach Syrien zu schicken. Als sie in Damaskus ankamen und man Yazīd ibn Mu’āwiyah alles geschildert hat, verurteilt er die Tat und distanziert sich von diesem Verbrechen.

Al-Hāfiḍ ibn Asākīr (raḥimahullāh) überliefert, dass Abū Hazim von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) berichtete, der sagte:

أدخلنا دمشق بعد أن شخصنا من الكوفة فإذا الناس مجتمعون بباب يزيد فأدخلنا عليه وهو جالس عَلَى سرير وعنده الناس سماطين من أهل الشام وأهل العراق والحجاز وكنت قدام أهل بيتي فسلمت عليه وقال : أيكم علي بن الحسين ؟ فقلت : أنا ، فقال : ادن فدنوت ، ثم قَالَ : ادن فدنوت ، حتى صار صدري عَلَى فراشه ثم قَالَ : أما لو أن أباك أمامي لوصلت رحمه وقضيت مَا يلزمني من حقه ، ولكن عجل عليه ابن زياد فقتله قتله الله. قلت : يا أمير المؤمنين : أصابتنا جفوة ، فقال : نذهب عنكم الجفوة. فقلت : يا أمير المؤمنين أموالنا قبضت فاكتب أن ترد علينا فكتب لنا بردها ، وقال : فإني أقضي حوائجكم وأفعل بكم وأفعل. قلت : المدينة أحب إلي. فقال : قربي خير لكم ، قلت : إن أهل بيتي قد تفرقوا فيجتمعون ويحمدون الله عَلَى هَذِهِ النعمة فجهزنا وأعطانا أكثر مما ذهب منا من الكسوة والجهاز وسرح معنا رسلا إلى المدينة وأمرنا أن ننزل حيث شئنا.

“Wir betraten Damaskus nach unserer Rückkehr aus Kufa. Viele Leute hatten sich an der Tür Yazīd versammelt. Ich wurde zu ihm gebracht und (fand ihn) liegend auf seinem Bett. An seiner Seite waren Menschen aus aš-Shām und al-Ḥijāz die alle schwiegen. Ich war das Oberhaupt meiner Familie; deshalb begrüßte ich zuerst. Yazīd fragte: “Wer von euch ist Alī ibn al-Ḥussāin ?” So antwortete ich ihm. Er befahl, dass ich näher an ihn heran gebracht werde so, dass meine Brust knapp über seinem Bett lag. Danach sagte er: “Wisse, wenn dein Vater zu mir käme, würde ich ihm all seine Rechte/Aufforderungen erfüllen, jedoch war Ibn Ziyād, Allāhs Fluch über ihn, zu voreilig.” Ich antwortete: “O Amīr Al-Mu’mīnīn, wir sind mit Meinungsverschiedenheiten geplagt wurden.“ Yazīd antwortete: “Möge Allāh diese Zwietracht (Fitna) von uns befreien.” Ich übermittelte: „Unser Reichtum wurde uns (Unrechtmäßig) weggenommen, befehlen sie ihnen, dass es uns zurück erstattet wird. Er (Yazīd) übermittelte ihnen sofort die Nachricht. Danach sagte Yazīd: “Bleib bei mir, so dass ich (All deine) Wünsche erfüllen kann und dir Güte entgegen bringe.“ Ich Antwortete ihm, dass mir Medina viel lieber sei. Yazīd erwiderte: “Bleib in meine Nähe, es ist besser für dich.” Ich gab zu: „Meine Familie ist zerstreut. Wir wurden sie alle zusammenbringen, so dass sie Allāh für diese Wohltätigkeit dankbar sein sollten.” Danach hat er uns mit reichlich vielen Vorräte ausgestattet, gab uns Kleidung und Ausrüstungen und sandte Boten mit, die mit uns den Weg nach Medina vorweisen. Er erlaubte uns, dass wir uns überall aufhalten können, wo wir wollen.“

[Mukhtasar Tārikḥ ad-Dimašhq (8/256)]

Hiernach begab er sich in al-Madinah und betrat Kufa niewieder. Er verbrachte den Rest seines Lebens mit Wissen und trauerte um seine Verluste. So folgte im Jahre 63 nach der Hijra eine weitere Schlacht, als der nächste sich gegen Yazīd erhob und zwar Abdullāh ibn az-Zubāir (Allāhs Wohlgefallen auf ihm). Man fragte nach der Meinung von Alī ibn al-Ḥussāin über die Rebellion und er war strikt dagegen den jetzigen Khalifen zuentmachten. Er und Ibn Umar nahmen an dieser Schlacht nicht Teil. Yazīd ibn Mu’āwiyah gab dann Muslim ibn Uqbah eine Horde voller Soldaten um al-Madinah einzuräumen. Mit brennende Wut gab Yazīd an Ibn Uqbah Anleitung wie er vorgehen müsse wenn er al-Madinah erreiche, dass er Ihnen 3 Tage Zeit gibt sich wieder seiner Herrschaft zufügen, sollte dies nicht der Fall sein so wird zu härteren Maßnahmen ergriffen. Und dass Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) unter keinen Umständen geschadet wird, da er sich seine Herrschaft gebeugt hat. So fand dann im Anschluss die Schlacht von al-Harrah statt, wo viele Gefährten des Propheten ums Leben kamen und viele Gräueltaten an die Muslime verübt wurden. Nach diesem Verbrechen hat Yazīd im Jahre 64 nach der Hijra, Ibn Uqbah und die selbe Armee nach Mekkah gesandt um Abdullāh ibn az-Zubāir und seine Anhänger zuzähmen. Mit dieser Absicht was Yazīd vorhatte, tötete ihn Allāh in diesem Jahr. Danach Herschte weitere Jahre unter den Muslime eine Totale Gesetzlosigkeit und Heimsuchungen, bis Abdul-Mālik ibn Marwān (raḥimahullāh) an der Herrschaft gelang und die Muslime sich vereint haben.

In der Herrschaft der Umayyaden

Die meißt bevorzugste Person während der Herrschaft der Umayyaden war Alī ibn al-Ḥussāin. Er besaß er eine ehrenvolle Stellung, wurde geliebt und man schätze seine Worte. Er (raḥimahullāh) war gegenüber ihnen Treu und ermahnte die Leute ihnen nicht zu widersetzen. Imām Ibn Ṣād (raḥimahullāh) überliefert:

أَخْبَرَنَا الْفَضْلُ بْنُ دُكَيْنٍ، قَالَ: حَدَّثَنَا أَبُو إِسْرَائِيلَ، عَنِ الْحَكَمِ، عَنْ أَبِي جَعْفَرٍ، قَالَ: إِنَّا لَنُصَلِّي خَلْفَهُمْ فِي غَيْرِ تَقِيَّةٍ، وَأَشْهَدُ عَلَى عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ أَنَّهُ كَانَ يُصَلِّي خَلْفَهُمْ فِي غَيْرِ تَقِيَّةٍ

al-Hakam berichtete von Abū Jā’far (Al-Bāqīr) der sagte: “Ich betete hinter ihnen (den Umayyaden Herrscher) ohne Taqiyyah. Und ich bezeuge, dass auch (mein Vater) Alī ibn al-Ḥussāin hinter ihnen gebetet hat ohne Taqiyyah.”

[Tabaqāt no. 6108]

Imām Ibn Abī Shāybah (raḥimahullāh) überliefert

حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، ثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ إِبْرَاهِيمَ بْنِ أَبِي حَفْصَةَ، قَالَ: قُلْتُ لِعَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ: إِنَّ أَبَا حَمْزَةَ الثُّمَالِيَّ، وَكَانَ فِيهِ غُلُوٌّ، يَقُولُ: لَا نُصَلِّي خَلْفَ الْأَئِمَّةِ، وَلَا نُنَاكِحُ إِلَّا مَنْ يَرَى مثل مَا رَأَيْنَا؟ فَقَالَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ بَلْ نُصَلِّي خَلْفَهُمْ، وَنُنَاكِحُهُمْ بِالسُّنَّةِ

“Ibrahīm ibn Abī Hafsa sagte: “Ich sagte zu Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh), dass Abū Hamza al-Thūmalī (und er zeigte Übertreibung an Alī ibn al-Ḥussāin) sagte: “Wir beten nicht hinter den Führern und weder schließen wir eine Ehe mit ihnen, mit Ausnahme desjenigen der mit uns übereinstimmt.” So sagte Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh): “Nein, wir beten hinter ihnen und wir heiraten sie, gemäß der Ṣunnāh.”

[Musannāf no. 7651; Ṣaḥīḥ]

Marwān ibn al-Hakam und sein Sohn Abdul-Mālik haben ihn sehr geliebt und respektiert. Sie bewunderten sein Wissen, Frömmigkeit und seine Hingabe. Sie gaben ihn reichlich Vermögen und Sklavinnen, damit die Nachkommenschaft vom Propheten ﷺ vermehrt wird.

Imām Al-Hāfiḍ Abūl-Hajjāj al-Mizzī (raḥimahullāh) berichtete:

وقال الأصمعي : لم يكن للحسين بن علي عقب ، إلا من ابنه علي بن الحسين ، ولم يكن لعلي ولد إلا من أم عبد الله بنت الحسن وهي ابنة عمه فقال له مروان بن الحكم : أرى نسل أبيك قد انقطع ، فلو اتخذت السراري لعل الله أن يرزقك منهن فقال : ما عندي ما أشتري به السراري ، قال : فأنا أقرضك فأقرضه مائة ألف درهم فاتخذ السراري ،

Juwāiriyah ibn Asmā’ī (raḥimahullāh) sagte: „al-Ḥussāin ibn Alī hat keine Nachkommen, außer seinem Sohn Alī ibn al-Ḥussāin, und Alī hat keinen Sohn, ausgenommen von Um Abdullāh bint Al-Hāssan, und sie ist die Tochter seines Onkels väterlicherseits Cousine. Da sagte Marwān ibn al-Hakam zu ihm: „Ich sehe, dass die Nachkommenschaft deines Vaters bereits beendet wurde, wenn du jedoch meine Konkubinen annimmst, wird dich Allāh vielleicht durch sie versorgen (mit Nachkommenschaft). Da sagte Alī ibn al-Ḥussāin: „Ich besitze nichts, womit ich die Konkubinen kaufen kann.“ Er sagte: „Ich leihe dir (das Geld) aus.“ Da leihte er ihm einhunderttausend Dirham aus, da nahm er die Konkubinen an.“

[Tahdhīb Al-Kamāl no. 3530]

Wenn Marwān ibn al-Hakam im sterben lag, bat er seinen Kindern das Geld was er Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) geliehen hat, nicht zurück zu nehmen.

Imām Ibn Ṣād (raḥimahullāh) überliefert:

نا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ مُحَمَّدٍ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ، أَنَّ مَرْوَانَ بْنَ الْحَكَمِ، قَالَ لَهُ وَهُوَ أَمِيرٌ بِالْمَدِينَةِ: مَا رَأَيْتُ أَحَدًا أَحْسَنَ غَلَبَةً مِنْ أَبِيكَ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ، أَلا أُحَدِّثُكَ عَنْ غَلَبَتِهِ إِيَّانَا يَوْمَ الْجَمَلِ؟ قُلْتُ: الأَمِيرُ أَعْلَمُ، قَالَ: لَمَّا الْتَقَيْنَا يَوْمَ الْجَمَلِ تَوَافَقْنَا، ثُمَّ حَمَلَ بَعْضُنَا عَلَى بَعْضٍ، فَلَمْ يَنْشَبْ أَهْلُ الْبَصْرَةِ أَنِ انْهَزَمُوا، فَصَرَخَ صَارِخٌ لِعَلِيّ “ لا يُقْتَلُ مُدْبِرٌ، وَلا يُذَفَّفُ عَلَى جَرِيحٍ، وَمَنْ أَغْلَقَ عَلَيْهِ بَابِ دَارِهِ فَهُوَ آمِنٌ، وَمَنْ طَرَحَ السِّلاحَ آمِنٌ „، قَالَ مَرْوَانُ: وَقَدْ كُنْتُ دَخَلْتُ دَارَ فُلانٍ، ثُمَّ أَرْسَلْتُ إِلَى حَسَنٍ وَحُسَيْنٍ ابْنِي عَلِيٍّ، وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ، وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِجَعْفَرٍ، فَكَلَّمُوهُ، قَالَ: “ هُوَ آمِنٌ فَلْيَتَوَجَّهْ حَيْثُ شَاءَ „، فَقُلْتُ: لا وَاللَّهِ مَا تَطِيبُ نَفْسِي حَتَّى أُبَايِعَهُ، فَبَايَعْتُهُ، ثُمَّ قَالَ: اذْهَبْ حَيْثُ شِئْتَ

Jā’far ibn Muḥammād erzählte von seinem Vater von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh), dass Marwān ibn al-Hakam zu ihm sagte und er ist der Stadthalter gewesen: „Ich habe nie jemanden gesehen der besser Siegreich war, als dein Vater Alī ibn Abī Talīb (Allāh möge mit ihm zufrieden) sein. Soll ich dir über sein Sieg am Tag der Kamelschlacht (Al-Jamal) erzählen? Ich sagte: „Der Amīr weiß es besser.“ Er sagte: „Als wir uns am Tag der Kamelschlacht trafen, vereinbarten wir uns. Danach belasteten sich einige gegenseitig, alsdann die Leute von Basra ausbrechen, dass sie eine Niederlage erlitten, schrie eine Person von Alī: „Ein rechtschaffenen tötet man nicht und Alī wird nicht verwundet getragen. Wer die Tür seines Hauses geschlossen hält, ist sicher und wer die Waffen zu Seite legt, ist sicher.“ Marwān sagte: „Dann ging ich in das Haus von einer Person, und habe ihn zu den Söhne Alī, Hāssan und al-Ḥussāin sowie Abdullāh bin Abbās und Abdullāh bin Ja‘fār gesendet. Sie sprachen mit ihm und er (Alī) sagte: „Er ist sicher, er kann hingehen wo immer er will.“ So sagte ich: „Nein bei Allāh, meine Seele wird kein Heil finden, bis ich ihn den Treueschwur gebe.“ So gab ich ihn den Treueschwur, alsdann sagte er: „Geh wo immer du willst.“

[Tabaqāt no. 2947; Ṣaḥīḥ]

Sein Konflikt mit al-Mukhtār der Lügner

Ende 65 nach der Hijra, stieg al-Mukhtār ibn Ubāid at-Ṭaqafī an der Macht. Er lebte in Kufa und verbrachte Jahre im Gefängnis. Sie brachten ihn im Jahre 61 nach der Hijra in al-Tamura, ein furchtbares Gefängnis, das unter der Erde liegt. Er war einer der Macht besessen, der eine öffentliche Show der Allianz und der Unterstützung der Ahl-l-Bāyt betrieb, wobei er Alī ibn Abī Ṭālib sehr hasste. Als er die Zeit in der Inhaftierung einbüßte, waren Sulāyman ibn Surad (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) und die Tawwābīn unterwegs den Tod al-Ḥussāin zu rächen und verfolgten Ubāidullāh ibn Ziyād. Kurz darauf fand die Schlacht Aynūl-Wardah und alle von ihnen wurden von der Armee Ibn Ziyād getötet. Al-Mukhtār bekam von der Bewegung und dessen Materyium von Sulāyman ibn Surad mit und nach seiner Freilassung behauptete er, dass er der neue Anführer dieser Bewegung sei. Er versprach den Leuten, Rache an jene zunehmen die al-Ḥussāin (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) ermordeten. Besorgte sich aber das Einverständnis von Alī ibn al-Ḥussāin nicht, sowie alle andere die den Tod seines Vater rächen wollte, weil er (raḥimahullāh) eigentlich der Verantwortliche ist für das Blut seines Vaters. Er hatte mehr Anrecht darauf ihm zurächen als alle andere, machte er aber nicht, da er sie Allāh überließ. Immerhin, die Leute schenkten ihm zugehör und vertrauen. Sogleich begann er in Kufa den Gouverneur zustürzen und wurde zum neuen Machthaber gekrönt. Die winzige Zahl seiner Armee wuchs in den Monaten rasch an Strärke zu und viele teilten seine Ideologie. Sobald er ganz Kufa in der Händen hatte, fing er an die Mörder al-Ḥussāin aufzuspüren. Er fand sie alle nacheinander und köpfte Umar ibn Sād, Shimr, Khawlī ibn Yazīd, Ubāidullāh ibn Ziyād und hunderte andere Mitwirkenden. Er verbrannte ihre Leichen und samt ihre Häuser. Diejenigen die aus der Stadt zu fliehen versuchten, wurden gefangen oder getötet. Mukhtār hinterliess ein Disaster. In so einer Kurze Zeit gewann er wegen dem Rachezug viele Herzen.

Sodann beanspruchte Al-Mukhtār selbst ein Prophet zu sein und das Jibril und Mikail zu ihm kamen. Die Leute seiner Zeit folgten ihm und so nannte man sie al-Kaysanīyya. Er behauptete dass Muḥammād ibn Alī al-Hanafīyyah (raḥimahullāh) der erwartete Mahdī sei. Ibn al-Ḥanafiyya sagte sich loß von ihm und seiner gestörten Blasphemie Gedanken gut. In diesem Zeitpunkt empfand Mukhtār seine Herrschaft zu erweitern und plante die Revolte gegen den Amīr Al-Mu’mīnīn Abdullāh ibn az-Zubāir (Allāhs Wohlgefallen auf ihm). Mukhtār schickte einen Brief und Geschenke an Alī ibn al-Ḥussāin, der hofft, unter seine Fahne zu kämpfen. Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) lehnte ihn und seine Geschenke ab. Imām ibn Sād (raḥimahullāh) überliefert

أخبرنا عَلِيُّ بْنُ مُحَمَّدٍ , عَنْ سَعِيدِ بْنِ خَالِدٍ , عَنِ الْمَقْبُرِيِّ ، قَالَ : “ بَعَثَ الْمُخْتَارُ إِلَى عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ بِمِائَةِ أَلْفٍ , فَكَرِهَ أَنْ يَقْبَلَهَا , وَخَافَ أَنْ يَرُدَّهَا , فَأَخَذَهَا , فَاحْتَبَسَهَا عِنْدَهُ , فَلَمَّا قُتِلَ الْمُخْتَارُ ، كَتَبَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ إِلَى عَبْدِ الْمَلِكِ بْنِ مَرْوَانَ : إِنَّ الْمُخْتَارَ بَعَثَ إِلَيَّ بِمِائَةِ أَلْفِ دِرْهَمٍ , فَكَرِهْتُ أَنْ أَرُدَّهَا , وَكَرِهْتُ أَنْ آخُذَهَا , فَهِيَ عِنْدِي , فَابْعَثْ مَنْ يَقْبِضُهَا , فَكَتَبَ إِلَيْهِ عَبْدُ الْمَلِكِ : يَا ابْنَ عَمِّ , خُذْهَا ، فَقَدْ طَيَّبْتُهَا لَكَ , فَقَبِلَهَا

Makbarīy (raḥimahullāh) sagte: „Al-Mukhtār hat Alī ibn al-Ḥussāin 100.000 Dirhām gegeben und er (Alī) wollte es nicht annehmen, jedoch hatte er seine Befürchtung es zurück zugeben (da al-Mukhtār beleidigt werden konnte und gegen ihm Handgreiflich werden kann), so hat er das Geld bei sich aufbewahrt. Als al-Mukhtar getötet wurden ist hat Alī ibn al-Ḥussāin, Abdul-Mālik ibn Marwān geschrieben: „al-Mukhtār gab mir 100.000 Dirhām die ich bei mir hab und ich mochte es nicht zurückzugeben (bzgl seiner Befürchtungen), so ist das Geld immernoch noch bei mir. Schicke jemanden der das Geld abholt.“ Schließlich sagte Abdul-Mālik (raḥimahullāh): „O Sohn meines Onkel, nimm es, denn ich habe es für dich als erlaubt erklärt.“

[Ṭabaqāt no. 6106]

Imām Ibn Sād (rahimahullāh) überliefert erneut:

أخبرنا الْفَضْلُ بْنُ دُكَيْنٍ ، قَالَ : أخبرنا عِيسَى بْنُ دِينَارٍ الْمُؤَذِّنُ ، قَالَ : سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ عَنِ الْمُخْتَارِ , فَقَالَ :  إِنَّ عَلِيَّ بْنَ حُسَيْنٍ قَامَ عَلَى بَابِ الْكَعْبَةِ , فَلَعَنَ الْمُخْتَارَ , فَقَالَ لَهُ رَجُلٌ : جَعَلَنِي اللَّهُ فِدَاكَ , تَلْعَنُهُ وَإِنَّمَا ذُبِحَ فِيكُمْ ؟ فَقَالَ : إِنَّهُ كَانَ كَذَّابًا , يَكْذِبُ عَلَى اللَّهِ وَعَلَى رَسُولِهِ

Īsa‘ ibn Dinār al-Mu’azzīn sagte: „Ich befragte Abū Jā’far Al-Bāqīr (raḥimahullāh) über al-Mukhtār, worauf er hin sagte: „Alī Ibn al-Ḥussāin (rahimahullāh) stand an der Tür der Kaaba und verfluchte al-Mukhtār. Daraufhin sagte ein Mann: „Warum in Namen Allāhs verfluchst du ihn, hat er den dich geschlachtet (oder bedroht) ? Er (Alī ibn al-Ḥussāin) sagte: „Er ist ein Lügner, der über Allāh und Seinen Gesandten gelogen hat.“

[Ṭabaqāt no. 6107]

Im Jahre 67 nach der Hijra wurde dann al-Mukhtār von Mus’āb ibn az-Zubāir (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) eigenhändig geköpft.

Die Übertreiber

Schon damals hat der Prophet ﷺ in vielen Überlieferungen verboten, ihn und seine Familie auf extreme Weise zu loben. Alī ibn al-Ḥussāin hat diese Übertreibung (Ghulluw) ihm gegenüber miterlebt. Er missachtete und verurteilte die Liebe der Rāfiḍah, dessen Liebe wahrlich außer Kontrolle geriet. Ja ihre Liebe lies sie soweit in den Shirk schwimmen ohne es zu merken. Sie wurden damals von Alī ibn Abī Ṭālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) verfolgt, geschnappt und verbrannt, alldiesweil weil sie hinsichtlich der Liebe über Alī übertreibten und ihn lobten jenseits der rechtmäßigen Grenze, bis sie ihn zum Ilah ernannten. Zāid ibn Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) überliefert:

عَنْ أَبِيهِ، عَنْ جَدِّهِ، عَنْ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ، أَنَّهُ حَرَقَ زَنَادِقَةً مِنَ السَّوَادِ بِالنَّارِ

Von seinem Vater, von seinem Großvater, dass Alī, einen Ketzer (Rāfiḍī Sabaīte) in der Dunkelheit mit Feuer verbrennen ließ.“

[Musnad no. 510; Ṣaḥīḥ]

Diese Übertreiber in ihrer Liebe sollten diese Überlieferung verinnerlichen. Denn was ihre Liebe anbelangt, so stellt dieser nicht die Liebe dar, den der Islam uns im Qur’ān und in der Sunnah gewährt hat. Ihre Liebe wurde von Alī mit dem Feuer bestraft. Gemäß eine andere Überlieferung sagte der Amīr Al-Mu’mīnīn Alī ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm):

لَيُحِبُّنِي قَوْمٌ حَتَّى يَدْخُلُوا النَّارَ فِيَّ ، وَلَيُبْغِضُنِي قَوْمٌ حَتَّى يَدْخُلُوا النَّارَ فِي بُغْضِي

„Eine Gruppe wird mich dermaßen Lieben, dass sie wegen mir ins Höllenfeuer eingehen werden, und es wird eine andere Gruppe geben, die mich dermaßen hassen werden, dass sie wegen mir ins Höllenfeuer eingehen werden.“

[Ibn Abī Āsīm, aš-Sunnah no. 817; Ṣaḥīḥ]

Imām al-Lalika’ī (raḥimahullāh) überliefert einen anderen Ausspruch von Alī:

اللَّهُمَّ الْعَنْ كُلَّ مُبْغِضٍ لَنَا ، وَكُلَّ مُحِبٍّ لَنَا غَالٍ

„O Allāh, verfluche all jene die uns hassen und all jene die uns übertrieben lieben.“

[Sharh I’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh wā’l Jamā’ah no. 2232; Dā’if]

Imām ibn Abī Āsīm (raḥimahullāh) überliefert:

ثنا أَبُو سَعِيدٍ الأَشَجُّ، ثنا أَبُو خَالِدٍ الأَحْمَرُ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، قَالَ: سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ، يَقُولُ: يَا أَهْلَ الْعِرَاقِ، أَحِبُّونَا لِحُبِّ الإِسْلامِ، فَوَاللَّهِ إِنَّهُ زَادَ حُبُّكُمْ بِنَا حَتَّى صَارَ شَيْنًا

Yahyā ibn Sā’id al-Anṣārī (raḥimahullāh) berichtete: Ich hörte Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) sagen: „O ihr Leute des Iraks! Liebt uns in dem Rahmen, den der Islām an Liebe gewährt hat. Denn ich schwöre eure Art der Liebe ist sich uns gegenüber (zu) einer abscheulichen Platz (oder Belastung) geworden.“

[Aš-Ṣunnāh no. 996; Shāykhūl Ālbānī sagte Ṣaḥīḥ]

Imām Abū ‚Abdallāh al-Ḥākim an-Naisābūrī (raḥimahullāh) überliefert:

أَخْبَرَنَا أَبُو جَعْفَرٍ مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيِّ بْنِ دُحَيْمٍ الشَّيْبَانِيُّ بِالْكُوفَةِ، ثنا أَحْمَدُ بْنُ حَازِمِ بْنِ أَبِي غَرَزَةَ، ثنا عَلِيُّ بْنُ قَادِمٍ، ثنا عَبْدُ السَّلامِ بْنُ حَرْبٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، قَالَ: كُنَّا عِنْدَ عَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ فَجَاءَ قَوْمٌ مِنَ الْكُوفِيِّينَ، فَقَالَ عَلِيٌّ: يَا أَهْلَ الْعِرَاقِ أَحِبُّونَا حُبَّ الإِسْلامِ، سَمِعْتُ أَبِي يَقُولُ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ: “ يَا أَيُّهَا النَّاسُ، لا تَرْفَعُونِي فَوْقَ قِدْرِي، فَإِنَّ اللَّهَ اتَّخَذَنِي عَبْدًا قَبْلَ أَنْ يَتَّخِذَنِي نَبِيًّا

Yahyā ibn Sā’id al-Anṣārī (raḥimahullāh) berichtete: „Wir befanden uns gerade bei Alī Ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) als einige Bewohner der Stadt al-Kūfah zu uns kamen. Alī sagte zu ihnen: „O ihr Leute des Iraks! Liebt uns in dem Rahmen, den der Islām an Liebe gewährt hat. Denn ich hörte meinen Vater (al-Ḥussāin) sagen: „Der Gesandte Allāhs ﷺ hat gesagt: „O ihr Menschen! Erhöht mich nicht über meinen Rang. Denn der erhabene Allāh hat mich zu einem Diener erschaffen, bevor er mich zum Propheten machte.“

[Al-Mustadrak alā‘ al-Ṣaḥīḥaīn no. 4771; at-Ṭabarānī, al-Kābīr no. 2889]

Imām Mu’āfā‘ ibn ‚Imrān al-Mūswilī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو شِهَابٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ، قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:  لا تَرْفَعُونِي فَوْقَ حَقِّي، فَإِنَّ اللَّهَ اتَّخَذَنِي عَبْدًا قَبْلَ أَنْ يَتَّخِذَنِي نَبِيًّا

Alī Ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) sagte: „Der Gesandte Allāhs ﷺ sagte: Erhöht mich nicht über meinen rechtmäßigen Rang, denn Wahrlich Allāh hat mich als Diener erschaffen, bevor er mich zum Propheten machte.“

[Az-Zuhd no. 100; al-Busāyrī, Itīhāf al-Khāiyrah no. 8645]

Sie übertreibten ebenfalls, dass die Toten vor der Auferstehung wieder erweckt werden. Ganz klar distanziert sich die Ahl-l-Bāyt von diesen Kufr Glauben. Imām Abū Bakr Ahmād ibn Marwān Dīnawarī Al-Qādī Al-Malikī (rahimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ ، نَا مُقَاتِلُ بْنُ صَالِحٍ الْأَنْمَاطِيُّ ، نَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ سَعِيدٍ ، نَا ابْنُ أَبِي غَنِيَّةَ ، نَا أَبِي ، عَنْ أَبِي إِسْحَاقَ الشَّيْبَانِيِّ ، عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ عَوْفٍ الشَّيْبَانِيِّ ، قَالَ : قَالَ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ بْنِ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ أَجْمَعِينَ :  جَاءَنِي رَجُلٌ مِنْ أَهْلِ الْبَصْرَةِ ، فَقَالَ : جِئْتُكَ فِي حَاجَةٍ مِنَ الْبَصْرَةِ وَمَا جِئْتُ حَاجًّا وَلا مُعْتَمِرًا ، قَالَ : قُلْتُ لَهُ : وَمَا حَاجَتُكَ ؟ ، فَقَالَ : جِئْتُكَ لِأَسْأَلَكَ : مَتَى يُبْعَثُ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ؟ ، قَالَ : فَقُلْتُ لَهُ : يُبْعَثُ وَاللَّهِ عَلِيٌّ يَوْمَ الْقِيَامَةِ ثُمَّ تَهِمُّهُ نَفْسُهُ

Al-Qāsim ibn Awf aš-Shāybanī berichtete von Alī ibn al-Ḥussāin ibn Alī ibn Abī Tālib (raḥimahullāh) der sagte: “Ein Mann aus Basra entgegnete mir und sagte: “Ich bin gekommen um dich etwas zu fragen.” Ich fragte, was es war und der Mann (Rāfiḍī) sagte: “Ich kam um dich zu fragen, wann Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) wieder auferstehen wird ? Daraufhin antworte ich ihm: “Bei Allāh, wird es am Tage der Auferstehung sein, und dann wird er nur um sich besorgt sein.”

[Al-Mujālašh wā’ Jawāhirūl’ Īlm no. 1286]

Seine Verteidigung gegenüber die Gefährten des Gesandten Allāhs ﷺ

In seiner Zeit war es ein Gang und Gebe die Gefährten des Propheten ﷺ zu schmähen. Dies war nichts neues, denn schon in der Vergangenheit verdammten die Sabaīyyah in Namen der Ahl-l-Bāyt die Gefährten. Die Rāfiḍah waren nicht alleine, ihre Verbündeten von den Juden und Feueranbeter verhalfen ihnen dabei in Namen der Ahl-l-Bāyt diese Großen, denen das Paradies versprochen wurde, zu missbrauchen. Trotz allem haben diese elende Gruppe es nicht geschafft ihre teuflischen Intrigen durchzusetzen. Immer wenn eine neue Gruppe der Rāfiḍah herangezüchtet wurde, schickte Allāh einen der sie vernichtet. Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) musste mit so eine Gruppe kämpfen. Man dichtete ihm zu, er hätte die Gefährten, insbesondere die 3 Khalifen, verflucht. Allāh spricht ihm von dieser Behauptung frei und ließ ihre Lügen zunichte machen.

Imām Abū Nu’āym (rahimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ عَبْدِ الْوَهَّابِ ، قَالَ : ثنا مُحَمَّدُ بْنُ إِسْحَاقَ السَّرَّاجُ ، قَالَ : ثنا أَبُو مُصْعَبٍ ، قَالَ : ثنا إِبْرَاهِيمُ بْنُ قُدَامَةَ وَهُوَ ابْنُ مُحَمَّدِ بْنِ حَاطِبٍ ، عَنْ أَبِيهِ ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ ، قَالَ : أَتَانِي نَفَرٌ مِنْ أَهْلِ الْعِرَاقِ ، فَقَالُوا فِي أَبِي بَكْرٍ ، وَعُمَرَ ، وَعُثْمَانَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ ، فَلَمَّا فَرَغُوا ، قَالَ لَهُمْ عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ : “ أَلا تُخْبِرُونَنِي أَنْتُمُ الْمُهَاجِرُونَ الأَوَّلُونَ الَّذِينَ أُخْرِجُوا مِنْ دِيَارِهِمْ وَأَمْوَالِهِمْ ، يَبْتَغُونَ فَضْلا مِنَ اللَّهِ وَرِضْوَانًا ، وَيَنْصُرُونَ اللَّهَ وَرَسُولَهُ أُولَئِكَ هُمُ الصَّادِقُونَ ؟ قَالُوا : لا ، قَالَ : فَأَنْتُمُ الَّذِينَ تَبَوَّءُوا الدَّارَ وَالإِيمَانَ مِنْ قَبْلِهِمْ يُحِبُّونَ مَنْ هَاجَرَ إِلَيْهِمْ ، وَلا يَجِدُونَ فِي صُدُورِهِمْ حَاجَةً مِمَّا أُوتُوا ، وَيؤْثِرُونَ عَلَى أَنْفُسِهِمْ وَلَوْ كَانَ بِهِمْ خَصَاصَةٌ وَمَنْ يُوقَ شُحَّ نَفْسِهِ فَأُولَئِكَ هُمُ الْمُفْلِحُونَ ؟ قَالُوا : لا ، قَالَ : أَمَّا أَنْتُمْ فَقَدْ تَبَرَّأْتُمْ أَنْ تَكُونُوا مِنْ أَحَدِ هَذَيْنِ الْفَرِيقَيْنِ ، ثُمَّ قَالَ : أَشْهَدُ أَنَّكُمْ لَسْتُمْ مِنَ الَّذِينَ قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ : وَالَّذِينَ جَاءُوا مِنْ بَعْدِهِمْ يَقُولُونَ رَبَّنَا اغْفِرْ لَنَا وَلإِخْوَانِنَا الَّذِينَ سَبَقُونَا بِالإِيمَانِ وَلا تَجْعَلْ فِي قُلُوبِنَا غِلا لِلَّذِينَ آمَنُوا رَبَّنَا إِنَّكَ رَءُوفٌ رَحِيمٌ سورة الحشر آية 10 ، اخْرُجُوا فَعَلَ اللَّهُ بِكُمْ “ .

Muhammād ibn al-Khāṭib berichtete von seinem Vater, von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) der sagte: Eine Gruppe der Leute aus dem Irak kamen hnd sprachen schlechtes über Abū Bakr, Umar und Uthmān, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen, und als sie ihre Rese beendet hatten, sprach ich: „Erzählt ihr mir, ob ihr zu den ersten Auswanderern gehört, die aus ihren Wohnstätten und von ihrem Besitz vertrieben wurden, weil sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten und Allah und Seinem Gesandten helfen. Das sind die Wahrhaftigen ?” (59:8) Sie sagten: „Nein.” Er sagte: „Dann seid ihr diejenigen, die vor ihnen in der Wohnstätte und im Glauben zu Hause waren. Sie lieben (all die,) wer zu ihnen ausgewandert ist, und empfinden in ihren Brüsten kein Bedürfnis nach dem, was (diesen) gegeben worden ist, und sie ziehen (sie) sich selbst vor, auch wenn sie selbst Mangel erlitten. ?” (58:9) Sie sagten: „Nein.” Er sagte: „Was euch betrifft, so habt ihr euch von jeder dieser beiden Gruppen losgesagt und ich bezeuge, dass ihr nicht zu jenen gehört, über die Allāh sagt: 《 Und diejenigen, die nach ihnen gekommen sind, sagen: „Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorausgegangen sind, und lasse in unseren Herzen keinen Groll sein gegen diejenigen, die glauben. Unser Herr, Du bist ja Gnädig und Barmherzig.“ (58:10) Nun verschwindet, Möge Allāh euch verfluchen.“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 3658]

Imām aḍ-Ḍāraqutnī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ مَخْلَدٍ، قَالَ: نَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ مُحَمَّدٍ الْعَتِيقُ، قَالَ: نَا الْفَضْلُ بْنُ جُبَيْرٍ الْوَرَّاقُ، قَالَ: نَا يَحْيَى بْنُ كَثِيرٍ , عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ , عَنْ أَبِيهِ، قَالَ: جَاءَ رَجُلٌ إِلَى أَبِي يَعْنِي: عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ فَقَالَ: أَخْبِرْنِي عَنْ أَبِي بَكْرٍ، قَالَ: عَنِ الصِّدِّيقِ، تَسْأَلُ؟ قَالَ: قُلْتُ: نَعَمْ يَرْحَمُكَ اللَّهُ، وَتُسَمِّيهِ الصِّدِّيقُ؟ قَالَ: ثَكِلَتْكَ أُمُّكَ، قَدْ سَمَّاهُ صَدِّيقًا مَنْ هُوَ خَيْرٌ مِنِّي وَمِنْكَ: رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَالْمُهَاجِرُونَ وَالْأَنْصَارُ، فَمَنْ لَمْ يُسَمِّهِ صَدِّيقًا، فَلَا صَدَّقَ اللَّهُ قَوْلَهُ فِي الدُّنْيَا وَلَا فِي الْآخِرَةِ، فَاذْهَبْ أَبَا بَكْرٍ وَعُمَرَ، وَتَوَلَّهَا، فَمَا كَانَ مِنْ إِثْمٍ فَفِي عُنُقِي

„Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq (raḥimahullāh) berichtete, dass sein Vater (rahimahullāh) sagte: „Ein Mann kam zu meinen Vater, Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh), und sagte: „Berichte mir von Abū Bakr.“ So sagte er: „Du meinst aš-Šiddīq ?“ Der Mann erwiderte: „Ja, möge Allāh dich segnen, Du nennst ihn aš-Šiddīq ?“ Er sagte: „Möge deine Mutter dich verlieren. Er wurde bereits als Šiddīq bezeichnet von denienigen, die besser sind als ich, dem Gesandten Allāhs ﷺ, den Muhajirīn wā’l Ansār. Wer ihn nicht als aš-Šiddīq bestätigt, dessen Wort möge bei Allāh im Diesseits und Jenseits keine Bestätigung finden. Geh und bewahre die Liebe zu Abū Bakr und Umar und nimm zu Wāliy, ich bin für das, was ich sage verantwortlich.“

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 60]

Imām Al-Hāfiḍ al-Bayhāqī (raḥimahullāh) überliefert:

:أَخْبَرَنَا أَبُو عَبْدِ اللَّهِ الْحَافِظُ، ثنا أَبُو جَعْفَرٍ مُحَمَّدُ بْنُ صَالِحِ بْنِ هَانِئٍ، ثنا أَبُو الْعَبَّاسِ أَحْمَدُ بْنُ خَالِدٍ الدَّامَغَانِيُّ، ثنا أَبُو مُصْعَبٍ الزُّهْرِيُّ، ثنا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ أَبِيهِ أَنَّهُ، قَالَ: مَا رَأَيْتُ هَاشِمِيًّا أَفْقَهَ مِنْ عَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ، سَمِعْتُ عَلِيَّ ابْنَ الْحُسَيْنِ، يَقُولُ وَهُوَ يُسْأَلُ: كَيْفَ مَنْزِلَةُ أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ عِنْدَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَأَشَارَ بِيَدِهِ إِلَى الْقَبْرِ، ثُمَّ قَالَ: مَنْزِلَتُهُمَا مِنْهُ السَّاعَةَ.

Abdūl-Aziz ibn Abī Hāzim berichtete von seinem Vater (raḥimahullāh) der sagte: “Ich habe keinen unter den Söhnen Banī Hāshim gesehen, der mehr Faqīh war als Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh). Ich hörte Alī ibn al-Ḥussāin sagen, als man ihn befragte: “Wie war die Stellung Abū Bakr und Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) an der Seite des Propheten ﷺ ?” So deutete er seine Hand in richtung der Gräber (vom Propheten, Abū Bakr und Umar) und sagte: Ihre Stellung der beiden an seiner Seite, ist genauso wie du sie jetzt (hier) siehst.”

[Al-Bayhāqī, Al-I’tiqād no. 344; Ṣaḥīḥ]

Gemäß Imām Abūl-Ḥassān ibn al-Bukhārī al-Ḥanbālī (raḥimahullāh) überlieferte er eine ähnliche Überlieferung:

:وَبِهِ قَالَ الْقَطِيعِيُّ: نا عَبْدُ اللَّهِ ابْنُ الْإِمَامِ أَحْمَدَ، حَدَّثَنِي أَبُو مَعْمَرٍ، عَنِ ابْنِ أَبِي حَازِمٍ، عَنْ أَبِيهِ قَالَ: ” جَاءَ رَجُلٌ إِلَى عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ، فَقَالَ: مَا كَانَ مَنْزِلَةُ أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا مِنَ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ:  كَمَنْزِلَتِهِمَا السَّاعَةَ

Ibn Abī Hāzim berichtete von seinem Vater, der sagte: Ein Mann kam zu Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) und er fragte ihn: „Was war die Stellung Abū Bakr und Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) an der Seite des Propheten ﷺ ?” Er antwortete: “Ihre (Stellung) mit ihm, ist wie ihre Stellung von Heute mit ihm (also dort, wo sie in den Gräbern sind).

[Masyākhah Ibn al-Bukhārī (1/379)]

Imām al-Hāfiḍ ibn Asākīr (raḥimahullāh) verzeichnet:

أَخْبَرَنَا أَبُو الْقَاسِمِ زَاهِرُ بْنُ طَاهِرٍ ، أنا أَبُو سَعْدٍ الأَدِيبُ ، أَنْبَأَ السَّيِّدُ أَبُو الْحَسَنِ مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ ، قَالَ : سَمِعْتُ مُحَمَّدَ بْنَ عَبْدِ الرَّحْمَنِ ، يَقُولُ : سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ الْحَسَنِ الْقَنْطَرِيُّ ، يَقُولُ : سَمِعْتُ هِشَامَ بْنَ خَالِدٍ ، يَقُولُ : سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ هَاشِمِ بْنِ الْبَرِيدِ يَقُول : سَمِعْتُ أَبِي ، يَقُولُ : سَمِعْتُ زَيْدَ بْنَ عَلِيٍ ، يَقُولُ : سَمِعْتُ أَبِي عَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ ، يَقُولُ : سَمِعْتُ أَبِي الْحُسَيْنَ بْنَ عَلِيٍّ ، يَقُول : قُلْتُ لأَبِي بَكْرٍ : يَا أَبَا بَكْرٍ ، مَنْ خَيْرُ النَّاسِ بَعْدَ رَسُولِ اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ؟ فَقَالَ لِي : أَبُوكَ ، فَسَأَلْتُ أَبِي عَلِيًّا ، فَقُلْتُ : مَنْ خَيْرُ النَّاسِ بَعْدَ رَسُولِ اللَّه صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ؟ فَقَالَ : أَبُو بَكْرٍ ، فَكَانَ يَرَى كُلُّ وَاحِدٍ لِصَاحِبِهِ عَلَى نَفْسِهِ فَضْل

Zāid ibn Alī sagte: Ich hörte meinen Vater Alī ibn al-Ḥussāin der sagte: Ich hörte meinen Vater al-Ḥussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) sagen: Ich sagte zu Abu Bakr: „Oh Abu Bakr, wer ist der beste Mensch nachdem Gesandten Allāhs ﷺ ?“ Er sagte zu mir: „Dein Vater. Ich fragte deinen Vater Alī: „Wer ist nachdem Gesandten Allāhs ﷺ der beste Mensch ?: Er sagte: „Abu Bakr, und Jeder Gefährte sah einen Vorzug über sich selber.“

[Tārikḥ ad-Dimašhq no. 30528]

Imām al-Hāfiḍ Abūl-Hajjāj al-Mizzī (raḥimahullāh) berichtete, dass Abū Jā’far Al-Bāqīr (raḥimahullāh) von seinem Vater Alī ibn al-Ḥussāin der folgendes sagte:

قدم المدينة قوم من أهل العراق ، فجلسوا إلي ، فذكروا أبا بكر ، وعمر فسبوهما ، ثم ابتركوا في عثمان ابتراكا ، فشتمتهم

„Einige Leute aus dem Irak kamen und setzten sich mit mir und erwähnten Abū Bakr und Umar und beleidigten sie, dann beleidigten sie Uthmān, so beleidigte ich sie zurück.“

[Tahdhīb Al-Kamāl no. 3531]

Imām aḍ-Ḍhāhabī (raḥimahullāh) verzeichnet, dass Yahyā ibn Sā’id al-Anṣārī (raḥimahullāh) sagte:

قَالَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ : وَاللَّهِ, مَا قُتِلَ عُثْمَانُ عَلَى وَجْهِ الْحَقِّ.

Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) sagte: „Bei Allāh, Uthmān (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) wurde nicht von jenen getötet, die nach Gerechtigkeit gesucht haben.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/397); Ibn Sād, Tabaqāt no. 6121]

Imām Abū ‚Abdallāh al-Ḥākim an-Naisābūrī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنِي أَبُو عَبْدِ اللَّهِ مُحَمَّدُ بْنُ الْعَبَّاسِ الشَّهِيدُ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ، أَنْبَأَ أَبُو حَاتِمِ بْنُ مَحْبُوبٍ، ثَنَا عَبْدُ الْجَبَّارِ بْنُ الْعَلاءِ، ثَنَا سُفْيَانُ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَبِيهِ، قَالَ: سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ، يَقُولُ:  إِنَّ ابْنَ عُمَرَ أَزْهَدُ الْقَوْمِ وَأَصْوَبُ الْقَوْمِ رَأْيًا “

Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq (raḥimahullāh) berichtete von seinem Vater der sagte: “Ich hörte Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) sagen: “Wahrlich, Ibn Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) ist der Asket des Volkes, und der begehrtesten Meinung von den Leuten.”

[Al-Mustadrak alā‘ al-Ṣaḥīḥaīn no. 6451; Ṣaḥīḥ]

Imām ʻAlī ibn al-Mufaḍḍal al-Maqdisī al-Iskandarānī (raḥimahullāh) überliefert, dass Alī ibn al-Ḥussāin von seinem Vater, der wiederum von seinem Vater Alī ibn Abī Tālib berichtete, dass der Gesandte Allāhs ﷺ sagte:

مَنْ سَبَّ الأَنْبِيَاءَ قُتِلَ ، وَمَنْ سَبَّ أَصْحَابِي جُلِدَ

„Wer auch immer einen Propheten beschimpft, tötet ihn. Wer auch immer meine Gefährten beschimpft, schlagt ihn.“

[Kitāb al-Arbaʻīn no. 188; at-Ṭabarānī, Muj’ām as-Saghīr no. 660; Ibn Qayyīm sagte in ahl aḏ-ḏimma: Dā’if]

Die Verleugnung der schiitischen Imamāh Erfindung

Das Imamat ist die wichtigste Fundament der Rāfiḍah, was sie je erfunden haben in der islamischen Welt. So kompliziert und unerklärlich ist die Sache, dass sie selbst daran scheitern so verständlich wie es geht zu erklären. Sie beschreiben, dass nach der vollendung der Religion durch den Gesandten Allāhs ﷺ, Er eine Linie von 12 Männern auserwählt hat, die als die Führer der Ummah in allen Angelegenheiten und zeitlich, dienen. Einer dieser ersten der diese Behauptung nach Abdullāh ibn Sabas Tod wiederbelebte und dies während der Zeit von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh), war Mu’alla ibn Khunāis. Er war einer der Köpfe der Rāfiḍah, der die Ahl-l-Bāyt mit lügen geplagt hat. Er und seine Ebenbürtigen waren der Meinung das die Führung nur durch Unfehlbaren geleitet werden kann. Sie verdammten die mehrheitlichen Gefährten, weil sie die Imamah von Alī ibn Abī Tālib angeblich gestohlen hätten und damit den größten Betrug der Geschichte durchführten und sich Allāh und seinen Gesandten verschworen haben. Während Alī ibn al-Ḥussāin ganz klar Bezeugte, dass der Gesandte Allāhs ﷺ ihnen nichts hinterliess.

Imām Hannād ibn aš-Sarī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا وَكِيعٌ، عَنْ مِسْعَرٍ، عَنْ عَدِيِّ بْنِ ثَابِتٍ، قَالَ: سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ الْحُسَيْنِ ، يَقُولُ: ” مَا تَرَكَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ دِينَارًا وَلا دِرْهَمًا، وَلا عَبْدًا، وَلا أَمَةً “

Adī ibn Thābit berichtete von Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) der sagte: “Der Gesandte Allāhs ﷺ hinterliess keinen einzigen Dinār, kein einzigen Dirhām, kein einzigen Sklaven und keine Sklavinin (als er starb).”

[Az-Zuhd no. 734; Ṣaḥīḥ]

Ibn Sād (raḥimahullāh) überliefert:

قَالَ : أَخْبَرَنَا شَبَابَةُ بْنُ سَوَّارٍ ، قَالَ : أخبرنا فُضَيْلُ بْنُ مَرْزُوقٍ ، قَالَ : سَأَلْتُ عُمَرَ بْنَ عَلِيٍّ وَحُسَيْنَ بْنَ عَلِيٍّ عَمَّيْ جَعْفَرٍ ، قُلْتُ : ” هَلْ فِيكُمْ أَهْلَ الْبَيْتِ إِنْسَانٌ مُفْتَرَضَةٌ طَاعَتُهُ ، تَعْرِفُونَ لَهُ ذَلِكَ , وَمَنْ لَمْ يُعْرَفْ لَهُ ذَلِكَ فَمَاتَ , مَاتَ مَيْتَةً جَاهِلِيَّةً ؟ فَقَالا : لا وَاللَّهِ مَا هَذَا فِينَا , مَنْ قَالَ هَذَا فِينَا فَهُوَ كَذَّابٌ ، قَالَ : فَقُلْتُ لِعُمَرَ بْنِ عَلِيٍّ : رَحِمَكَ اللَّهُ ، إِنَّ هَذِهِ مَنْزِلَةٌ تَزْعُمُونَ أَنَّهَا كَانَتْ لِعَلِيٍّ ، إِنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، أَوْصَى إِلَيْهِ ، ثُمَّ كَانَتْ لِلْحَسَنِ ، إِنَّ عَلِيًّا أَوْصَى إِلَيْهِ , ثُمَّ كَانَتْ لِلْحُسَيْنِ ، إِنَّ الْحَسَنَ أَوْصَى إِلَيْهِ وثُمَّ كَانَتْ لِعَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ ، إِنَّ الْحُسَيْنَ أَوْصَى إِلَيْهِ , ثُمَّ كَانَتْ لِمُحَمَّدِ بْنِ عَلِيٍّ ، إِنَّ عَلِيًّا أَوْصَى إِلَيْهِ , فَقَالَ : وَاللَّهِ لَمَاتَ أَبِي فَمَا أَوْصَى بِحَرْفَيْنِ ، قَاتَلَهُمُ اللَّهُ , وَاللَّهِ إِنَّ هَؤُلاءِ إِلا مُتَأَكِّلُونَ بِنَا ، هَذَا خُنَيْسُ الْخَرُؤُ ، مَا خُنَيْسُ الْخَرُؤُ ؟ قَالَ : قُلْتُ : الْمُعَلَّى بْنُ خُنَيْسٍ ، قَالَ : نَعَمْ , الْمُعَلَّى بْنُ خُنَيْسٍ , وَاللَّهِ لَفَكَّرْتُ عَلَى فِرَاشِي طَوِيلا ، أَتَعْجَبُ مِنْ قَوْمٍ لَبَّسَ اللَّهُ عُقُولَهُمْ ، حِينَ أَضَلَّهُمُ الْمُعَلَّى بْنُ خُنَيْسٍ

Al-Fuḍayl ibn Masrūq (raḥimahullāh) sagte: “So fragte ich Umar ibn Alī ibn al-Ḥussāin ibn Alī ibn Abī Ṭālib (raḥimahullāh) und al-Ḥussāin ibn Alī ibn al-Ḥussāin ibn Alī ibn Abī Ṭālib (raḥimahullāh), die Onkels von Jā’far (Aš-Sādiq): “Ist unter euch Ahl-l-Bāyt jemand, dem wir befolgen müssen und diejenigen die es nicht tun, er den Tod der Jahīliyah stirbt?” Sie sagten: “Nein, es gibt nichts wie diese unter uns.” (Und) „Wer das über uns sagt, ist ein Lügner.” So sagte ich (Al-Fuḍayl): “Allāhs Barmherzigkeit auf euch! Diese Rang (Also das Regentschaft) war für Alī bestimmt, da der Prophet ﷺ sagte, es sei für ihn, dann Al-Hāssan, da Alī ihm es vererbte, dann al-Ḥussāin da Al-Hāssan ihm es vererbte, dann Alī ibn al-Ḥussāin, da al-Ḥussāin ihm es vererbte, dann Muḥammād ibn Alī, da Alī ibn al-Ḥussāin ihm dies vererbte.“ Er (Umar ibn Alī) antwortete: „Bei Allāh mein Vater (Alī ibn al-Ḥussāin) starb und er sagte so etwas nicht!” “Möge Allāh sie vernichten! Es war Khunāis! Der Khunāis!” Ich (Al-Fuḍayl) fragte: ”Al-Mu’alla ibn Khunāis? “Er sagte:” Ja, Al-Mu’alla ibn Khunāis!“ Ich verbrachte eine lange Zeit darüber nachzudenken, auf mein Bett über eine Gruppe von Menschen, die Allāh irregeleitet hat durch Al-Mu’alla ibn Khunāis.“

[At-Tabaqāt (5/158); Hasan]

Imām Abūl-Qāsim Hibatullāh ibn al-Ḥasan al-Lalika’ī (raḥimahullāh) überliefert:

أنا عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ أَحْمَدَ ، قَالَ : أنا الْحُسَيْنُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ ، قَالَ : نا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ قُرَادٍ ، قَالَ : نا شَرِيكٌ ، عَنْ جَابِرٍ ، عَنْ أَبِي جَعْفَرٍ مُحَمَّدِ بْنِ عَلِيٍّ ، عَنْ أَبِيهِ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ ، قَالَ : “ مَنْ زَعَمَ مِنَا أَهْلِ الْبَيْتِ أَوْ غَيْرِهِ أَنَّ طَاعَتَهُ مُفْتَرَضَةٌ عَلَى الْعِبَادِ فَقَدْ كَذَبَ عَلَيْنَا ، وَنَحْنُ مِنْهُ بَرَاءٌ ، إِلا لِرَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، وَلأُولِي الأَمْرِ بَعْدَهُ

„Abū Jā’far Al-Bāqīr (raḥimahullāh) berichtete von seinem Vater Alī ibn al-Ḥussāin (raḥimahullāh) der gesagt hat: „Wer behauptet, dass es Pflicht ist uns Ahl-l-Bāyt oder anderen zu gehorchen, so hat er über uns gelogen und wir erklären uns davon Frei. Außer beim Gesandten Allāhs ﷺ und den Befehlshabern nach ihm.“

[Sharḥ Uṣūl lil I’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh wā’l Jamā’ah no. 2242]

Sein Tod

Er (rahimahullāh) starb im Jahre 93 nach der Hijra in al-Madinah Munawwarah. Begraben ist er am Baqī‘ al-Gharqad, neben seinen Angehörigen.

Imām Abū Bishr aḍ-Ḍaūlabī (raḥimahullāh) verzeichnet:

وَحَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ يَزِيدَ الْمُقْرِئُ ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ بْنُ عُيَيْنَةَ ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ ، عَنْ أَبِيهِ ، قَالَ : قُتِلَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ وَلَهُ ثَمَانٌ وَخَمْسُونَ وَابْنُهُ حُسَيْنٌ قُتِلَ لَهَا وَمَاتَ عَلِيُّ بْنُ حُسَيْنٍ لَهَا

Sufyān ibn Uyaynah berichtete von Jā’far ibn Muḥammād von seinem Vater (Abū Jā’far Al-Bāqīr) der sagte: „Alī ibn Abī Tālib wurde im Alter von 58 Jahren getötet. Sein Sohn al-Ḥussāin wurde im gleichen Alter getötet. Alī ibn al-Ḥussāin starb im selben Alter.“

[Az-Zurrīt at-Tahirāt al-Muttahara‘ no. 171; Ṣaḥīḥ]

Möge Allāh mit ihm zufrieden sein

Wa Allāhu Allam.

◆ ◆ ◆ ◆ ◆

Abu Rīyadus

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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