Der Titan: Abū Jā’far al-Bāqīr

muhammad ibn ali al-baqir sunni

بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie und seinen Gefährten.

Die Rede ist von einem Sayyid Abū Jā’far Al-Bāqīr, Muḥammād ibn Alī ibn Al-Hussāin ibn Alī ibn Abī Tālib Ibn Abdul-Muttālib ibn Hāshim ibn Abd Manāf ibn Qūsāyy Ibn Killāb ibn Lū’ayy ibn Ghālib ibn Fihr ibn Mālik ibn An-Naḍr ibn Kinānah ibn Khuzāymah ibn Madrakāh ibn Īlyas ibn Mūdar ibn Nizār ibn Mā’d Ibn Adnān.

Er ist im Jahre 56 nach der Hijra in al-Madinah geboren, während der Herrschaft von Mu’āwiyah ibn Abī Sufyān und innerhalb der Lebzeit von Umm Mū’minīn Āisha und Abū Hurairah (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen). Er war der Sohn von Alī ibn al-Hussāin (raḥimahullāh). Seine Mutter war Umm Abdullāh bint al-Hāssan ibn Alī. Er ist der Urenkel vom Propheten ﷺ , des Amīr Al-Mu’mīnīn Alī ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) und ein Enkelsohn eines gewaltigen Märtyrer al-Hussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm). Seine Frau hieß Umm Farwa bint al-Qāsim ibn Muhammād ibn Abū Bakr aš-Ṣiddīq und ist die Mutter des berüchtigten Imām der Ahl-l-Ṣunnāh Jā’far aš-Šadīq (raḥimahullāh). Er war einer der größten historischen Persönlichkeiten seiner Zeit. Einer der noblen muslimischen Imāme dieser Ummah. Er war kein normaler sunnitischer Imām, sondern einer der bedeutendsten unter ihnen. Er gehört zu den höchsten Tabi’īn und zu den größten Asketen und Gottesdiener. Ein Anführer der Hāshimiten seiner Zeit. Ein Löwe der etwas zusagen hatte, ohne jegliche Furcht dabei zukennen. Es gab niemanden unter den Ahl-l-Īlm der die Größe, Schätzung des Wissens, Askese, Frömmigkeit, Stärke und Überzeugung von Abū Jā’far nicht gehört hat. Ob klein oder Groß war dieser edle Imām bekannt. Er ist ein Beweis für die liebe der 3 Khalifen, Abū Bakr, Umar, Uthmān und samt den Ṣaḥāba des Propheten ﷺ. Er war das Schutzschild der Ṣaḥāba und legte sich mit jedem an der ihnen mit Wort entgegentrat. Er ist wahrlich frei vor den Irreglauben der Rāfiḍah, die man ihm zuschrieb. Vielmehr ist er das gezuckte Schwert gegen die Schiiten. Er ist einer der Erben des Propheten, ein Vorbild und einer der Geliebten der Ahl-l-Sunnāh. Alle der Kuttūb-Siṭṭā fanden einen Platz für Abū Jā’far Al-Bāqīr (rahimahullāh). Aḥmad ibn Ḥanbal, Ibn Hibbān, Abū Abdullāh al-Hākim, al-Ijlī, ibn Sād und Ibn Hājar al-Asqălānī stuften ihn in Hādith als Vertrauenswürdig ein.

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (raḥimahullāh) sagte: „Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr (raḥimahullāh) war von allen Leuten der höchste in der Askese und Gottesanbetung. In seiner Niederwerfung spaltete sich seine Stirn. Er war einer der wissenden unter den Menschen seiner Zeit.“

[Minhāj aš-Sunnah (2/114)]

Imām An-Nawāwī (raḥimahullāh) sagte: „Er war die Führungspersönlichkeit seiner Zeit. Er war ein geschickter Imām. Sie (die Gelehrten) sind sich einig über seine erhabene Stellung. Er war unter den Fuqahā und zählte zu den Imāmen in Madinah.“

[Tahdhīb al-Lughāt (1/87)]

Imām Aḍ-Ḍhāhabī (raḥimahullāh) sagte: „Er war ein Mensch der alle Tugenden des religiösen Wissens, der frommen Taten, Weisheit, Ehre, Vertrauenswürdigkeit, Adel, Würde und Feierlichkeit besaß. Er war qualifiziert Khalif zu werden. Er war einer der Zwölf Imāme, die von den Schīa Imamiya gefolgt wurden und dem sie die Unfehlbarkeit und absolute Kenntnis des Glaubens zuschrieben. Nur die Propheten und Engel besitzen Unfehlbarkeit, während gewöhnliche Menschen (in ihren Urteilen) richitg oder falsch liegen könnten und damit werden ihre Worte gefolgt oder aufgegeben, außer im Falle des Propheten, der in der Tat unfehlbar und durch Offenbarung von Allāh ﷻ geführt wurde. Abū Jā’far wurde beruhmt als al-Bāqīr, ein Begriff der von “baqara al-‘ilmī” sich ableitet also „der Spalter des Wissens“, eine Anspielung auf seine Fähigkeit, die verschiedenen Formen von Wissen, das scheinbare und versteckte zu wissen. Abū Jā’far war ein Imām, ein qualifizierter Mujtāhid, ein Interpretierer des Buches Allāhs, einer mit großen Format, aber sein Wissen war nicht so groß wie von Ibn Kathīr und andere wie er. Noch war seine Fähigkeit in der Rechtswissenschaft bemerkenswerter als das von Abī al-Zannad und Rabī’a, noch war sein Wissen über Hādith auf der Ebene von Qatādah und Ibn Shihāb. Dies ist nicht um seine Eminenz zu verringern, jedoch es ist nur zu sagen, das wir seine Verdienste beurteilen für das was sie sind, wir zeigen ihm weder besonders starke Präferenz noch halten wir ihn für geringerer als alle anderen. Wir lieben ihn zum Wohle Allāhs dem Allmächtigen für den Grad der Perfektion die er besessen hat.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/401-402)]

Seine Shuyūkh waren:

  1. ● Abdullāh ibn Abbās al-Qurāishī
  2. ● Alī ibn Al-Hussāin aš-Šajjād
  3. ● Abdullāh ibn Jā’far ibn Abī Tālib
  4. ● Muḥammād ibn Alī al-Hanafīyyah
  5. ● Hāssan ibn Muḥammād ibn Alī ibn Abī Tālib
  6. ● Yazīd Abū Murrah der Mawla von Aqīl ibn Abī Tālib
  7. ● Ubāidullāh ibn Abī Rāfi’ī
  8. ● Abdullāh ibn Umar ibn al-Khattab
  9. ● Jābir ibn Abdullāh al-Ansārī
  10. ● Anas ibn Mālik
  11. ● Abū Sā’id al-Khūdrī
  12. ● Sawadah ibn Abī al-Jā’ḍ
  13. ● Umm Mu’qil al-Ansārīyyah
  14. ● Ibrahīm ibn Sād ibn Abī Waqqas
  15. ● Sā’id ibn Musayyīb
  16. ● Atā‘ ibn Yasar al-Hilālī
  17. ● Yazīd ibn Hurmuz al-Madanī
  18. ● Harmalah der Mawla von Usamah ibn Zāyd
  19. ● Abdullāh ibn Khabbab al-Ansārī
  20. ● Abdullāh ibn Muslim az-Zuhrī
  21. ● Amr ibn Rāfi’ī al-Qurāishī

Seine Schüler:

  1. ● Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq
  2. ● Zāid ibn Alī ibn al-Hussāin
  3. ● Amr ibn Dinār
  4. ● Hajjāj ibn Artā
  5. ● Muḥammād ibn Ṣuqah
  6. ● Abū Ishāq as-Sabā’ī
  7. ● Mūsā ibn Salm
  8. ● Bassām ibn Abdullāh aš-Schāyrafī
  9. ● Muḥammād ibn Ishāq ibn Yasar
  10. ● Urwah ibn Abdullāh
  11. ● Aburrahmān ibn Amr al-Awzā’ī
  12. ● Ibn Jurayj
  13. ● Sulāyman ibn Mihran al-A’māsh
  14. ● Abdullāh ibn Atā
  15. ● Ubāidullāh ibn Muḥammād ibn Umar ibn Alī ibn Abī Tālib
  16. ● Lāyṭ ibn Abī Sulāym
  17. ● Abdul-Mālik ibn Abī Sulāyman
  18. ● Qurra ibn Khālid und andere

Abū Jā’far Al-Bāqīr (raḥimahullāh) hat sich nie für das Diesseitige Leben interessiert. Er widmete seine Zeit lieber um das Wohlgefallen Allāhs zu erreichen. Dies war der Fall, für sein breites Wissen was er sich die Jahre erworben hat, weshalb er sich imens der Ibadah witmete anstelle des weltichen. Jeder Gläubiger der ihm begegnete, wurde von seinem gewaltigen Wissen überrannt. Er besaß ein Makellosen Charakter und war Bescheiden. Er zog sich die besten Kleidungen und parfümierte sich mit dem besten Duft. Imām Ibn Kaṯīr und Imām Abūl-Hajjāj al-Mizzī verzeichneten, dass Sufyān ibn Uyaynah von Jā’far aš-Šadīq (raḥimahullāh) berichtete, der folgendes sagte:

حَدَّثَنِي أَبِي مُحَمَّدَ بنَ عَلِيٍّ وكان خير محمدي علي وجه الأرض

„Mein Vater Muḥammād ibn Alī war damals der beste Muḥammādī auf dem Antlitz dieser Erde.“

[Al-Bidayāh wā’n Nihāyah (9/321); Tahdhīb Al-Kamāl no. 7473]

Einst sagte sein Cousin Abdullāh ibn Muḥammād ibn Aqīl ibn Abī Tālib (raḥimahullāh):

وَبَلَغَنَا أَنَّ أَبَا جَعْفَرٍ كَانَ يُصَلِّي فِي اليَوْمِ وَاللَّيْلَةِ مائَةً وَخَمْسِيْنَ رَكْعَةً.

„Abū Jā’far (raḥimahullāh) pflegte es 150 Rak’as während des Tages und der Nacht zu beten.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/403)]

Imām Abū Nu’āym (raḥimahullāh) überliefert, dass Abū Yaqūb (raḥimahullāh) sagte:

رَأَيْتُ عَلَى أَبِي جَعْفَرٍ مُحَمَّدِ بْنِ عَلِيٍّ ، إِزَارًا أَصْفَرَ وَكَانَ يُصَلِّي كُلَّ يَوْمٍ وَلَيْلَةٍ خَمْسِينَ رَكْعَةً بِالْمَكْتُوبَةِ.

„Ich sah Abū Jā’far Muḥammād ibn Alī einen gelben Gürtel trug und er Tagsüber 150 Rak’as zubeten pflegte.“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 3842]

Salamah ibn Khuāyl (raḥimahullāh) rezitierte einst die Worte Allāhs ﷻ:

لآيَاتٍ لِلْمُتَوَسِّمِينَ سورة الحجر آية 75 ، قَالَ : كان أَبُو جعفر منهم

《hierin liegen Zeichen für die Einsichtigen.》(15:75) und sagte: „Abū Jā’far ist (in dem Vers) inbegriffen.“

[Tārikḥ ad-Dimašhq no. 58068]

Abdullāh ibn Atā (raḥimahullāh) sagt:

رَأَيْتُ الْعُلَمَاءَ عِنْدَ أَحَدٍ أَصْغَرَ عِلْمًا مِنْهُمْ عِنْدَ أَبِي جَعْفَرٍ ، لَقَدْ رَأَيْتُ الْحَكَمَ عِنْدَهُ كَأَنَّهُ مُتَعَلِّمٌ

„Ich habe keinen Gelehrte gesehen der Demut zeigte beim irgendeiner in der Anwesenheit, als in der Anwesenheit von Abū Jā’far.“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 3862]

Al-Hāfiḍ ibn Asākīr (raḥimahullāh) überliefert einen Auspruch von Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr (raḥimahullāh) der einst sagte:

أَجْلَسَنِي جَدِّي الْحُسَيْنُ بْنُ عَلِيٍّ فِي حِجْرِهِ ، وَقَالَ لِي : رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يُقْرِئُكَ السَّلامَ

„Mein Großvater al-Hussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) setzte mich (einst) auf seinem Schoß und sagte mir: „Der Gesandte Allāhs ﷺ sendet dir seinen Salam.“

[Tārikḥ ad-Dimašhq no. 58054]

Und Jābir ibn Abdullāh al-Ansārī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) gab Abū Jā’far Al-Bāqīr die Nachricht:

أَمَرَنِي رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَنْ أُقْرِئَكَ مِنْهُ السَّلامَ

„Der Gesandte Allāhs ﷺ befahl mir, seine Grüße an euch zu übermitteln.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/404); Dā’if]

Lāyṭ ibn Abī Sulāym (raḥimahullāh) sprach:

دَخَلْتُ عَلَى أَبِي جَعْفَرٍ مُحَمَّدِ بنِ عَلِيٍّ وَهُوَ يَذْكُرُ ذُنُوْبَهُ، وَمَا يَقُوْلُ النَّاسُ فِيْهِ، فَبَكَى.

„Ich traf mich mit Abū Jā’far, während er seine Sünden und die verschiedenen Sachen, die die Leute über ihn erzählt haben berichtet und ist in Tränen aufgelöst.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/405)]

Imām ibn Abū Khayṭhāmah (raḥimahullāh) überlieferte, dass Jā’far aš-Šadīq (raḥimahullāh) von seinem Vater überliefert, der sprach:

كَانَ مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيٍّ إِذَا حَدَّثَ بِالْحَدِيثِ وَمَعَنَا الأَلْوَاحُ فَذَهَبْنَا أَنْ نَكْتُبَ أَبَى أَنْ يُحَدِّثَ ، وَقَالَ : لا تَكْتُبُوا فَأَنَا لَمْ أَكْتُبْ ، احْفَظُوهُ بِقُلُوبِكُمْ.

„Wenn ihr Überlieferungen von mir nimmt, bringt nichts zum schreiben mit, sondern lernt es auswendig mit euren Herzen, wie ich es auch so gelernt habe.“

[Tārikḥ ibn Abū Khayṭhāmah no. 2540]

Ein Teil seines Lebens war die Liebe zum Qur’ān. Er war rechtschaffend und las intensiv das Buche Allāhs. Er rezitierte, handelte nach ihm, sein Verständnis und das Verbleiben in seinen Grenzen.

Imām ibn Abī Shāybah (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا حُسَيْنُ بْنُ عَلِيٍّ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ، قَالَ: حَدَّثَنِي زَيْدُ بْنُ عَلِيٍّ، قَالَ: مَرَرْتُ بِأَبِي جَعْفَرٍ وَهُوَ فِي دَارِهِ وَهُوَ يَقُول اللَّهُمَّ اغْفِرْ لِي بِالْقُرْآنِ، اللَّهُمَّ ارْحَمْنِي بِالْقُرْآنِ، اللَّهُمَّ اهْدِنِي بِالْقُرْآنِ، اللَّهُمَّ ارْزُقْنِي بِالْقُرْآنِ

Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq berichtete von Zāid ibn Alī ibn al-Hussāin (raḥimahullāh) der sagte: „Ich bin Abū Jā’far Al-Bāqīr (raḥimahullāh) in seinem Haus begegnet während dessen sagte er: „O Allāh, vergebe mir mit dem Qur’ān, Allāh erbarme dich mir mit dem Qur’ān, Allāh bereichere mich mit dem Qur’ān.“

[Musannāf no. 29671]

Imām Aḍ-Ḍhāhabī (raḥimahullāh) schreibt:

أَخْبَرَنَا إِسْحَاقُ الصَّفَّارُ، أَنْبَأَنَا ابْنُ خَلِيْلٍ، أَنْبَأَنَا أَبُو المَكَارِمِ التَّيْمِيُّ، أَنْبَأَنَا أَبُو عَلِيٍّ المُقْرِئُ، حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ الحَافِظُ، حَدَّثَنَا عَلِيُّ بنُ أَحْمَدَ المَصِّيْصِيُّ، حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بنُ خُلَيْدٍ، حَدَّثَنَا أَبُو نُعَيْمٍ، نَبَّأَنَا بَسَّامٌ الصَّيْرَفِيُّ، قَالَ: سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ مُحَمَّدَ بنَ عَلِيٍّ عَنِ القُرْآنِ، فَقَالَ: كَلاَمُ اللهِ، غَيْرُ مَخْلُوْقٍ.

Bassām aš-Schāyrafī (raḥimahullāh) sagte: „Ich fragte Abū Jā’far Muḥammād ibn Alī (raḥimahullāh) über den Qur’ān und er sagte: „Es sind die Worte Allāhs, unerschaffen.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/408)]

Desweiteren besaß dieser Imām viele Weisheiten. Umar, der Diener von Ghufra berichtete dass Abū Jā’far (raḥimahullāh) sagte:

مَا دَخَلَ قَلْبَ امْرِئٍ مِنَ الكِبْرِ شَيْءٌ إِلاَّ نَقَصَ مِنْ عَقْلِهِ مِقْدَارَ ذَلِكَ

„Nie tritt Hochmut in das Herz eines Menschen ein, ohne dass seine Intelligenz in gleichem Maße abnimmt.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/408)]

Ibn Abī Dunya (raḥimahullāh) überliefert von ihm eine Aussage:

سِلاحُ اللِّئَامِ قَبِيحُ الْكَلامِ

„Die böse Rede ist die Waffe des Niederträchtigen und Elenden.“

[Īstina‘ al-Ma’rūf no. 118]

Der Anführer der Salaf Abdullāh ibn Mubarak (raḥimahullāh) überliefert von Sufyān ibn Uyaynah (raḥimahullāh) der eine Aussage von Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr berichtete als er krank war:

إِنَّا نَدْعُو اللَّهَ فِيمَا نُحِبُّ فَإِذَا وَقَعَ مَا نَكْرَهُ لَمْ نُخَالِفِ اللَّهَ فِيمَا يُحِبّ

„Wahrlich, wir rufen Allāh ﷻ dazu auf, uns zu geben was wir lieben, doch wenn etwas widerfährt, dass wir nicht lieben, werden wir (diesbezüglich) Allāh nicht widersetzen.“

[Bayhāqī, I’tiqād no. 9502]

Abū Jā’far (raḥimahullāh) hatte viele Geschwister, dazu gehören Abdullāh ibn Alī, al-Hāssan ibn Alī, Umar ibn Alī und al-Hussāin ibn Alī. Einen besonderer Bruder den er unterrichtete war der Märtyrer Zāid ibn Alī (raḥimahullāh). Mit ihm hatte er auch unterschiedliche Meinungen angesichts der politischen Situationen, die während ihrer Zeit existierte. Abū Jā’far entschied sich nicht in politischen Angelegenheit gezogen zu werden, während sein Bruder gegenteilisch gesinnt war. Zāid zog nämlich im Jahre 122 nach der Hijra, nachdem Abū Jā’far starb, einen Krieg gegen den Khalifen Hishām ibn Abdul-Mālik. Sein Bruder riet ihm davor ab, hörte aber nicht. So fiel er zum Märtyrer eines schiitischen Verschwörung, nachdem sie ihn verraten haben und ihren Treuebruch brachen, ähnlich wie bei seinem Großvater al-Hussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) in Karbala. Das war der Grund warum Abū Jā’far die Muslime vor solchen Aktionen bewahren wollte. Er und sein Vater Alī ibn al-Hussāin hatten keine Probleme mit den Umayyaden Khalifen. Die Khalifen gaben ihnen reichlich Unterhalt und pflegten gute Beziehungen mit ihnen. Das beste Beispiel ist Der Amīr Al-Mu’mīnīn Umar ibn Abdul-Āzīz (raḥimahullāh), er hat sich um Abū Jā’far sehr gut gesorgt. Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr lobte seine verschiedenen Charakterzügen und Gerechtigkeit mit den folgenden Worten:

أَمَا عَلِمْتَ أَنَّ لِكُلِّ قَوْمٍ نَجِيبَةً ، وَإِنَّ نَجِيبَ بَنِي أُمَيَّةَ عُمَرُ بْنُ عَبْدِ الْعَزِيزِ ، وَإِنَّهُ يُبْعَثُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ أُمَّةً وَحْدَهُ

„In Jede Nation wird einen Großartigen hervorkommen, und dieser eine Großartige von den Söhnen Umayyāh ist Umar ibn Abdul-Āzīz. Er wird als eine Nation allein wiederauferstehen.“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 7258; Aš-Šuyūṭī , Tārikh al-Khulafā‘ s. 230]

Sie hatten auch keine Probleme gehabt hinter ihnen zu beten.

Imām Ibn Ṣād (raḥimahullāh) überliefert:

أَخْبَرَنَا الْفَضْلُ بْنُ دُكَيْنٍ، قَالَ: حَدَّثَنَا أَبُو إِسْرَائِيلَ، عَنِ الْحَكَمِ، عَنْ أَبِي جَعْفَرٍ، قَالَ: إِنَّا لَنُصَلِّي خَلْفَهُمْ فِي غَيْرِ تَقِيَّةٍ، وَأَشْهَدُ عَلَى عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ أَنَّهُ كَانَ يُصَلِّي خَلْفَهُمْ فِي غَيْرِ تَقِيَّةٍ

al-Hakam berichtete von Abū Jā’far (Al-Bāqīr) der sagte: “Ich betete hinter ihnen (den Umayyaden Herrscher) ohne Taqiyyah. Und ich bezeuge, dass auch (mein Vater) Alī ibn al-Hussāin hinter ihnen gebetet hat ohne Taqiyyah.”

[Tabaqāt (5/110] ِ

Imām Aš-Šhāfi’ī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا حَاتِمُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَبِيهِ أَنَّ الْحَسَنَ، وَالْحُسَيْنَ كَانَا يُصَلِّيَانِ خَلْفَ مَرْوَانَ، قَالَ: فَقَالَ: مَا كَانَا يُصَلِّيَانِ إِذَا رَجَعَا إِلَى مَنَازِلِهِمَا؟ فَقَالَ: لا وَاللَّهِ، مَا كَانَا يَزِيدَانِ عَلَى صَلاةِ الأَئِمَّةِ

Jā’far ibn Muḥammād (Aš-Šādīq) berichtete von seinem Vater (raḥimahullāh) der sagte: “al-Hāssan und al-Hussāin (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) verichteten ihr Gebet hinter Marwān.” Es wurde ihm gesagt: “Widerholten sie das Gebet, als sie in ihren Häusern zurückkehrten?” Er sagte: “Nein, bei Allāh, sie fügten das Gebet mit dem Herrscher nichts hinzu (dh. Widerholten sie das Gebet nicht nach).”

[Musnad Aš-Šhāfi’ī no. 298: Sahih lī Abū Jā’far]

Er bemühte sich inständig die Muslime zu vereinen, anstelle Sie zu Spalten. Die Rāfiḍah hingegen legten für seine Bemühngen Steine auf dem Weg, die quasi die Wurzel der Spaltung während seiner Zeit waren. Die Rāfiḍah aus dem Iraq machten den Ahl-l-Bāyt ständig Ärger und schreibten ihnen Sachen zu die sie nie gesprochen haben. Sie äußerten sich, dass sie Unfehlbar sein, Wissen über das Verborgene hätten, sie die Verdammung an die Ṣaḥāba legitimieren und ihnen es als Pflicht auferlegten sie zu verfluchen. Sie schrieben ihnen die göttliche Imamah zu, wo Allāh ﷻ ihnen keine Befugnis und Beweise herabsandte und dass sie vor dem Tag der Auferstehung auferweckt werden und ihre Feinde abschlachten. Sie bezichtigten sie, sie seien Befürworter des Shirk anstelle Anhänger des Tawhīd. Die Schiiten sind dafür bekannt, dass sie das Bild der Edle Familie des Propheten bis zum äußersten verzehren. Denn das, für was die Schiiten kämpfen, kämpfte auch Abdullāh ibn Saba, der versucht hat regelrecht den Islām zu sabotieren. Doch Allāh ermöglichte es ihm und seines gleichen nicht. Abū Jā’far Al-Bāqīr (raḥimahullāh) der diese Bewegung aus dem Iraq mitbekommen hat, und ihn als ihren Imām ansahen, sprach sich von solchen Leuten los.

Imām Ibn Abī Shāybah (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا جَرِيرٌ ، عَنْ مُغِيرَةَ ، قَالَ : قَالَ أَبُو جَعْفَرٍ مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيٍّ :  اللَّهُمَّ إِنَّكَ تَعْلَمُ أَنِّي لَسْتُ لَهُمْ بِإِمَامٍ

Jārir berichtete uns von Mughirah das er sagte: „Abū Jā’far Muḥammād ibn Alī (raḥimahullāh) sprach: „O Herr, du weißt das ich nicht ihr Imām bin.“

[Musannāf no. 30043; al-Lalika’ī, Sharḥ Uṣūl i’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh no. 2343]

Imām Abūl-Qāsim Hibatullāh ibn al-Ḥasan al-Lalika’ī (raḥimahullāh) überliefert, dass Abū Ḥanīfa wissen wollte, ob Abū Jā’far der Imām dieser Gruppe sei:

أَنْتَ إِمَامٌ ؟ قَالَ : لا ، قَالَ : فَإِنَّ قَوْمًا بِالْكُوفَةِ يَزْعُمُونَ إِنَّكَ إِمَامٌ ، قَالَ : فَمَا أَصْنَعُ لَهُمْ ؟ قَالَ : تَكْتُبُ إِلَيْهِمْ تُخْبِرُهُمْ ، قَالَ : لا يُطِيعُونَنِي ،

„Bist du der Imām ?“ Er (Abū Jā’far) sagte: „Nein.“ Er (Abū Ḥanīfa) sagte: „Es gibt jedoch einige Leute aus Kufa die behaupten, dass du ein Imām seist.“ Er erwiderte: „Was kann ich dagegen tun ?“ Er sagte: „Gib ihnen diese Kund (was du sagtest) und sag ihnen das.“ Er sagte: „Sie werden mir nicht gehorchen.“

[Sharḥ Uṣūl i’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh no. 2247]

Ismā’il ibn Khalaf überliefert von aš-Shā’bī (raḥimahullāh) der sagte:

دَخَلْتُ عَلَى أَبِي جَعْفَرٍ ، فَقُلْتُ : أَوْصَى رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ؟ قَالَ : مَا أَتَانَا ذَلِكَ الأَمْرُ إِلا مِنْ قِبَلِكُم

„Ich traf Abū Jā’far (raḥimahullāh) und fragte ihm: „Hat der Prophet ﷺ ein Testament für euch hinterlassen? Er sagte: „So etwas kommen nur von euch.“

[Sharḥ Uṣūl i’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh no. 2240]

Imām al-Lalika’ī überliefert erneut, dass Muḥammād ibn Ubāidullāh al-Arzāmī gesagt hat:

أُتِيَ أَبُو جَعْفَرٍ مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ بِدَابَّةٍ يُرِيدُ أَنْ يَرْكَبَهَا فَلَمْ يَقْدِرْ ، فَرَفَعْنَاهُ حَتَّى رَكِبَهَا ، فَقَالَ : “ اللَّهُمَّ اخْزِ قَوْمًا يَزْعُمُونَ أَوْ يَقُولُونَ : أَذْهَبُ فِي لَيْلَةٍ إِلَى الْكُوفَةِ ، وَأَرْجِعُ مِنْ لَيْلَتِي

„Abū Jā’far Muḥammād ibn Alī ibn Al-Hussāin (raḥimahullāh) kam mit einem Tier was er besteigen wollte jedoch konnte er es nicht. So halfen wir ihm hoch und sagte dann: „O Allāh, erniedrige ein Volk was behaupten oder sagt, dass ich nach Kufa in einer Nacht Reise und in derselben Nacht zurückkomme.“

[Sharḥ Uṣūl i’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh no. 2243]

Außerdem ist es populär, dass Abū Jā’far niemals in den Iraq gereist ist um ihnen solche verdorbene Predigen zu halten. Er blieb in al-Madinah unter den Ahl-l-Īlm und vermied dieses Land unter allen Umständen, aus Erfahrung die einst sein Großvater al-Hussāin von diesen Leuten erleiden musste. Daraus folgt auch das dieses Land für ihm keine Bedeutung hatte. Denn dieses Land brachte den Ahl-l-Bāyt nur Leid und keine Freundschaft. Sein Großvater und der Amīr Al-Mu’mīnīn Alī ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) hasste sie und sie hassten ihn. Man kan die lügen die sie gegen Abū Jā’far und die Ahl-l-Bāyt fabrizierten, nicht mehr aufzählen.

Wir gedenken die Worte die eins Alī ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) an die Leute aus Kufa gerichtet hat:

يَا أَهْلَ الْكُوفَةِ سَلُونَا عَمَّا قَالَ : اللَّهُ وَرَسُولُهُ ، فَإِنَّا أَهْلَ الْبَيْتِ أَعْلَمُ بِمَا قَالَ : اللَّهُ وَرَسُولُهُ ، وَأَنْتُمْ يَا أَهْلَ الْكُوفَةِ أَعْلَمُ بِالْكَذِبِ عَلَيْهِمَا

„O Leute von Kufa, fragt uns darüber was Allāh und sein Gesandter ﷺ gesprochen haben, wir Ahl-l-Bāyt sind die am meist Wissensten was Allāh und sein Gesandter ﷺ gesprochen haben. Und ihr O Leute aus Kufa seit die am meist Wissensten über die beiden zu lügen.“

[Yaqūb ibn Sufyān al-Fasāwī, Mar’ifāt at-Tārikḥ no. 1311]

Sein Sohn Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq (raḥimahullāh) hatte das gleiche mit diese Gruppe zu erleiden, nur ihm traf dies schlimmer zu. Denn nach ihm wurde ungerechterweise von den Rāfiḍah eine Rechtschule in seinen Namen eröffnet, die den Islām in etlichen Punkten widerspricht. Er und sein Vater, wie alle anderen Familienmitglieder der Ahl-l-Bāyt, werden mit Gewissheit von solcher verdorbenen Rechtschule freigesprochen. Ahl-l-Ṣunnāh bezeugen und haben etliche Überlieferungen von ihnen aufbewahrt, die die Lehren der Rāfiḍah entgegentreten. Erstaunlicherweise ist es auch von ihrer lügenerische Zunge bekannt, dass nur sie das Wissen über Allāh und seinem Gesandten bezitzen und andere nicht. Nur sie können das richtige Wissen vermitteln, da sie mutmaßen Allāh ﷻ hätte sie auserwählt und machte sie Immun gegen Fehler. So ist es nicht möglich von irgendeinem ein religiöses Urteil zu nehmen, da sie Fehleranfällig sind. Diesen Unfug können wir sehr leicht widerlegen, weil die Ahl-l-Bāyt genau solche Schüler sind die das Wissen von einem Lehrer erworben haben wie die anderen. Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq (raḥimahullāh), der die Ahl-l-Bāyt in seiner Zeit präsentiert hat, sagte selbst:

إِنَّا وَاللَّهِ لا نَعْلَمُ كُلَّ مَا يَسْأَلُونَنَا عَنْهُ ، وَلَغَيْرُنَا أَعْلَمُ مِنَّا

„Wahrlich, bei Allāh wissen wir nicht alles darüber bescheid worum man uns befragt, denn andere sind wissender als wir.“

[al-Lalika’ī, Sharḥ Uṣūl i’tiqād Ahl-l-Ṣunnāh no. 2245]

Ebenfalls sagte er (raḥimahullāh):

وَمَنْ زَعَمَ أَنَّ أَحَدًا يَعْلَمُ الْغَيْبَ ، إِلَّا اللَّهَ عَزَّ وَجَلَّ فَهُوَ كَافِرٌ ، وَالْكَافِرُ فِي النَّارِ.

„Er (Zuharah ibn Ay’ūn) behauptete, dass ich das verborgene (Īlm al-Ghayb) weiß. Und wer so etwas behauptet, dass jemand das verborgene weiß außer Allāh, der ist Kāfir und ein Kāfir ist im Feuer.”

[Yaqūb ibn Sufyān, Mar’ifāt at-Tārikḥ no. 613]

Es existieren reichlich Überlieferungen von Abū Jā’far (raḥimahullāh) der die beiden Khalifen zu Schutzherren nahm und sie in Worten gegen ihre Widersacher verteidigt hat.

Imām aḍ-Ḍāraqutnī (raḥimahullāh) überliefert:

إِسْمَاعِيلُ بْنُ مُحَمَّدٍ الصَّفَّارُ، قَالَ: نَا سَعْدَانُ بْنُ نَصْرٍ، قَالَ: نَا عُمَرُ بْنُ شَبِيبٍ، قَالَ: نَا كَثِيرٌ النَّوَّاءِ، قَالَ: سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ مُحَمَّدَ بْنَ عَلِيٍّ، عَنْ أَبِي بَكْرٍ، وَعُمَرَ , فَتَوَلَّاهُمَا أَبُو جَعْفَرٍ، قُلْتُ: إِنَّهُمْ يَزْعُمُونَ أَنَّ هَذَا، مِنْكُمْ تَقِيَّةٌ، فَقَالَ: إِنَّمَا يُخَافُ الْأَحْيَاءُ وَلَا يُخَافُ الْأَمْوَاتُ، فَعَلَ اللَّهُ بِهِشَامِ بْنِ عَبْدِ الْمَلِكِ كَذَا وَكَذَا

Kaṯīr an-Nawā‘ berichtete: „Ich befragte Abū Jā’far, Muḥammād ibn Alī (raḥimahullāh) über Abū Bakr und Umar. Daraufhin erkannte sie Abū Jā’far als Schutzherren an. Ich sagte: „Sie (Die Rāfiḍah) behaupten, dass das von dir aus Taqiyyah hervorkommt.“ Er erwiderte: „Während die Lebenden gefürchtet werden, werden die Toten nicht gefürchtet. Allāh machte mit Hishām ibn Abdul-Mālik, so und so.“

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 42]

Al-Hāfiḍ Abūl-Qāsim ibn Asākīr (raḥimahullāh) überliefert:

أَخْبَرَنَا أَبُو النجم عباد بْن أَحْمَد بْن طاهر بْن عَبْد اللَّه الحسناباذي ، أنبأنا أَبُو علي الحسن بْن عمر . ح وأَخْبَرَنَا أَبُو سعد ابْن البغدادي ، أنا محمود بْن جعفر ، ومُحَمَّد بْن أَحْمَد بْن إبراهيم سله ، قالوا : أنا أَبُو علي الحسن بْن علي بْن أَحْمَد البغدادي ، ثنا أَبُو بكر مُحَمَّد بْن علي بْن الحسين بْن يزيد الهمذاني ، ثنا مُحَمَّد بْن عمران بْن حبيب ، ثنا يحيى بْن نصر بْن حاجب ، ثنا أَبُو حنيفة ، عن مُحَمَّد بْن علي ، قَالَ : أتيته فسلمت عليه ، فقعدت إليه ، فقَالَ : لا تقعد إلينا يا أخا العراق ، فإنكم قد نهيتم عن القعود إلينا ، قَالَ : فقعدت ، فقلت : يرحمك اللَّه ، هل شهد علي موت عمر ؟ فقَالَ : سبحان اللَّه ، أوليس القائل : ما أحد من الناس ألقى اللَّه ـ عز وجل ـ بمثل عمله أحب إلي من هذا المسجى عليه ثوبه ، ثم زوجه ابنته ، فلولا أنه رآه لها أهلا أكان يزوجها إياه ؟ وتدرون من كانت ـ لا أبا لك اليوم ـ ؟ كانت أشرف نساء العالمين ـ انتهى حديث عباد ، وزاد ابن البغدادي ، عن شيخيه : ـ كان جدها رَسُول اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، وأبوها علي ذو الشرف والمنقبة في الإسلام ، وأمها فاطمة بنت رَسُول اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، وأخواها حسن وحسين سيدا شباب أهل الجنة ، وجدتها خديجة ، قَالَ : قلت : فإن قوما عندنا يزعمون أنك تتبرأ منهما وتنتقصهما ، فلولا كتبت إلينا كتابا بالانتفاء من ذلك ، قَالَ : أنت أقرب إلي منهم ، أمرتك أن لا تجلس إلي فلم تطعني ، فكيف يطيعني أولئك ؟

„Yahyā ibn Nasr ibn Hajib berichtete, dass Abū Ḥanīfa (raḥimahullāh) einestages auf Muḥammād ibn Alī al-Bāqir (raḥimahullāh) eintrat. Er begrüßte ihn und setzte sich neben ihn. Muḥammād ibn Alī sagte zu ihm: „Sitz nicht in meiner Gesellschaft, Oh irakischer Mann! Dir ist es nicht gestattet in unserer Gesellschaft zu sitzen.“ Abū Ḥanīfa der darauf bestand neben ihn zu sitzen sagte dann: „Möge Allāh barmherzig mit dir sein! Bezeugte Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) Umar ’s Tod?!“ Er (Al-Bāqīr) antwortete: „Subḥanallāh! War es nicht Alī gewesen der sagte: „Es gibt keinen Mann neben den Gesandten Allāhs ﷺ mit dem ich seine gesammelten Taten Allāh treffen wurde außer dem bedeckten hier ? Er gab ihm auch seine Tochter zu Ehe. Würde er ihm seine Tochter verheirateten wenn er ihn nicht als würdig gesehen hatte ? Kennst du den wirklich diese Frau ? Sie war eine der edelsten Frauen. Ihr Großvater war der Gesandte Allāhs ﷺ, Ihr Vater war Alī ibn Abī Tālib, ihre Mutter war Fatima, die Tochter des Gesandten Allahs ﷺ, ihre Brüder waren al-Hāssan und al-Hussāin, die Führer der Jungen im Paradise und ihre Großmutter war Khadija.“ Abū Ḥanīfa sagte dann: „Einige Leute in unserer Region behaupten das du Abū Bakr und Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) anprangerst und verunglimpfen würdest. Es wäre gut wenn du einen Brief an sie schreiben wurdest um das zu leugnen.“ Er (Al-Bāqīr) sagte dann: „Du bist mir näher als sie. Ich fragte dich nicht neben mir zu sitzen, aber weigerstes dich. Wie sollen sie mir dann gehorchen (wenn ich einen Brief an sie schreibe)?“

[Tārikḥ ad-Dimašhq no. 58103]

Der edle Imām legte auch einen Konsens zwischen ihm und die gesamte Familie des Propheten fest:

أَجْمَعُ بَنُو فَاطِمَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ عَلَى أَنْ يَقُولُوا فِي أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ أَحْسَنَ مَا يَكُونُ مِنَ الْقَوْلِ

„Es herrscht einen Konsens unter den Kindern von Fāṭimah (Allāhs Wohlgefallen auf ihr), dass bestmögliche Lob über Abū Bakr und Umar auszusprechen.“

[aḍ-Ḍāraqutnī, Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 58]

Imām Ibn Ṣād (raḥimahullāh) überliefert:

قَالَ : أَخْبَرَنَا الْحَسَنُ بْنُ مُوسَى ، قَالَ : حَدَّثَنَا زُهَيْرٌ , عَنْ جَابِرٍ ، قَالَ : قُلْتُ لِمُحَمَّدِ بْنِ عَلِيٍّ :  أَكَانَ مِنْكُمْ أَهْلَ الْبَيْتِ أَحَدٌ ، يَزْعُمُ أَنَّ ذَنْبًا مِنَ الذُّنُوبِ شِرْكٌ ؟ قَالَ : لا ، قَالَ : قُلْتُ أَكَانَ مِنْكُمْ أَهْلَ الْبَيْتِ أَحَدٌ يُقِرُّ بِالرَّجْعَةِ ؟ قَالَ : لا ، قُلْتُ : أَكَانَ مِنْكُمْ أَهْلَ الْبَيْتِ أَحَدٌ يَسُبُّ أَبَا بَكْرٍ ، وَعُمَرَ ؟ قَالَ : لا ، فَأَحَبَّهُمَا ، وَتَوَالاهُمَا ، وَاسْتَغْفَرَ لَهُمَا

„Jābir sagte: Ich fragte Muḥammād ibn Alī (raḥimahullāh): “Betrachtet jemand unter euch Angehörigen des Propheten Haushalt hinsichtlich jeder Sünde als eine Akt des Polytheismus?” Er sagte: “Nein.” Ich fragte: “Glaubt jemand unter euch Angehörigen des Propheten Haushalt an einem der schon bereits Tod ist und vor dem Tag der Auferstehung zurückkehrt (Raj’ah)? Er sagte: “Nein.” Ich fragte: “Spricht jemand unter euch Angehörigen des Propheten Haushalt, schlecht über Abū Bakr und Umar? Er sagte: “Nein, vielmehr lieben wir sie beide, ich verbünde mich mit ihnen und suche Allāh um Vergebung für sie.”

[Tabaqāt no. 6274]

Imām al-Khāṭib Al-Baghdādī (raḥimahullāh) überliefert:

عبد اللَّه بن الْحَسَن بن نصر أبو عبد الرحمن الواسطي رواية عن جعفر الصادق عن ابيه محمد الباقر فقال الخطيب البغدادي: أَخْبَرَنِي الْحَسَن بن مُحَمَّد الخلال، ومُحَمَّد بن عبد الواحد الأكبر، قَالَا: حَدَّثَنَا مُحَمَّد بن العباس الخزاز، قَالَ: حَدَّثَنَا أبو عبد الرحمن عبد اللَّه بن الْحَسَن بن نصر الواسطي، قَالَ: حَدَّثَنَا مُحَمَّد بن حرب، قَالَ: حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيل بن يَحْيَى، عن سفيان الثوري، عن جعفر بن مُحَمَّد، قَالَ: قَالَ لي أبي: يا بني إن سب أبي بكر وعمر من الكبائر فلا تُصَلِّ خلف من يقع فيهما.

Sufyān Aṭ-Thāwurī (raḥimahullāh) berichtete, dass Jā’far aš-Šadīq (raḥimahullāh) sagte: „Mein Vater sagte mir: „Mein Sohn ! Jemand der schlecht über Abū Bakr und Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) spricht, gehört zu den großen Sünden. Bete nicht hinter jemanden, der schlecht über die beiden spricht.”

[Tārikh Baghdād (11/97)]

Imām aḍ-Ḍāraqutnī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ إِسْمَاعِيلَ الآدَمِي الْمُقْرِئُ ، قَالَ : نَا مَسْعَدَةُ بْنُ الْيَسَعِ , عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ , عَنْ أَبِيهِ ، “ إِنَّ آلَ أَبِي بَكْرٍ كَانُوا يُدْعَوْنَ عَلَى عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ آلَ مُحَمَّدٍ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ „

„Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq (raḥimahullāh) berichtete von seinem Vater (raḥimahullāh) der sagte: „In der Zeit des Propheten ﷺ, nannte man die Familie von Abū Bakr (Allāhs Wohlgefallen auf ihm), die Familie Muḥammad.”

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 70; Hasan]

Imām Aḍ-Ḍhāhabī (rahimahullāh) schreibt:

عن عروة عن أبي جعفر قال: كانت قائمة سيف أمير المؤمنين عمر فضية؛ قلت: أمير المؤمنين؟ قال: نعم“

Urwah berichtete, dass Abū Jā’far (raḥimahullāh) sagte: “Der Griff des Schwertes des Amīr Al-Mu’mīnīn Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) war Silber.“ Ich sagte: „(Du nennst ihn) Amīr Al-Mu’mīnīn ?“ Er sagte: „Ja.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (4/407)]

Imām Abū Nu’āym (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيِّ بْنِ حُبَيْشٍ ، حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يَحْيَى الْحُلْوَانِيُّ ، حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ يُونُسَ ، عَنْ عَمْرِو بْنِ شِمْرٍ ، عَنْ جَابِرٍ ، قَالَ : قَالَ لِي مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيٍّ : “ يَا جَابِرُ ، بَلَغَنِي أَنَّ قَوْمًا بِالْعِرَاقِ يَزْعُمُونَ أَنَّهُمْ يُحِبُّونَنَا وَيَتَنَاوَلُونَ أَبَا بَكْرٍ ، وَعُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا ، وَيَزْعُمُونَ أَنِّي أَمَرْتُهُمْ بِذَلِكَ ، فَأَبْلِغْهُمْ أَنِّي إِلَى اللَّهِ مِنْهُمْ بَرِيءٌ ، وَالَّذِي نَفْسُ مُحَمَّدٍ بِيَدِهِ ، لَوْ وُلِّيتُ لَتَقَرَّبْتُ إِلَى اللَّهِ تَعَالَى بِدِمَائِهِمْ ، لا نَالَتْنِي شَفَاعَةُ مُحَمَّدٍ إِنْ لَمْ أَكُنْ أَسْتَغْفِرُ لَهُمَا ، وَأَتَرَحَّمُ عَلَيْهِمَا ، إِنَّ أَعْدَاءَ اللَّهِ لَغَافِلُونَ عَنْهُمَا “ .

„Jābir berichtete: Es sagte mir Muḥammād ibn Alī al-Bāqīr (raḥimahullāh): „O Jābir, einige Leute aus dem Iraq behaupten uns (Ahl-l-Bāyt) zu lieben jedoch ihre verdorbenen Zungen gegen Abū Bakr und Umar (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen) ausstrecken und behaupten das ich das angeblich befohlen habe und damit eine solche Gruppe (In Iraq) herangezüchtet haben. Gehe und Sag ihnen das ich mich bei Allāh von ihnen Lossage. Bei Allāh hätte ich die Befehlsgewalt über sie würde ich sie (Die Rāfiḍah) töten als eine Akt der Anbetung. Möge mir die Fürsprache von Muhammād ﷺ nicht zuteil werden, wenn ich nicht um Vergebung für Abū Bakr und Umar bitte und auf sie die Barmherzigkeit Allāhs rufe. Wahrlich die Feinde Allāhs sind blind dessen für ihre große Stellung und gute Taten.“

[Hilyatū’l Awlīyā no. 3857]

aḍ-Ḍāraqutnī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو ذَرٍّ أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي بَكْرٍ، نَا عَلِيُّ بْنُ الْحُسَيْنِ بْنِ أَشْكَابٍ، نَا إِسْحَاقُ بْنُ أَزْرَقَ، عَنْ بَسَّامِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ الصَّيْرَفِيِّ، قَالَ: سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ قُلْتُ: مَا تَقُولُ فِي أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا؟ فَقَالَ: ” وَاللَّهِ إِنِّي لأَتَوَلاهُمَا وَأَسْتَغْفِرُ لَهُمَا، وَمَا أَدْرَكْنَا أَحَدًا مِنْ أَهْلِ بَيْتي إِلا وَهُوَ يَتَوَلاهُمَا

Bassām ibn Abdullāh aš-Schāyrafī (raḥimahullāh) sagte: “Ich fragte Abū Jafār (raḥimahullāh): “Was sagst du über Abū Bakr und Umar (Allahs Wohlgefallen auf ihnen)? “Er sagte:” Bei Allāh, ich ziehe eine Allianz mit ihnen und bitte um Vergebung für sie und ich habe niemanden von der Ahl-l-Bāyt getroffen, außer dass sie mit ihnen auch eine Allianz zogen.”

[Fadhā’il As-Sahābah no. 41; Sahih]

Imām aḍ-Ḍāraqutnī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ أَحْمَدَ بْنِ يَعْقُوبَ بْنِ شَيْبَةَ , نَا جَدِّي , نَا الْفَضْلُ بْنُ دُكَيْنٍ , ثنا عِيسَى بْنُ دِينَارٍ الْمُؤَذِّنُ ، مَوْلَى عَمْرِو بْنِ الْحَارِثِ الْخُزَاعِيِّ قَالَ : سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ عَنْ أَبَى بَكْرٍ وَعُمَرَ ؟ فَقَالَ : “ مُسْلِمَيْنَ رَحِمَهُمَا اللَّهُ ؟ فَقُلْتُ لَهُ : أَتَوَلاهُمَا وَأَسْتَغْفِرُ لَهُمَا ؟ فَقَالَ نَعَمْ , قُلْتُ : أَتَأْمُرُنِي بِذَلِكَ ؟ قَالَ : نَعَمْ ثَلاثًا ، فَمَا أَصَابَكُمْ فِيهِمَا فَعَلَى عَاتِقِي ، وَقَالَ بِيَدِهِ عَلَى عَاتِقَيْهِ ، وَقَالَ : كَانَ بِالْكُوفَةِ عَلِيٌّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ خَمْسَ سِنِينَ ، فَمَا قَالَ لَهُمَا إِلا خَيْرًا ، وَلا قَالَ لَهُمَا أَبِي إِلا خَيْرًا ، وَلا أَقُولُ إِلا خَيْرًا

Īsa ibn Dinār der Mawla Amr ibn al-Hārith al-Khuza’ī sagte: „Ich fragte Abū Jā’far (raḥimahullāh) bezüglich Abū Bakr und’ Umar, und er antwortete: „Muslime, möge Allāh ihnen barmherzig sein.“ Ich habe ihm gesagt: „Sollte ich sie zu Wāliy nehmen und um Vergebung für sie bitten? Er sagte: „Ja.“ Ich sagte: Befiehlst du es mir, dies zu tun?“ Er sagte: „Ja, Ja, Ja und ich nehme die Verantwortung für das, was ich sage. Er fuhr fort: Alī, möge Allāh mit ihm zufrieden sein, war in al-Kufa für fünf Jahre und er sprach immer gut von ihnen und so hat mein Vater (Alī ibn al-Hussāin) das selbe getan.“

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 37; Sahih]

Imām aḍ-Ḍāraqutnī (raḥimahullāh) überliefert erneut:

حَدَّثَنَا أَبِي قَالَ : نَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ شَرِيكٍ ، قَالَ : نَا عُقْبَةُ بْنُ مُكْرَمٍ ، قَالَ : نَا يُونُسُ بْنُ بُكَيْرٍ , عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ الْجُعْفِيِّ ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ، قَالَ : سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ مُحَمَّدَ بْنَ عَلِيٍّ ، مَا قَوْلُكَ فِي حِلْيَةِ السَّيْفِ ؟ قَالَ : ” لا بَأْسَ بِهِ ، قَدْ حَلَّى أَبُو بَكْرٍ الصِّدِّيقُ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ سَيْفَهُ ، قُلْتُ : وَتَقُولُ : الصِّدِّيقُ ؟ قَالَ : فَوَثَبَ وَثْبَةً اسْتَقْبَلَ الْقِبْلَةَ ثُمَّ قَالَ : نَعَمْ الصِّدِّيقُ : قُلْنَا : فَمَنْ لَمْ يَقُلْ لَهُ الصِّدِّيقُ فَلا صَدَّقَ اللَّهُ قَوْلَهُ فِي الدُّنْيَا وَلا فِي الآخِرَةِ 

Urwa ibn Abdullāh sagte: “Ich befragte Abū Jā’far Muḥammād ibn Alī (raḥimahullāh) nach dem Schmuck der Schwerter.” Er sagte: “Es ist kein Problem, da zuvor Abū Bakr Aš-Šiddīq (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) sein Schwert schmückte.” Ich sagte: “Du nennst ihn Aš-Šiddīq ?” Er hielt in Ehrfurcht und Einfassung zur Qiblah auf und sagte dann: “Ja er ist ein Šiddīq. Wer ihn nicht Aš-Šiddīq nennt, dessen Wort bestätigt Allāh weder im Diesseits noch im Jenseits.”

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 61]

Imām Al-Ājjurī (rahimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو سَعِيدٍ، قَالَ: حَدَّثَنَا مُطَيَّنٌ الْكُوفِيُّ، قَالَ: حَدَّثَنَا مُصَرِّفُ بْنُ عَمْرٍو، قَالَ: حَدَّثَنَا يُونُسُ بْنُ بُكَيْرٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ إِسْحَاقَ، قَالَ: سَمِعْتُ أَبَا جَعْفَرٍ يَقُولُ:  مَنْ جَهِلَ فَضْلَ أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا فَقَدْ جَهِلَ السُّنَّةَ

Muḥammād ibn Ishāq (raḥimahullāh) sagte: „Ich hörte Abū Jā’far (raḥimahullāh) sagen: „Wer auch immer nicht bewusst ist über die Vorzüge von Abū Bakr und Umar, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, so ist er unwissend über die Ṣunnāh.“

[Aš-Šharīyah (3/417) no. 1863; Hasan]

Imām Al-Qāsim ibn Ṣaḷḷam (raḥimahullāh) überliefert:

وَحَدَّثَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ الْمُبَارَكِ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ إِسْحَاقَ، قَالَ: سَأَلْتُ أَبَا جَعْفَرٍ مُحَمَّدَ بْنَ عَلِيٍّ، فَقُلْتُ: عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ حَيْثُ وَلِيَ مِنْ أَمْرِ النَّاسِ مَا وَلِيَ، كَيْفَ صَنَعَ فِي سَهْمِ ذِي الْقُرْبَى؟ قَالَ: ” سَلَكَ بِهِ سَبِيلَ أَبِي بَكْرٍ، وَعُمَرَ “، قُلْتُ: وَكَيْفَ وَأَنْتُمْ تَقُولُونَ مَا تَقُولُونَ؟ فَقَالَ: ” مَا كَانَ أَهْلُهُ يَصْدُرُونَ إِلا عَنْ رَأْيِهِ “، قُلْتُ: فَمَا مَنَعَهُ؟ قَالَ: ” كَرِهَ وَاللَّهِ أَنْ يُدْعَى عَلَيْهِ خِلافَ أَبِي بَكْرٍ، وَعُمَرَ

Muhammād ibn Ishāq (raḥimahullāh) berichtete: “Ich fragte Abū Ja’fār Muḥammād ibn Alī (Al-Baqir): “Sehe, als Alī ibn Abī Tālib, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, den Iraq beherrschte und die Autorität über die Menschen hatte? Wie hat er den Anteil seiner nahen Bekannten ausgegeben?” Er (Abū Jā’far) antwortete: “Bei Allāh, eiferte er den Weg von Abū Bakr und Umar, Möge Allāh mit ihnen zufrieden sein, nach.” Ich sagte: “Wie ist das ? Wenn du sagst, was du sagst?” Er antwortete: “Seine Familie hat immer seiner Meinung gefolgt.” Ich sagte: “Was hat ihn dann aufgehalten ?” Er (raḥimahullāh) sagte: “Bei Allāh, er verabscheute es wenn Leute behaupteten, dass er Abū Bakr und Umar entgegensetzte.”

[Al-Amwāl no. 848; Hasan]

Imām Al-Hākim (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو عَبْدِ اللَّهِ مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ دِينَارٍ الْعَدْلُ، ثَنَا أَبُو نَصْرٍ أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ نَصْرٍ، ثَنَا أَبُو غَسَّانَ مَالِكُ بْنُ إِسْمَاعِيلَ، ثَنَا زُهَيْرٌ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ سُوقَةَ، عَنْ أَبِي جَعْفَرٍ، قَالَ: ” لَمْ يَكُنْ أَحَدٌ مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ إِذَا سَمِعَ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ حَدِيثًا أَحْذَرَ أَنْ لا يَزِيدَ فِيهِ وَلا يُنْقِصَ مِنَ ابْنِ عُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا

Muhammād ibn Sūqah sagte: Abu Jafār (raḥimahullāh) sagte: “Es gab keinen von den Sahabāh des Propheten ﷺ, dass wenn er ein Hādith von den Prophetenﷺ  hörte, der am strengsten darin war, dass im Hādith nichts vermehrt und nichts Verringert wird, als Ibn Umar, Allāhs wohlgefallen auf ihm.”

[Al-Mustādrak (At-Tatabbu’ – Muqbīl Al-Wadi’īy), 3/690 no. 6453; Hasan]

Imām Abū Jā’far ibn Jarīr aṭ-Ṭabarī (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا حَدَّثَنَا هَنَّادُ بْنُ السَّرِيِّ ، قَالَ : ثنا عَبْدَةُ ، عَنْ عَبْدِ الْمَلِكِ ، عَنْ أَبِي جَعْفَرٍ ، قَالَ : سَأَلْتُهُ عَنْ هَذِهِ الآيَةِ : إِنَّمَا وَلِيُّكُمُ اللَّهُ وَرَسُولُهُ وَالَّذِينَ آمَنُوا الَّذِينَ يُقِيمُونَ الصَّلاةَ وَيُؤْتُونَ الزَّكَاةَ وَهُمْ رَاكِعُونَ سورة المائدة آية 55 ، قُلْنَا : مَنِ الَّذِينَ آمَنُوا ؟ قَالَ : الَّذِينَ آمَنُوا . قلْنَا : بَلَغَنَا أَنَّهَا نَزَلَتْ فِي عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ ، قَالَ : عَلِيٌّ مِنَ الَّذِينَ آمَنُوا

Abdul-Mālik (rahimahullāh) berichtete, dass er Abū Jā’far (raḥimahullāh) nach dem folgenden Vers befragte: »Euer Führer ist Gott und Sein Gesandter und die Gläubigen.« (5:55) Abdul-Mālik sprach: „Wer sind die Gläubigen?” Er antwortete: „Diejenigen, die glauben.” Abdul-Mālik sprach: „Wir hörten Überlieferungen, dass der Vers wegen Alī Ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) offenbart wurde.” Er (raḥimahullāh) antwortete: „Alī ist einer von ihnen.”

[Tafsīr aṭ-Ṭabarī no. 11175]

Auch sagte er (raḥimahullāh):

هَذِهِ الآيَةَ نَزَلَتْ فِي أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ وَعَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ وَنَزَعْنَا مَا فِي صُدُورِهِمْ مِنْ غِلٍّ إِخْوَانًا عَلَى سُرُرٍ مُتَقَابِلِينَ سورة الحجر آية

„Dieser Vers wurde für Abū Bakr, Umar und Alī, möge Allāh sie segnen, offenbart: » Und wir wollen hinwegnehmen, was an Groll in ihren Herzen sein mag; brüderlich (sollen sie) auf Ruhesitzen einander gegenüber sitzen. « (15:47).

[Ibn Asākīr, Tārikḥ ad-Dimašhq no. 58102]

Über sein Todesjahr ist man sich uneinig, Amr ibn Alī Al-Fallās, Ibn Abī Shāybah, Mus’āb ibn Abdullāh, Abū Nu’āym, Ibn Numāyr und andere sagten er sei im Jahre 114 nach der Hijra gestorben. Und diese ist die korrekte Ansicht. Alī ibn Madanī, Abū Īsa at-Tirmiḍhī und andere sagte es war im Jahre 117. Ibn Abī Khaythāmah hörte von Yahyā Ibn Mā’in sagen, es war im Jahre 118. Von seinem Sohn Jā’far ibn Muḥammād aš-Šadīq wird authentisch überliefert, der sagte dass Alī ibn Abī Tālib, al-Hussāin ibn Alī, Alī ibn al-Hussāin und sein Vater im alter von 58 Jahren starben. Beigesetzt ist er auf dem Al-Baqī‘-Friedhof in Medina. Möge Allāh mit ihm zufrieden sein.

Wa Allāhu Allam

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Abu Rīyadus

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