Die 12 Herrscher aus Qurāish

Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie und seinen Gefährten.

Vorwort

Eins der Scheinargumente der Rāfiḍah ist die berüchtigte Überlieferung vom Propheten ﷺ der sagte „Es werden 12 Khalifen geben.“ und soll angeblich die Imamah Theorie zu finden sein. Zuerst einmal gibt es kein Bedenken, dass der Prophet ﷺ in den Ahādith prophezeite, dass es 12 Khalifen geben wird. Diese Überlieferung ist ebenfalls ein Beispiel einer Selbsterfüllende Prophezeiung. Viele Gelehrten der Ahl-l-Ṣunnāh glauben daran, dass der letzte von den Zwölf, Muhammād ibn Abdullāh al-Mahdī sein wird, der die Erde mit Gerechtigkeit füllen soll. Das ist eine der Bestandteile der Ahl-l-Ṣunnāh. Die Rāfiḍah missbrauchen die Überlieferung für ihre Interessen und säten Verwirrungen unter den Laien der Ahl-l-Ṣunnāh. Mit aufrichtige Absicht und Hoffnung, werden wir diesem ganzen Spuck ein Ende setzten, so Allāh ﷻ dies uns ermöglicht. Eins der unbekannten Tatsachen ist, dass diese Überlieferungen der Zwölf, nicht nur durch die Rāfiḍah ausgenutzt wird, sondern auch von etlichen anderen abweichenden Sekten, dessen Namen jetzt unpassend hier ist. Interessanterweise haben viele dieser abweichenden Sekten ein mehr überzeugendes Argument für ihre Ansprüche, als die Rāfiḍah. Es ist ein Zufall, wie sie es meinen, dass bezüglich diese Überlieferung ihre 12 Imāme gemeint sein soll. Sie bemühen sich diese Überlieferung und andere ähnliche Vorhersagen auszunutzen, um sich damit selbst zu behaupten. Ob sie damit richtig liegen, öffnen wir viele Punkte und prüfen es.

Erstens: Die Überlieferungen

Imām Bukhārī (rahimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ الْمُثَنَّى، حَدَّثَنَا غُنْدَرٌ، حَدَّثَنَا شُعْبَةُ، عَنْ عَبْدِ الْمَلِكِ، سَمِعْتُ جَابِرَ بْنَ سَمُرَةَ، قَالَ سَمِعْتُ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ „‏ يَكُونُ اثْنَا عَشَرَ أَمِيرًا ـ فَقَالَ كَلِمَةً لَمْ أَسْمَعْهَا فَقَالَ أَبِي إِنَّهُ قَالَ ـ كُلُّهُمْ مِنْ قُرَيْشٍ ‏“

Jābir bin Samurah (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) sagte: Ich hörte den Propheten ﷺ sagen: „Es wird zwölf Herrscher (Amīr) geben.“ Hierauf sagte er etwas, was ich nicht hörte. Mein Vater sagte: Er sagte: „Alle sind von Qurāish.“

[Sahih Al-Bukhārī no. 329]

Gemäß eine andere Version von Imām Muslim ibn Hajjāj (rahimahullāh) entnehmen wir:

حَدَّثَنَا نَصْرُ بْنُ عَلِيٍّ الْجَهْضَمِيُّ، حَدَّثَنَا يَزِيدُ بْنُ زُرَيْعٍ، حَدَّثَنَا ابْنُ عَوْنٍ، ح وَحَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عُثْمَانَ النَّوْفَلِيُّ، – وَاللَّفْظُ لَهُ – حَدَّثَنَا أَزْهَرُ، حَدَّثَنَا ابْنُ عَوْنٍ، عَنِ الشَّعْبِيِّ، عَنْ جَابِرِ بْنِ سَمُرَةَ، قَالَ انْطَلَقْتُ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَمَعِي أَبِي فَسَمِعْتُهُ يَقُولُ ‏“‏ لاَ يَزَالُ هَذَا الدِّينُ عَزِيزًا مَنِيعًا إِلَى اثْنَىْ عَشَرَ خَلِيفَةً ‏“‏ ‏.‏ فَقَالَ كَلِمَةً صَمَّنِيهَا النَّاسُ فَقُلْتُ لأَبِي مَا قَالَ قَالَ ‏“‏ كُلُّهُمْ مِنْ قُرَيْشٍ ‏“

Jābir ibn Samurah (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Ich trat mit meinem Vater beim Gesandten Allāhs ﷺ hinein, woraufhin ich ihn hörte gesagt zu haben: „Diese Religion (Islām) wird weiterhin mächtig und dominierend bleiben, bis es 12 Khalifen birgt.“ Dann sagte er einen Satz, den ich wegen des Lärms der Leute nicht gehört habe. Ich sagte zu meinem Vater: „Was sagte Er?“ Mein Vater erwiderte: Er sagte: „Alle sind von Qurāish.“

[Sahih Muslim no. 4482]

Es gibt noch etliche ähnliche Version in anderen zuverlässigen Büchern der Ahl-l-Ṣunnāh.

Zweitens: Es ist von Qurāish die Rede

a) Die Rāfiḍah bedenken nicht, dass es hier von Qurāish die Rede in allen Überlieferungen ist und nicht um die Söhne Fāṭimahs (Allāhs Wohgefallen auf ihr). Dies gibt einen viel weiteren Spielraum und beschränkt es nicht auf die Familie sondern halt auf den Stamm (Qurāish). Auch spricht der Prophet ﷺ von den Herrscher und nicht Imāme, und wer die Geschichte der Ahl-l-Bāyt kennt, weiß auch dass es unter den Banū Hāshim 2 Herrscher gab die über die Ummah regierten, und zwar Alī ibn Abī Tālib und seinen Sohn al-Hāssan (Allāhs Wohlgefallen auf ihnen). Wir fragen sie auch, warum der Prophet ﷺ die vage Formulierung nicht verwendet hat, dass die Khalifen vom Qurāish die Nachkommenschaft seiner Ahl-l-Bāyt sein werden?

b) Gemäß den Matn (Text) von Bukhārī, sagte der Prophet ﷺ, dass 12 Herrscher entstehen werden die herrschen werden. Denn Amīran heißt auf Arabisch Leute die über einen Herrschen. Dieses lässt kein Spielraum um zu behaupten, dass er damit den spirituellen Herrscher meinte. Über diese „Spirituelle Herrschaft“ werden wir an einer andere Stelle noch ausführlich behandeln.

c) Gemäß den anderen Matn von Muslim, kommen 12 Khalifen vor. Da können die Rāfiḍah Spielchen mit den Worten des Propheten ﷺ treiben.  Denn laut ihnen, muss es nicht bedeuten das diese Khalifen unbedingt über die Ummah herrschen müssen, da viele Propheten auch Khalifatullāh auf Erden waren, wenn auch keine Herrscher. Jedoch lassen sie eine Stelle außer Acht, und zwar das der Prophet ﷺ sagte: „Diese Religion (Islām) wird weiterhin mächtig und dominierend bleiben“. Klar zu entnehmen, dass die Religion des Islām eine Zeit der Macht, der Unverwundbarkeit, der Geradlinigkeit und eine Zeit, in der Islām als eine über alle Religionen und Ideologien dominante und hervortretende Religion gilt. Und dies war in der Zeit der zwölf Imāme, die von den Rāfiḍah aufgezählt wurden, nicht der Fall. Sie alle lebten ein Leben in Schwäche, Verfolgung und in Verborgenheit. Wo haben sie dann die Ehre des Islām und seine Unverwundbarkeit zustande gebracht, während sie sich in diesem Zustand befanden?

Drittens: Die zwölf Imāme der Rāfiḍah sind nicht die 12 Khalifen

Imām ibn Kaṯīr (rahimahullāh) sagte:

وهذا الحديث فيه دلالة على أنه لا بد من وجود اثني عشر خليفة عادلا ، وليسوا هم بأئمة الشيعة الاثني عشر ، فإن كثيرًا من أولئك لم يكن إليهم من الأمر شيء ، فأما هؤلاء فإنهم يكونون من قريش، يَلُون فيعدلون

„Und in diesem Hādith liegt ein Hinweis enthalten, dass es die Existenz der zwölf gerechten Khalifah notwendig ist. Und sie sind nicht die Imāme der Zwölfer-Imāmiten, da viele von ihnen nicht die Befehlsmacht besaßen. Was die angeht, so werden sie von Qurāish sein, sie werden (die Macht) übernehmen und Gerechtigkeit walten lassen.“

[Tafsīr al-Qur’ān al-Adhīm (6/78)]

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimahullāh) sagte:

ومن ظن أن هؤلاء الاثنى عشر هم الذين تعتقد الرافضة إمامتهم فهو في غاية الجهل ، فإن هؤلاء ليس فيهم من كان له سيف إلا علي بن أبي طالب ، وأما سائر الأئمة غير علي فلم يكن لأحد منهم سيف ، لا سيما المنتظر ، بل هو عند من يقول بإمامته إما خائف عاجز ، وإما هارب مختف من أكثر من أربعمائة سنة . وهو لم يهد ضالا ، ولا أمر بمعروف ، ولا نهى عن منكر ، ولا نصر مظلوما ، ولا أفتى أحدا في مسألة ، ولا حكم في قضية ، ولا يعرف له وجود . فأي فائدة حصلت من هذا لو كان موجودا ؟ فضلا عن أن يكون الإسلام به عزيزا . ثم إن النبي صلى الله عليه وسلم أخبر أن الإسلام لا يزال عزيزا ، ولا يزال أمر هذه الأمة مستقيما حتى يتولى اثنا عشر خليفة ، فلو كان المراد بهم هؤلاء الاثنا عشر ، وآخرهم المنتظر وهو موجود الآن إلى أن يظهر عندهم : كان الإسلام لم يزل عزيزا في الدولتين الأموية والعباسية ، وكان عزيزا وقد خرج الكفار بالمشرق والمغرب ، وفعلوا بالمسلمين ما يطول وصفه ، وكان الإسلام لا يزال عزيزا إلى اليوم ، وهذا خلاف ما دل عليه الحديث . وأيضا فالإسلام عند الإمامية هو ما هم عليه ، وهم أذل فرق الأمة ، فليس في أهل الأهواء أذل من الرافضة ، ولا أكتم لقوله منهم ، ولا أكثر استعمالا للتقية منهم ، وهم على زعمهم شيعة الاثني عشر ، وهم في غاية الذل ، فأي عز للإسلام بهؤلاء الاثني عشر على زعمهم ، وكثير من اليهود إذا أسلم يتشيع ؛ لأنه رأى في التوراة ذكر الاثني عشر ، فظن أن هؤلاء هم أولئك ، وليس الأمر كذلك بل الاثنا عشر هم الذين ولوا على الأمة من قريش ولاية عامة ، فكان الإسلام في زمنهم عزيزا ، وهذا معروف

„Und wer mutmaßt, dass diese zwölf, von denen die Rāfiḍah ausgehen, dass diese die Imāmah haben, dann befindet er sich in der absoluten Unwissenheit. Denn sie alle hatten kein Schwert gehabt, außer Alī ibn Abī Tālib (Allāhs Wohlgefallen auf ihm). Die restlichen Imāme hatten außer Alī kein Schwert gehabt, insbesondere nicht der Muntadhir. Doch ist er bei denen, die von seiner Imāmah überzeugt sind, entweder ein unmündiger Ängstling, oder ein sich für mehr als vierhundert Jahren verbergender Flüchtling. Der Verborgene hat nie jemanden in die Irre geführt, nie hat er das gute befohlen, weder Verbot er jedes Übel oder unterstützte keine unterdrückten Personen, er gab nie eine Fatwa über irgend eine (Rechts)Frage, er gab nie ein Urteil und es nichtmal bekannt das er überhaupt existiert! Welchen Nutzen hat er zu bieten, auch wenn er vorhanden ist, geschweige den Islām wegen ihm herrschte? Darüber hinaus erklärte der Prophet ﷺ dass der Islām stark bleibe und diese würde gut in Form bleiben, bis es zwölf Kalifen birgt. Wenn damit, die zwölf Imāme gemeint sind, von denen der letzte al-Muntazar ist, der angeblich jetzt existiert, bis er ihnen erscheint, wie sie es glauben, dann sollte der Islām immer noch währen der Umayyaden und Abbāsiden Perioden stark gewesen sein müssen und es sollte sich durchgesetzt haben, als die Ungläubigen im Osten und Westen auftauchten (dh. die Mongolgen und die Kreuzfahrer) und taten was sie den Muslime antaten, dies wurde lange dauern diese Dinge zu beschreiben. Der Islām sollte bis zum heutigen Tag vorherrschend sein und dies ist etwas anderes, als das was der Hādith zeigt. Außerdem der Islām – gemäß den Zwölfer-Imāmiten – ist das, was sie folgen und sie sind die am meist gedemütigte Sekte der Ummah. Es gibt keine Anhänger von Launen und Begierden, die mehr erniedrigt sind als die Rāfiḍah, keine Gruppe verschweigt mehr ihren Glauben als sie oder legt mehr Eifrigkeit beim Praktizieren von Taqiyyah (Verstellung). Sie behaupten, die Anhänger der zwölf Imāme zu sein, doch sind sie die meist gedemütigten. Welche Unterstützung für den Islām wurde von diesen zwölf erreicht, wie sie es behaupten? Viele der Juden, wenn sie Muslime wurden, wurden Schiiten, weil sie in der Thora die zwölf erwähnt werden, so denken sie dass dies diejenigen sind. Aber das ist nicht der Fall, vielmehr sind diese zwölf (in dem Hādith) die Männer der Qurāish, die Führungspositionen und dem Kalifat in der Ummah innehatten. Zu ihrer Zeit war der Islām stark, und das ist sehr gut bekannt.“

[Minhāj aš-Sunnah (8/173-174)]

Viertens: Die Ansichten der Gelehrten über die zwölf Khalifen

Die Aussagen der Gelehrten waren bezüglich der Worte des Propheten ﷺ eindeutig. Es wurde weder überliefert, dass es sich um die Nachkommen von Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) handeln muss, noch wurde irgendeine Zeitspanne festgelegt, woraus man folglich entnehmen darf, dass die Anzahl dieser Khalifen noch nicht beendet wurde.

Imām An-Nawāwī (rahimahullāh) erwähnte die Aussage von al-Qādhī Iyādh (rahimahullāh):

ويحتمل أن يكون المراد مستحقي الخلافة العادلين ، وقد مضى منهم من عُلم ، ولا بد مِن تمام هذا العدد قبل قيام الساعة

„Es kann möglich sein, dass mit denen, die die Khilāfah verdienen, die Gerechten gemeint sind. Einige von ihnen, die bekannt waren, sind vergangen. Und es ist notwendig, dass diese Anzahl noch vor dem Eintreffen der Stunde vollendet wird.“

[Sharḥ Saḥīḥ Muslim (12/202)]

Imām Abūl-Abbās al-Qurṭubī (rahimahullāh) sagte hierzu:

هم خلفاء العَدْلِ ؛ كالخلفاء الأربعة ، وعمر بن عبد العزيز ، ولا بُدَّ من ظهور من يَتَنَزَّلُ مَنْزِلَتهم في إظهار الحق والعدل ، حتى يَكْمُل ذلك العدد ، وهو أولى الأقوال عندي “ انتهى.

„Sie sind die Khulafā‘ der Gerechtigkeit, wie die vier Khalifen und Umar bin Abdil-Āzīz. Es ist notwendig, dass solche hervortreten, die ihre Stellung in der Offenbarung der Wahrheit und der Gerechtigkeit einnimmt, bis diese Anzahl vollendet wird. Und dies ist die offensichtlichste Ansicht bei mir.“

[al-Mufhim (4/8)]

Imām Ibn Kaṯīr (rahimahullāh) sagte:

ومعنى هذا الحديث البشارة بوجود اثني عشر خليفة صالحًا ، يقيم الحق ويعدل فيهم ، ولا يلزم من هذا تواليهم وتتابع أيامهم ، بل قد وجد منهم أربعة على نَسَق ، وهم الخلفاء الأربعة : أبو بكر ، وعمر ، وعثمان ، وعلي ، رضي الله عنهم ، ومنهم عمر بن عبد العزيز بلا شك عند الأئمة ، وبعض بني العباس . ولا تقوم الساعة حتى تكون ولايتهم لا محالة ، والظاهر أن منهم المهدي المبشر به في الأحاديث الواردة بذكره

„Und die Bedeutung dieses Hadīth ist die frohe Kundgabe, dass es zwölf rechtschaffene Khalifah geben wird, die die Wahrheit gründen und die Gerechtigkeit zwischen ihnen walten lassen. Es ist nicht notwendig, dass sie nacheinander folgen, doch kamen vier von ihnen nacheinander vor, und dies sind die vier Kalīfen: Abū Bakr, Umar, Uthmān und Alī, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen. Und zu ihnen gehört Umar ibn Abdul-Āzīz ohne Zweifel bei den Imāmen, sowie auch einige der Nachkommen von al-Abbās. Und die Stunde wird nicht eher eintreffen, bis ihre Führung vollendet wird, daran gibt es nichts zu ändern. Es ist offensichtlich, dass zu ihnen der verhießene Mahdī, der in den überlieferten Aḥādīth erwähnt wird, gehört.“

[Tafsīr al-Qur’ān al-Adhīm (3/65)]

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ibn Hājar Al-Asqălānī (rahimahullāh) sagte:

وقد عرفت من الروايات التي ذكرتها من عند مسلم وغيره أنه ذكر الصفة التي تختص بولايتهم ، وهو كون الإسلام عزيزا منيعا ، وفي الرواية الأخرى صفة أخرى وهو أن كلهم يجتمع عليه الناس ، كما وقع عند أبي داود ، فإنه أخرج هذا الحديث من طريق إسماعيل بن أبي خالد ، عن أبيه ، عن جابر بن سمرة بلفظ : لا يزال هذا الدين قائما حتى يكون عليكم اثنا عشر خليفة ، كلهم تجتمع عليه الأمة ، وأخرجه الطبراني من وجه آخر عن الأسود بن سعيد ، عن جابر بن سمرة بلفظ : لا تضرهم عداوة من عاداهم

„Es ist aus den (diversen) Versionen zu entnehmen, die bei Muslim und anderen Erwähnung fanden, dass er die Eigenschaft erwähnte, die sich speziell auf ihre Herrschaft bezieht; und diese ist, dass der Islām erhaben und unbesiegbar ist. Und aus anderen Versionen lässt sich eine weitere Eigenschaft entnehmen, und diese ist, dass die Menschen sie einheitlich ernennen, wie es bei Abū Dawūd (rahimahullāh) berichtet wurde. Denn er überlieferte den Hādith über Ismā’īl ibn Abī Khālid, über seinen Vater über Jābir bin Samurah mit dem Wortlaut: „Dieser Dīn wird solange aufrecht bleiben, bis über euch zwölf Khalifah sind, die von den Menschen einheitlich ernannt wurden.“ Und at-Tabarānī überlieferte ihn aus einem anderen Gesichtspunkt über al-Aswad bin Sa’īd über Jābir bin Samurah mit dem Wortlaut: „Die Feindschaft jener, die ihnen feindselig gesinnt sind, wird ihnen nicht schaden.“

[Fatḥul-Bārī (13/211)]

Folglich handelt es sich hier eher um eine Herrschaft und nicht um eine religiöse Imāmah. Dass man die in diesen Überlieferungen erwähnten Imāme als die Nachkommen von Alī identifiziert braucht einen ersichtlichen Beweis.

Fünftens: Wer sind diese zwölf Khalifen?

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimahullāh) sagte:

وهكذا كان فكان الخلفاء أبو بكر وعمر وعثمان وعلي . ثم تولى من اجتمع الناس عليه وصار له عز ومنعة : معاوية ، وابنه يزيد ، ثم عبد الملك ، وأولاده الأربعة ، وبينهم عمر بن عبد العزيز . وبعد ذلك حصل في دولة الإسلام من النقص ما هو باق إلى الآن ، فإن بني أمية تولوا على جميع أرض الإسلام ، وكانت الدولة في زمنهم عزيزة ، والخليفة يدعى باسمه عبد الملك وسليمان ، لا يعرفون عضد الدولة ، ولا عز الدين ، وبهاء الدين ، وفلان الدين .

„Und so waren es die vier Khulafā‘ Abū Bakr, Umar, Uthmān und Alī. Sodann übernahmen es diejenige, die von den Menschen einheitlich ernannt wurden, und ihnen Erhabenheit und Unbesiegbarkeit wiederfuhr: Mu’āwiyah, sein Sohn Yazīd, sodann Abdul-Mālik und seine vier Söhne, zu denen auch Umar ibn Abdil-Āzīz gehörte. Danach wiederfuhr dem islamischen Staate eine Abnahme (dessen), der bis heute angehalten hat. Denn Banū Umayyah übten Macht über den gesamten islamischen Boden aus, zu deren Herrschaftszeiten der Staat erhaben war und der Khalifah mit seinem Namen Abdul-Mālik und Sulaymān gerufen wurde. Sie kannten weder den „Arm des Staates“, noch Izz-ud-Dīn, noch Bahā‘-ud-Dīn, noch Fulān-ud-Dīn.“

[Minhāj aš-Sunnah (8/170)]

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ibn Hājar Al-Asqălānī (rahimahullah) sagte:

أرجحها الثالث ؛ لتأييده بقوله في بعض طرق الحديث الصحيحة : كلهم يجتمع عليه الناس ، وإيضاح ذلك أن المراد بالاجتماع انقيادهم لبيعته ، والذي وقع أن الناس اجتمعوا على أبي بكر ، ثم عمر ، ثم عثمان ، ثم علي ، إلى أن وقع أمر الحكمين في صفين ، فسمي معاوية يومئذ بالخلافة ، ثم اجتمع الناس على معاوية عند صلح الحسن ، ثم اجتمعوا على ولده يزيد ، ولم ينتظم للحسين أمر بل قتل قبل ذلك ، ثم لما مات يزيد وقع الاختلاف ، إلى أن اجتمعوا على عبد الملك بن مروان بعد قتل ابن الزبير ، ثم اجتمعوا على أولاده الأربعة : الوليد ، ثم سليمان ، ثم يزيد ، ثم هشام ، وتخلل بين سليمان ويزيد عمر بن عبد العزيز ، فهؤلاء سبعة بعد الخلفاء الراشدين ، والثاني عشر هو الوليد بن يزيد بن عبد الملك ، اجتمع الناس عليه لما مات عمه هشام ، فولي نحو أربع سنين ، ثم قاموا عليه فقتلوه ، وانتشرت الفتن وتغيرت الأحوال من يومئذ ، ولم يتفق أن يجتمع الناس على خليفة بعد ذلك ؛ لأن يزيد بن الوليد الذي قام على ابن عمه الوليد بن يزيد لم تطل مدته ، بل ثار عليه قبل أن يموت ابن عم أبيه مروان بن محمد بن مروان ، ولما مات يزيد ولي أخوه إبراهيم ، فغلبه مروان ، ثم ثار على مروان بنو العباس إلى أن قتل ، ثم كان أول خلفاء بني العباس أبو العباس السفاح ولم تطل مدته مع كثرة من ثار عليه ، ثم ولي أخوه المنصور فطالت مدته ، لكن خرج عنهم المغرب الأقصى باستيلاء المروانيين على الأندلس ، واستمرت في أيديهم متغلبين عليها إلى أن تسموا بالخلافة بعد ذلك ، وانفرط الأمر في جميع أقطار الأرض ، إلى أن لم يبق من الخلافة إلا الاسم في بعض البلاد ، بعد أن كانوا في أيام بني عبد الملك بن مروان يخطب للخليفة في جميع أقطار الأرض شرقا وغربا وشمالا ويمينا مما غلب عليه المسلمون ، ولا يتولى أحد في بلد من البلاد كلها الإمارة على شيء منها الا بأمر الخليفة ، ومن نظر في أخبارهم عرف صحة ذلك ، فعلى هذا يكون المراد بقوله : ( ثم يكون الهرج ) يعني : القتل الناشئ عن الفتن وقوعا فاشيا ، يفشو ويستمر ويزداد على مدى الأيام ، وكذا كان . والله المستعان

„Die Ansicht die am ehesten korrekt zu sein scheint ist die dritte, weil es durch die Worte des Propheten ﷺ in anderen Versionen des sahih Hādith unterstützt wird: „Die Ummah wird hinter jeden von ihnen vereint sein.“ Was auch geschah, die Menschen waren einheitlich in der Umgebung von Abū Bakr, dann Umar, dann Uthmān, dann Alī, bis zu dem Vorfall der beiden Schiedsrichter bei Siffin. Zu jener Zeit wurde Mu’āwiyah zum Kalifen ernannt. Dann vereinigten sich die Menschen um Mu’āwiyah, nachdem er ein Friedensabkommen mit al-Hāssan geschlossen hat. Dann vereinigten sie sich um seinen Sohn Yazīd und al-Hussāin war nicht in der Lage die Macht zu halten, vielmehr wurde er vorher getötet. Dann als Yazīd starb, gab es eine Teilung, bis sie sich rund um Abdul-Mālik ibn Marwān nach der Tötung von Ibn az-Zubāir vereinigten. Dann vereinigten sie sich um seine vier Söhne, al-Wālid, dann Sulaimān, dann Yazīd, dann Hishām und Umar ibn Abdul-Āzīz kam zwischen Sulaimān und Yazīd. Das waren sieben Kalifen nach den rechtgeleitteten Kalifen und der zwölfte war al-Wālid ibn Yazīd ibn Abdul-Mālik. Die Leute vereinigten sich um ihn herum, als sein Onkel väterlicherseits Hishām starb und er regierte fur etwa vier Jahre. Dann rebbelierten sie gegen ihn und töteten ihn und Aufruhr breitet sich weit und breit aus und die Dinge änderten sich von diesem Tag an. Die Menschen vereinigten sich nicht hinter jedem Kalifen nach diesem, weil Yazīd ibn al-Wālid, der gegen seinen Cousin al-Wālid ibn Yazīd rebbelierte nicht lange regierte, vielmehr rebbelierte der Sohn des Cousins seinens Vater Marwān ibn Muhammād ibn Marwān gegen ihn. Als Yazīd starb folge sein Bruder Ibrahīm, aber Marwān besiegte ihn. Dann rebbelirten die Banu’l-Abbās gegen Marwān, bis er getötet wurde. Dann wurde Abul-Abbās al-Saffāh der erste abbasidische Kalif, seine Reigierungszeit dauerte jedoch nicht lange wegen der großen Anzahl, die gegen ihn rebellierten. Er wurde von seinem Bruder al-Mansūr beerbt, dessen Regierungszeit eine lange Zeit dauerte, aber sie verloren weit Maghreb (Andalusien), als die Marwanis Andalusien einnahmen, behielten sie die Kontrolle über sie und nannten sich später selbst Kalifen. Dann begannen Aktivitäten in allen Regionen der islamischen Welt, bis zu dem Punkt, da es nichts außer dem Namen Kalifat blieb, in einigen Ländern. Zuvor, während der Ära der Banu Abdul-Mālik ibn Marwān, die Khatībs hatten ihre Khutbas im Namen des Kalifen in allen Regionen, Ost und West, Nord und Süd, in allen Ländern unter muslimischer kontrolle geliefert und keiner könnte eine Autoritätsposition in jedem Land halten, außer durch die Ernnenung des Kalifen. Wer die Geschichte studiert, wird realisieren das dies wahr ist. Ausgehend davon, was mit den Wörtern gemeint ist: „Dann wird es Harj (Tötung) geben“ ist die Tötung, das Ergebnis von weit verbreiteten Unruhen und sie breitet sich weiter aus und wird steigen bis die Zeit vergeht, das ist was passiert ist. Und Allāh ﷻ ist der Eine, dessen Hilfe wir suchen.

[Fathūl Bārī (13/214)]

Imām al-Qurṭubī (rahimahullāh) überlieferte die Worte von Ibn al-Jawzī:

أَوَّلُهم يزيدُ بنُ معاوية ، ثم ابنه معاويةُ بن يزيد – وقال : ولم يذكر ابن الزبير لأنه صحابي ، ولا مروان لأنه غاصب لابن الزبير – ، ثم عبد الملك ، ثم الوليد ، ثم سليمان ، ثم عمر بن عبد العزيز ، ثم يزيد بن عبد الملك ، ثم هشام بن عبد الملك ، ثم الوليد بن يزيد ، ثم يزيد بن الوليد ، ثم إبراهيم بن الوليد ، ثم مروان بن محمد . فهؤلاء اثنا عشر . ثم خرجت الخلافة منهم إلى بني العباس

„Der erste war Yazīd ibn Mu’āwiyah, sodann sein Sohn Mu’āwiyah ibn Yazīd. Und er sagte: Und Ibn az-Zubāir wurde deswegen nicht erwähnt, weil er ein Saḥābī war, und auch nicht Marwān, weil er sich (das Recht) von Ibn az-Zubāir erzwungen hat. Hiernach folgt Abdul-Mālik, sodann al-Walīd, sodann Sulaymān, sodann Umar ibn Abdil-Āzīz, sodann Yazīd bin Abdul-Mālik, sodann Hishām ibn Abdul-Mālik, sodann al-Walīd bin Yazīd, sodann Yazīd bin al-Walīd, sodann Ibrāhīm bin al-Walīd, sodann Marwān bin Muḥammad. Und dies sind zwölf. Hiernach ging die Khilāfah von ihnen zu Banī al-Abbās hinüber.“

[al-Mufhim, (4/8-9)]

Sechtens: Allāh ﷻweiß am besten über die Intention Seines Propheten ﷺ bescheid

Unter den Gelehrten gab es eine Ansicht, es zu unterlassen die Überlieferung zu interpretieren und das Wissen Allāh zu überlassen.

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimahullāh) sagte:

ومنهم من قال : لا أفهم معناه كأبي بكر بن العربي

„Und von ihnen gibt es welche, die sagten: ‚Ich begreife seine Bedeutung nicht‚, wie Abū Bakr Ibn al-Arabī (rahimahullāh).“

[Minhāj aš-Sunnah (8/173)]

Imām An-Nawāwī (rahimahullāh) überlieferte von al-Qādhī Iyādh folgende Aussage:

والله أعلم بمراد نبيه صلى الله عليه وسلم

„Und Allāh weiß am besten über die Intention Seines Propheten ﷺ bescheid.“

[Sharḥ Saḥīḥ Muslim (12/203)]

Und Ibn Baṭāl (rahimahullāh) überlieferte von al-Muhallab folgende Aussage:

لم ألق أحدا يقطع في هذا الحديث يعني بشيء معين

„Ich sah noch keinen, der sich bei diesem Hadīth absolut sicher war; womit gemeint ist, (sich absolut sicher) für eine klar definierbare Sache.“

[Fatḥul-Bārī (13/211)]

Die Prophezeiung vom Propheten ﷺ waren vage, und niemand kann genau wissen, wer oder worauf sie sich beziehen. Der Grund dafür ist, dass uns der Prophet ﷺ sie nicht beim Namen genannt hatte. Folglich ist es nur logisch, dass man sich uneinig ist, da es sich hierbei um eine Frage des Ijtihād handelt. Dies sei aber nicht uneingeschränkt zu befürworten. Bei manchen waren sich die Gelehrten einig. Bei anderen wiederum waren sie sich nicht einig. Und das ist der natürliche Lauf bei den Fragen des Ijtihād. Es gibt einen Konsens bezüglich der Tatsache, dass die ersten vier rechtgeleiten Khalifen dazu gehören und der Begriff meistenteils für sie gebraucht wird, wie wir dies anhand der Gelehrten zitiert haben. Jedoch zusätzlich zu diesen vier, sagen wir, dass al-Hāssan ibn Alī einer der rechtgeleiteten Khalifen war.

Siebtens: Die Herausforderung der Rāfiḍah

Die Rāfiḍah versuchen oftmals die Sunniten mit der Frage anzugreifen, wer diese Zwölf Khalifen sind und dann verspotten Sie uns wenn wir ihnen nicht mit Gewissheit antworten können. Und noch ist das nichts Besonderes oder Eigenartiges über unseren Mangel an der Gewissheit hinsichtlich dieser spezifischen Vorhersage. Eher sind wir über den Hauptteil der Vorhersagen des Propheten ﷺ unsicher. In einer anderen Überlieferung vom Propheten ﷺ wird gesagt, dass ein Mujāddīd (Ein Erneuerer des Glaubens) nach jedem Jahrhundert erscheinen wird. Wenn wir nun die gesamten Mujāddīdin dieser Ummah im Laufe der Jahrhunderte aufzählen, wären wir nicht im Stande sie beim Namen zu nennen. Können die Rāfiḍah uns sagen, wo Yāgūg und Māgūg sich befinden? Können sie uns sagen, wie viele Engel Allāh ﷻ erschaffen hat? Können sie uns alle 124.000 Propheten beim Namen sagen? Die Benennung dieser zwölf wird mich also weder zu einem besseren noch zu einem schlechteren Muslim machen. Es gehört nicht zu dem Glaubensfundamente bzw. gehört überhaupt nicht zum Glauben, dass ich sie benennen können muss. Das zum einen und zum anderen sieht man den Überlieferungen an, dass die Wichtigkeit der Benennung von keiner Bedeutung ist, da der Prophet ﷺ diese ebenfalls nicht benannte. Dementsprechend wirst du nicht gläubiger, wenn du sie benennen kannst, obwohl der Prophet ﷺ sie nicht benannte. Sicher steht jedoch, dass die ersten 4 Khalifen aufjedenfall dazu gehören, wie andere authentische Überlieferungen belegen. Diese Überlieferung ist auch kein Hādith Amāliyā‘ (etwas ausführen muss), sondern ein Hādith Khābariyāh (lediglich ein Bericht, wo der Prophet diese Zwölf nicht beim Namen erwähnte). So ist ihre Frage unsinnig.

Die Rāfiḍah, die behaupten, dass sie mit der Gewissheit die Namen der zwölf Khalifen wissen, vermuten nur und tun das nur, um ihren eigenen Wünschen zu folgen und ihre polemische Positur gegen die Sunniten auszupolstern. Wir Ahl-l-Ṣunnāh sind uns aber bewusst, dass wir gerade wegen diese Überlieferung der 12 Khalifen die Aufzählung der 12 Imāmiten komplett ablehnen. Denn diese Aufzählung sehen wir als Beleidigung für den Propheten ﷺ, da er von Herrschern aus Qurāish sprach (und der Prophet ist Jawāmī al-Kalīm – Derjenige der sich am besten Ausdrückt) und nicht von machtlosen Imāmen der Ahl-l-Bāyt.

Achtens: Spirituelle Khalifen und weltliche Khalifen

Wenn nun die Geschichte beweist, dass ihre Imāme außer 2, keine Khalifen und Herrschaft besaßen, versuchen Die Rāfiḍah ständig diesen Fehler in ihrem Glauben so zu beheben in dem sie erklären, dass ihre Imāme spirituelle Khalifen wären und nicht weltliche Khalifen. So ein Argument zu leisten hat man die Eigenschaft eines Esel vollkommen charakterisiert. Wozu streiten wir uns den sonst über die Jahre? Das ist eine lächerliche Antwort, wir Wüssten nicht was für eine ernsthafte Antwort wir ihnen da geben können.

a) Zuerst müssen sie die sogenannte „spirituelle Herrschaft“ als Bedeutung für „Khalifah“ aus dem Qur’ān beweisen. Danach aus der arabischen Sprachwissenschaft, denn „Khilafa“ bedeutet nicht „spirituelle Herrschaft“ ansonsten sprechen die Rāfiḍah eine Sprache die auf jeden Fall nicht zu den Sprachen in dieser Erde gehört.

b) Die „Spirituelle Herrschaft“ bedeutet nicht Khilafa, andernfalls wenn er „spirituelle Herrschaft“ ansprechen will dann ist es keine Besonderheit mehr sondern etwas Standartiges! Wenn ich eine Autoritär über meine jüngeren Geschwister habe, dann nenn ich das mal „spirituelle Herrschaft“. So gesehen sind wir dann alle Khalifen, du und jeder anderer großer Bruder! Ist nun wirklich diese Bedeutung bei diesen äußerst wichtigen und notwendigen Hādith zu verstehen? So viele Gruppen sind in Hand dieser Überlieferung entstanden seitens der Rawāfiḍh und ibn Hājar (rahimahullāh) sagt: „Über keinen anderen Hādith wurde so viel gestritten wie über diesen Hādith.“ Wäre all dies wirklich hervorgekommen und waren sie alle nun so dämlich gewesen um daraus die simple Bedeutung „spirituelle Herrschaft“ zu verstehen? Bleiben wir mal realistisch.

c) Drehen wir mal den Spieß um, das Wort „Djahannam“ bedeutet nun nicht mehr „Hölle“ d.h es bedeutet nicht mehr in der Hölle zu verbrennen und so eine Strafe zu Kriegen sondern es bedeutet „eine spirituelle Situation, mit seinen eigenen Fehlern konfrontiert zu werden“ würden die Rawāfiḍh nun unter jedes Wort so eine Bedeutungen verstehen? Wenn ja, dann welch ein Glück für Mu’āwiyah (Allāhs Wohlgefallen auf ihm). Noch ein Beispiel, die „Imamah“ bedeutet nun nicht mehr wie die Rawāfiḍh es verstehen „göttliche Führung“ sondern „spirituelle Führung“! Na welch ein Glück für jeden Imām, der somit nicht anders ist als wie die 12 Imāme. Und „Nubuwwa“ bedeutet nicht mehr „Prophetentum“ d.h von Allāh gesandt wurden zu sein um seinen Wort zu verkünden, es bedeutet „spirituelle Herrschaft“ somit stellt sich Doch die Frage, wieso dann Allāh die „Nubuwwa“ eine hohe Stellung und eine Position gibt die kein anderer Mensch kriegen kann, wenn dies nun nichts Besonderes mehr ist und wir ALLE nun die „Nubuwwa“ haben da in uns allen eine spirituelle Herrschaft in irgend einer Sache steckt?

d) Selbst wenn es stimmen möge, waren die spirituellen 12 Khalifen der Rāfiḍah dem weltlichen Khalifen untergeordnet. Sie müssten das machen was er an Urteile gab. Sie müssten hinter ihm beten, wie im Falle wo al-Hāssan und al-Hussāin hinter Marwān ibn Hakam gebetet haben. Wo ist da ihre Spirituelle Macht gewesen? Selbst in ihrer Spirituellen Herrschaft haben sie, gemäß den Riwayah der Rāfiḍah, ihre Anhänger belogen weil sie sich vor ihnen fürchten. Von welcher spirituellen Herrschaft reden die Rawāfiḍh?

Fazit:

Diese Überlieferung dient den Rawāfiḍh auch nicht. Wa Allahu alam

Abu Rīyadus – Abu Kālash Aš-Shāfiī – Yāsin al-Hanafī

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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