Der Tod des Mujāhid Zāid ibn Alī ibn al-Hussāin ibn Alī ibn Abī Tālib 

Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie und seinen Gefährten. 

Es ist die Rede von Zāid ibn Alī ibn al-Hussāin ibn Alī ibn Abī Tālib, Abūl-Hussāin al-Hāshimī al-Madanī al-Qurāishī (rahimahullāh), einem großen Mujāhid, einer der Fuqahā und größten Gottesdiener seiner Zeit. Ein Mitglied der Ahl-l-Bāyt und ein edler Nachkomme von unsere geliebte Fatimah bint Muhammād und des Amīr Al-Mu’mīnīn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf beiden). Auf ihm ist die Rechtschule der Zāidīyyah gegründet, die damals noch auf Qur’ān und die Sunnah basierte. Doch die Lehre der Zāidīyyah die wir heute kennen – und viele in Jemen leben – ist nicht mehr auf Zāid ibn Alī (rahimahullāh) zurückzufuhren. Sie ist nur noch eine Terror Organisation oder Miliz die von einer bestimmten Familienbande geführt wird. Sie entnahmen viele Lehren von den 12er Schiiten oder teils sind welche die mit ihnen Kooperieren gegen den Islām die eins Zāid danach gestrebt und gekämpft hat.

Zāid ibn Alī ist im Jahre 80 nach der Hijra in al-Madinah geboren. Sein Vater war Alī ibn al-Hussāin (rahimahullāh), einer der wenigen Nachkomme von Al-Hussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) die in Karbalah verschont blieben. Seine Frau hieß Arbatah bint Abī-Hāshim ibn Abdullāh ibn Muhammād ibn al-Hanafīyyah. Zāid war enthaltsam, entschlossen, klug und ein guter Politiker. Gemäß Sufyān Ath-Thāwurī (rahimahullāh), wird eine Mutter niewieder einen wie Zāid gebären. Abū Hanīfah (rahimahullāh) sagte einst: „Ich traf mich mit Zāid und habe nie einen in seiner Generation gesehen die mit sehr viel Wissen gerüstet war, schnell in Denken oder beredter als er. Er war eine Klasse für sich.“ Sein Vater starb als er 18 Jahre alt war und sein älteste Bruder Muhammād ibn Alī al-Bāqīr (rahimahullāh) sorgte für ihn. Er began seine erste Ausbildung bei seinem Bruder Muhammād, der zu dieser Zeit zu den größten Gelehrten gehörte. Er lehrte ihn den Qur’ān und die Frömmigkeit. Er studierte auch unter anderen der Tabi’īn, die in al-Madinah sesshaft waren, wie bei Abdullāh ibn al-Hāssan ibn Alī ibn Abī Tālib. Später jedoch zog Zāid nach Basra, Iraq und in den Hijaz um nach Wissen zu suchen. Eine besondere Eigenschaft die Zāid besaß war, dass er sich 13 Jahre lang seines Lebens dem Studium und das Erlernen des Qur’ān widmete.

Er ist in einem Umfeld geboren, wo man die Beiden Shāykhs (Abū Bakr und Umar) schmähte. Schon damals in der Lebzeit seines Vaters war es in Kufa weit verbreitet, dass man die beiden Khalifen schmäht. Zāid (rahimahullāh) war jedoch einer der Partei für Abū Bakr und Umar ergriff und rufte dazu sie zu lieben, und jene dafür hart zu bestrafen, welche sie schmähen.

Al-Hāfidh Abūl-Qāsim ibn Asākīr (rahimahullāh) überliefert:

أخبرنا أبو القاسم السمرقندي أنا أبو الحسين بن النقور أنبأ أبو الحسن أحمد بن محمد بن موسى بن الصلت وأبو بكر محمد بن علي بن محمد بن النضر الديباجي فرقهما قالا نا أحمد بن محمد بن سعيد بن عقدة نا الحسن بن علي بن عفان نا أسباط ثنا كثير النواء أبو إسماعيل قال سألت زيد بن علي عن أبي بكر وعمر فقال تولهما قال قلت كيف تقول فيمن يبرأ منهما قال أبرأ منه حتى يموت

Kathīr an-Nawa‘ Abū Ismā’īl berichtete: „Ich fragte Zāid ibn ‘Alī (rahimahullāh) über Abu Bakr und ‘Umar, und er sagte: “Verbünde dich mit ihnen.“ Ich sagte dann: „Was ist deine Meinung bezüglich desjenigen, der sie aufgibt?“ Er sagte: „Ich verzichte auf so einer Person, bis er stirbt.“

[Tārikh Dimašhq (19/461)]

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ad-Dāraqutnī (rahimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو بَكْرٍ الشَّافِعِيُّ مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ إِبْرَاهِيمَ قَالَ : نَا أَحْمَدُ بْنُ بَشِيرٍ الْمَرْثَدِيُّ ، قَالَ : نَا أَحْمَدُ بْنُ عِمْرَانَ الأَخْنَسِيُّ ، قَالَ : نَا مُحَمَّدُ بْنُ فُضَيْلٍ ، قَالَ : نَا عَمَّارُ بْنُ زُرَيْقٍ , عَنْ هَاشِمِ بْنِ الْبَرِيدِ ، عَنْ زَيْدِ بْنِ عَلِيٍّ ، قَالَ : “ أَبُو بَكْرٍ الصِّدِّيقُ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ إِمَامُ الشَّاكِرِينَ ثُمَّ قَرَأَ : وَسَيَجْزِي اللَّهُ الشَّاكِرِينَ سورة آل عمران آية 144

Hāshim ibn Al-Barīdi berichtete: Zāyd ibn Alī ibn Al-Hussāin (rahimahullāh) sagte: „Abū Bakr – Allāhs Wohlgefallen auf ihm – ist der Imām der Dankbaren“ und dann rezitierte er:《Allāh wird wahrlich die Dankbaren belohnen.》(3:144)“

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no.50]

Widerhollt überliefert Ad-Dāraqutnī (rahimahullāh):

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الْوَكِيلُ، قَالَ: نَا عَبَّادُ بْنُ الْوَلِيدِ، قَالَ: نَا الْحَسَنُ بْنُ عَنْبَسَةَ، وَحَدَّثَنَا أَبُو بِشْرِ بْنُ عِيسَى بْنِ إِبْرَاهِيمَ، بِالْبَصْرَةِ قَالَ: نَا أَبُو يُوسُفَ الْقَلُوسِيُّ، قَالَ: نَا مُحَمَّدُ بْنُ سَعِيدٍ الْبَاهِلِيُّ، قَالَا: نَا عَلِيُّ بْنُ هَاشِمٍ , عَنْ أَبِيهِ، قَالَ: سَمِعْتُ زَيْدَ بْنَ عَلِيٍّ، يَقُولُ: الْبَرَاءَةُ مِنْ أَبِي بَكْرٍ وَعُمَرَ الْبَرَاءَةُ مِنْ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمْ

„Alī Ibn Hishām berichtet von seinem Vater, der sagte: „Ich hörte Zāid ibn Alī (rahimahullāh) sagen: „Einer der sich von Abū Bakr und Umar distanziert, so hat er sich von Alī distanziert, möge Allāh mit ihm zufrieden sein.“

[Fadhā’il Aš-Sahabāh no. 44; Hasan li-Ghayrīhi]

Das war einer der Gründe warum die Rāfiḍah Zāid ibn Alī (rahimahullāh) verabscheuen und sich von ihm distanziert haben. Jā’far ibn Muhammād aš-Šadīq (rahimahullāh), der eine besondere Beziehung zu seinem Onkel Zāid hatte, verteidigte ihn in jeder Hinsicht.

Imām Adh-Dhāhabī (rahimahullāh) schreibt:

قال عباد الرواجني : أنبأنا عمرو بن القاسم قال : دخلت على جعفر الصادق ، وعنده ناس من الرافضة . فقلت : إنهم يبرءون من عمك زيد ، فقال : برأ الله ممن تبرأ منه . كان والله أقرأنا لكتاب الله ، وأفقهنا في دين الله ، وأوصلنا للرحم ، ما تركنا وفينا مثله

Umar ibn al-Qāssim sagte: „Ich bin Jā’far aš-Šadīq (rahimahullāh) begegnet und hatte einige Leute von den Rāfiḍah mit, so sagte ich ihm, dass diese Leute sich von deinem Onkel distanzieren. Sodann sagte Jā’far: „Möge Allāh sich von denjenigen distanzieren, die sich von meinen Onkel distanzieren. Bei Allāh, er war derjenige, der den Qur’ān mehr gelesen hat als jeder von uns, hatte mehr Fīqh als jeder von uns und hielt die Familie eins, niemand von uns war wie er.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (24/390)]

Wie es zur Tötung von Zāid ibn Alī (rahimahullāh) kam, war dass er sich gegen den damaligen Herrscher Hishām ibn Abdul-Mālik erhoben hat. Er nahm viele Treueeid von den Leuten aus Kufa, jene die damals Al-Hussāin ibn Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) den Treueschwur leisteten und ihn verieten und töteten. Doch Zāid ibn Alī wusste von ihren Intrigen und Verrat nichts. Das war die erste Differenz zwischen Zāid und seinem Vater, da sein Vater friedlich und nie gegen die Herrscher der Banū Umāyyah revoltierte. Vielleicht war dies der Fall, weil sein Vater das Schrecken in Karbala erlebte, welches man das Unrecht an seine Familie angetan hat während der Herrschaft von Yazīd ibn Mu’āwiyah. Weshalb er auch seine meißte Zeit im Lernen verbracht hat und strikt die Leute warnte, die Herrscher zu entmachten. Vielmehr predigte er ihnen, sie sollen ihre Soldaten sein. Das lag auch daran, dass Alī ibn al-Hussāin (rahimahullāh) ansehen bei den Banū Umāyyah hatte, während Zāid sich von ihnen unterdrückt fühlte. Nach Angaben der Gelehrten, riet sein Bruder Muhammād ibn Alī al-Bāqīr (rahimahullāh), der die gleiche Einstellung wie sein Vater hatte, an Zāid keinen Aufstand gegen Hishām zu machen. Er sagte ihm, wie er die Treueschwur von jenen annehmen kann, welche seinen Großvater töteten und die Ahl-l-Bāyt beschimpften. Zāid schenkte die Worte seines Bruder keine Aufmerksamkeit. Sein Bruder Muhammād konnte nichts mehr tun und starb im Jahre 117 nach der Hijra, vor seiner Tötung. Auch Abū Hanīfah (rahimahullāh) der Zāid in vielerlei Hinsicht unterstützt hat, riet ihm von seinem Vorhaben ab.

Jā’far aš-Šadīq (rahimahullāh) war anders eingestellt, er unterstützte seinen Onkel. Er befestigt das Seil seines Pferdes und seine Rüstung, als er damit zur Aufruhr ritt. Ebenfalls wird festgehalten, dass Zāid seinen Neffen als Stellvertreter in Madinah positionierte.

Imām Ibn Jārīr Tabarī (rahimahullāh) schreibt, dass eine Gruppe der Schiiten zu Jā’far aš-Šadīq kamen und ihn befragten über den Treueschwur an Zāid ibn Alī. Er (rahimahullāh) sagte:

نعم بايعوه، فهو والله أفضلنا وسيدنا وخيرنا.

„Ja gibt ihm den Treueschwur, denn er ist unser Sāyyid und der Beste unter uns.“

[Tārikh Tabārī (8/51)]

Imām Ibn Kaṯīr (rahimahullāh) schreibt:

ففيها كان مقتل زيد بن علي بن الحسين بن علي بن أبي طالب وكان سبب ذلك أنه لما أخذ البيعة ممن بايعه من أهل الكوفة ، أمرهم في أول هذه السنة بالخروج والتأهب له ، فشرعوا في أخذ الأهبة لذلك ، فانطلق رجل يقال له : سليمان بن سراقة إلى يوسف بن عمر نائب العراق فأخبره – وهو بالحيرة يومئذ – خبر زيد بن علي وعند من يكون من أهل الكوفة ، فبعث يوسف بن عمر يطلبه ويلح في طلبه ، فلما علمت الشيعة ذلك اجتمعوا عند زيد بن علي فقالوا له : ما قولك يرحمك الله ، في أبي بكر ، وعمر ؟ فقال : غفر الله لهما ، ما سمعت أحدا من أهل بيتي يتبرأ منهما ، وأنا لا أقول فيهما إلا خيرا . قالوا : فلم ت طلب إذا بدم أهل البيت ؟ فقال : إنا كنا أحق الناس بهذا الأمر ، ولكن القوم استأثروا علينا به ودفعون ا عنه ، ولم يبلغ ذلك عندنا بهم كفرا ، قد ولوا فعدلوا ، وعملوا بالكتاب والسنة . قالوا : فلم تقاتل هؤلاء إ ذا ؟ قال : إن هؤلاء ليسوا كأولئك ، إن هؤلاء ظلموا الناس ، وظلموا أنفسهم ، وإني أدعو إلى كتاب الله وسن ة نبيه صلى الله عليه وسلم ، وإحياء السنن وإماتة البدع ، فإن تسمعوا يكن خيرا لكم ولي ، وإن تأبوا ف لست عليكم بوكيل . فرفضوا وانصرفوا عنه ، ونقضوا بيعته وتركوه ، فلهذا سموا الرافضة من يومئذ ، ومن تابعه من الناس على قوله سموا الزيدية وغالب أهل الكوفة منهم رافضة وغالب أهل مكة إلى اليوم على مذهب الزيدية وفيه حق ; وهو تعديل الشيخين ، وباطل ; وهو اعتقاد تقديم علي عليهما ، وليس علي مقدما عليهما ، بل ولا عثمان على أصح قولي أهل السنة والآثار الصحيحة الثابتة عن الصحابة رضي الله عنهم ، وقد ذكرنا ذلك في سيرة أبي بكر ، وعمر رضي الله عنهما . ثم إن زيدا عزم على الخروج بمن بقي معه من أصحابه ، فواعدهم ليلة الأربعاء مستهل صفر من هذه السنة ، فبلغ ذلك يوسف بن عمر فكتب إلى نائبه على الكوفة وهو الحكم بن الصلت يأمره بجمع الناس كلهم في المسجد الجامع ، فجمع الناس لذلك في يوم الثلاثاء سلخ المحرم ، قبل خروج زيد بيوم ، وخرج زيد بمن معه ليلة الأربعاء في برد شديد ، ورفع أصحابه النيران ، وجعلوا ينادون : يا منصور يا منصور . فلما طلع الفجر إذا قد اجتمع معه مائتان وثمانية عشر رجلا ، فجعل زيد يقول : سبحان الله ! أين الناس ؟ فقيل : هم في المسجد محصورون . وكتب الحكم بن الصلت إلى يوسف بن عمر يعلمه بخروج زيد بن علي فبعث إليه سرية إلى الكوفة ، وركبت الجيوش مع نائب الكوفة ، وجاء يوسف بن عمر أيضا في طائفة كبيرة من الناس ، فالتقى زيد بمن معه جرثومة منهم فيهم خمسمائة فارس فهزمهم ثم أتى الكناسة ، فحمل على جمع من أهل الشام ، فهزمهم ، ثم اجتاز بيوسف بن عمر وهو واقف فوق تل وزيد في مائتي فارس ، ولو قصد يوسف بن عمر لقتله ، ولكن أخذ ذات اليمين ، وكلما التقى بطائفة من أهل الكوفة هزمهم ، وجعل أصحابه ينادون : يا أهل الكوفة اخرجوا إلى الدين والعز والدنيا ، فإنكم لستم في دين ولا عز ولا دنيا . ثم لما أمسوا انضاف إليه جماعة من أهل الكوفة ، وقد قتل بعض أصحابه في أول يوم ، فلما كان اليوم الثاني اقتتل هو وطائفة من أهل الشام ، فقتل منهم سبعين رجلا ، وانصرفوا عنه بشر حال ، وأمسوا فعبأ يوسف بن عمر جيشه جدا ، ثم أصبحوا فالتقوا مع زيد بن علي في أصحابه ، فكشفهم حتى أخرجهم إلى السبخة ثم شد عليهم حتى أخرجهم إلى بني سليم ثم تبعهم في خيله ورجله حتى أخذوا على المسناة ، ثم اقتتلوا هناك قتالا شديدا جدا ، حتى كان جنح الليل رمي زيد بسهم ، فأصاب جانب جبهته اليسرى ، فوصل إلى دماغه ، فرجع ورجع أصحابه ، ولا يظن أهل الشام أنهم رجعوا إلا للمساء والليل ، وأدخل زيد في دار في سكة البريد وجيء بطبيب فانتزع ذلك السهم من جبهته ، فما عدا أن انتزعه حتى مات من ساعته ، رحمه الله .

„Darin (im Jahre 122 nach der Hijra) ist die Tötung von Zāid ibn Alī ibn al-Hussāin ibn Alī ibn Abī Tālib (rahimahullāh) vorgekommen. Wie es dazu kam, war dass er den Treueschwur von wem auch immer von den Leuten aus Kufa entgegennahm, ihnen befehlend, sich für die Revolte am Anfang dieses Jahres zu erheben und anzufangen, sich darauf vorzubereiten. Als sie ihre Vorbereitungen dafür übten, wollte sich ein Mann namens Sulāyman ibn Surağah mit Yūsuf ibn ‚Umar – Den Gouverneur des Irak, der in Hīrah war – treffen und teilte ihn mit, was  vorgefallen ist zwischen Zāid ibn Alī (rahimahullāh) und den Leuten aus Kufa. Infolgedessen hat Yūsuf ibn ‚Umar den Befehl erteilt nach ihm zu rufen und dass er eiligst zu ihm gebracht wird. Als die Schiiten davon erfuhren, sammelten sie sich alle bei Zāid ibn Alī und befragten ihn: „Was pflegst du, möge Allāh dich deiner erbarmen, bezüglich über Abū Bakr und Umar zusagen?“ Er sagte: „Möge Allāh ihnen beide vergeben. Ich habe nie aus meiner Ahl-l-Bāyt gehört der sie verleugnet und ich sage bezüglich ihrer nichts, außer Gutes.“ Sie reagierten mit den Worten: „Warum forderst du dann eine Entgeltung für die Ahl-l-Bāyt ?“ Er antwortete: „Wir waren die am meißt Verdiensten in dieser Sache, doch die Leute haben es uns weggenommen und haben uns (bzgl. dieser Sache) vertrieben. Jedoch was das Maß ihres Unglaubens so weit es uns betrifft ist, herrschten und regierten beide mit dem Buch und der Sunnah.“ Sie fragten: „Dann in diesem Fall, warum bekämpfst du diese (Herrschaft) jetzt?“ Er sagte: „Weil sie ihnen nicht ähnlich sind. Sie haben die Völker unterdrückt und haben sich selbst unterdrückt, während ich ein Rufer bin zum Buche Allāh und den Weg des Propheten ﷺ und die authentische religiöse Praktiken wiederbeleben will und die Erneuerungen für euch und mich ausrotten will und wenn ihr euch widersetzt, so bin ich nicht verantwortlich über euch.“ Hierbei haben sie ihn zurückgewiesen und haben ihn abgelehnt, haben ihren Treueschwur ihm gegenüber gebrochen und verließen ihn. Wegendessen wurden sie seitdem die Rāfiḍah genannt und die Leute die ihm folgten wurden Zāidīyyah genannt. So sind die meisten Leute aus Kufa Rāfiḍis und die meisten Leute aus Makkah waren bis zu diesem Tag auf die Rechtschule der Zāidīyyah. In dieser Rechtschule gibt es etwas Wahres d.h. ihre Billigung der beiden Shāykhs (Abū Bakr und Umar), als auch Unwahrheiten d.h. geben sie Alī (Allāhs Wohlgefallen auf ihm) den Vorrang über die Beiden. Wohingegen die Realität ist, dass Alī nicht bevorzugt wird über die Beiden, noch über Uthmān (Allāhs Wohlgefallen auf ihm), gemäß das was nach den Gefährten des Propheten ﷺ richtig erachtet wurde. Wir haben all dies zuvor in der Lebensgeschichte von Abū Bakr und Umar berichtet. Trotz dessen war Zāid (rahimahullāh) fest entschlossen auf den Aufruhr, auch (wenn) welche von seinen Anhängern ihn verlassen hatten. So wurde der Termin für die Revolte festgelegt, an einem Mittwochsnacht am Anfang des Monats von Šafar in diesem Jahr (122 nach der Hijra). Jedoch haben diese Neuigkeiten Yūsuf ibn ‚Umar erreicht, der eiligst seinem Stellvertreter aus Kufa, Al-Hakam ibn as-Salt geschrieben hat, ihm befahl, alle Leute in der Hauptmoschee dort zusammeln, den er am letzten Dienstag am Ende des Monats von Muharram tat, d.h. vor dem Termin für die festgesetzte Revolte von Zāid ibn Alī, um einen Tag. Zāid kam an einem äußerst kalten Mittwochsnacht, seine Anhänger erhöhten das Feuer und riefen: „O Mansūr! O Mansūr !“ Doch als der Morgen graute, sind nur 280 Männer im Stande gewesen, sich um ihn zu versammeln. Zāid rief: „Erhaben ist Allāh! Wo sind die Menschen?“ Es wurde ihm gesagt: „Sie werden in der Moschee gefangen gehalten.“ Sodann, schrieb al-Hakam ibn as-Salt an Yūsuf ibn ‚Umar zurück und informierte ihn über den Aufstand von Zāid ibn Alī (rahimahullāh), er entsandte eine militärische Truppe aus Kufa und so wurden all diese Truppen mit dem Stellvertreter des Gouverneur aus Kufa mobilisiert. Darüber hinaus ergriff ebenfalls Yūsuf ibn ‚Umar die zügel, mit einer anderen großen Truppe. Unmittelbar haben Zāid und diejenigen, die mit ihm waren, einem ihrer Feldlager gegenübergestanden, die aus fünfhundert Reitern bestand und sie besiegt. Dann ging er nach al-Kunasah und hat eine Truppe von den Syriern ergriffen, die sich dort versammelt haben und sie ebenso besiegt. Dann überkreuzte er Yūsuf ibn ‚Umar, der von sich selbst aus, auf einem Hügel positioniert hat. Zāid (rahimahullāh) griff dort mit 200 Reiter und näherte sich Yūsuf ibn ‚Umar unmittelbar. Er wäre wahrscheinlich im Stande gewesen, ihn zu beseitigen. Allerdings beschloss er die rechte Flügel zunehmen und wann auch immer er auf eine Partei der Kufiten gegen ihn gestoßen ist, besiegte er sie, bis seine Anhänger zu ihnen herausruften: „O ihr Leute aus Kufa! Kehrt zur Religion, Ehre und dem Leben dieser Welt ! Für zurzeit habt ihr weder Religion, noch Ehre noch das Leben dieser Welt!“ Als es Halbdunkel wurde, hat sich eine Gruppe von den Kufiten mit ihnen angeschlossen, von denen einige am ersten Tag des Gefechtes dort getötet wurden. Am zweiten Tag hat er mit einer Truppe von Syrien gekämpft, siebzig von ihnen wurden getötet, nachdem sie vom Feld in einem schrecklichen Zustand abgewichen sind. Die Nacht fiel und Yūsuf ibn ‚Umar bewaffnete sich wieder und mobilisierte wieder die Streitkraft. Am nächsten Morgen haben sie Zāid ibn Alī und seine Anhänger nochmals getroffen, welche sie vertrieben haben, bis sie gezwungen wurden, sich zu as-Sabakhah zurückziehen und von dort aus sie unter weiteren Druck versetzte, bis er sie in die Länder von Banū Tamīm bezwungen hat. Dann verjagte er sie mit Pferd sowie zu Fuß, bis sie sich an einem Damm von Wasser zurückzogen. Schwere Kämpfe fanden vor Ort statt bis zum Sonnenuntergang, als ein Pfeil Zāid auf der rechten Seite seines Stirn getroffen hat und es den ganzen Weg bis zu seinem Gehirn durchbohrte. Aufgrunddessen sind er (Zāid) und seine Anhänger vom Schlachtfeld zurückgekehrt. Die Syrier dachten, dass sie aufgrund der Sonnenuntergang und Einbruch der Nacht zurückkehrten. Zāid wurde dann in einem Haus in der Ortschaft Sikkatūl-Barīd untergebracht. Ein Arzt wurde zu ihm gebracht, der den Pfeil von seiner Stirn rausziehen sollte. Doch war der Pfeil nicht einmal vollständig (aus seinem Stirn) herausgezogen und der Tod kam in diesem Moment. Möge Allāh, der Erhabene, ihm barmherzig sein.“

[Bidāyah wā’n Nihāyah (9/329-330)]

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Abu Rīyadus

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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