Umar bedrohte Fatima ?

Nach der Versuch von den Feinden der Ehre des Propheten etliche male Fehlgeschlagen ist um den Mythos zu beweisen, dass ‘Umār b. al-Khattāb (radiallahu ‘anh) Fatima angegriffen haben soll, tuen sie es sich schwer und versuchen ihren Glauben auf einen Munqati Ḫadiṯ zu verwenden. Und ob das nicht genug ist, missbrauchen sie einen Ḫadiṯ im Saẖiẖ al-Bukhāri um den Unwissenden den Anschein zu geben, dieses Geschehen befinde sich in unseren stabilsten Quellen. So zitieren sie den folgenden Ḫadiṯ:

وإنه قد كان من خبرنا حين توفى الله نبيه صلى الله عليه وسلم أن الأنصار خالفونا واجتمعوا بأسرهم في سقيفة بني ساعدة وخالف عنا علي والزبير ومن معهما

»Als der Prophet Muhammad starb erfuhren wir, dass die Helfer aus Medina gegen uns waren und mit ihren Leuten in Saqifah, bei den Söhnen von Sa’adah, eine Versammlung abhielten und Ali und Az-Zubair und jene, die mit ihnen waren, waren gegen uns.«

Hierzu verwenden sie nun den Munqati Ḫadiṯ im Musnnaf von ibn Abi Shayba worin gesagt wird:

حدثنا حدثنا محمد بن بشر حدثنا عبيد الله بن عمر حدثنا زيد بن أسلم عن أبيه أسلم أنه حين بويع لأبي بكر بعد رسول الله صلى الله عليه وسلم، كان علي والزبير يدخلان على فاطمة بنت رسول الله صلى الله عليه وسلم فيشاورونها، ويرتجعون في أمرهم، فلما بلغ ذلك عمر بن الخطاب خرج حتى دخل على فاطمة، فقال يا بنت رسول الله صلى الله عليه وسلم، والله ما من أحد أحب إلينا من أبيك، وما من أحد أحب إلينا بعد أبيك منك وايم الله ما ذاك بمانعي إن اجتمع هؤلاء النفر عندك، أن آمر بهم أن يحرق عليهم البيت قال فلما خرج عمر جاءوها فقالت تعلمون أن عمر قد جاءني وقد حلف بالله لئن عدتم ليحرقن عليكم البيت، وايم الله ليمضين لما حلف عليه، فانصرفوا راشدين فروا رأيكم ولا ترجعوا إلي. فانصرفوا عنها فلم يرجعوا إليها حتى بايعوا لأبي بكر

Muhammad Ibn Bishr berichtete von Ubaidullah Ibn Umar, welcher von Zaid Ibn Aslam berichtete, welcher von seinem Vater Aslam berichtete, dass zur Zeit – als Abu Bakr der Treueschwur nach dem Propheten Muhammad (s.) geleistet wurde – Ali (a.) und Az-Zubair es pflegten zu Fatimah, der Tochter des Gesandten (s.), hereinzukommen, um sich mit ihr zu beraten und ihre Angelegenheit zu überprüfen. Als Umar Ibn Al-Khattab davon erfuhr, brach er auf bis er zu Fatimah (a.) hereinkam. Umar sprach: „O Tochter des Gesandten, bei Gott, es gibt keinen, der uns lieber ist, als dein Vater und es gibt keinen, der uns nach deinem Vater lieber ist, als du und ich schwöre bei Gott, dass mich das – wenn sich diese Gruppe bei dir versammelt – nicht daran hindern wird, den Befehl zu erteilen, das Haus über ihnen niederzubrennen!” Als Umar aufbrach, kamen die beiden zu ihr und sie sprach: „Seid ihr in Kenntnis darüber, dass Umar zu mir kam und bei Gott schwor, dass wenn ihr wiederkommt, er das Haus über euch niederbrennt? Ich schwöre bei Gott, dass er es in die Tat umsetzt, wenn er darauf schwört. Entfernt euch rücksichtsvoll und überdenkt eure Ansicht und kehrt nicht zu mir zurück!” Daher entfernten sie sich von ihr und sie kehrten nicht zu ihr zurück bis sie Abu Bakr den Treueschwur leisteten. [Al-Musannaf von Ibn Abi Shaibah, Band 8 Seite 572 Hadith 36348]

In Wahrheit hat der Ḫadiṯ in Saẖiẖ al-Bukhāri nichts mit dem Ḫadiṯ in „al-Musannaf“ gemeinsam. Was also den Ḫadiṯ in Saẖiẖ al-Bukhāri betrifft, so erkennen wir darin, dass zwei Gruppen angesprochen werden die zwei unterschiedliche Geschehen erlebten:

1-) Die Ansār welche unter sich in Sqifah zwei Khalifen auswählen wollten, doch ‘Umār b. al-Khattāb (radiallahu ‘anh) und Abū Bakr as-Siddīq (radiallahu ‘anh) dies verhindert haben, da es ansonsten – wie ‘Umār dies in einer anderen Stelle dieser langen Überlieferung verdeutlicht hat – zu einen Krieg und Blutvergießen unter den Muslimen gekommen wäre. Sie haben dies verhindert und Abū Bakr as-Siddīq wurde zum Khalifen. Dies entspricht den Teil:

وإنه قد كان من خبرنا حين توفى الله نبيه صلى الله عليه وسلم أن الأنصار خالفونا واجتمعوا بأسرهم في سقيفة بني ساعدة

»Als der Prophet Muhammad starb erfuhren wir, dass die Helfer aus Medina gegen uns waren und mit ihren Leuten in Saqifah, bei den Söhnen von Sa’adah, eine Versammlung abhielten [waqf – Punkt!!]«

2-) Ali b. Abū Talib, az-Zubayr (radiallahu ‘anh) und ihre Leute die bei dieser Sache nicht mit konsultiert wurden sind, da die als Verwandten des Propheten – wie das bekannt ist in Fīqh – damit beschäftigt waren den Körper des Propheten zu waschen für die Aufbereitung der Beerdigung. Wie ‘Umār b. al-Khattāb es in anderen Teile dieser Überlieferung verdeutlich hat, musste schnell gehandelt werden und da blieb keine Zeit sie mit einzuziehen und das ist völlig Normal. Dies entspricht den Teil:

وخالف عنا علي والزبير ومن معهما

»Und Ali und Az-Zubair und jene, die mit ihnen waren, waren gegen uns.«

Der Beweis für diesen zweiten Punkt ist die Überlieferung in Saẖiẖ al-Bukhāri:

Ali (radiallahu ‘anh) sprach den Tashahhud und sagte Abu Bakr: “Wir sind sehr gut informiert ueber deine Vorzueglichkeit und was Allah dir gegeben hat und wir sind nicht neidisch bezueglich dem Guten, dass die Allah verliehen hat, jedoch hast du uns in der Frage Fuehrerschaft nicht konsultiert und wir dachten das wir ein Recht in Bezug dessen [Shura] haben, durch unsere engen Beziehungen zum Gesandten Allahs.”Daraufhin fliessen Abu Bakrs Augen in Traenen und als Abu Bakr sprach, sagte er: “Bei Ihm in dessen Haende meine Seele ist, gute Beziehungen zu den Verwandten (Ahl Al-Bayt) des Gesandten Allahs zu pflegen, ist mir wichtiger als gute Beziehungen zu meinen eigenen Verwandten zu pflegen.” Jedoch im Bezug zu den Unannehmlichkeiten die zwischen dir und mir widerfahren sind und ueber dieses Eigentum, so werde ich mein bestes tun, um es auf guten Wege auszugeben und ich werde kein Gesetzt oder Anordnung verlassen, welches Allahs Gesandter befolgte, in Anordnung dessen, werde ich es befolgen. Daraufhin sagte Ali zu Abu Bakr: “Ich verspreche dir, dir den Treueschwur zu leisten, diesen Nachmittag.” Somit, als Abu Bakr das Duhr Gebet verrichtete, stieg er von der Kanzel hinab, rezitierte den Tashahhud und erwaehnte Ali und dessen Unterlassung der Baya und entschuldigte ihm, mit der Akzeptanz der Entschuldigung die Ali bieten konnte.Dann stand Ali auf und betete (Allah) um Vergebung und rezitierte den Tashahhud und pries Abu Bakrs Recht und sagte, dass er nicht getan hat was er getan hatte aus dem Grund von Eifersucht Abu Bakr gegenueber, oder als eine Art Protest gegenueber dem womit Allah (Abu Bakr) bevorzugt hat. Ali fuegte hinzu: “Wir hatten nur in Betracht gezogen, dass auch wir einige Rechte bezueglich dieser Angelegenheit (Shura) haben und Abu Bakr uns in dieser Angelegenheit nicht konsultiert hat und uns demzufolge bekuemmerte.” An diesen Tag wurden alle Muslime gluecklich und sagten:”Du hast das richtige getan.” Die Muslime wurden Ali gegenueber freundlich, da er zu dem zurueckkehrte, was die Leute vor ihm schon taten.”

Man soll sich nicht irren durch die Wörter »خالفون« „khalīfunā“ und »خالف« „khalafā“. Dies bedeutet nicht, dass es einen Kampf gab oder der ähnliches sondern lediglich, dass eine Endgegengesetze Haltung vorhanden gewesen ist. Was mit dieses Wort in Bezug zu Ali und az-Zubayr ansprechen will, ist die folgende Haltung:

Ali (radiallahu ‘anh) und al-Zubair (radiallahu ‘anh) wurden bezüglich der Bayah gefragt und sie sagten:

وقال موسى بن عقبة، عن سعد بن إبراهيم، حدثني أبي أن أباه عبد الرحمن بن عوف كان مع عمر، وأن محمد بن مسلمة كسر سيف الزبير، ثم خطب أبو بكر واعتذر إلى الناس وقال: والله ما كنت حريصا على الإمارة يوما ولا ليلة ولا سألتها الله في سر ولا علانية، فقبل المهاجرون مقالته. وقال علي والزبير: ما غضبنا إلا لأنا أخرنا عن المشاورة، وإنا نرى أبا بكر أحق الناس بها بعد رسول الله صلى الله عليه وسلم إنه لصاحب الغار وإنا لنعرف شرفه وخيره، ولقد أمره رسول الله صلى الله عليه وسلم بالصلاة بالناس وهو حي

»Wir waren lediglich verärgert, weil wir zu spät für die Beratung waren. Wir sehen Abu Bakr als denjenigen, der diese Stellung am meisten verdient nach dem Gesandten Allahs sallallahu alaihi wa sallam. Er ist der Gefährte in der Höhle und der Zweite von Zweien und wir wissen um seine Ehre und seinen Rang. Der Prophet sallallahu alaihi wa sallam wies ihn an die Leute im Gebet zu führen (vorzubeten) während er noch am Leben war.«

[Al Bidayah wal nihayah (6/341), Khilafat Abu Bakr S.67, die Kette ist gut.]

Imam Abdullah ibn Ahmad überliefert in seinem Sunan (2/563) mit vertrauenswürdigen Überlieferern: Es überliefert Qays bin al-Abdi: “Ich war Zeuge der Ansprache Alis, am Tage Basarahs, als er Allah lobte und danke und er den Propheten sallallahu alaihi wa sallam erwähnte und sein Opfer für die Menschen, und dass Allah dann seine Seele nahm. Danach sagte er, dass die Muslime sahen, dass sie das Kalifat an Abu Bakr geben sollten und so gaben sie ihm den Treueschwur und ihr Versprechen der Loyalität und ich gab meinen Treueschwur und versprach ihm meine Loyalität. Sie waren zufrieden und so auch ich. Er (Abu Bakr) tat gute Dinge und machte Jihad, bis Allah seine Seele nahm, möge Allah sich seiner erbarmen.”

Abdullah ibn Ahmad überliefert erneut mit eine Hassan Kette:

حَدَّثَنِي حَدَّثَنِي أَبُو بَكْرِ بْنُ أَبِي شَيْبَةَ ، نا أَبُو دَاوُدَ الْحَفَرِيُّ ، عَنْ عِصَامِ بْنِ النُّعْمَانِ ، عَنْ سُفْيَانَ ، عَنِ الأَسْوَدِ بْنِ قَيْسٍ ، عَنْ عَمْرِو بْنِ سُفْيَانَ ، قَالَ : “ خَطَبَ عَلِيٌّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ يَوْمَ الْجَمَلِ ، فَقَالَ : إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَمْ يَعْهَدْ إِلَيْنَا فِي هَذِهِ الإِمَارَةِ شَيْئًا نَأْخُذْ بِهِ ، حَتَّى رَأَيْنَا مِنَ الرَّأْيِ أَنْ نَسْتَخْلِفَ أَبَا بَكْرٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، فَأَقَامَ وَاسْتَقَامَ حَتَّى مَضَى لِسَبِيلِهِ ، ثُمَّ إِنَّ أَبَا بَكْرٍ رَأَى مِنَ الرَّأْيِ أَنْ يَسْتَخْلِفَ عُمَرَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ فَأَقَامَ وَاسْتَقَامَ ، حَتَّى ضُرِبَ الدِّينُ بِجِرَانِهِ ، ثُمَّ إِنَّ أَقْوَامًا طَلَبُوا هَذِهِ الدُّنْيَا فَكَانَتْ أُمُورٌ يَقْضِي اللَّهُ فِيهَا مَا أَحَبَّ „

Amr bin Sufiyan berichtete: Als Ali (radiallahu ‘anh) am Tag der Jamal kam, sagte er: “O ihr Menschen, der Gesandte Allahs – Allahs Segen und Heil auf ihm – versprach uns (Wir Ahlul Bayt) nicht etwas über diese Imarah (Kalifat/Thronfolge), bis wir der Ansicht waren Abu Bakr (radiallahu ‘anh) zu ernennen und er nahm einen geraden Weg bis er uns verließ, dann Abu Bakr sah es in seiner Stellungnahme zu Umar (radiallahu ‘anh), der wiederrum einen geraden Weg ging und uns verließ, Dann kamen Menschen, die nach der Duniya waren, und viele Dinge passierten, bei denen nur Allah der Richter ist”

http://library.islamweb.net/hadith/display_hbook.php?bk_no=287&pid=133719&hid=1212

Ali ibn abi Talib (radiallahu ‘anh) sagte: „Ich schwöre bei Allah , dass ich freiwillig meinen Treueeid leiste jenseits von Gewalt und Zwang, wer was anderes behauptet , muss entsprechend seiner Absicht gegenüber Abu Bakr ra Umar ra Rechenschaft bei mir ablegen, denn sie sind mir lieber als alles auf dieser Welt “ [Hilyyatul Awiliyya]

https://antimajozze.wordpress.com/2013/08/30/alis-treueschwur-an-abu-bakr/

Demnach also, erkennen wir zwei Punkte:

1-) Das Geschehen der eine Gruppe hat nichts mit dem der anderen zutun 2-) Das Geschehen der eine Gruppe von Ali b. Abū Talib, hat nichts mit dem Munqati Ḫadiṯ zutun.

2-) Das Geschehen der eine Gruppe von Ali b. Abū Talib, hat nichts mit dem Munqati Ḫadiṯ zutun.

Was nun die Überlieferung im Musannaf von ibn Abi Shayba betrifft, so gibt es die folgenden Punkte anzusprechen:

1-) Imām al-Ḫakim sagt, dass sie Authentisch sei gemäß den Bedingungen von den Shaykhayn. Imām al-Ḫakim hat oftmals Unauthentische Aẖadiṯe für authentisch erklärt und das in etlichen Stellen worin er nicht um sonst kritisiert wurden ist.

Der Mustadrak von Al Hakim wurde von den Hadith-Gelehrten durch die Anzahl der gefundenen Fehlern und Ungenauigkeiten in ihr kritisiert. Imam al Sakhâwî in al I´lan wal Tawbîh und auch andere große Gelehrten sagen, dass im Mustadrak viele gefälschte Berichte gefunden werden dessen Anzahl „hunderte“ beinhaltet. Auch sind „Schwache“ Hadisen nicht vergessen zu erwähnen. Er fügte solche Hadisen hinzu ohne auf seinen Wort zu achten was er zum Ausdruck brachte, dass er die Ketten der Hadisen, strickt unter den vorraussetzungen von Bukhari und Muslim beibehalten wolle. Ein gutes Beispiel erkennen wir im Mustadrak 2:319, 2:648 und 3:195 von Imam al Hakim, eine Überlieferung von Ibn Abbas, dass Allah den Propheten Sallallahu Alaihi wa Sallam folgendes offenbarte: ,,Ich habe siebzigtausend (in der Strafe) für die Ermordung von Yahya ibn Zakariyya getötet und ich werde siebzigtausend mal siebzigtausend (in der Strafe) für die Ermordung von al Hussain töten.“ Imam al Hakim sagt, dass die Kette dieses berichtes „Solide“ wäre, während Imam Adh Dhahabi das Wort“dieser Hadis wird von den Gelehrten kritisiert“ hinzufügte. Ibn Hibban sagte in al Majruhin 2/215, dieser Hadis sei unauffindbar (la asla Lahu). Imam Adh Dhahabi wies den Mâtn-î (Inhalt) zurück und erkläre es für „Munkar“ im Siyar. Ibn Kâthir erklärte diesen Hadis für „Gharib Juddân“ – „Höchst anormal“ in seinen al Bidâya wa al Nihayâ. Al Khatib al Baghdadi sagt in seinenTarikh Baghdad 1/142 auch, dieser Hadis sei Gharib. In Faydal Qadr 1/205 und in Tadhkirat al Huffâs 1/77 heisst es auch:“Dieser Hadis ist Gharib“. In Mizân und Siyar (Risâla) 4:342-343 wird dieser Hadis ebenso strickt abgelehnt.

Imam Dhahabi bedauerte solche gravierende Fehler im Mustadrak von Imam Hakim. In Dhikr Man Yu`tamadu Qawluhu fîl-Jarh wal-Ta`dîl (s. 172) heisst es, dass einige meinten, Imam Al Hakim sei „unter denen, die nachsichtig sind wie Imam Tirmidhi“. In der selben Stelle lesen wir zuzüglich, dass dies für Imam al Hakim nicht ganz gelltent sein kann. Imam al Kattani beschreibt in al Risala al Mustadrafa den Mustadrak von Imam Hakim als: „Die helfte des Mustadraks von al Hakim, sind unter der Konfiguration von Imam Bukhari und Imam Muslim registriet. Ein Virtel des Werkes beträgt Hadisen, die ohne ihre Konfigurationen registriert wurden sind. Und ein Virtel des Werkes, sind -unsolide- Erzählungen anschließlich gefälschte.“

2-) Was den Zitat von ibn Ḫajār betrifft:

هذا صورته مرسل ولكن بقيته تدل على أنه عن عمر لقوله في أثنائه قال عمر

»Ich hielt es für unterbrochen (Mursal), aber sein restlicher Teil beweist, dass er es von Umar hat, aufgrund seiner Aussage: »Umar sprach.«”

So sagt ibn Ḫajār dieses in seinen Fatẖ al-Bāri über den folgenden Ḫadiṯ – in Saẖiẖ al-Bukhāri –:

حدثني عبد الله بن يوسف أخبرنا مالك عن زيد بن أسلم عن أبيه أن رسول الله صلى الله عليه وسلم كان يسير في بعض أسفاره وعمر بن الخطاب يسير معه ليلا فسأله عمر بن الخطاب عن شيء فلم يجبه رسول الله صلى الله عليه وسلم ثم سأله فلم يجبه ثم سأله فلم يجبه وقال عمر بن الخطاب ثكلتك أمك يا عمر نزرت رسول الله صلى الله عليه وسلم ثلاث مرات كل ذلك لا يجيبك قال عمر فحركت بعيري ثم تقدمت أمام المسلمين وخشيت أن ينزل في قرآن فما نشبت أن سمعت صارخا يصرخ بي قال فقلت لقد خشيت أن يكون نزل في قرآن وجئت رسول الله صلى الله عليه وسلم فسلمت عليه فقال لقد أنزلت علي الليلة سورة لهي أحب إلي مما طلعت عليه الشمس ثم قرأ إنا فتحنا لك فتحا مبينا

Zusammenfassend: Zayd b. Aslām berichtet von seinem Vater, dass als der Prophet in der Durchreise war, war ‘Umār b. al-Khattāb mit ihm anwesend gewesen und fragte den Propheten etwas worauf der Prophet ihm nicht geantwortet hat. ‘Umār fragte ihm erneut die selbe Frage, doch der Prophet antwortete ihm wider nicht. So dann heisst es: „‘Umār b. al-Khattāb hat gesagt (zu sich selbst): »Möge deine Mutter dich verlieren [thakalatkā ummukā] o ‘Umār! Du hast den Propheten drei mal eine Frage gestellt und er hat dir nicht geantwortet! […]«“

http://library.islamweb.net/newlibrary/display_book.php?bk_no=52&ID=2191&idfrom=7179&idto=8048&bookid=52&startno=205

Am Schluss sagte dann ibn Ḫajār die obige Aussage, was mit dem Munqati Ḫadiṯ in „Musnnaf von ibn Abi Shayba“ rein gar nichts zutun hat. Dies war lediglich ein Taq‘iyyā Versuch der gottlosen Muta Kinder.

3-) Über den Ḫadiṯ, dass ‘Umār das Haus von Fatima niederbrennen wollte, sagt ibn Ḫajār viel mehr, dass dieses Munqati ist

[siehe in Taqrib at-Tahdhib Nr. 2117].

4-) Die Liebe und die Aufsicht zur Ahl al-Bayt ist eine feste Glaubenslehre [‘Aqidā] der Ahlū as-Sunnā, welche sie mit Mutawātir Aẖadiṯe festlegen. So sagte der Prophet in einem Mutawātir Ḫadiṯ, über die Liebe und die Aufsicht der Ahl al-Bayt, drei mal: »Ich erinnere euch an meine Ahl al-Bayt«

[Saẖiẖ al-Muslim]

Aẖad Aẖadiṯe werden nicht in der ‘Aqidā verwendet sondern viel mehr in anderen Wissenschaftspunkte, und schon gar nicht Munqati Aẖadiṯe. Was die Akzeptanz Munqati Ahadithe betrifft, dessen Isnad bis zum Punkt wo die Trennung beginnt, Saẖiẖ ist, so werden auch diese nicht in ‘Aqidā verwendet, Alẖamdulillāh! Selbst ein Ḫadiṯ, der im Isnad Saẖiẖ ist, kann im Matn her verworfen werden, so wie Ibn Kathīr und andere das sagen in Ikhtisar ‚Ulum al-Hadith:

„الحكم بالصحة أو الحسن على الإسناد لا يلزم منه الحكم بذلك على المتن, إذ قد يكون شاذا أو معللا“

Dies bedeutet: »Die Tatsache über die erachtung des Isnaads als Sahih oder Hasan, bedeutet nicht zwangsläufig dass das selbe auch für den Text gillt, weil es Shâdhdh (ungerade) oder Mu’allal (fehlerhaft) werden kann.«

Das selbe entspricht auch den Ahadithe die im Isnad Sahih, jedoch Munqati sind. Was auch immer angewendet wird: Munqati Aẖadiṯe sind kein Beweis selbst wenn der Isnad bis zur unterbrochenen Stelle Saẖiẖ ist. Sie ist Letztendlich unterbrochen. Wir aber sagen, die Majusi-Kinder sollen uns einen Authentischen Hadith bringen und keinen wackeligen, unstabilen Hadith für einen solchen Anspruch!

Nehmen wir an der Ḫadiṯ sei Authentisch. So gibt es die folgenden Möglichkeiten:

1-) Wie man an diese Überlieferung sehen kann, war ‘Umār b. al-Khattāb streng gegen Fitnā und Zwietracht gewesen und er machte (zurecht) keinen Unterscheid zwischen den Handlungen von egal wem, der dazu führen kann, dass die Muslime sich untereinander töten könnten. Wir wollen nicht vergessen, dass er auch vorher schon zu der Zeit des Propheten, immer gegen diejenigen dessen Handlungen aus Unruhen und Zwietracht ausgingen, die Empfehlung vorschlug, ihnen die Köpfe abzuschlagen!

2-) ‘Umār b. al-Khattāb und Abū Bakr as-Siddīq eilten nach Saqifa, und das gleich nach dem Tode des Propheten um einen Zwietracht zu verhindern. Wie Wichtig muss der Kampf gegen Zwietracht, gegen das Abschlachten der Muslime untereinander nur gewesen sein, dass sie es nicht bis auf einige Tage später beruhen liessen, sondern unmittelbar nach dem Tode des Propheten durchführt? Nun diesen Stanpunkt vertrat ‘Umār b. al-Khattāb ebenso in diesen Ḫadiṯ von ibn Abi Shayba.

3-) Dies war nicht wirklich ein Versuch ihnen etwas anzutun sondern lediglich eine Drohung um eine Angelegenheit zu verschärfen. Dies tat auch der Prophet Muẖammād (Friede und Segen auf ihn) bei anderen Punkten, in anderen Stellen:

من منع منا الزكاة فإنا آخذوها منه وشطر ماله

»Wer von uns die Almosen zurückhält, so wir von demjenigen die Hilfe seines Almosen und die Hälfte seiner Ware beschlagnahmt.«

Imām ar-Rāzi sagt:

ثم إن أخذ شطر المال من مانع الزكاة غير جائز ، لكنه قال النبي صلى الله عليه وسلم ذلك للمبالغة في الزجر ،

»Dies bedeutet nun wirklich nicht die Hälfte der Ware von jemandem, der die Zakat nicht entrichtet zu beschlagnahmen, denn das ist nicht erlaubt. Der Prophet sallallahu ‚alayhi wa sallam sagt dies nur, um diese Angelegenheit strenger zu verbieten

[Tafsir al-Kābir Mefātih al-Ghāyb 3/201]

Der Prophet sagte in einen anderen Ḫadiṯ, in diesem Sinne, über diejenigen die nicht zur Moschee gehen und das Gemeinschaftsgebet mit den Muslimen zusammen verrichten:

لقد هممت أن امر بالصلاة فتقام ثم امر رجلا فيصلي بالناس ثم أنطلق معي برجال معهم حزم من حطب إلي قوم لا يشهدون الجماعة فأحرق عليهم بيو تهم بالنار

»Ich dachte daran zum Gebet zu befehlen und sodann wird die Iqamah hierfür gerufen, anschließend würde ich einem Mann befehlen das Gebet zu leiten, dann würde ich mit einigen Männern, die mit sich Bündel von Holz trafen, zu den Leuten gehen, die nicht die Gemeinschaft bezeugen [D.h die nicht am Gemeinschaftsgebet teilnehmen] und ihre Häuser mit Feuer niederbrennen«

Genau wie die strenge Drohung hier mit dem Zakāt und dem Niederbrennen der Häuser der Fall ist, genau so ist die strenge Drohung von ‘Umār b. al-Khattāb bei dem Hadith von ibn Abi Shayba der Fall.

4-) ‘Umār b. al-Khattāb verdeutlichte hier seine Hochachtung zu Fatima und seine Liebe zu Ahl al-Bayt, als er ihr sagte: »O Tochter des Gesandten, bei Gott, es gibt keinen, der uns lieber ist, als dein Vater und es gibt keinen, der uns nach deinem Vater lieber ist, als du« Das bedeutet: »Es gibt keinen den wir mehr lieben als deinen Vater, und es gibt keinen den wir danach mehr lieben als wie dich.« Danach sagte er etwas, worin er verdeutlicht, dass wenn es um das Recht geht, ihn nichts daran hindern kann darin zu agieren, und da kann er keinen Unterscheid oder Ausnahmen machen, so wie der Prophet Muẖammād (sallallāhu ‘alayhi wa sallām) die selbe Ansicht vertrat, als er über die Strafe des Diebstahls sprach:

»Ich schwöre bei Allah! Wenn Fatima, die Tochter Muhammads gestohlen hätte, so würde Muhammad ihre Hand abschneiden.«

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 6788]

Der Prophet stellte die Liebe nicht über das Gesetz, sondern das Gesetz über die Liebe und das selbe tat auch ‘Umār b. al-Khattāb, wo man also ihm nichts falsches vorwerfen kann.

5-) Erinnern wir uns an folgendes: Als Ali b. Abū Talib keinen anderen Weg mehr zu seiner Zeit als Khalif sah, damit man ihm die Baya gibt, hat er einen Krieg gegen die Muslime begonnen. Die Kriege in Jamal, Siffin, und die Kriege gegen die Khawarij entsprang genau aus der gleichen Sichtweise von Ali, wie die, welche ‘Umār in diesen „Munqati“ Ḫadiṯ vertrat.

Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.

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Yasīn Al-Hanafī

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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