Sind die Frauen von Nūh und Lūt (as) Gleichzustellen mit Aīsha (as)?

Die Propagandistischen Nasibi Schiiten bringen ein weiteres Scheinargument um nach ihren Gelüsten über die Ehe des Gesandten urteilen zu können und eine der besten der Gläubige Mutter für eine Ungläubige zu erklären.

Deren Scheinargument lautet: „Wenn Nūh und Lūt (as) ungläubige Frauen heiraten konnten, dann könne es der Prophet auch“

Entspricht dies der Tatsache ?

– Natürlich nicht! –

Der Quran sagt ausdrücklich, dass die Reinen nur Reine heiraten sollen. Allah (swt) befiehlt:

Quran,24:23

Allāh (swt) sagt weiter:

Quran,24:26

Die Ahl al-Sunnāh verwenden diese Ayāt um zu beweisen, das  Aīsha (as) rein sein muss, da der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) sie geheiratet hatte. Der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) würde schließlich nicht absichtlich den Qurān missachten und eine heiraten, die unrein ist. Da der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) rein war, durfte er nur Reine heiraten.

Die Schīa beschimpfen Aīsha (as), und damit sie diesem Argument kontern können, nehmen die Schīa Bezug auf den Frauen vom Propheten Nūh (as) und Propheten Lūt (as). Beide dieser Frauen waren nämlich verheiratet mit reinen Propheten obwohl sie selbst unrein waren und im Höllenfeuer verbrennen werden, wie es im folgenden Quranvers lautet:

Qurān: Surat at-Tāhrim:10

oder

Qurān: Sura Al-Azhab:52

Darüber hinaus ist dir weder erlaubt, Frauen zu heiraten noch sie gegen (andere) Gattinnen einzutauschen, auch wenn ihre Schönheit dir gefallen sollte, mit Ausnahme dessen, was deine rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt. Und Allāh ist Wächter über alles.
Verbietet Allah den Gesandten sich mit sein Frauen zu scheiden oder weitere zu heiraten

Wenn die Propagandisten dennoch drauf beharren das dies kein Argument wäre, so sagen wir wenn es so wäre das es dann im Wiederspruch zu diesem Vers stehen würde:

„Ein Unzüchtiger darf nur eine Unzüchtige oder eine Götzendienerin heiraten, und eine Unzüchtige darf nur einen Unzüchtigen oder einen Götzendiener heiraten; den Gläubigen aber ist das verwehrt.“

[Sure 24 vers 3]

Hier Verbietet Allah den Männern und Frauen eine Ungläubige Götzendiener/innen zu Heiraten. Denn wenn Aīsha eine Kāfira wäre laut euren Augen, so hätte allah dann den Gesandten die Scheidung nicht für Verboten erklärt oder hätte zumindest dann das Heiraten mit Götzendienern für Erlaubt erklärt. Dieser Vers wiederlegt natürlich auch eure abscheuliche lüge das Aīsha eine unzüchtige sei abgesehen von dem Vers wo Allāh sie eh schon im Qurān für unschudlig erklärt hat, dann müsste ja laut eurer Theologie der Prophet ein unzüchtiger gewesen sein damit er eine unzüchtige heiraten darf, Audhibīllah. Da sieht man wer die wahren Nasibīs sind und die Feinde des Gottes, so schmäht ihr den Gesandten ohne das ihr es dabei bemerkt.

Obwohl es scheint, dass dieses Argument sich widerspricht hoffen wir inshAllāh zeigen zu können, , dass wenn irgendetwas diese Tatsache, dass diese beiden Propheten sündige Frauen hatten, nur ein „Testament“ gegen die Schīa ist, da es eine logische Unstimmigkeit in der Theologie der Schīa schafft.

Der Qurān sagt ausdrücklich, dass ein reiner Mann keine unreine Frau heiraten sollte. Tatsächlich sagte Ayatollah Khomeinī: “Es ist verboten im Islām Fasiqūn (Sünder) zu heiraten.” So die naheliegende Frage: warum der Prophet Nūh (as) und der Prophet Lūt (as) so gehandelt haben.

Die Ahl al-Sunnah hat eine einfache Antwort für diese Frage: der Prophet Nūh (as) und der Prophet Lūt (as) haben über die Sünden ihrer Frauen zum Zeitpunkt ihrer Eheschließung nicht gewusst. Demzufolge haben sie Allāh´s (swt) Befehle nicht willentlich übergangen. Sie heirateten nicht absichtlich sündige Frauen. Hätten die beiden gewusst, dass ihre Frauen Kufār (Ungläubige) werden, hätte es sein können, dass sie überhaupt erst nie diese Frauen geheiratet hätten. Aber nur Allāh (swt) kennt Al-Ghāib (das Ungewisse) und nur Allāh (swt) wusste über deren Ende in der Hölle.

Hierzu könnte ein Shii antworten, dass vielleicht der Prophet Muhammād (sallahu aleyhi wa sallam)  genauso Aīsha (as) geheiratet hatte ohne über ihre wahre Natur zu wissen. Aber in diesem Fall würde sich ein Widerspruch innerhalb der Shiitischen Theologie ergeben. Die Schīa glauben eisern/fest daran, dass der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) und die Imāme Al-Ghāib (das Ungewisse) kennen; sie haben Wissen über alles im Himmel und auf der Erde. So wäre es unmöglich für den Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) gewesen nicht über die Natur von Aīsha (as) zu wissen, da- gemäß nach der Shiia- er alles wissen musste.

Imām Alī (ra) sagte: “Ich schwöre bei Gott, der meine Seele in Seiner Hand hält, dass ich alles weiß was der Prophet (sas) weiß und dass ich alles von der Vergangenheit und der Zukunft weiß, bis zum Jüngstentag.”

Quelle: http://al-islam.org/leadership/”

Laut Al-Kāfi, der vertrauenwürdigste Buch von den vier Schīa Hadith-Bücher, kann der Imām angeblich durch die Stimme einer Person sagen, wer ins Paradies kommt und wer in die Hölle muss:

„Durch dem Zuhören der Stimme einer Person, kann der Imam sagen, ob die Person dazu bestimmt ist in die Hölle oder in den Himmel zu kommen“

[Usūl Al-Kafī, S. 185]

Daher können die Shiia nicht die Behauptung aufstellen, dass der Prophet  (sallahu aleyhi wa sallam) nicht von der Natur von Aīsha (as) zum Zeitpunkt der Eheschließung wusste. Wenn Aīsha (as) unrein und sündig gewesen wäre, hätte der Prophet (sas) es gewusst (gemäß dem Glauben der Schīa). Wenn der Prophet  (sallahu aleyhi wa sallam) bewusst eine unreine und sündige Person geheiratet hätte, dann hätte der Prophet (sas) mehrere Quran-Verse übergangen, die das Verbieten.

Da gibt es kein Weg „drum rum“ für die Schīa. Der Punkt ist, dass die Schīa keine vernünftige Erklärung haben, warum diese beiden Propheten (Nūh und Lūt) sündige Frauen geheiratet haben. Gemäß dem Shiia-Glauben, kannten die Propheten die Charakter und Enden dieser Frauen.

Es ist einfach eine Widersprüchlichkeit im Schīa-Glaube: wären die zwei Propheten nicht Sünder, wenn sie vorsätzlich sündige Frauen heiraten?

Die Ahl al-Sunnāh auf der anderen Seite haben bezogen auf ihrem Glauben keine Unstimmigkeit. Wir glauben daran, dass der Qurān dem muslimischen Mann befohlen hat nur reine Frauen zu heiraten. Der Prophet Nūh (as) und der Prophet Lūt (as) wußten nicht von der Natur ihrer Frauen am Zeitpunkt ihrer Eheschließung, und deshalb trifft diesem beiden Männer keine Schuld. Des Weiteren sind die Gebote in Bezug auf das Heiraten reiner Frauen, Gebote die dieser Ummah (vom Propheten Muhammed sas) auferlegt wurden sind, und nicht zwingend auch der Ummah vom Propheten Nuh und Lut as. Die Shariah von diesen vorangegangenen Propheten könnte anders gewesen sein im Vergleich zur der Shariah vom Propheten Muhammed (sallahu aleyhi wa sallam) Zum Beispiel ist bekannt, dass andere Propheten mehr als vier Frauen heiraten durften. So können wir auch nichts über die Propheten Nūh und Lūt (as) sagen; was wir wissen ist, dass dieser Ummah- einschließlich unser Prophet Muhammād (sallahu aleyhi wa sallam) verboten wurden ist bewußt unreine Frauen zu heiraten.

Der Prophet hat nie gedacht, dass Aīsha (as) ein Kāfira war; sonst hätte er sich von ihr geschieden. Da er es nicht getan hatte, wäre die einzige Erklärung auf die wir schließen können, dass der Prophet die Reinheit seiner Frau nicht geprüft hatte. Wenn der Prophet sas gedacht hätte, daß Aīsha (as) sündig, unrein und ungläubig wäre, dann hätte er von sich aus sie nie geheiratet, und wenn er sie geheiratet hätte, hätte ihn nichts davon abhalten können sich von ihr zu scheiden! Aber der Prophet sas blieb sogar mit Aīsha (as) bis zum letzten Tag verheiratet.

Abschließend kann man sagen, dass die Schīa den (speziellen) Fall bzw. Begebenheit um die Frauen vom Propheten Nūh (as) und Propheten Lūt (as) nicht aufbringen können, da sie selbst keine haltbare Erklärung dafür besitzen, wohingegen die Ahl al-Sunnāh kann. Die Schīa können ihren Glauben, dass der Prophet  (sallahu aleyhi wa sallam) und die Imame den gesamten al-Ghāib sehen und dennoch sündige Frauen geheiratet haben, nicht mit dem direkten Verstoß gegen die Befehle des Qurān in Einklang bringen. Die Ahl al-Sunnāh vertrauen dem Urteilsvermögen vom Prophten Muhammād (sallahu aleyhi wa sallam); wenn der Qurān befiehlt nur Reine zu heiraten und der Prophet sas Aīsha (as) geheiratet hat, dann sind die Ahl al-Sunnah die letzten, die die Reinheit von Aīsha (as) anzweifeln würden. Als Gläubige dürfen wir nicht (darf es nicht unsere Art sein) den Prophet des Islams sas im Nachhinein an(zu) zweifeln. Der Qurān befiehlt den Muslimen, einschließlich dem Prophten  (sallahu aleyhi wa sallam), reine Frauen zu heiraten; zu sagen, dass Aīsha (as) unrein/sündig war, ist das Selbe als wenn man sagen würde, dass die Shiia mehr weiß als der Prophet sas (d.h. dass die Shiia wüssten, dass Aisha sündig war und der Prophet nicht); oder der Prophet sas sündigte durch die Mißachtung des Qurāns und heiratete eine unreine Frau. Keine dieser Optionen ist akzeptabel. Die einzige akzeptable Vision wäre zu sagen, dass der Prophet  (sallahu aleyhi wa sallam) Aīsha (as) heiratete, die eine reine Frau war und somit zu den Mütter der Gläubigen gehört wie allah es im Qurān sagt:

Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selbst, und seine Gattinnen sind ihre Mütter. Und die Blutsverwandten stehen nach dem Buch Allahs einander näher als die Gläubigen und Auswanderer, außer, daß ihr euren Schützlingen Gutes tun solltet. Dies steht im Buch verzeichnet.

[Sure 33 Vers 6]

– Abu Bakr al-Qādī –

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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