Die Säuberung: Fatimah’s Zorn auf Abu Bakr

Bevor wir systematisch diesen Wiederholungstäter ins Serdāb befördern, erklären wir euch liebe Geschwister was dieser Hadith auf sich hat was die Schiiten mit Leib und Seele folgendes zitieren:

Wer Fatima (ra) oder Alī (ra) verärgert, der verärgert den Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) und wer den Propheten verärgert, der wird Kafir! Stimmt das überhaupt, und kann man mit diesem Argument Takfir gegen die Sahaba und die Frauen des Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) machen, wenn sie den Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) verärgern?

Die Antwort:

Dies ist eine Behauptung, was einen spezifischen oder einen eindeutigen Beweis benötigt, den der Qurān verbietet es uns unsere Religion auf Vermutungen und Spekulationen aufzubauen, aber der Qurān und die Sunnā widerlegen diese Behauptung.

Wir erklären nun Wissenschaftlich wie dieser Hadith tatsächlich zu verstehen ist, gleichzeitig frei von jeglichen Widersprüchen ist. Denn wenn jemand auf etwas beharrt, so darf sein Urteil nicht ein anderes Urteil wiedersprechen, wessen Handlung derselbe ist. Aber die Schiiten haben nun mal kein Herz und kein Verstand, sie beharren auf ein Urteil, was aber gleichzeitig auf sie wieder zurückführt. Dies erklären wir inshallāh anhand der folgenden Texte.

Der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) war schon mehrmals von manchen Sahabā verärgert, und Allāh hat sie dafür nicht für Kuffar erklärt, sondern im Gegenteil er hat ihnen danach das Paradies versprochen, nachdem der Grund der Verärgerung aufgeklärt war.

Wir nehmen mehrere Beispiele dazu:

1) In Sulh Al-Hudaīyybiah (Abkommen mit den Muschrik von Mekka), da hat der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) den Befehl gegeben, dass alle Sahabā ihre Umrā abbrechen, und ihre Haare rasieren, jedoch haben die Sahaba einschließlich Alī (ra) verzögert mit der Hoffnung, dass Allāh eine Offenbarung herabsendet, und ihnen erlaubt doch nach Mekka weiterzumarschieren und ihre Umrā zu Ende zu machen. Der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) war da von allen Sahabā verärgert – einschließlich von Alī (ra). Danach hat der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) seine Haare rasiert, bis alle Sahabā dann aufgegeben haben und ihre Haare rasiert. Der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) hat da keinen Takfir gegen die Sahabā gemacht, weil sie ihn verärgert haben. Sondern hat von ihnen einen Treueeid genommen, den Allāh im Quran dann erwähnt hat, und den Sahabā für ihr Folgen des Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) das Paradies versprochen: Lesen wir die Verse 48:18

„Allāh hatte ja Wohlgefallen an den Gläubigen, als sie dir unter dem Baum den Treueid leisteten. Er wußte, was in ihren Herzen war, und da sandte Er die innere Ruhe auf sie herab und belohnte sie mit einem nahen Sieg.“

لَّقَدْ رَضِيَ اللَّهُ عَنِ الْمُؤْمِنِينَ إِذْ يُبَايِعُونَكَ تَحْتَ الشَّجَرَةِ فَعَلِمَ مَا فِي قُلُوبِهِمْ فَأَنزَلَ السَّكِينَةَ عَلَيْهِمْ وَأَثَابَهُمْ فَتْحًا قَرِيبًا

2) Im Anfang der Sure 80 und die Geschichte mit dem Blinden, der den Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) verärgert hat, als er nach dem Islām fragen wollte, wo der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) sich mit einem der Anführer Qurāisch beschäftig hat. Sehen wir wie verärgert der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) war 80:1-2 „Er blickte düster und kehrte sich ab, weil der Blinde zu ihm kam.“ Allāh hat den Propheten dann getadelt, dass er sich nicht mit dem Blinden beschäftigt hat, der seine Religion lernen wollte. Also der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) wurde verärgert, und danach tadelt Allāh ihn? Wie soll man dann noch glauben, dass wer den Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) verärgert Kafir geworden ist? Das wäre ein Widerspruch mit dem Quran.

3) Alī (ra) hat selber den Propheten (sAllāhu aleyhi wa sallam) verärgert, nicht nur als er Fatima (ra) verärgert hat, sondern auch als er sich das Schlafen verboten hat:

Die Schīa haben in [Tafsir Al-Qūmmī 1/179, Wasaīl As-Schīa 23/235, 252] folgendes zur Deutung des Verse 5:87 „O die ihr glaubt, verbietet nicht die guten Dinge, die Allāh euch erlaubt hat. und übertretet nicht! Allāh liebt nicht die Übertreter.“

Abu Abdīllah (as) (Imām Jafār) sagte zum Vers: „Der wurde wegen Amirūl-Mū‘minin und Bilāl und Uthmān Ibn Math’ūn herabgesandt. Amirūl-Mū‘minin (Alī) hat geschworen nie nachts zu schlafen, während Bilāl geschworen hat ewig zu fasten und nie sein Fasten zu brechen, und Uthmān Ibn Math’ūn hat geschworen nie Frauen zu heiraten. Da steigt der Prophet (sAllāhu aleyhi wa sallam) den Minbār, lobte Allāh und sagte: “Was ist los mit Leuten, die sich gute Dinge verbieten. Ich schlafe nachts, und heirate Frauen, und breche mein Fasten. Wer sich von meinem Weg abwendet, der gehört mir nicht“ Da standen diese drei und sagten: „Oh Prophet, wir haben drauf geschworen! Da hat Allāh den Vers 2:225 „Allāh wird euch nicht für etwas Unbedachtes in euren Eiden belangen. Jedoch wird Er euch für das belangen, was eure Herzen erworben haben. Allāh ist Allvergebend und Nachsichtig.“

ـ عليّ بن ابراهيم في ( تفسيره ) عن أبيه ، عن ابن أبي عمير ، عن بعض رجاله ، عن أبي عبدالله ( عليه السلام ) في قوله تعالى : ( لا تحرموا طيبات ما احل الله لكم ) (1) قال : نزلت في امير المؤمنين ( عليه السلام ) وبلال وعثمان بن مظعون ، فأما امير المؤمنين ( عليه السلام ) فحلف أن لا ينام بالليل ابدا ، وأما بلال فانه حلف أن لا يفطر بالنهار أبدا ، وأما عثمان بن مظعون فانه حلف أن لا ينكح ابدا إلى ان قال : فخرج رسول الله ( صلى الله عليه وآله ) ونادى الصلاة جامعة ، وصعد المنبر ، وحمد الله ، واثنى عليه ، ثم قال : ما بال اقوام يحرمون على انفسهم الطيبات الا إنيّ انام الليل ، وانكح ، وافطر بالنهار ، فمن رغب عن سنّتي فليس منّي ، فقام هؤلاء ، فقالوا : يا رسول الله ( صلى الله عليه وآله ) فقد حلفنا على ذلك ، فأنزل الله عزّ وجلّ : ( لا يؤاخذكم الله باللغو في ايمانكم ولكن يؤاخذكم بما عقدتم الايمان فكفارته اطعام عشرة مساكين من اوسط ما تطعمون اهليكم او كسوتهم او تحرير رقبة فمن لم يجد فصيام ثلاثة ايام ذلك كفارة ايمانكم اذا حلفتم ) (2) .

تفسير القمي 1 : 179

وسائل الشيعة ج 23

19 ـ باب حكم الحلف على ترك الطيبات

ص235 ـ ص252

Imām Alī (ra) hat in Sulh Al-Hudaīyybia auch einmal den Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) verärgert, und seinen Befehl abgelehnt, als der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) ein Friedenabkommen mit den Mushrikin geschrieben hat, da schrieb Imām Alī das Abkommen, und schrieb Muhammad Allāhs Gesandter, was den Muschrikin nicht gefallen hat. Sie wollten den Titel Allāhs Gesandter wegtun, und der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) befielt Alī (ra) dies zu tun. Alī (ra) weigerte sich, und lehnte den Befehl des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) ab. Draufhin fragte der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) Alī (ra), wo das Wort Allāhs Gesandter ist, Alī (ra) zeigte drauf, und der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) zeigte mit dem Finger auf das Wort und löschte es. Die Überlieferung ist von den Schiiten anerkannt. Siehe den Link unten. Wieso machen sie dann Imām Alī (ra) nicht schlecht, wenn er den Befehl des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) ablehnt?

حار الأنوار – ج 20 ص 359 : فقال سهيل : اكتب اسمه يمضي الشرط ، فقال له أمير المؤمنين عليه السلام : ويلك يا سهيل كف عن عنادك ، فقال له النبي صلى الله عليه وآله : “ امحها يا علي “ : فقال يا رسول الله إن يدي لا تنطلق بمحو اسمك من النبوة ، قال له : “ فضع يدي عليها “ ( 4 ) فمحاها رسول الله صلى الله عليه وآله بيده

4) Der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) war von seinen Frauen verärgert, als er für sich den Honig verboten hat (Anfang Sure Attahriem 66). Was hat Allāh ihm gesagt? Hat er ihm gesagt, dass seine Frauen schlecht und Kuffār sind? Nein !

5) Nicht nur normale Menschen verärgern Propheten und dieses hat keine Konsequenz, sondern auch Propheten können Propheten verärgern. Davon haben die Schīa wahrscheinlich noch nie gehört! Es ist im Qurān schon dokumentiert, dass der Prophet Harūn (as) seinen Bruder Musā (as) verärgert hat, als er seinem Volk nicht verboten hat, dem aus Gold gemachten Schaf zu Gott zu nehmen. Wir lesen im Quran folgendes:

7:150 „Als Musā zu seinem Volk zornig und bekümmert zurückkam, sagte er: „Wie schlimm ist das, was ihr nach mir an meiner Stelle begangen habt! Wollt ihr den Befehl eures Herrn beschleunigen?“ Er warf die Tafeln hin und ergriff seinen Bruder beim Kopf, indem er ihn an sich zog. (Dieser) sagte: „Sohn meiner Mutter, das Volk unterdrückte mich und hätte mich beinahe getötet! So lasse nicht die Feinde über mich Schadenfreude empfinden und stelle mich nicht zum ungerechten Volk!“

وَلَمَّا رَجَعَ مُوسَىٰ إِلَىٰ قَوْمِهِ غَضْبَانَ أَسِفًا قَالَ بِئْسَمَا خَلَفْتُمُونِي مِن بَعْدِي أَعَجِلْتُمْ أَمْرَ رَبِّكُمْ وَأَلْقَى الْأَلْوَاحَ وَأَخَذَ بِرَأْسِ أَخِيهِ يَجُرُّهُ إِلَيْهِ قَالَ ابْنَ أُمَّ إِنَّ الْقَوْمَ اسْتَضْعَفُونِي وَكَادُوا يَقْتُلُونَنِي فَلَا تُشْمِتْ بِيَ الْأَعْدَاءَ وَلَا تَجْعَلْنِي مَعَ الْقَوْمِ الظَّالِمِينَ

Die Schīa können uns bitte schon erklären, wenn sie glauben, dass jeder, der einen Propheten verärgert, Kafir ist, dann würden sie Takfir gegen den Propheten Harūn (as) machen? Wer daran glaubt, der ist Kāfir ohne Zweifel.

6) Damit die Widerlegung auch vollständig wird, nehmen wir eine schiitische Überlieferung, dass Fatima (ra) selber ihren Vater verärgert hat. Und das wieder aus schiitischen Quellen:

In seinem Buch Al-Amalī hat der große Schīa Gelehrte As-Sadūq [Seite 305] folgendes überliefert:

Muhammād Ibn Qāis, sagte: „Der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) pflegte Fatima als erste zu besuchen, als er aus einer Reise zurückkam, er pflegte sich bei ihr lange aufhalten. Eines Tages verreiste er, und Fatima machte sich 2 Griffe aus Papier, und eine Kette und 2 Ohrringe, sowie einen Vorhang für die Tür, und das um ihren Vater und Mann zu empfangen. Als dann der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) dann eines Tages zu ihr kam, ließ er seine Gefährten an die Tür stehen, und sie wussten nicht, ob sie bleiben sollten, oder gehen dürfen, da er dann länger gebleben ist. Danach kam der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) raus, und man merkte aus seinem Gesicht, dass er verärgert war, bis er bei dem Minbar saß. Fatima hat gedacht, dass der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) so getan hat, weil er die Griffe, die Ketten und die Ohrringe und den Vorhang gesehen hat. Dann zog sie sid raus und schickte sie zum Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) und ließ ihm sagen: Fatima grüßt dich, und sagt: Spende das für Allāh swt. Als der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) dies gehört hat, sagte er: (Sie hat es getan, sie hat es getan, möge Allāh ihren Vater als Opfer für sie machen (3 Mal), Die Dunya (das Materielle) gehört weder Muhammād, noch Ahl Muhammād. Würde die Dunya bei Allāh ein Mükenfügel wert gewesen sein, dann hätte er keinen Kāfir einen Schluck Wasser davon gegeben.) Dann stand er und ging zu ihr.

عن محمد ابن قيس ، قال : كان النبي ( صلى الله عليه وآله ) إذا قدم من سفر بدأ بفاطمة ( عليها السلام ) فدخل عليها ، فأطال عندها المكث ، فخرج مرة في سفر فصنعت فاطمة ( عليها السلام ) مسكتين من ورق ( 2 ) وقلادة وقرطين وسترا لباب البيت لقدوم أبيها وزوجها ( عليهما السلام ) ، فلما قدم رسول الله ( صلى الله عليه السلام ) دخل عليها فوقف أصحابه على الباب لا يدرون أيقفون أو ينصرفون لطول مكثه عندها ، فخرج عليهم رسول الله ( صلى الله عليه وآله ) وقد عرف الغضب في وجهه حتى جلس عند المنبر ، فظنت فاطمة ( عليها السلام ) أنه إنما فعل ذلك رسول الله ( صلى الله عليه وآله ) لما رأى من المسكتين والقلادة والقرطين والستر ، فنزعت قلادتها وقرطيها ومسكتيها ، ونزعت الستر ، فبعثت به إلى رسول الله ( صلى الله عليه وآله ) ، وقالت للرسول : قل له ( صلى الله عليه وآله ) : تقرأ عليك ابنتك السلام ، وتقول : اجعل هذا في سبيل الله . فلما أتاه وخبره ، قال ( صلى الله عليه وآله ) : فعلت فداها أبوها – ثلاث مرات – ليست الدنيا من محمد ولا من آل محمد ، ولو كانت الدنيا تعدل عند الله من الخير جناح بعوضة ما أسقى منها كافرا شربة ماء ثم قام فدخل عليها .

Nach diesem Hadith wird uns auch ersichtlich, dass es von keinem Interesse des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam), dass Fatima (ra) sich für die materiellen Dinge interessiert. Es hat den Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) verärgert, als Fatima sich für den Schmuck interessierte, obwohl das ihr Recht ist, und sie hat dabei nichts Verbotenes getan. Wir müssen aber da verstehen, dass die Erwartung des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) von Fatima mehr, als sie sich für Materie interessiert. Und es ist sicherlich kein Kūfr, und kein großer Fehler von dieser ehrlichen Frau, dass sie sich für den Schmuck interessiert, wie jede Frau, auch wenn der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) das nicht unbedingt wollte. Wir beleidigen Fatima (ra) nicht, wie die Rafida die Sahaba beleidigen. Wir sagen, dass der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) ein Mensch war, der immer das Beste für seine Familie, seine Frauen, und seine Gefährten wollte. Wenn er von ihnen einmal verärgert wird, dann heißt das nicht, dass man diese für Kuffar erklären soll, wie die Rāfīda tun!

Die Schīa machen bewusst, oder unbewusst immer wieder Takfir gegen Imām Alī (ra) und Ahl Albait. Das ist uns Sunniten bewusst, und deshalb lehnen wir diesen Schiismus ab, da Imām Alī (ra) und Fatima (ra) für uns Vorbilder sind, genau wie Abu Bakr und Umar (ra) oder die Frauen des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) Wir lehnen jeden Takfir gegen diese ehrlichen Menschen mit solchen schwachsinnigen Argumenten ab, vor allem, wenn dieser Takfir sich mit dem Quran und Sunna widerspricht.

Da wir nun erklärt haben Anhand Qurān und Sunnā das es ziemlich widersprüchlich wäre, sofern die Propagandisten immer noch darauf beharren würden und das werden sie auch weiterhin tun, da ihr stolz des Kufr und ihre Ignoranz sie übertroffen haben. Sie sind Wahrlich nicht nur Blind mit den Augen, sondern ihre Herzen sind ebenso erblindet

Kommen wir nun zu dem Punkt warum dieser Urteil, wenn er sofern stimmen sollte auf sie zurückzuführen ist

Darin, dass die Schiiten diesen Hadith erwähnen, besteht eine große Ironie. Was sie nämlich nicht wissen, ist der Zusammenhang in dem dieser Hadith steht. Sobald ein Schiite auf den Kontext dieses Hadith aufmerksam gemacht wird, wird er schockiert sein und merken, dass er sich mit der Erwähnung dieses Hādiths ein Eigentor geschossen hat. Der Prophet richtete die obige Aussage „und wer sie erzürnt, der macht auch mich zornig“ an Alī, der Fatima bei einem sehr bekannten Vorfall verärgerte. Dieses Ereignis ist von dem hoch geachteten Gründervater des Schiitentums, Ibn Babāveh Al-Qūmmī, besser bekannt als Al- Sadūq, überliefert. In seinem Buch, gibt Al-Sadūq die folgende Überlieferung wieder, die auf Imām Jafār as-Sādiq zurückgeht.

Diese Überlieferung ist auch auf Schiitische Seiten abrufbar:

“Majlisi “Bihar” 43/201-202

إنه جاء شقي من الاشقياء إلى فاطمة بنت محمد صلى الله عليه واله فقال لها : أما علمت أن عليا قد خطب بنت أبي جهل فقالت : حقاما تقول : فقال : حقا ما أقول – ثلاث مرات – فدخلها من الغيرة ما لا تملك نفسها وذلك أن الله تبارك وتعالى كتب على النساء غيرة وكتب على الرجال جهادا .

وجعل للمحتسبة الصابرة منهن من الاجر ما جعل للمرابط المهاجر في سبيل الله .

قال : فاشتد غم فاطمة عليها السلام من ذلك ، وبقيت متفكرة هي حتى أمست وجاء الليل حملت الحسن على عاتقها الايمن والحسين على عاتقها الايسر وأخذت بيد ام الكثوم اليسرى بيدها اليمنى ثم تحولت إلى حجرة أبيها فجاء علي عليه السلام فدخل في حجرته فلم ير فاطمة عليها السلام فاشتد لذلك غمه وعظم عليه ، ولم يعلم القصة

ماهي فاستحيى أن يدعوها من منزل أبيها فخرج إلى المسجد فصلى فيه ماشاء الله ثم جمع شيئا من كثيب المسجد واتكا عليه .

فلما رأى النبي صلى الله عليه واله ما بفاطمة من الحزن أفاض عليه الماء ثم لبس ثوبه ودخل المسجد ، فلم يزل يصلي بين راكع وساجد وكلما صلى ركعتين دعا الله أن يذهب ما بفاطمة من الحزن والغم وذلك أنه خرج من عندها وهي تتقلب وتتنفس الصعداء فلما رآها النبي صلى الله عليه وآله أنها لا يهنئها النوم ، وليس لها قرار قال لها : قومي يابنية فقامت فحمل النبي صلى الله عليه واله الحسن وحملت فاطمة الحسين وأخذت بيد ام الكثوم فانتهى إلى علي عليه السلام وهو نائم فوضع النبي رجله على رجل علي فغمزه وقال : قم ياأبا تراب ، فكم ساكن أزعجة ، ادع لي أباكبر من داره وعمر من مجلسه وطلحة .

فخرج علي عليه السلام فاستخر جهما من منزلهما ، واجتموا عندرسول الله فقال رسول الله صلى الله عليه واله : يا علي أما علمت أن فاطمة بضعة مني وأنا منها ، فمن آذاها فقد آذاني [ ومن آذاني فقد آذي الله ] ( 1 ) ومن آذاها بعد موتى كان كمن آذاها في حياتي ، ومن آذاها في حياتي كان كمن آذاها بعد موتى

Übersetzung:

Es ist von Abu Abdullah Jafar As-Sādiq überliefert: Der Elendste der Elenden kam zu Fatima, der Tochter des Gesandten Allāhs und sagte zu ihr: „Wusstest du, dass Alī um die Hand von Khatāba, der Tochter von Abu Jāhl angehalten hat?“ Sie sagte: „Ist es wahr, was du sagst?“ Er sagte dreimal: „Was ich sage ist wahr.“ Eifersucht stieg ihr dermaßen ins Herz, dass sie sie nicht mehr kontrollieren konnte, denn Allāh hat bestimmt, dass Frauen eifersüchtig sind, und dass Männer den Jihad leisten, und er hat den Lohn für geduldige Frauen, gleich dem Lohn des Murābit und Muhājir auf Allāhs Weg gemacht. Er sagte: Und Fatimas Qual wurde heftiger und sie dachte noch bis zum Abend darüber nach… sie ging zum Haus ihres Vaters. Alī kam zu seinem Haus und fand Fatima nicht vor, und seine Qual steigerte sich noch und lastete schwer auf ihm, obwohl er nicht einmal wusste was passiert war, und er schämte sich sie vom Haus ihres Vater abzuholen, also ging er in die Moschee und betete so viel Allāh zuließ, und er sammelte etwas Sand in der Moschee und legte sich drauf. Als der Prophet sah, wie traurig und gequält Fatima war, goss er Wasser über sich, zog seine Sachen an und betrat die Moschee. Er betete die ganze Zeit, und machte Rukū und Sujūd und jedes Mal wenn er zwei Raka vollendet hatte, machte er Duā, dass Allāh Fatimas Trauer und Leid von ihr nehme, denn er verließ sie, während sie sich übergab und schwerlich atmete. Als der Prophet sah, dass sie weder schlafen noch Ruhe finden konnte, sagte er: „O Tochter, steh auf!“ So stand sie auf und der Prophet nahm Al- Hāssan und sie nahm Al-Hussāin und sie hielt Umm Kulthūms Hand fest bis sie Alī (as) erreichten, während er noch schlief. Der Prophet legte seinen Fuß auf Alī und kniff ihn und sagte: „ Steh auf Abu Turab! Du hast eine ruhende Person sehr gestört. Rufe für mich Abu Bakr von einem Haus und Umar von seiner Majilis und Talha.“ So ging Alī und holte sie von ihren Häusern und sie versammelten sich um das Haus des Gesandten Alahs. Der Gesandte Allāh sagte sodann: “O Alī! Weißt du denn nicht dass Fatima ein Teil von mir ist und ich bin ein Teil von ihr. Wer auch immer sie belästigt, der belästigt auch mich und wer auch immer mich belästigt, der belästigt Allāh und wer auch immer sie nach meinem Tod belästigt, dann ist es so, als hätte er sie zu meinen Lebzeiten belästigt und wer auch immer sie zu meinen Lebzeiten belästigt hat, für den soll es so sein, als hätte er sie nach meinem Tod belästigt.“

(Quelle: Ibn Babāveh Al Qummī’s “Elal Al-Sharaī’”, pp.185-186, Al-Najāf Druck; ebenfalls überliefert in Mājlisī “Bihār” 43/201-202)

Diese Geschichte wird nicht nur von dem Gründer des Schiitentums Al-Qummī überliefert, sondern ebenfalls von Al-Mājlisī in seinem Buch Jalā Al- Ūyūn. Es gibt nicht viele Schiitische Gelehrten, die als noch vertrauenswürdiger angesehen werden als Al-Qummī und Al-Mājlisī, und beide überliefern diese Geschichte und somit ein Gnadenstoß für die Akhbarīyya ist.

Es war in Wirklichkeit Alī, der Fatima verärgerte, und infolgedessen schalt ihn der Prophet indem er sagte, dass jeder der Fatima verärgern würde, auch ihn verärgert. Laut der obigen Schiitischen Überlieferung, hat der Prophet sogar „seinen Fuß auf Alī gelegt“ und „kniff ihn.“ Nicht nur das, sondern der Prophet versammelte auch noch einige der Sahaba um sich herum, um Alī öffentlich zu züchtigen. Deshalb, wenn die Schiiten Abu Bakr verurteilen wollen, weil er Fatima verärgerte, was ist dann mit dem Vorfall in dem Alī dies tat? In Wahrheit ist die Aussage die die dummen Schiiten gegen uns benutzen dieselbe wie die, die der Prophet zur Züchtigung Alī’s benutzte!

Und das war nicht das einzige Mal, dass Alī (ra) Fatima erzürnte. Laut Schiitischen Quellen, gibt es einige andere Vorfälle. Bei einer Gelegenheit, war sie sauer auf Alī, weil sie sah, wie er seinen Kopf auf den Schoß eines Sklavenmädchens legte, das er geschenkt bekam. Sie verließ ihn sogar eine Weile und ging zum Haus ihres Vaters, was etwas ist, was Frauen tun wenn sie unzufrieden mit ihren Männern sind oder sie eheliche Probleme haben. Diese Überlieferung ist auf http://www.Yazahra.com, eine angesehene Schiitische Internetseite zu finden:

“Majlisi “Biharul anwar” 43/147

عن أبي ذر رحمة الله عليه قال : كنت أنا وجعفر بن أبي طالب مهاجرين إلى بلاد الحبشة ( 1 ) فاهديت لجعفر جارية قيمتها أربعة آلاف درهم ، فلما قدمنا المدينة أهداها لعلي عليه السلام تخدمه ، فجعلها علي في منزل فاطمة .

فدخلت فاطمة عليها السلام يوما فنظرت إلى رأس علي عليه السلام في حجر الجارية فقالت : يا أبا الحسن فعلتها ، فقال : لا والله يا بنت محمد ما فعلت شيئا فما الذي تريدين ؟ قالت تأذن لي في المصير إلى منزل أبي رسول الله صلى الله عليه واله فقال لها : قد أذنت لك .

فتجللت بجلالها ، وتبرقعت ببرقعها

Quelle: http://www.yazah(ra)net/ara/html/4/behar43/a15.html

Übersetzung:

Al- Qummī und Al-Mājlisī überlieferten dies und bezogen sich dabei auf Abu Dhār: „Ich wanderte mit Jafār ibn Abi Ṭālib nach Abessinien aus. Jafār wurde ein Sklavenmädchen im Wert von 4000 dirhams geschenkt. Als wir nach Medina kamen, schenkte er sie Alī, um ihm zu dienen. Alī behielt sie in Fatimas Haus. Eines Tages kam Fatima herein und sah, dass Alī’s Kopf auf dem Schoß dieses Mädchens lag. Sie sagte: „O Abu Al-Hāsan! Hast du es getan?“ Er sagte: “O Tochter Mohammāds! Ich habe nichts getan, so sag mir was du möchtest?!“ Sie sagte: „ Erlaubst du mir zum Haus meines Vaters zu gehen?“ Er sagte: „Ich erlaube es dir.“ So zog sie ihren Jilāb (Gewand) an und ging zum Propheten.

(Quelle: Ibn Babaveh Al-Qummi’s “Elal Al-Sharae’”, p.163; es ist ebenfalls überliefert in Bihar Al-Anwar, pp.43-44, Kapitel “How her life with Alī was”)

Yasoob.com ist eine weitere gut bekannte Schiitische Internetseite, und sie beinhaltet ebenfalls diese Überlieferungen in denen Alī Fatima verärgert.

Yasoob.com sagt:

“Shaikh Saduk “Elal esh Sharaī” s. 185-186

انه جاء شقي من الاشقياء إلى فاطمة بنت رسول الله (ص) فقال لها: أما علمت ان عليا قد خطب بنت أبى جهل فقالت: حقاما تقول؟ فقال: حقا ما أقول ثلاث مرات فدخلها من الغيرة مالاتملك نفسها وذلك ان الله تبارك وتعالى كتب على النساء غيرة وكتب على الرجال جهادا وجعل للمحتسبة الصابرة منهن من الاجر ما جعل للمرابط المهاجر في سبيل الله، قال: فاشتد غم فاطمة من ذلك وبقيت متفكرة هي حتى أمست وجاء الليل حملت الحسن على عاتقها الايمن والحسين على عاتقها الايسر وأخذت بيد أم كلثوم اليسرى بيدها اليمنى ثم تحولت إلى حجرة أبيها فجاء علي فدخل حجرته فلم ير فاطمة فاشتد لذلك غمه وعظم عليه ولم يعلم القصة ماهي فاستحى ان يدعوها من منزل أبيها فخرج إلى المسجد يصلي فيه ما شاء الله ثم جمع شيئا من كثيب المسجد واتكى عليه، فلما رأى النبي صلى الله عليه وآله ما بفاطمة من الحزن أفاض عليها من الماء ثم لبس ثوبه ودخل المسجد فلم يزل يصلي بين راكع وساجد وكلما صلى ركعتين دعاالله ان يذهب ما بفاطمة من الحزن والغم وذلك انه خرج من عندها وهى تتقلب وتتنفس الصعداء فلما رآها النبي صلى الله عليه وآله انها لا

يهنيها النوم وليس لها قرار قال لها قومي يا بنية فقامت فحمل النبي صلى الله عليه وآله الحسن وحملت فاطمة الحسين واخذت بيد أم كلثوم فانتهى إلى علي ” ع ” وهو نايم فوضع النبي صلى الله عليه وآله رجله على رجل علي فغمزه وقال قم يا أبا تراب فكم ساكن ازعجته ادع لي أبا بكر من داره وعمر من مجلسه وطلحة فخرج علي فاستخرجهما من منزلهما واجتمعوا عند رسول الله صلى الله عليه وآله فقال رسول الله صلى الله عليه وآله يا علي أما علمت ان فاطمة بضعة منى وانا منها فمن آذاها فقد آذانى من آذانى فقد آذى الله ومن آذاها بعد موتى كان كمن آذاها في حياتي ومن آذاها في حياتي كان كمن آذاها بعد موتى،

Quelle: http://www.yasoob.com/books/htm1/m012/09/no0995.html

Yasoob.com sagt:

“Shayh Sadūq “Ilal esh Sharaī”

عن ابى ذر رحمه الله عليه قال: كنت أنا وجعفر بن ابى طالب مهاجرين إلى بلاد الحبشة فاهديت لجعفر جارية قيمتها أربعة آلاف درهم فلما قدمنا المدينة اهداها لعلي ” ع ” تخدمه فجعلها علي ” ع ” في منزل فاطمة فدخلت فاطمة عليها السلام يوما فنظرت إلى رأس علي عليه السلام في حجر الجارية فقالت يا ابا الحسن فعلتها فقال لا والله يا بنت محمد ما فعلت شيئا فما الذي تريدين؟ قالت تأذن لي في المصير إلى منزل ابى رسول الله صلى الله عليه وآله فقال لها قد أذنت لك فتجلببت بجلبابها

Quelle: http://www.yasoob.com/books/htm1/m012/09/no0995.html

Damit dieser Propagandist nicht in die andere Seite wegläuft und versucht in unseren Büchern Zuflucht zu finden werde ich ihm auch diese Möglichkeit nicht gewähren:

Sahih Muslim und Sahih Bukhārī überliefern:

لمسور بن مخرمة قال: (إن علياً خطب بنت أبي جهل فسمعت بذلك فاطمة، فأتت رسول الله صلى الله عليه وسلم فقالت: يزعم قومك أنك لا تغضب لبناتك، وهذا علي ناكح بنت أبي جهل، فقام رسول الله صلى الله عليه وسلم فسمعته حين تشهد يقول: أما بعد أنكحت أبا العاص ابن الربيع فحدثني وصدقني، وإن فاطمة بضعة مني وإني أكره أن يسوءها، والله لا تجتمع بنت رسول الله وبنت عدو الله عند رجل واحد فترك علي الخطبة)- رواه البخاري في: (كتاب فضائل الصحابة، باب ذكر أصهار النبي صلى الله عليه وسلم) فتح الباري 7/85، ح3729، ومسلم: (كتاب فضائل الصحابة، باب فضائل فاطمة بنت رسول الله r) 4/1903-

وفي رواية: (إن رسول الله صلى الله عليه وسلم قال: فاطمة بضعة مني فمن أغضبها أغضبني)- رواه البخاري في: (كتاب فضائل الصحابة، باب مناقب قرابة الرسول صلى الله عليه وسلم) فتح الباري 7/78، ح3714-

Masrūr Ibn Makhramāh sagte: „Alī hat die Tochter Abu Jāhl einen Eheantrag gestellt. Fatima hat davon gewusst, und ging zum Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) und sagte: „Dein Volk behaupten, dass du dich für deine Töchter nicht verärgerst, und das ist Alī, will die Tochter Abu Jāhl heiraten.“ Drauf hin stand der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) und ich hörte ihn als er das Glaubensbekenntnis sprach und sagte (an Alī): „Hast du Aba Al ‚Āas Ibn Ar-Rabī einen Eheantrag gestellt? So sage mir die Wahrheit. Wahrlich Fatima ist von mir, und ich hasse, dass ihr etwas Schlechtes passiert. Oh bei Allāh können nicht in einem Haus die Tochter von Allāhs Propheten und von Allāhs Feind zusammenleben.“ Daraufhin hat Alī diesen Eheplan aufgegeben.“

[Bukhari Hd. Nr. 3729, Muslim 4/1903]

Es ist nicht selten, dass die Schīa ihre Hadithe nach Geschmack leugnen (was die Usūlīyyah betrifft), das ist jedoch nicht mehr möglich, denn dieser Hadith ist keine einzelne Überlieferung bei den Rāfīda, sondern eine Mutawātir Überlieferung, die die höchste Authentitätsgrad erreicht. Eine Gruppe von Gelehrten haben diesen Hadith überliefert, und man darf ihn nicht mehr ablehnen, selbst wenn sie die Überlieferungsketten ihrer Hadithe leugnen wollen. Sie können unsere Überlieferungsketten nicht leugnen. Weiterhin können die Rāfīda uns mal erklären, warum Alī (ra) keine zweite Frau heiratete, sondern nur Sklavinnen hatte, im Lebenszeit von Fatima (ra)?? Wenn er keine anderen Frauen haben wollte, dann hätte er keine Sklavinnen haben sollen?? Aber die Ehefrau galt damals anders als die Sklavin, und Fatima (ra) wollte nicht, dass er eine andere Frau heiratet. Deshalb heiratete er auch keine andere in ihrem Leben.

Als weitere Antwort auf die diesen Propagandist der Akhbarīyya bringe ich dir weitere Hadithe aus euren Büchern, die beweisen, dass Fatima (ra) von Alī (ra) mehrmals verärgert war.

Al Majlisi und Tussī berichten, dass Fatima (ra) von Alī sogar nach dem Tode des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) verägert war, da er sie in der Geschichte Fadak nicht unterstützt hat. Sie berichteten:

وغضبت على عليّ لامتناعه عن مناصرته ومساعدته إيّاها

„Fatima war von Alī verärgert, weil er sie nicht unterstützt hat, Fadak zu bekommen.“

[Haq Alyaqin von Majlisi 203-4, Al AmAlī von Tussi 295]

Und wenn Fatima (ra) das Fadak bis ihrem Tode nicht bekommen hat und Alī (ra) sie bis ihrem Tode nicht unterstützt hat, was ja alle Schīa wissen, dann starb sie auch verärgert von Alī (ra)

Tja alles, was Abu Bakr und Umar (ra) trifft, trifft Alī (ra) auch. Wenn die Schīa meinen, dass diese Hadithe unauthentisch wären, dann fällt die Aussage aus, dass Fatima ein Teil vom Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) und wer sie verärgert, der verärgert den Propheten. Denn dieser Satz kommt immer in den Hadithen, wo Alī (ra) Fatima verärgert hat. Ich würde mich dann freuen, wenn die Schīa mal ehrlich werden, und sagen, dass diese Aussage falsch ist.

Die Propagandisten sagen weiter, dass Fatima im Vorfall um Fadak verärgert über Abu Bakr (ra) war, aber was ist mit ihren eigenen Überlieferungen, die aussagen, dass Fatima (ra) ebenso auch über Alī erzürnt war? Wir lesen folgendes in einer Überlieferung von Al-Majlisi’s Haqq-ul-Yaqeen wie auch bei Al-Tussī’s Amalī:

“Als Fatima bei AbuBakr um Fadak gebeten hat, und er ablehnte es ihr zu geben, ging sie wieder, ihre Wut war nicht zu beschreiben und sie war betrübt; und sie war sauer auf Alī, weil er ihr nicht helfen wollte.“

Folglich, beruhend auf der einfachen Tatsache, dass Alī Fatima mehr als einmal verärgerte, kommen wir zu den folgenden Schlussfolgerungen:

1) Die Aussage des Propheten die besagt „wer sie auch immer belästigt, belästigt auch mich“ ist an Alī gerichtet, aber die Schiiten benutzen sie nur für Abu Bakr; Wenn diese Aussage eine Strafe von Allāh bedeutet, dann würde sie Alī sicherlich noch vor Abu Bakr zu spüren bekommen.

2) Es gibt noch andere Vorfälle (überliefert von den bekannten Al-Mājlisī, Al-Tussī, Al-Arbalī und anderen) in denen Alī (ra) Fatima verärgerte. Wie lautet die Antwort die Schiiten darauf? Egal welche Antwort sie benutzen würden um Alī zu verteidigen, so könnten wir dieselbe benutzen um Abu Bakr zu verteidigen. Und egal wie oft sie Abu Bakr beschuldigen, so beschuldigen sie paralell Alī, weil sie sonst im Wiederspruch stehen würden

Kein Gehorsam in der Sünde:

Wenn die Propagandisten versuchen Abu Bakr zu verurteilen indem sie die Worte des Propheten zitieren, die er über das verärgern von Fatima sagte, fordern wir die stumpfsinnigen Schiiten auf über ähnliche Hadithe und Ermahnungen im Koran nach zu denken in denen es um das Verbot geht seine Eltern zu verärgern. Der Prophet sagte, dass wenn jemand seine Eltern verärgert, er damit auch Allāh verärgert. Uns wird gesagt, dass wenn wir unsere Eltern verärgern oder ihnen ungehorsam sind, wir damit auch Allāh verärgern und ihm ungehorsam sind. Jedoch was ist, wenn ein Elternteil seine Tochter darum bittet kein Hijāb zu tragen, und was wenn er wütend wird wenn sie es doch trägt? Wäre es für das Mädchen eine Sünde es weiterhin zu tragen? Selbstverständlich nicht! Der Prophet sagt:

„Es gibt kein Gehorsam in der Sünde. Wahrlich, Gehorsam soll (nur)in gute Dingen erfolgen.“

[Bukhāri & Muslim]

Wir können nicht einen anderen Menschen im Gehorsam über Allāh stellen. Also wie hätte Abu Bakr, die Worte Fatimas über die des Propheten stellen können, der deutlich sagte, dass Propheten kein Erbe hinterlassen?

Fatima’s Wut in seinem Zusammenhang :

Es sollte angemerkt werden, dass Fatima nicht Gott ist. Ihr Zorn entscheidet nicht darüber wer ins Paradies kommt und wer nicht. Nicht einmal der Prophet ist Gott; noch wird sein Zorn darüber entscheiden wer ins Paradies kommt und wer nicht. Wenn die Schiiten uns nach Beweisen für diese Behauptungen fragen, dann geben wir ihnen das Beispiel von Washī, der Hamza (ra), den Onkel des Propheten umgebracht hat. Washī konvertierte später zum Islām und bereute seine Verbrechen; dennoch konnte der Prophet nicht anders als Zorn zu empfinden sobald er den Mann sah der seine Onkel getötet hat. Jedoch war dies nur das persönliche Empfinden des Propheten. Es bedeutet nicht, dass Washī (ra) für die Verbrechen die er vor seiner Konversion begangen hat, zur Hölle verurteilt wird

In jedem Fall, ist es nicht Fatima’s Zorn der darüber entscheidet wer ins Paradies eintritt und wer in der Hölle brennen wird. Wenn Fatimas Zorn auf etwas basiert, dass aus Sicht der Scharia falsch ist(z.B. Fadak) wie kann dies dann der Grund für Abu Bakrs Verurteilung sein? Fatima war mindestens einmal über Alī verärgert: Alī bereitete Fatima einige Male großen Schmerz, und es gab sogar Momente in denen ihr Zorn über ihn so groß waren, dass sie Alī’s Haus verließ und bei ihrem Vater blieb.

Veurteilen wir Alī jetzt zu einem Kafir?

Die Wahrheit ist, dass Menschen – auch wenn man sich liebt – sich mal streiten. Wir kennen keinen Mann der sich nicht mal mit seiner Frau streitet. Geschwister streiten sich dauernd und Eltern werden sauer auf ihre Kinder. Wir haben sogar das Beispiel von dem Propheten Musa, der die Geduld mit Khīdr verlor, und doch halten wir sie für einige der besten Menschen, so wie es auch der Koran sagt (laut Schiitischen Quellen unfehlbar). Abu Bakr und Umar streiteten sich, und doch wissen wir, dass sie die besten Freunde waren. Ebenso glauben wir, dass Alī auch Meinungsverschiedenheiten mit Abu Bakr und Umar hatte. Und die Ahlu Sunna hat kein Problem damit, also wieso denken die Schiiten auf einmal, es würde uns in irgendeiner Weise einschüchtern wenn sich jemand mit Fatima streitet?

Die Schiiten nutzen den Hadith genau dort aus, wo gesagt wird, dass jeder der Fatima verärgert auch den Propheten verärgert. Die Schiiten glauben, dass dasselbe auch für Alī gilt, dass jeder der ihn verärgert, auch den Propheten verärgert. Ebenso glaubt die Ahlu Sunna dass jeder der die Sahaba( Gefährten) verärgert auch den Propheten verärgert. Daher muss der Hadith, über das Erzürnen Fatima’s im angemessenen Kontext gesehen werden, und nicht unter diesen simplen und schlichten Gesichtspunkten.

Selbstverständlich, urteilt die Ahlu-Sunna nicht über die Gefährten und Familienmitglieder des Propheten, so wie es die verleumderischen Schiiten tun. Deswegen, kritisieren wir Fatima nicht; wir denken sie hat schlicht und ergreifend einen Fehler begangen, mehr nicht. Die Schiitischen Propagandisten werden nun rhetorische und emotionale Argumente benutzen, indem sie fragen werden, ob es denn möglich sei, dass die Tochter des Propheten- die von ihm aufgezogen wurde- von einem Hadith nichts wusste oder so einen ernsten Fehler begehen könne. Demnach könnte man jede Handlung Aīsha’s verteidigen, da sie die Ehefrau des Propheten war, die ihn im Alter von sechs Jahren heiratete. Wenn also die Schiiten fragen wieso wir sagen, dass Fatima einen Fehler gemacht hat, fragen wir die Schiiten wieso sie sagen Aisha hätte Fehler gemacht (und laut den Schiiten noch viel Schlimmeres als das).

Die Wahrheit ist, dass jeder Mensch – selbst der beste Muslim – fähig ist Fehler zu machen. Wir weisen das Konzept der Unfehlbarkeit zurück; es ist eine Form von Übertreibung und ein Ausbau von Shirk, womit eine Eigenschaft Allāh’s (z.B.: Perfektion) einem Menschen zugesprochen wird. Fatima kannte den Hadith des Propheten nicht, der es verbot ihn zu beerben. Folglich, basierte ihr Anspruch auf Fadak nicht auf einer Sünde, sondern eher auf einem aufrichtigen Fehler; Jeder macht Fehler, selbst der Gläubigste Mensch.

Die Versöhnung:

Fatima versöhnte sich mit AbuBakr auf jeden Fall. Die Schiiten bemühen sich Nutzen aus Fatima’s Gefühlen zu ziehen um die Idee rüber zu bringen, dass weil ihr Unrecht getan wurde, sie verfügt hat, dass Abu Bakr nicht ihrer Janāzah bei wohnen solle, und dass sie bis zu ihrem Tod auf ihn wütend geblieben ist. Wir sind mit dieser Geschichte nicht einverstanden und wir glauben, dass Fatima sich letztendlich mit Abu Bakr versöhnt hat.

Abu Bakr’s Motivation im Streit um Fadak waren nicht Schlechte Gefühle oder Bosheit gegenüber Fatima. Es war vielmehr so, dass Abu Bakr sie beschwichtigen wollte und oft sagte:

„Bei Allāh! Oh Tochter von Rassul-Allāh! Güte gegenüber den Verwandten von Rassul-Allāh ist mir lieber als meine Güte gegenüber meinen eigenen Verwandten.“

Laut Sunnitischen und Schiitischen Überlieferungen, war Abu Bakr sehr traurig über Fatima’s Unmut. Er bemühte sich sehr sie zufrieden zu stellen, wobei er jedoch den Regeln der Scharia treu blieb. Er ging zu ihr nach Hause, blieb in der Mittagssonne an ihrer Tür stehen und bat Alī darum bei seinem aufrichtigen Versuch Fatima zu besänftigen und zufrieden zu stellen sein Fürsprecher zu sein. Schließlich war sie zufrieden und einverstanden und akzeptierte AbuBakr’s Entscheidung. Diese Überlieferungen finden wir in Madārijun Nubūwwah, Kitābul Wafaa, Bāyhaqi und in den Kommentaren von Mishkāt.Kitābul Muwāfiqah überliefert, dass Anāni sagte:

“Abu Bakr kam in der Mittagssonne in das Haus von Fatima und sagte: „Ich werde hier nicht weggehen solange die Tochter von Rassul-Allāh über mich verärgert ist. Alī kam zu Fatima und schwor ihr einen Eid, der sie dazu drängte sich mit Abu Bakr zu vertragen. Dann verzieh sie Abu Bakr.“

Schiitische Quellen bestätigen ebenfalls, dass Fatima sich mit Abu Bakr vertragen hat. Der Schiitische Autor von Hujjāj as Sālīkīn erklärt:

“Wahrlich, als Abu Bakr sah, dass Fatima sich nach dem Streit um Fadak über ihn ärgerte, ihn gemieden hat und nicht mehr mit ihm sprach, war er darüber sehr gekränkt. Er beschloss sie zufrieden zu stellen. Er ging zu ihr und sagte: Oh Tochter von Rassul-Allāh! Du sprachst die Wahrheit mit dem was du eingefordert hast, jedoch sah ich wie Rassul-Allāh sie (nämlich die Einnahmen aus Fadak) verteilte. Er gab es den Fuqarā, den Bedürftigen und den Reisenden nach dem er dir deinen Anteil und den Arbeitern den ihren gab.“ Dann sagt sie: „Tu damit das, was auch mein Vater Rassul-Allāh damit tat.“Abu Bakr sagte: Ich leiste einen Eid für dich bei Allāh. Es ist meine Pflicht damit das zu tun, was auch dein Vater damit zu tun pflegte.“ Fatima sagte: „Bei Allāh, das solltest du gewiss tun.“ Abu Bakr sagt: Bei Allāh das sollte ich gewiss tun.“ Fatima sagte: O Allāh! Sei unser Zeuge.“ So ließ sie sich zufrieden stellen und erhielt ein Gelöbnis von Abu Bakr. Abu Bakr würde ihnen(Fatima und den anderen von Ahlel Bayt) davon ihren Anteil geben, und den andern Teil an die Fuqarā, die Bedürftigen und die Reisenden verteilen.“

In der sehr vertrauenswürdigen Überlieferung von Sunan Al- Bāyhaqi, lesen wir:

“Als Fatima krank wurde, kam Abu Bakr zu ihr und bat Erlaubnis eintreten zu dürfen. So sagte Alī, „O Fatima, Abu Bakr ist hier und bittet um Erlaubnis eintreten zu dürfen.“ Sie antwortete, „ Willst du, dass ich ihm die Erlaubnis gebe?“ Er sagte, „Ja“. So erlaubte sie ihm einzutreten, und er trat ein um ihr eine Freude zu bereiten, so erzählte er ihr: „Bei Allāh, Ich verließ mein zu Hause, meinen Besitz und meine Familie nur aus dem Grund, um Allāhs Wohlgefallen, das des Propheten und deines zu erlangen, O Ahlu Bāyt.“ So sprach er mit ihr, bis sie zufrieden mit ihm war.

Dieser Hadith ist überliefert von:

Bayhaqi in al Sunan al Kubra (6:300-301) und Dala’il al-Nubuwwa (7:273-281), der sagte: „ Er ist durch eine gute(hasan) Überlieferungskette überliefert.“

Muhibb al Din al-Tabari führte ihn in Riyad Al Nadira (2:96-97 #534) und Dhahabi im Siyar (Ibid) an.

Ibn Kathir bezeichnet ihn in seinem Al Bidayah und Ibn Hajar in seinem Fath Al Bari als sahih eingestuft

Wie bringen wir diesen Hadith in Einklang mit dem Hadith, der in Sahih Bukhari überliefert ist? Dies ist ein von den Schiitischen Propagandisten oft benutzter Hadith:

Sahih Bukhari, Band 4, Buch 54, Nummer 325:

überliefert von Aīsha:

Nach dem Tod des Gesandten Allāh’s, bat Fatima- die Tochter des Gesandten Allāh’s- Abu Bakr As-Siddiq ihr ihren Anteil von dem zu geben, was der Gesandte Allāh’s von Fai(sprich der Gewinn, der nicht aus Kriegstbeute stammt)hinterließ und den ihm Allāh gab. Abu Bakr sagte zu ihr: „Allāh’s Gesandter sagte, ’unser Besitz wird nicht beerbt werden; was auch immer wir (die Propheten) hinterlassen ist Sadaqah(die als Almosen gegeben werden soll).“ Fatima, die Tochter des Gesandten Allāh’s wurde wütend, redete nicht mehr mit Abu Bakr, und verblieb in diesem Zustand bis sie starb. Faitma lebte noch sechs Monate nach dem Tod des Gesansten Allāh’s.

Beide, sowohl dieser als auch der Hadith in Bayhaqi, der bereits zitiert wurde, wurden von den Hadith- Gelehrten als authentische Überlieferungen eingestuft. Also, wie können wir diese beiden mit einander vereinbaren? Die Erklärung ist einfach: Aīsha wusste nicht, dass Faitma sich mit Abu Bakr vertragen hat. Aisha war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend und hatte keine Kenntnis darüber. Das bedeutet nicht, dass dieses Ereignis nicht stattfand. Des weiteren – und dieser Punkt kann nicht genug betont werden- bedeutet der Hadith, der von Aisha überliefert wurde wirklich nur, dass Fatima mit Abu Bakr nicht mehr über das Thema Fadak sprach, was nicht heißen muss, dass sie überhaupt nicht wieder mit ihm sprach.

Ps.: Ich frage mich manchmal, warum dann die Schiiten plötzlich ein Hadith von Aīsha akzeptieren, weil es in deren Bollywood Geschichten plötzlich passen könnte, aber sie gleichzeitig hassen und verfluchen? Das ergibt doch kein Sinn.
Selbstwenn es so „wäre“ ist immer noch kein Beweis was Abū Bakr zum Kāfir machen würde, so wie wir es oben Wissenschaftlich anhand von Quran und Sunna und Beispielen erklärt haben….

Obwohl Abu Bakr im Recht war, besaß er dennoch die Nobelheit und die Größe weiterhin zu versuchen Fatima zu besänftigen, obwohl sie im Unrecht war. Die Schiitischen Propagandisten werden oft Überlieferungen aufzeigen, die zeigen, dass Abu Bakr es bereut hat Fatima zu verärgern. Wir sehen nichts Falsches darin, und wir geben den Schiiten das Beispiel von Alī, der nach der Schlacht des Kamels, das Wohlgefallen Aisha’s suchte. In beiden Situationen waren Abu Bakr und Alī im Recht, aber sie suchten dennoch die Zufriedenheit der Frauen, die dem Propheten beide sehr nahe standen.

Bezüglich der Behauptung, dass Fatima Abu Bakr ungern auf ihrer Beerdigung haben wollte, ist diese ebenfalls haltlos. Sie wurde heimlich in der Nacht von Alī begraben, so wie sie es sich wünschte. Sie war eine Frau von extremer Bescheidenheit und Schamhaftigkeit. Sie fürchtete ihr Körper könnte von einem Ghāir-Mahram gesehen werden, selbst noch nach ihrem Tod. Laut authentischen Überlieferungen, sagte sie während ihrer letzten Krankheit, dass sie sich schämte, dass ihr Körper nach ihrem Tod ohne Purdah zwischen Ghair-Mahrams gewaschen werden würde. Als Antwort darauf, erklärte Asma bint Umāīs, dass sie den Körper einer Frau in Abessinien sah, deren Leichnam mit Dattelzweigen bedeckt war. Fatima bat sie darum, ihr in ihrer Anwesenheit solch eine Purdah herzurichten. Das tat sie auch.

Als Fatima die Purdah sah, war sie begeistert und lächelte. Dies war das erste Mal, seit dem Tod des Propheten, dass sie lächelte. Sie wies Asmaī an, sie nach ihrem Tod dem Ghusl zu unterziehen, und dass niemand außer Alī dabei sein solle. Dies war der Grund, für die Geheimhaltung ihrer Bestattung. Es sollte ebenfalls zur Kenntnis genommen werden, dass Asma die Frau von Abu Bakr war, was als ein weiterer Hinweis darauf dient, dass Fatima ihren Streit mit Abu Bakr, vor ihrem Tod beigelegt hatte.

(In jedem Fall, ist es ein Segen Allāh’s, dass wir nicht wissen an welchem Platz Fatima’s Grab liegt. Wüssten wir es, würden die polytheistischen Schiiten sicher zu ihrem Grab gehen und Shirk betreiben, so wie sie es immer tun. Allāh bewahrte sie vor diesem schrecklichen Schicksal angebetet zu werden, insbesondere von Ghair-Mahram Männern.)

Desweiteren bat Alī (ra) Abu Bakr – aufgrund dessen dass er Kalīf war – darum das Janāzah gebet (Totengebet) zu verrichten, obwohl Abu Bakr nicht bei der Beerdigung Fatima’s dabei war. Daraufhin verrichtete Abu Bakr das Janāzah Gebet.

Im Buch Fasl ul- Hitab steht:

“Aufgrund Alī’s Bitte, wurde  Abu Bakr der Imām und führte das Totengebet für sie mit vier Takbirs.“

Deshalb kann nicht behauptet werden, dass Fatima gesagt hätte, Abu Bakr solle nicht ihr Totengebet führen, da Alī selbst derjenige war, der Abu Bakr darum bat, es an seiner statt zu tun.

Imam Malīk (ra) – Imam Jāfar as-Sadīq (ra) – Imam Al-Baqīr (ra) – Imam Alī ibn Hussāin (Zāin ul Abīdin) (ra):

ﻦﻋ ﺄﻁﻮﻣ ﻚﻟﺎﻣ ﻝﺎﻗ: ﺎﻧﺮﺒﺧﺃ ﺮﻔﻌﺟ ﻦﺑ ﺪﻤﺤﻣ ﻦﻋ ﻪﻴﺑﺃ ﻦﻋ ﻩﺪﺟ ﻝﺎﻗ: ﺖﻴﻓﻮﺗ ﺔﻤﻁﺎﻓ ﺖﻨﺑ ﻝﻮﺳﺭ ﷲ (ﻰﻠﺻ ﷲ ﻪﻴﻠﻋ ﻪﻟﺁﻭ)  ًﻼﻴﻟ, ءﺎﺠﻓ ﻮﺑﺃ ﺮﻜﺑ ﺮﻤﻋﻭ ﻥﺎﻤﺜﻋﻭ ﺔﺤﻠﻁﻭ ﺮﻴﺑﺰﻟﺍﻭ ﺪﻴﻌﺳﻭ ﺔﻋﺎﻤﺟﻭ ﺓﺮﻴﺜﻛ ﻢﻫﺎﻤﺳ ﻚﻟﺎﻣ ﻝﺎﻘﻓ ﻮﺑﺃ ﺮﻜﺑ  ّﻲﻠﻌﻟ: ﻡﺪﻘﺗ  ّﻞﺼﻓ ﺎﻬﻴﻠﻋ, ﻝﺎﻗ: ﻻ ﷲﻭ ﻻ ﺖﻣﺪﻘﺗ ﺖﻧﺃﻭ ﺔﻔﻴﻠﺧ ﻝﻮﺳﺭ ﷲ (ﻰﻠﺻ ﷲ ﻪﻴﻠﻋ ﻪﻟﺁﻭ)، ﻝﺎﻗ: ﻡﺪﻘﺘﻓ ﻮﺑﺃ ﺮﻜﺑ ﻰﻠﺼﻓ ﺎﻬﻴﻠﻋ ﺮّﺒﻜﻓ ﺎﻬﻴﻠﻋ  ًﺎﻌﺑﺭﺃ ﺎﻬﻨﻓﺩﻭ  ًﻼﻴﻟ

Jāfar – von seinem Vater – von seinem Großvater, dass Fātima (ra) in der Nacht starb. Abu Bakr, Umar, Uthmān, Talha, Zubāir, Saeed und eine große Truppe kam und Abu Bakr (ra) zu Alī (ra) sagte: “Geh nach vorne und bete ihre Beerdigungsgebet (salatu’l’Janaza). Er (Alī) sagte: Nein, bei Allah, werde ich nicht nach vorne gehen, du bist der Nachfolger vom Prophet (Allahs Segen und Heil auf ihm). Mālik (ra) sagte: Demnach ging Abu Bakr (ra) nach vorn und betete ihre Beerdigungsgebet mit vier takbīr, und begrub sie in der Nacht.

[Al Kamil von Ibn Adi 4/ 258]

ﻥﻋ ﻙﻟﺎﻣ ﻥﻋ ﺭﻔﻌﺟ ﻥﺑ ﺩﻣﺣﻣ ﻥﻋ ﻪﻳﺑﺃ ﻥﻋ ﻩﺩﺟ ﻲﻠﻋ ﻥﺑ ﻥﻳﺳﺣﻟﺍ ﻝﺎﻗ ﺕﺗﺎﻣ ﺔﻣﻁﺎﻓ ﻥﻳﺑ ﺏﺭﻐﻣﻟﺍ ءﺎﺷﻌﻟﺍﻭ ﺎﻫﺭﺿﺣﻓ ﻭﺑﺃ ﺭﻛﺑ ﺭﻣﻋﻭ ﻥﺎﻣﺛﻋﻭ ﺭﻳﺑﺯﻟﺍﻭ ﺩﺑﻋﻭ ﻥﻣﺣﺭﻟﺍ ﻥﺑ ﻑﻭﻋ ﺎﻣﻠﻓ ﺕﻌﺿﻭ ﻰﻠﺻﻳﻟ ﺎﻬﻳﻠﻋ ﻝﺎﻗ ﻲﻠﻋ ﻲﺿﺭ ﷲ ﻪﻧﻋ ﻡﺩﻘﺗ ﺎﻳ ﺎﺑﺃ ﺭﻛﺑ ﻝﺎﻗ ﺕﻧﺃﻭ ﺩﻫﺎﺷ ﺎﻳ ﺎﺑﺃ ﻥﺳﺣﻟﺍ ﻝﺎﻗ ﻡﻌﻧ ﻡﺩﻘﺗ ﷲﻭﻓ ﻻ ﻲﻠﺻﻳ ﺎﻬﻳﻠﻋ ﻙﺭﻳﻏ ﻰﻠﺻﻓ ﺎﻬﻳﻠﻋ ﻭﺑﺃ ﺭﻛﺑ ﻲﺿﺭ ﷲ ﻡﻬﻧﻋ ﻥﻳﻌﻣﺟﺃ ﺕﻧﻓﺩﻭ ﻼﻳﻟ ﻪﺟﺭﺧ ﻱﺭﺻﺑﻟﺍ ﻪﺟﺭﺧﻭ ﻥﺑﺍ ﻥﺎﻣﺳﻟﺍ ﻲﻓ ﺔﻘﻓﺍﻭﻣﻟﺍ ﻲﻓﻭ ﺽﻌﺑ ﻪﻗﺭﻁ ﺭﺑﻛﻓ ﺎﻬﻳﻠﻋ ﺎﻌﺑﺭﺃ- ﺽﺎﻳﺮﻟﺍ ﺓﺮﻀﻨﻟﺍ- 1/82

Alī ibn Abi Talib (ra) sagte: “Gehe voran Abu Bakr (für imamah), Abu Bakr (ra) sagte: Während du anwesend bist O Abul Hāsan? Alī (ra) sagte: Ja, bei Allah, niemand betet auf ihr außer dir. So betete Abu Bakr (ra) über sie und sie wurde in der Nacht begraben.”

[Riyad al Nadhira von Al-Tabari 1/82]

ﻲﻠﻌﻟ ﻦﺑ ﻲﺑﺃ ﺐﻟﺎﻁ : ﻡﺪﻘﺗ ، ﻝﺎﻘﻓ : ﺎﻣ ﺖﻨﻛ ﻡﺪﻘﺗﻻ ﺖﻧﺃﻭ ﺔﻔﻴﻠﺧ ﻝﻮﺳﺭ ﷲ ﻰﻠﺻ ﷲ ﻪﻴﻠﻋ ﻢﻠﺳﻭ ، ﻡﺪﻘﺘﻓ ﻮﺑﺃ ﺮﻜﺑ ﻰﻠﺼﻓ ﺎﻬﻴﻠﻋ

Jāfar bin Muhammad (ra) – von seinem Vater Imam Baqīr (ra), erzählte, dass Fātima die Tochter des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) starb, Abu Bakr und Umar kam um die Beerdigung Gebet (mit) zu beten. Abu Bakr sagte Alī: Gehe nach vorne (D.h. mache du das Gebet), er sagte: Ich kann das Gebet nicht führen, während du der Nachfolger des Propheten bist. So ging Abu Bakr nach vorn und durchführte das Gebet.”

[Kinzul Ammal]

ﺎﻌﺑﺭﺃ ﺎﻬﻴﻠﻋ ﺮﺒﻜﻓ ﻢﻠﺳ ﻭ ﻪﻴﻠﻋ ﷲ ﻰﻠﺻ ﷲ ﻝﻮﺳﺭ ﺖﻨﺑ ﺔﻤﻁﺎﻓ ﻰﻠﻋ ﻖﻳﺪﺼﻟﺍ ﺮﻜﺑ ﻮﺑﺃ ﻰﻠﺻ

“Abu Bakr leitete das Beerdigungsgebet von Fātima die Tochter des Gesandten Allahs (Allahs Segen auf ihm) mit vier takbir.”

[Tabaqat ibn Sad, 8/19; Sunan Al Kubra, Baihaqi, 4/29; Kinzul Ammal 7/114; Riyaz un nazra, 1/156; Hilyatul Awliya, 4/96]

Drei weitere Gegenargumente

Die Schiiten werden uns niemals darin zustimmen, dass Fatima sich mit Abu Bakr vertragen hat, und sie werden hartnäckig behaupten, dass Fatima für den Rest ihres Lebens auf Abu Bakr wütend gewesen ist. Sie werden Aīsha zitieren, die sagte, dass Fatima auf Abu Bakr sauer blieb. Unsere Antwort darauf ist eine dreifache.

Erstens:

Wenn Fatima bis zu ihrem Tod auf Abu Bakr wütend war, sieht es nicht schlecht für Abu Bakr, jedoch für Fatima aus. Sie war gewiss im Unrecht, wir zeigten dafür Schiitische Beweise aus ihrem eigenen Al-Kāfi, was deutlich sagt, dass Propheten kein Erbe hinterlassen. Fatima machte deshalb also einen Fehler, und wenn sie Abu Bakr nie verziehen hat, so ist sie fälschlicher Weise auf einen Mann wütend. Und nicht nur irgendein Mann- sondern den Kalīfen der Umma. Dies lässt Fatima launisch erscheinen. Die Sahaba- Abu Bakr eingeschlossen- spendeten die Hälfte ihres Vermögens, und sogar noch mehr. Ein unparteiischer Beobachter könnte sagen, dass wenn Fatima in ihrer Wut über die Abgabe Fadak’s als Almosen hartnäckig geblieben wäre, es sie nur gierig hätte erscheinen lassen. Sie könnte sich bereit erklären diesen Besitz als Spende zum Wohle des entstehenden muslimischen Staates zu geben.

Aus diesem Grund, versucht die Ahlu Sunna Fatima zu entschuldigen und gibt ihr den Vorteil des Zweifels, indem sie Überlieferungen zitieren, die zeigen, dass sie sich tatsächlich zum Ende ihres Lebens hin mit Abu Bakr vertragen hat. Vielleicht war es so, dass Aisha nicht wusste, dass Fatima sich mit Abu Bakr vertragen hatte, weil er Aisha nicht über alle Dinge informierte (sowie als er Fatima besänftigte). Wir nehmen diese Meinung an, da sie Fatima in einem besseren Licht darstellen, und nicht um sie launisch und gierig darzustellen, so wie es die oben zitierten schiitischen Hadithe tun. Desweiteren gibt es eine Menge weiterer Überlieferungen die darauf hinweisen, dass es tatsächlich der Fall ist, dass Fatima sich mit Abu Bakr versöhnte, also wieso sollten wir diese ignorieren?

Zweitens:

Die Schiiten sagen dauernd, dass Fatima „ihr ganzes Leben lang“ einen Groll gegen Abu Bakr hegte, als ob das eine lange Zeit gewesen wäre, und so auf eine Art, auf Abu Bakrs großen Fehler hinweist. Fatima lebte nur noch 6 Monate nach dem Tod des Propheten(s). Also selbst wenn Abu Bakr Fatima verärgerte, konnte dies nicht mehr als ein paar Monate andauern. Dies ist weder eine große Sache, noch eine lange Zeit. Möglicherweise starb Fatima so plötzlich, im Zeitraum von nur wenigen Monaten, dass sie keine Möglichkeit mehr bekam sich abzuregen. Hätte sie länger gelebt, dann hätte sie ohne Zweifel ihren Zorn beiseitegelegt. Wer streitet sich nicht mal mit seinen Geschwistern oder Verwandten? Dass ein Bruder sich mit seiner Schwester über einige Monate hinweg streitet ist sicherlich keine Seltenheit. Aber offensichtlich sind die Schiiten perfekte Menschen, die sich niemals mit ihren Familienmitgliedern streiten.

Drittens:

Es sollte nicht vergessen werden, dass Fatima seit dem Tod des Propheten(s) ein hoch emotionaler und aufgelöster Mensch war, da sie den Propheten(s) so sehr liebte und vermisste. Sogar die Schiiten sagen, dass Fatima nach dem Tod des Propheten(s) in ihrem Leben nie wieder glücklich war; die Schiiten haben Geschichten aufgebauscht, in denen sogar der Engel Jibril Fatima getröstet haben soll. Also war Fatima offensichtlich in einer schlechten Gemütsverfassung, und wir können nicht die ganze Schuld auf Abu Bakr laden; in der Tat, wenn die Schiiten jemandem die Schuld geben wollen, dann müssen sie sie Allāh geben, weil er Fatima’s Vater zu sich nahm. Ihre Melancholie kann auf diesen Aspekt zurückgeführt werden und es wundert uns nicht, dass sie anderen gegenüber inklusive dem Kalīfen, besonders empfindlich war, da dieser in ihren Augen ihren Vater als den Führer der Muslime ersetzte.

Jedoch ist es die vertrauenswürdigste Meinung, dass Fatima sich mit Abu Bakr vertragen hat. Es sollte beachtet werden, dass Schiiten oft unklare Quellen zitieren und behaupten werden, dass diese „verlässliche Sunnitische Quellen“ sind oder von sogenannten „angesehenen Sunnitischen Historikern“; niemand kann diese merkwürdigen Berichte bestätigen und so, lehnen wir sie als Basis zur Diskussion über Fadak ab. Stattdessen stützen wir uns auf die verlässlichen Berichte, die darauf hinweisen, dass Fatima mit Abu Bakr zufrieden war, als sie starb.

Ein ähnlicher Hadith für die Sahaba wird berichtet: Der Prophet sagte:

“Allāh, Allāh! Fürchtet ihn im Bezug auf meine Sahabah( Gefährten)! Macht sie nach mir nicht zum Angriffsziel! Wer auch immer sie liebt, liebt sie mit seiner Liebe mir gegenüber; und wer auch immer sie hasst, hasst sie mit seinem Hass mir gegenüber. Wer auch immer Feindschaft gegen sie hegt, der hegt Feinschaft gegen mich; und wer auch immer Feindschaft mir gegenüber hegt, der hegt Feindschaft gegenüber Allāh. Wer auch immer gegen Allāh Feindschaft hegt, der wird zu grunde gehen.“

[(Überliefert von Abdullāh ibn Mughaffāl von Al-Tirmidhī von Ahmad mit drei guten Überlieferungsketten in seinem Musnad, al- Bukharī in seinem Tārikh, al-Bāyhaqi in Shu’āb al-Iman und anderen. Al- Suyūtī bezeichnete ihn in seinem Jami’al- Sāghir 1442 als Hasan (vertrauenswürdig).]

Wenn die Schiiten also darauf bestehen, dass Abu Bakr dafür zu kritisieren ist, dass er Fatima verärgert hat, wäre es folglich nicht so, dass Fatima dafür zu kritisieren ist, dass sie einen Sahabi verärgerte? Sagte nicht der Prophet „ wer auch immer ihnen gegenüber Feindschaft hegt, der hegt auch mir gegenüber Feindschaft“? Selbstverständlich interpretiert es die Ahlu- Sunna nicht auf diese Art, wir zeigen lediglich den Verlauf der Schiitischen Logik. Der Prophet lobte viele Menschen, nicht nur Fatima und Alī, sondern auch andere Sahabis; das Problem ist, dass die Schiiten mit einer Hartnäckigkeit lediglich solche Hadithe akzeptieren die von bestimmten Personen sprechen aber solche, die sich auf andere beziehen, ablehnen. Nur aufgrund dieser verdrehten Interpretation und der selektiven Heraussucherei-Mentalität, sind die Schiiten dazu in der Lage ein unwirkliches Musterbeispiel zu konstruieren, indem sie den einen Freund Allāhs gegen den anderen ausspielen.

In einem anderen ähnlichen Hadith, sagte der Prophet(sallallahu alaihi wa salam):

“Wer auch immer Umar liebt, der liebt mich. Und wer auch immer Umar hasst, der hasst mich.“

(At-Tabaranī)

Daher sehen wir, dass der Prophet solche Worte zu vielen Menschen die er liebte sagte, und diese Ehre nicht spezifisch für Fatima galt. Wenn die Schiitischen Propagandisten solch einen Hadith gerne einzig und allein auf Fatima begrenzen würden, fällt folglich ihr gesamtes System auseinander, wenn sie durchweg ähnliche Hadithe die sich auf andere Menschen beziehen, die der Prophet geliebt hat, auch spezifisch nur auf diese anwenden. Tatsächlich, das was wir sehen ist, dass die Haltung der Schiiten allzu simpel und angeberisch ist. Die Aussage des Propheten war allgemein gemeint, und bedeutet lediglich, dass wir die Sahaba, seine Ahlū Bāyt etc. lieben und nicht hassen sollen. Wenn ich sagen würde, dass man seine Schwester oder seinen Bruder lieben sollte, dann ist das ganz allgemein gemeint; kein Zweifel, es ist unvermeidbar-da es in der Natur des Menschen liegt- dass es mal ab und zu, zu Meinungsverschiedenheiten oder sogar zu Streit zu kommt. Der Prophet betonte lediglich seine Liebe für diese Menschen und hielt die anderen dazu an, sie ebenfalls zu lieben. Wenn jemand Abu Bakr und Umar kritisiert, weil sie Fatima aufgrund von Fadak erzürnten, dann könnte man einfach entgegnen, dass Fatima Umar aufgrund von Fadak hasste, und der Prophet davor gewarnt hat Umar zu hassen. Selbstverständlich wendet die Ahlu Sunna diesen Hadith nicht in derselben kurzsichtigen Art und Weise an wie die Schiiten, wir zeigen lediglich wie verdreht die Schiitische Logik aussieht, wenn sie durchgehend angewandt wird.

Der Prophet (sallallahu alaihi wa salam) sagt ebenfalls:

“Die Ansar! Niemand liebt sie, bis auf den Gläubigen, und niemand hasst sie, bis auf den Heuchler. Wer auch immer sie liebt, den liebt auch Allāh; und wer auch immer sie hasst, den hasst auch Allāh.“

Und wieder ist dies nur eine allgemeine Aussage; sie kann nicht derart interpretiert werden, dass sich kein Mensch auf der Welt mit einem der Ansar streiten darf. Stattdessen, ist das was mit diesem Hadith gemeint ist, dass der Prophet eine starke Verbundenheit und Liebe für die Ansar empfindet, und dass wir diese, im Allgemeinen, auch teilen sollten. Dasselbe ist mit dem Hadith in Bezug auf Fatima’s Wut gemeint. Es ist etwas, das allgemein aufgenommen werden sollte, und es kann nicht in der Art aufgefasst werden wie die Schiiten es tun, um den ersten Kalīfen zu verleumden.

Noch eine weitere Wichtigkeit:

Folgende Überlieferung von Musnad Ahmad ist sehr wichtig:

عن أبي الطفيل، قال لما قبض رسول الله صلى الله عليه وسلم أرسلت فاطمة إلى أبي بكر: أنت ورثت رسول الله صلى الله عليه وسلم، أم أهله؟ قال: فقال: لا، بل أهله. قالت: فأين سهم رسول الله صلى الله عليه وسلم؟ قال: فقال أبو بكر: إني سمعت رسول الله صلى الله عليه وسلم يقول: “ إن الله عز وجل، إذا أطعم نبيا طعمة، ثم قبضه جعله للذي يقوم من بعده “ فرأيت أن أرده على المسلمين. قالت: فأنت، وما سمعت من رسول الله صلى الله عليه وسلم أعلم

Abu Tufāil (radiallahu anhu) erzählte, Als der Gesandte Allahs (sallallahu alaihi wa salam) starb, sandte Fatima (radiallahu anha) eine Nachricht an Abu Bakr (radiallahu anhu): „Bist du der Erbe des Gesandten Allahs oder seine Familie? Er sagte:“Seine Familie.“ Sie Sagte: „Wo ist der Anteil des Gesandten Allahs (sallallahu alaihi wa salam)?“ Abu Bakr sagte: „Ich habe den Gesandten Allahs (sallallahu alahi wasalam) sagen gehört: „Wahrlich, wenn Allah der Allmächtige den Propheten speist (dh. Ihm eine Quelle für Nahrung liefert) und ihn dann sterben lässt, ist es für sein Nachfolger bestimmt es nach ihm zu verwalten.“ Sie sagte: „Du bist besser Informiert über das was vom Gesandte Allahs gehört hast.“

[Musnad Ahmad]

– Abu Bakr Al-Qādī –

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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