Das Hadith von Ghadir Khumm im Lichte der Wahrheit

1. Einleitung
2. Warum es keinen Sinn ergibt
3. Was wirklich geschah
4. Die Bedeutung des Wortes Mawla

1. Einleitung

Nach dem der Gesandte Allahs (sallalllahu alaihi wa sallam) seine Abschiedspilgerfahrt beendet hatte, verließ er Mekkah mit einer Zahl von Muslimen in Richtung Medinah und machte mit ihnen unterwegs an einem Ort namens Ghadir Khumm halt. Dort sprach er zu den Anwesenden:
„Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali.“
(Auf die Bedeutung des Wortes „Mawla“ werden wir noch zu sprechen kommen, nach den Schiiten soll es hier „Führer“ bedeuten)
Berichtet wird diese Aussage in sunnitischen Quelle unter anderem von at-Tirmidhi und Ibn Maja und obgleich es Uneinigkeit bzgl. der Authenzität gibt, scheint die korrektere Ansicht zu sein, dass es authentisch (sahih) ist.
Die Schiiten behaupten nun, dieses Ereignis stelle die Ernennung Alis (radi Allahu anh) zum Nachfolger des Propheten (sallallahu alaihi wa sallam) dar und sie fügen noch eine Reihe von Behauptungen und Annahmen bezüglich der genauen Umstände hinzu, um ihre Position zu untermauern. So sagen sie:
Nachdem der Prophet seine Abschiedspilgerfahrt vollendet hatte, verließ er Mekka in Richtung Medina, wo er und die ihm folgenden Menschenmassen einen Ort namens Ghadir Khumm (nahe dem heutigen Al-Juhfah) erreichten. Es war ein Ort, an welchem sich die Leute aus den verschiedenen Gebieten zu verabschieden pflegten, bevor sie unterschiedliche Wege in ihre jeweilige Heimat einschlugen.

An diesem Ort wurde der folgende Vers des Qurans offenbart:
„O du Gesandter! Verkünde, was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde; und wenn du es nicht tust, so hast du Seine Botschaft nicht verkündigt. Und Allah wird dich vor den Menschen schützen. Wahrlich, Allah weist den ungläubigen Leuten nicht den Weg.“ [5:67]

Der letzte Satz dieses Verses zeigt, dass der Prophet sich sorgte, wie die Reaktion der Menschen sein würde wenn er ihnen die Nachricht verkündet, doch Allah lässt ihn wissen, dass er ihn vor den Menschen beschützen wird.

Sodann folgte der Schlüsselsatz, welcher die klare Bestimmung Alis zum Führer der muslimischen Gemeinschaft zeigte. Der Prophet hob die Hand Alis und sagte:

„Wessen Führer ich bin, dessen Führer ist Ali.“

Unmittelbar nachdem der Prophet seine Rede beendet hatte, folgte die Offenbarung des folgenden Quranverses:

„Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt.“ [5:3]

Dieser Vers zeigt ganz klar, dass der Islam ohne eine Klärung der Frage nach der Führerschaft nach dem Propheten noch nicht vollständig war und dass die Verkündung seines direkten Nachfolgers durch den Gesandten seine Vollendung war.
Das Ereignis von Ghadir Khum ist von überragender Wichtigkeit für die schiitische Religion, stellt es doch den defacto einzigen direkten Beweis für die angeblich gottbestimmte Rolle Alis (radi Allahu anh) als Nachfolgeder des Gesandten (sallallahu alaihi wa sallam) dar. Entsprechend zahlreich sind die Mythen die sich darum ranken und entsprechend verbissen wird daran festgehalten. Die Schiiten weltweit feiern sogar ein Fest eigens wegen diesem Ereignis, welches sie Eid Ghadir nennen…

2. Warum es keinen Sinn ergibt

Die Schiiten behaupten der Gesandte Allahs (sallallahu alaihi wa sallam) hätte seine letzte Pilgerfahrt vollendet, seine Abschiedspredigt auf dem Berg Arafat in Mekka gehalten und anschließend in Ghadir Khumm Ali (radi Allahu anh) zu seinem Nachfolger ernannt. Ghadir Khumm ist in der Nähe der heutigen Stadt Al-Juhfa gelegen. Es war eine Wasserstelle in mitten der Wüste, 170 km nördlich von Mekka. Allein schon diese große Entfertnung von Mekka lässt einen aufhorchen.

Wie wir alle wissen hielt der Prophet (sallallahu alaihi wa sallam) seine Abschiedspredigt während seiner letzten Pilgerfahrt in Mekka vor einem Großteil der gesamten Ummah, welche aus den verschiedensten Städten angereist war um die Pilgerfahrt mit dem Gesandten durchzuführen. Wenn der Gesandte Allahs tatsächlich Ali zu seinem Nachfolger hätte erklären wollen, dann gäbe es absolut keinen nachvollziehbaren Grund dafür, warum er es nicht während seiner Abschiedspredigt in Mekka hätte tun sollen, sondern stattdessen während eines kurzen Halts an einer kleinen Raststelle mitten in der Wüste, vor nur einem Bruchteil der Muslime, welche in Mekka anwesend waren.

Denn nachdem die Pilgerfahrt beendet war, kehrten der Gesandte Allahs (sallallahu alaihi wa sallam) und die Muslime in ihre jeweiligen Heimatstädte zurück. Die Leute aus Medina, Taif, Jemen, Kufa und Syrien kehrten in ihre jeweilige Heimat zurück und die Bewohner Mekkahs verblieben in Mekkah.

Lediglich jene Gruppe, welche in Städten im Norden der arabischen Halbinsel lebte, passierte Ghadir Khumm, also jene welche in Richtung Medina reisten, sowie ein Teil jener welche in Gebieten wie Syrien lebten. Aus diesem Grund war zu dem Zeitpunkt, als der Prophet (sallallahu alaihi wa sallam) in Ghadir Khumm haltmachte ein großer Teil der Muslime nicht mehr anwesend, da es für sie keinerlei Sinn gemacht hätte zunächst 170 km gen Norden zu ziehen nur um dann wieder in die entgegengesetzte Richtung umzukehren.

Entgegen schiitscher Behauptungen ernannte der Gesandte Allahs Ali also nicht in Anwesenheit beinahe aller Muslime zu seinem Nachfolger, sondern wenn, dann nur vor einer kleinen Minderheit. Aus diesem Grunde sind auch die Zahlen von 100,000 Menschen und mehr schlichtweg utopisch und frei aus der Luft gegriffen. Die Schiiten argumentieren mitunter damit, dass Ghadir Khumm ein Drehkreuz gewesen sei, an dem sich die Rückkehrer in die verschiedenen Gebiete auf ihre jeweiligen Wege begeben hätten. Ein Blick auf die Karte zeigt aber schnell wie unsinnig diese Behauptung ist:

BildWäre Ghadir Khumm ein Vorort von Mekka, so könnte diese Behauptung Sinn machen, doch ein unbedeutendes Wüstennest war mit Sicherheit für niemanden Anlass einen Umweg von 350 km und mehr einzugehen.

3. Was wirklich geschah

Niemand leugnet das Ereignis von Ghadir Khumm, was wir allerdings verneinen ist die von den Schiiten betriebene Übertreibung bezüglich dessen was bei diesem Ereignis gesagt wurde. Es ist daher notwendig die Umstände der Aussage in Ghadir Khumm zu betrachten. Was in Ghadir Khumm tatsächlich geschah war, dass der Gesandte Allahs (sallallahu alaihi wa sallam) auf einige Einzelpersonen reagierte, welche Ali ibn Abi Talib (radi Allahu anh) kritisierten. Die Vorgeschichte die zu dieser Kritik führte war, dass der Prophet (sallallahu alaihi wa sallam) Ali (radi Allahu anh) zuvor zusammen mit 300 Mann gen Jemen zu einem Erkundungszug entsandte. Die von Ali (radi Allahu anh) geführte Armee war überaus erfolgreich und machte eine große Menge Kriegsbeute, doch über eben diese Beute kam es zum Konflikt zwischen Ali (radi Allahu anh) und seinen Soldaten.

Ibn Kathir berichtet hierüber in seinem Werk al-Bidayah wan-Nihayah:
Neben dem Fünftel der Beute, welches für den Staat bestimmt war, blieb genug Kleidung übrig um die gesamte Armee neu einzukleiden, doch Ali entschied, dass es dem Propheten unberührt übergeben werden müsse.

Nach dem Sieg übergab Ali das Kommando über die Truppen an seinen stellvertretenden Befehlshaber, während er selbst nach Mekka voreilte, um den Gesandten bei der Pilgerfahrt zu begleiten.

Ibn Kathir schreibt weiter:
Während seiner Abwesenheit jedoch lies sich der Mann, welchem er die Verantwortung übertragen hatte, überreden jedem Soldaten einen Satz neuer Kleidung zu leihen. Sie bedurften des Kleiderwechsels äußerst dringend, da sie bereit für beinahe drei Monate unterwegs waren.

Wenig später machten sich dann auch die in Jemen stationierten Truppen auf den Weg nach Mekka um die Pilgerfahrt zusammen mit dem Propheten zu begehen.
Als sie kurz davor waren Mekka zu betreten ritt Ali zu ihnen aus umd sie zu treffen. Als er sie sah, wunderte er sich ob ihres veränderten Äußeren. Der stellvertretende Kommandant sagte: „Ich habe ihnen die Kleider gegeben, damit ihr Aussehen schicklicher ist, wenn sie unter den Leuten sind.“ Die Männer wussten, dass jeder in Mekka aufgrund des feierlichen Anlasses seine besten Kleider tragen würde und sie waren daher bemüht bestmöglich auszusehen. Ali jedoch war der Ansicht, dass er es nicht dulden könne, dass sich derartige Freiheiten herausgenommen werden, weshalb er befahl, dass wieder die alten Kleider angelegt werden und dass die neuen zurück zu zur Beute zu geben sind. Diese Entscheidung rief in der gesamten Armee große Verärgerung hervor, und als der Prophet davon erfuhr sagte er: „Oh ihr Leute, tadelt Ali nicht, denn er ist zu gewissenhaft in der Sache Allahs als dass er zu tadeln wäre.“ Jedoch genügten diese Worte nicht, oder vielleicht wurden sie nur von einigen wenigen gehört, weswegen der vorherrschende Unmut anhielt.

Auf dem Weg zurück nach Medina beschwerte sich ein Mann aus den Truppen beim Gesandten Allahs über Ali, woraufhin sich sein Gesicht verfinsterte. Er sagte: „Bin ich den Gläubigen nicht näher als sie sich selbst?“ Und als der Mann dies bejahte fügte er hinzu: „Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali.“ Später auf der Reise, als sie bei Ghadir Khumm Halt machten versammelte er die Leute, nahm die Hand Alis und wiederholte diese Worte. Er fügte zudem noch folgendes Bittgebet hinzu: „Oh Allah, sei der Freund dessen, welcher sein Freund ist und sei ein Feind dessen, welcher sein Feind ist.“ Hernach war dem Gerede gegen Ali ein Ende gesetzt.

Die Soldaten unter dem Kommando Alis (radi Allahu anh) waren nicht nur über die Rückgabe der Kleidung verärgert, sondern über die Verteilung der Beute im Allgemeinen. Die Muslime hatten dank der hervorrangenden Führung Alis (radi Allahu anh) eine große Menge an Kamelen erbeutet, doch Ali (radi Allahu anh) verbot ihnen sie an sich zu nehmen. Al-Bayhaqi berichtet von Abu Said, dass Ali (radi Allahu anh) sie daran hinderte, die Kamel der Kriegsbeute die sie gemacht hatten zu reiten. Als Ali (radi Allahu anh) jedoch nach Mekka ging, gab sein Stellvertreter den Bitten der Leute nach und erlaubte ihnen die Kamele zu reiten. Als Ali (radi Allahu anh) dies sah wurde er wütend und tadelte seinen stellvertetenden Befehlshaber. Abu Said (radi Allahu anh) sagte: „Als wir auf dem Weg zurück nach Medina waren, erzählten wir dem Propheten von der Grobheit, die uns von Seiten Alis wiederfahren war. Der Prophet sagte: „Hört auf, bei Allah, ich weiß, dass er gutes auf dem Pfade Allahs getan hat.“

Ähnliches ist in Ibn Ishaqs Sirah Nabawwiyah zu lesen:
Als Ali aus dem Jemen zurückkehrte um den Gesandten in Mekka zu treffen, eilte er voraus und übergab einem seiner Gefährten das Kommando über seine Armee. Dieser ging und kleidete alle Männer in der Streitmacht aus den Kleidern die Ali hatte neu ein. Als die Armee sich Mekka näherte ritt Ali aus um sie zu treffen und fand sie neu eingekleidet vor. Als er fragte was passiert sei sagte sein Stellvertreter, er habe ihnen die neuen Kleider gegeben, damit sie angemessen gekleidet sind, wenn sie sich unter die Menschen mischen. Er sagte ihnen, dass sie die Kleider wieder ausziehen sollten, bevor sie mit dem Gesandten Allahs zusammentreffen und sie handelten entsprechend und gaben sie zurück zur Beute. Die Armee zeigte Unmut über die Behandlung die sie erfuhren. Als ein Mann sich über Ali beschwerte stand der Gesandte Allahs auf um sich an sie zu richten und er [der Überlieferer] hörte ihn sagen: „Tadelt Ali nicht, denn er ist zu gewissenhaft in den Angelegenheiten oder auf dem Weg Allahs um getadelt zu werden.“
(Ibn Ishaq: Sirat Rasul Allah, S. 650)

Ibn Kathir berichtet, dass die Männer in der Armee begannen Ali (radi Allahu anh) zu kritisieren, weil dieser sie daran hinderte die Kamele zu reiten und weil er ihnen die neuen Kleider wegnahm welche sie an sich genommen hatten. Es waren eben diese Männer, welche den Gesandten Allahs (sallallahu alaihi wa sallam) nach Medina über Ghadir Khumm begleiteten und sie sind es, welche im bekannten Hadith von Ghadir Khumm angesprochen werden.

Und tatsächlich lesen wir in Tariq al-Islam, wo das Ereignis von Ghadir Khumm unter der Überschrift „Die Tröstung Alis“ zu finden ist folgendes:

Die Tröstung Alis
Während der Pilgerfahrt beschwerten sich einige der Mitstreiter Alis, welche mit ihm in Jemen waren, beim Gesandten Allahs über ihn. Einige der Differenzen der Leute des Jemen hatte für Anlass zu Unmut gesorgt. Sich an die Gefährten in Ghadir Khumm richtend sprach der Gesandte Allahs in Hochschätzung Alis: „Wessen Freund ich bin dessen Freund ist Ali…“ Im Anschluss an diese Worte gratulierte Umar Ali und sagte: „Von diesem Tage an bist du ein besonderer Freund für mich.“ Der Prophet kehrte zurück nach Medina und sein Sohn Ibrahim verstarb.
(Tariq al-Islam, Band 1, Seite 241)

4. Die Bedeutung des Wortes Mawla

Gemäß der Schiiten hat das Wort „Mawla“ in der Aussage des Gesandten Allahs „Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali“ die Bedeutung „Führer“ und steht stellvertretend für Kalif und Imam. Es ist nicht abzustreiten, dass es diese Bedeutung haben kann, jedoch ist es genauso wenig abzustreiten, dass dieses Wort mehrere Bedeutungen hat und unter anderem sogar ein gebräuchlicher Begriff für Sklave oder Dieneri ist. Aus diesem Grund ist es nötig das Wort an dieser Stelle etwas näher zu betrachten.

Es gibt einige unterschiedliche Ansichten bezüglich der korrekten Deutung, jedoch egal wie die Bedeutung ist, sie kann dem was in den wohbekannten, bewießenen und authentischen Hadithen bereichtet wird nicht wiedersprechen, denn dass Mehrdeutige ist stets im Lichte des Eindeutigen zu betrachten und nicht umgekehrt. Es ist sicher erwießen, dass Abu Bakr (radi Allahu anh) jener war, welcher die Nachfolge des Propheten am meisten verdiente und am besten dafür geeignet war. Ihm folgten Umar und Uthman (radi Allahu anhum). In diesem Zusammenhang muss auch dieses Hadith gesehen werden.

Eine Deutungsmöglichkeit lautet wie folgt:
Es wird berichtet, dass die Bedeutung ist: „Wen ich mir zum Freund nahm, den wird Ali sich zum Freund nehmen. Als Freund im gegenteiligen Sinne von Feind, und wen ich zu lieben pflegte, den wird Ali lieben“. Und es wird gesagt, dass die Bedeutung ist „Wer mich zum Freund nahm, dessen Freund ist auch Ali.“ Dies wurde von Al-Qaari‘ von einigen seiner Gelehrten zitiert.

Al-Jazari schreibt in al-Nihaaya:
Das Wort Mawla kommt sehr häufig in den Hadithen vor und es wird vielen als Titel zugeschrieben. Es kann sich auf einen Herrn, einen Besitzer, einen Wohltäter, jemanden der einen Sklaven befreit hat, einen Unterstützer, jemanden der einen anderen liebt, einen Anhänger, einen Nachbarn, einen Cousin, einen Verbündeten, einen angeheirateten Verwandten, einen Sklaven, einen befreiten Sklaven oder jemanden der einem einen Gefallen getan hat beziehen. Viele dieser Bedeutungen werden in den verschiedensten Hadithen angewandt und ergeben sich aus dem Kontext, in welchem das Wort genannt wird. Jeder, der die Verantwortung trägt sich um etwas zu kümmern ist der Mawla dieser Sache. Das Wort Mawla wie es im genannten Hadith vorkommt kann sich auf die Mehrzahl der genannten Bedeutungen beziehen. Asch-Schafii (rahimahullah) sagte: Was damit gemeint ist, ist die Verbundenheit im Islam, so wie Allah sagt: „Und dies weil Allah der Mawla der Gläubigen ist und die Ungläubigen haben keinen Mawal“ [47:11].

At-Tibi sagte:
Es ist nicht korrekt Mawla als Führer, welcher die Verantwortung über die Angelegenheit der Muslime trägt, zu interpretieren, denn die einzige Perspn, die diese Verantwortung während der Lebzeiten des Gesandten Allahs trug, war er selber und niemand anderes, weswegen das Wort Mawla so interpretiert werden muss, dass es sich auf die Liebe, die Verbindung durch den Islam und so weiter bezieht.

Ibn Saad berichtet, was vom Enkel Alis, al-Hassan ibn Hassan überliefert wurde:
Ein Rafidhi sagte zu ihm (Al-Hasan ibn Hasan): „Sagte der Gesandte Allahs nicht zu Ali: Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali“? Er erwiderte: „Bei Allah, wenn er wirklich das Kalifat und die Herrschaft gemeint hätte, so wäre er expliziter gewesen um dies zum Ausdruck zu bringen, genauso explizit wie in seinen Ausführungen über das Gebet, die Zakah und die Hajj zum Haus (Allahs). Er hätte gesagt: Oh Menschen! Dies ist euer Herrscher nach mir. Der Gesandte Allahs gab den besten Rat zu den Leuten (d.h. mit klarer Bedeutung).“

(Al-Tabaqat Al-Kubra, Band 5)

Quelle: Maslul.de

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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