Der Titan: Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah

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Der Titan: Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah

„Was könnten meine Feinde mir antun? Das Paradies ist in meinem Herzen, wohin ich auch gehe folgt es mir, unzertrennlich. Das Gefängnis ist ein Ort der Ruhe; meine Tötung ist meine Märtyrertod und die Vertreibung aus meinem Land ist meine Urlaubsreise.“

[Ibn Qāyyim, Wābil s. 69]

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Sein Name
  2. Seine Geburt:
  3. Ibn Taymīyah als kleiner Junge
  4. Ausbildung
  5. Seine Beschreibung
  6. Seine Lehrer:
  7. Seine Schüler:
  8. Seine Werke:
  9. Sein Gedächtnis
  10. Ibn Taymīyah Ablauf
  11. Das Bittgebet von Imām An-Nāwawī, dass durch die Hand von Shāykhul’Islām ibn Taymīyah erfüllt wurde:
  12. Der Alptraum der Tataren, Christen und die Rafīdāh
  13. Das scharfe Schwert gegen die Erneuerungsträger
  14. Ein Judischer Richter der den Islām durch die Hände von Ibn Taymīyah annimt
  15. Der Versöhner
  16. Verhalten beim Eintritt ins Gefängnis
  17. Dawā während seiner Inhaftierung:
  18. Sein Schreiben an seiner Mutter
  19. Sein Tod
  20. Lobsprüche der Gelehrten über ihn

 

Sein Name

Imām Adh-Dhāhabī (rahimahullāh) sagte:

(Es ist) Der Shāykh, der Imām, Der Gelehrte, der Mufassīr (Exeget), der Faqih (Rechtsgelehrter), der Mujtahīd, der Hafīth, der Muhaddīth, der Shāykhul’Islām, Das Wunderkind der Epoche, der Autor von erstaunlichen Werken und (eine Manifestation) übermäßigte Intelligenz, Taqī ud-Dīn Abul-‚Abbās Ahmad, der Sohn des Gelehrten, der Muftī, Shihāb ud-Dīn‘ Abdul-Halīm, der Sohn des Imām, der Shāykh des Islam, Majd ud-Dīn Abul-Barakāt ‚Abdus-Salām, der Autor von‘ al-Ahkām, Ibn ‚Abdullāh bin Abul-Qasīm al-Harrānī […]“

[Siyār Alām An-Nubalā]

Seine Geburt:

Imam Adh-Dhahābī (rahimahullāh) sagte:

„Am Montag, den 10. Rabī’l-Awāl, im Jahr 661 nach der Hijra wurde Taqiudīn Abū’l-Abbās Ahmad Ibn Shihābidīn Abdul-Hālim Ibn Abul-Qasīm Ibn Taymīyah al-Haranī (rahimahullāh) in Harran geboren.“

Er stammt aus eine wohlbekannte Familie von Mutakallimūn (Geistlichen). Sein Grossvater, Abu al-Barkat Majd’ūd din ibn Taymīyah (gest.653 nach Hijra.) war ein bekannter Gelehrter der Hanbalī-Schule. Und sein „Muntaqa al-Akhbār“ (Auslese prophetischer Aussagen), welches Ahadith einstuft, auf welchen islamische Gesetze beruhen, gilt bis heute als eine sehr wertvolle Arbeit. Ebenso waren die Gelehrtenarbeiten von Ibn Taymīyahs Vater, Schihābuddin ‚Abdul-Halim Ibn Taymīyah (gest. 682 n.H.) weit verbreitet. Dies war die Zeit, als die Tatarenhorden, unter Hulagu Khān, der Welt des Islams ihre barbarischen Angriffe zufügten – speziell der Region Mesopotamiens. Ibn Taymīyah war erst sieben, als die Tataren ihren Angriff auf Harrān verübten. Daher verliess die Bevölkerung Harān, um sonst wo Zuflucht zu suchen. Ibn Taymīyahs Familie ging nach Damaskus im Jahre 667 nach der Hijra, welches dann von den Mamluks von Ägypten regiert wurde. Hier war es, wo sein Vater einige Chuttbas (Predigten) von der Minbar der Umayyaden-Moschee aus hielt und eingeladen wurde Hadith zu unterrichten in der Moschee, wie auch in Dārul-Hadith „‚Ašākuriyyah“ in Damaskus. Diese Unterrichte wurden von einer grossen Anzahl Studenten, wie auch von Gelehrten besucht. Damaskus war das Zentrum der islamischen Studien zur damaligen Zeit. Und Ibn Taymīyah folgte den Fussstapfen seines Vaters, welcher ein islamischer Gelehrter war, indem er bei den grossen Gelehrten seiner Zeit studierte; unter ihnen eine Gelehrtin mit dem Namen Zaynab bint Makkī, welche ihn in Hadith unterrichtete. Adh-Dhāhabī (rahimahullah) sagte: „Ibn Taymīyah hatte perfekte Kenntnisse in Hadith. Zu sagen „Der Hadith den Ibn Taymīyah nicht wusste ist nicht ein Hadith“ ist wahr.“

[al-’Uqūd, s. 25]

Ibn Taymīyah als kleiner Junge

Imām Ibn Abdūl-Hadī (rahimahullāh) der Schüler des Shāykhul’Islām schrieb:

„Und so kam es, dass ein Shāykh von Aleppo nach Damaskus kam und sagte: „Ich habe gehört, dass es in dieser Stadt einen Jungen gibt, der Ahmad der Sohn von Taymīyah (rahimahullāh) heißt und dass er extrem schnell Auswendig lernen kann. Ich bin gekommen um ihn möglicherweise zu sehen.“ So sagte ein Schneider zu ihm: „Das ist sein Weg in die Schule und er ist nicht nicht gekommen, so setzte dich zu uns. Immer zur dieser Zeit treffen wir ihn auf den Weg zur Schule.“ So setzte sich der Shāykh aus Aleppo für eine kurze Weile. Dann gingen zwei Jungen durch, so dass der Schneider zu dem Shāykh sagte: „Der Junge der diese große Tafel trägt, das ist Ahmad ibn Taymīyah.“ So rief der Shāykh nach ihm und Er (Ibn Taymīyah) kam zu ihm. Dann nahm der Shāykh die Tafel und schaute was darin geschrieben steht. Dann sagte er: „O Mein Son! Wische das Weg, so dass ich dir was diktieren kann damit du es aufschreiben kannst.“ So tat Ibn Taymīyah das auch. Dann diktierte ihm der Shāykh elf oder dreizehn Aussprüche des Propheten (Sallallahu alaihi wa salam). Dann sagte der Shāykh zu ihm: „Lies das.“ So schaute Ibn Taymīyah einmal drüber, nachdem er es geschrieben hatte und gab die Tafel dem Shāykh zurück. So sagte er: „Lese es mir vor.“ So las er ihm das auf die best möglichste Weise zurück vor. Da sprach der Shāykh zu ihm: „O mein Sohn! Wische es weg.“ Also wichte er sie weg und der Shāykh diktierte ihm eine Reihe von Überlieferungsketten, die er auserwählt hatte und sagte: „Lies das.“ Ibn Taymīyah schauchte sie an und er tat das selbe wie beim ersten Mal. So stand der Shāykh auf und sagte: „Falls dieser Junge lange lebt, wird er ein großens Ansehen und Rang haben – Da dergleiches wie ihn lange nicht gesehen wurde.“

Ibn Nāsirud-Dīn erzählte die Aussage von Abūl-Muzaffar As-Sarmarī: „Und von den erstaunlichen Angelegenheiten des Auswendiglernens in unserer Zeit ist der Shāykhul’Islām Abūl-Abbās Ahmad ibn Abdūl-Halīm ibn Taymīyah(rahimahullāh). Wenn er ein Buch in die Hände bekam und nur einmal drauf schauchte, war es in seinem Kopf eingraviert. Wäre er in der Lage darüber zu diskutieren und daraus zu zitieren in seinen schriftlichen Arbeiten mit seinen genauen Wortlaut und Sinn.“

Und das meist faszinierendste was ich (Ibn Abdul-Hadī) über ihn gehört habe, ist was einige seiner Gefährten mir erzählten. Sie sagten dass zu Beginn seiner Geschichte, als er ein kleiner Junge war wollte sein Vater (rahimahullāh) seine Söhne für einen Ausflug zu einem Garten nehmen. Da sagte er zu Ibn Taymīyah: „O Ahmad! Geh mit deinen Brüdern raus und entspanne.“ Da entschuldigte er sich für sich selbst, jedocht behaarte sein Vater darauf. Aber der junge Ibn Taymīyah lehnte es strikt ab und sagte: „Ich möchte das du mich fürs raus gehen entschuldigst.“ So ließ sein Vater ihn bleiben und ging mit seinen anderen Söhnen. Sie verbrachten den Tag im Garten und kehrten am Ende des Tages zurück, woraufhin sein Vater zu ihm sagte: „O,Ahmad! Du hast deine Brüder heute allein gelassen! Und du hast sie wegen deiner Abwesenheit verärgert. Also was ist das ?“ So antwortete er: „O Vater! Heute habe ich dieses Buch auswendig gelernt.“ in Anmerkung auf ein Buch mit ihm. So antwortete sein Vater: „Du hast es auswendig gelernt?!“ In Verleugnung schockiert und erstaunt was sein Sohn grade gesagt hatte, sagte er zu ihm: „Lese es mir vor.“

So tat er es.

Er hatte tatsächlich das ganze Buch auswendig gelernt, Dann hielt sein Vater ihn und küsste ihn zwischen den Augen und sagte: „O mein Sohn! Sag niemanden über das was du getan hast etwas.“ Damit nicht die Angst vor dem bösen Blick auf ihn fallen sollte.“

[Ibn Abdūl-Hādī, Al-’Uqūd Al-Durriyah mīn Manāqib Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah, s. 7]

Als Ibn Taimīya – Raḥimahu ʾllāh – noch sehr jung war, sagte der Vater zum Lehrer von Ibn Taimīya:

„Ich möchte von ihnen, dass sie ihm versprechen, dass wenn er nicht aufhört den Qurʾān zu rezitieren und zu üben, ich ihm jeden Monat 40 Dirham gebe..“

So gab er mir die 40 Dirham und sagte: „Gib es ihm. Er ist noch sehr jung und es könnte ihn glücklich machen und seinen Eifer darin stärken, den Qurʾān zu studieren und ihn auswendig zu lernen und sage ihm, dass ich dies jeden Monat mache.“

Ibn Taimīya – Raḥimahu ʾllāh – weigerte sich das Geld zu akzeptieren und sagte:

„O Lehrer, ich versprach Allāh, für den Qurʾān kein Geld zu nehmen.“ und er akzeptierte niemals das Geld. Ich dachte mir, dass so etwas nie auftreten würde, es sei denn durch einem Jugendlichen der von Allāh beschützt ist.“

[Die Erhabenen Tugenden von Ibn Taimīya | Abū Ḥafṣ ʿUmar bin ʿAlī al-Baẓẓār]

Ausbildung

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ibn Hājar Al-Asqălānī (rahimahullah) sagte: 

“ .. وتحول به أبوه من حران سنة 67 ، فسمع من ابن عبد الدائم والقاسم الأربلي والمسلم ابن علان وابن أبي عمر والفخر في آخرين ، وقرأ بنفسه ونسخ سنن أبي داود وحصل الأجزاء ونظر في الرجال والعلل ، وتفقه وتمهر ، وتميز وتقدم ، وصنف ودرس وأفتى ، وفاق الأقران ، وصار عجباً في سرعة الاستحضار وقوة الجنان والتوسع في المنقول والمعقول والإطالة على مذاهب السلف والخلف .. „

Sein Vater nahm ihn im Jahre 667 nach der Hijra von Harran mit. Einige seiner Lehrer waren: Ibn Abdad-Dā’im, al-Qăsim al-Irbilī, Muslim ibn Allan, Ibn Abi Umar al-Fakhrī und andere. Er (rahimahullāh) selbst schrieb Sunan Abi Dawūd ab und studierte die Überlieferer und Fehler im Hadith. Er erreichte ein tiefes Wissen und übertrumpfte andere darin. Er schrieb Bücher, machte Unterrichte und gab Fatawa heraus und überholte seine Gleichaltrigen. Er konnte sehr schnell auswendig lernen, war sehr tapfer und besaß ein tiefes Wissen in den Angelegenheiten, die auf den religiösen Texten, der Logik und der tiefen Kenntnis der Rechtsschule der Salaf sowie der Gelehrten nach ihnen aufgebaut sind.“

[ad-Durar al-Kamina fi a’yani al-Mia as-Samina 1/168]

Er (rahimahullāh) zeichnete sich durch folgende Eigenschaften aus:

1. Stark im Auswendiglernen und schnelles Aufnehmen dessen, was er hörte oder las,

2. Nutzen seiner Zeit seit seiner Kindheit,

3. Starker Einfluss und starke Argumentation,

4. Seine Vertiefung in überliefertem und geistigem Wissen, ob bei den Grundlagen oder auf Fachgebieten, ob in theoretischen oder praktischen Fragen.

Von seiner frühen Kindheit an, war Ibn Taymīyah ein fleissiger Student. Er machte sich selbst mit allen sekularen und religiösen Wissenschaften seiner Zeit vertraut. Er widmete der arabischen Literatur spezielle Aufmerksamkeit und gewann einen Master in der Grammatik und der Lexikografie. Er wurde nicht nur ein Experte des grossen arabischen Grammatikbuches „Sibawayhs al-Kitāb“, welches als die grösste Quelle bezüglich Grammatik und Syntax (Satzlehre) gilt, sondern er zeigte auch die Fehler darin auf. Er verlangte dann nach Wissen von allen Prosen und Gedichten, die erhältlich waren. Ferner studierte er Geschichte, sowohl des vorislamischen Arabiens wie auch der Zeit seit dem Islam. Schliesslich lernte er Mathematik und Kalligrafie.

Was die Religionswissenschaft angeht, so studierte Ibn Taymīyah Qur’ān, Hadith und Schari’ah. Er lernte den Hanbali-Fiqh (Rechtssprechung) von seinem eigenen Vater und wurde dann ein bedeutender Vertreter der Hanbalī-Rechtsschule. Es wird überliefert, dass er sein Wissen über Hadith in Syrien erlangt hatte, wie Ibn ‚Abduddayām. Ein anderer seiner Lehrer war Schamsūddin ‚Abdurrahmān al-Maqdisī (gest.682 n.H.). Somit erhielt Ibn Taymīyah umfassende Grundkenntnisse in Sihāh Sittat und dem Musnad von Imām Ahmad. Ibn Taymīyah hatte eine grosse Liebe für Tafsir (Qur’an Interpretation). Er lass mehr als hundert Kommentare über den Qur’ān. Er schloss seine Studien als Jugendlicher ab und im Alter von 19 Jahren wurder er ein Professor für islamische Studien. Gut bewandert in Qur’ān-Wissenschaft, Hadith, Fiqh, Theologie, arabischer Grammatik und Gelehrten-Theologie usw. begann er Fatwas bezüglich religiösen Rechturteilen zu geben, ohne einer der traditionellen Rechtsschulen – Hanafi, Maliki, Schafi’ī und Hanbali – zu folgen.

Imām Adh-Dhahābī (rahimahullah) sagte:

„Ibn Taymīyah (rahimahullāh) gab Fatawa und bildete aus als er 20 war. Er hatte mehr als 200 Lehrer. Sein Arabisch war sehr stark. Er war ein Wunderkind in der Gesichte. Keiner hatte so ein Wissen über die Religion und Sekten. Sein Mut und Kampf kann nicht beschrieben werden.“

[al-’Uqūd, s. 23]

Er verteidigte die authentische Sunnah (prophetische Tradition) mit Argumenten, welche – obwohl sie aus Qur’an und Sunnah stammten – bisher den Leuten seiner Zeit ungewohnt waren. Die Freiheit seiner Polemik (Meinungsstreit) schaffte ihm viele Feinde unter den Gelehrten der traditionellen Rechtsschulen, welche ihn fälschlicherweise alle Arten von ketzerischem Glauben beschuldigten. Als Ibn Taymiyyah seinen Vater im Jahre 682 nch der Hijra verlor im Alter von 22 Jahren wurde er an der ‚Ašākuriyyah‘ erfolgreich. Er begann Tafsir zu unterrichten in der Umayyaden-Moschee und in 695 nach der Hijra begann er an der Hanbalīyyah in Damaskus zu unterrichten. Bald wurde er bekannt unter den führenden Gelehrten in Syrien und er wurde auch unter den Volksmassen sehr bekannt und geliebt.

Imām Adh-Dhāhabī (rahimahullāh) schreibt:

ولهمنالطرفالآخرمحبّونمنالعلماءوالصلحاء،ومنالجندوالأمراء،ومنالتجاروالكبراء،وسائرالعامةتحبهلأنهمنتصبلنفعهمليلاونهارا،بلسانهوقلمه

„Und er wurde von den Gelehrten und Reformern gleichermaßen wie auch von Soldaten, Herrschern, Händler und berühmte Persönlichkeiten geliebt. Er wurde auch von den allgemeinen Menschen geliebt, weil er sich für ihre Interessen und Vorteile – Tag und Nacht – durch seine Worte und Schriften einsetzte […]“

[Akkashah in Masāil wā’l-Ajwībah, s.237]

Imam Adh-Dhāhabī schreibt in Bezug auf 4 Gelehrten seiner Zeit, welche Ibn Daqiq al-Īd, Sharaf ad-Dīn ‚Abd al-Mū’min ad-Dimyatī, Ibn Taymīyah und Imām Abūl-Hājjaj Al-Mizzī sind. Er erwähnt über das der meistwissenste unter ihnen im Bezug auf Mängel in Hadith und Forschung /Schlussfolgerung Ibn Daqiq al-Īd (rahimahullāh) war, die meisten Kenntnisse in Bezug auf die Genealogie (Stammbaum Forschung) war Sharaf ad-Dīn ‚Abd al-Mū’min ad-Dimyatī (rahimahullāh) und der die meisten Texte von ihnen auswendig gelernt hatte war Ibn Taymīyah (rahimahullāh) und die meisten Kenntnisse in Bezug auf die Männer war Al-Mizzī (rahimahullāh).

[Tadrīb ar-Rāwī von Imām as-Suyutī]

Al-Hafīdh Ibn Kathīr (rahimahullāh) sagte In Al-Bidayah wān Nihayah (13/349):

Am Montag, dem 2. Muharram 683 nach der Hijra hielt Ibn Taymīyah (rahimahullāh) einen Vortrag über Hadith und Hadithwissenschaft in Anwesenheit von mehreren bedeutenden Gelehrten, die zum Teil mitschrieben, weil er sehr lehrreich war.“ Er sagt auch über den Shāykhul’Islām: „Und von denjenigen, die in diesem Jahr (692) gepilgert hat, war Taqiudīn Ibn Taymīyah, und er war der Anführer (der Pilgerfahrer).“

[Al-Bidayah Wān Nihayah 13/333]

Ibn Rajāb Al-Hanbalī (rahimahullāh) sagte:

 قلت: وقد عرض عليه قضاء القضاة قبل التسعين، ومشيخة الشيوخ، فلم يقبل شيئاً من ذلك.

Ich sage: „Man hat ihm die Stellung zum Oberhaupt des Rechts und der Shuyukh angeboten, doch hat er keinen von ihnen zugestimmt.“

[Tabaqāt al-Hanabilah (1/339)]

Seine Beschreibung:

Imām Adh-Dhāhabī (rahimahullah) sagte:

„Seine Haut war weiß, seine Haare und Bart waren Dunkel und schwarz, und er hatte einen leichten Schnurrbart. Seine Haare gingen bis zu den Ohrläppchen und seine Augen sahen aus wie Zwei Zungen die sprechen. Er war mittelgroß und hatte breite Schultern. Eine starke Stimme besaß Er, eine beredsame Zunge, und zuerst würde er, auf eine schnelle und raue Weise lesen und anschließend mit einem weichen und eleganten Ton.“

[Siyār A’lām an-Nubalā (17/504)]

Seine Lehrer:

– Imām Ahmad Ibn Abdud-Dā’im Al Maqdisī

– Imām Abu Nasr Abdul-Azīz ibn Abdul-Mun’īm

– Imām Abu Muhammād Al-Tanūkhī

– Imām Al-Manjā Ibn Uthmān Al-Tanūkhī Ad-Dimashkī

– Imām Abu Abbās Al-Mu’āmmīl Ibn Muhammād Al-Bālisī

– Imām Abu Abdullāh Muhammād Ibn Abī Bākr Ibn Sulāyman Al-Āmīri

– Imām Abu Farāj Ibn Sulāyman Al-Baghdādī

– Imām Sharafū-Dīn Al-Maqdīsi

– Imām Ahmad ibn Ahmad Āsh-Schafiī

– Imām Muhammād Ibn Abd-Qawī Al-Maqdisī

-Imām Taqīudīn Al-Wāsitī

– Imām Ibrahīm ibn Alī As-Sālihī Al-Hanbalī

– Seine Tante Sītt Ad-Dār Bint Abdus-Salām Ibn Taymīyah

– Ash-Shāykhat Um al -‚Arab Fatimah bint Abil Qasīm Alī bin Abi Muhammad Qasim bin Abil Qasim Ali bin al-Hasan bin Hibat Allah bin Abdīllah bin al-Hussain bin ‚Asākir. Sie war die Tochter des berühmten Geschichtsschreiber von Syrien Abul-Qasīm Ibn Asākir Āsh-Schafiī.

Al-Hāfidh Ibn Abdul Hadī (rahimahullah) sagte: „Und die Shuyūkh von dem er hörte waren mehr als 200 Shāykhs…“

[Al-‚Uqūd ād-Dariat]

Al-Imām al-Faqīh Al-Qadī Sharafū-Dīn Abul Abbās Ahmad bin Ahmad bin Ni’mat Al-Maqdisī Āsh-Schafiī‘ (rahimahullah) war einer der größten Gelehrten seiner Zeit und gab die Erlaubnis (Ijaza in Iftā) einer Reihe von unzähligen und bedeutenden Gelehrten. Einer davon war Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah. Aus Stolz pflegte er sich zu sagen: „Ana athintu lī Ibn Taymīyah“ – Ich gab die Genehmigung, Ibn Taymīyah.“

[Al-Bidayah wan Nihayah‘ (13/341)]

Seine Schüler:

Ibn Taymīyah hatte eine große Zahl an Schülern, von denen viele von ihm sehr beeinflusst wurden und viel Wissen erworben haben. Zu seinen Schülern gehören:

– Imām Adh-Dhāhabī

– Imām Ibn Kathīr

– Imām Ibn Qāyyim Al-Jawuzīyyah

– Imām Al-Mizzī

– Imām Al-Bazzar

– Imām az-Zamlakanī

– Imām Ibn Abdul-Hadī

– Imām Ibn Qadī Al-Jabal

– Imām Ibn Fadlillah al-Amrī

– Imām Muhammād ibn Al-Mānj

– Imām Ibn Uthmān At-Tanūkhī

– Imām Yusuf ibn Abdul-Mahmūd Al-Battī

– Imām Ibn Al-Wardī

– Imām Zaynūdīn Umar

– Imām Umar Al-Harrānī

– Imām Zaynūdīn Abu Hafš

– Imām Ibn Muflīh

– Imām Schamsūdīn Abu Abdullāh

Und andere

Seine Werke:

– Minhāj as-Sunnāh an-Nabawīyyah

– Dar Ta’ārud al-‚Aql wa’n-Naql

– Al-IstiqamahIqtida‘ as-Sirat al-Mustaqim li – Mukhalafah Ashab al-Jāhim

– Naqd Maratib al-Ijma‘

– As-Sarim al-Maslūl ‚ala Shatim ar-Rasūl

– Al-Jawab as-Sahih li man baddala Din al-Masih

– Ar-Rad ‚ala al-Mantiqiyyin

– Ar-Rad ‚ala al-‚Akhnan’i Naqd at-Tā’sis

– An-Nūbuwat

– Qa’idah fi Tawhid al-Uluhiyyah

– Al-Wasitah bayn al-Haqq wa’l-Khālq

– Qa’idah Jalilah fi’t-Tawassūl wa’l-Wasilah

– Ar-Radd al-Aqwān ‚ala ma fi Fusus al-Hikam

– Ar-Risalah at-Tadmurīyyah

– Al-‚Aqidah al-Wasitiyyah

– Al-Wasiyyah al-Kubra

– Al-Hamawiyyah al-Kubra

– Sharh Hadith an-Nuzūl

– Kitab al-Imān

– Amrad al-Qulūb wa Shifa’uha

– Al-‚Ubudiyyah

– Al-Wasiyyah as-Sughra

– Al-Furqan bayna Awliya‘ ar-Rahman wa Awliya‘ ash-Shaytan

– Al-Furqan bayna al-Haqq wa’l-Batil

– Muqaddimah fi Usul at-Tafsir

– Tafsir Surah al-Ikhlas

– Raf‘ al-Malam ‚an al-A’immah al-A’lam

– Al-HisbahAl-Amr bi’l-Ma’ruf wa’n-Nahy ‚an al-Munkar

– As-Siyasah ash-Shar’iyyah

– Al-Madhalim al-Mushtarakah

Es bestehen noch weitere Werke von Ibn Taymīyah (rahimahullah) die Groß an Zahlen sind. Adh-Dhāhabī (rahimahullah) sagt: „Seine Bücher zu den verschiedenen Themen umfassten mehr als 300 Bände“. Jedoch sind viele seiner Werke verloren gegangen. Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah war auch schnell im schreiben. Sein Bruder Abdullāh (rahimahullah) sagte: Allah segnete ihn mit der Fähigkeit schnell zu schreiben und dies aus seinem Gedächtnis, ohne etwas (aus den Büchern) zu kopieren müssen.“

Sein Gedächtnis

Imām Al-Bazzar (rahimahullah) sagte:

“Und von den merkwürdigsten Dingen diesbezüglich ist, dass er während seines ersten Prozesses in Ägypten, festgenommen und ins Gefängnis gebracht wurde, so dass er davon abgehalten wurde Zugang zu seinen Büchern zu haben. Während dieser Zeit, verfasste er viele Bücher – kleine und große – und erwähnte in ihnen was es an Ahadith, Berichten, Aussagen der Gefährten, Namen der Gelehrten des Hadith, Autoren gab – und er schrieb alle diese ihren richtigen Quellen zu, spezifisch mit Namen. Er erwähnte ebenfalls die Namen der Bücher in welchen die jeweiligen Überlieferungen zu finden waren, als auch wo sie in den Büchern zu finden waren. All dies war ausschließlich aus seinem Gedächtnis, da er zu der Zeit, kein einziges Buch bei sich hatte um darauf zurückzugreifen. Diese Bücher wurden dann publiziert und überprüft, und – Subhanallāh – nicht ein einziger Fehler wurde in ihnen gefunden, noch musste irgendetwas in ihnen geändert werden.Und zu diesen Büchern gehören ‘as-Sarim al-Maslūl ‘ala Shatim ar-Rasūl,’ und dies kommt von der Vorzüglichkeit die Allāh – der Erhabene – speziell für ihn bereit hielt.” Und um einen Eindruck zu geben über die Weite des Buches, der Verleger erwähnt in seiner Einleitung mehr als 250 Ahadith, 100 Athar, Erwähnung von über 600 bekannten Persönlichkeiten durch die Geschichte der Ahl as-Sunnah wal-Jama’ah hinweg, gesammelte Informationen aus über 40 Referenzen (und dies sind nur jene die namentlich genannt werden) – alle aus dem Gedächtnis, und das gesamte Buch wurde geschrieben als Antwort auf eine einzige Begebenheit in welcher Ibn Taymīyah einen Christen den Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) beleidigen hörte!

Ibn Taymīyah Ablauf

Imām Al-Bazzar schrieb einen langen und direkten Bericht über das Leben von Ibn Taymiyyas, der sein persönlicher Freund und Gefährte war. Das Buch heißt „al-A’lam al-‚Aliyyah fi Manaqib Ibn Taymiyyah,‘ und das folgende ist ein ganz kurzer Einblick davon:

„Während der Nacht trennte er sich von jeden, er zieht sich zurück um alleine mit seinem Herrn zu sein, und er rezitierte dabei strikt den Quran und wiederholte verschiedene Arten von den täglichen und nächtlichen Gottesdiensten. Wenn die Nacht weg geht, ruft er die Leute zum Morgen-Gebet auf, und er betete das freiwillige Gebet bevor er sich mit ihnen traf. Wenn er anfing zu beten, so würde sich dein Herz wünschen, von ihrer Stelle zu fliegen, wegen der Art in der er das Takbir Al-Ihrām macht. Wenn er mit dem Gebet beginnt, zittern seine Körperteile und bewegen sich links und rechts. Wenn er rezitierte, verlängerte er seine Rezitation, genauso wie es authentisch über die Rezitation des Gesandten Allahs (Sallahu aleyhi wa sallam) berichtet wurde. Sein Beugen und Niederwerfen und sein Aufstehen [im Gebet] gehörten zu den vollständigsten, von denen man je berichtet hatte, was den Pflichtgebeten betrifft. Und er machte sein erstes Sitzen für das erste Tashahud ganz sanft, und er sagte sein Taslim laut, zu dem Punkt, bei der jeder der anwesend war es hörte……Und ich habe herausgefunden, dass es seine Angewohnheit war, dass nach den Morgengebet niemand zu ihm spricht, außer mit absoluter Notwendigkeit. Er blieb in einem Zustand des Gedenken (Dhikr) an Allah, und er hörte sich dabei selber zu. Manchmal ließ er diejenigen, die neben ihn sitzen seinen Dhikr zuhören, während er dauerhaft seine Augen zum Himmel richtet. Er blieb in diesen Zustand bis die Sonne aufging und die Zeit in der das Beten verboten ist vorbei war. Während meinen Aufenthalt in Damaskus mit ihm, verbrachte ich einen Teil des Tages und den größten Teil mit ihm. Er ließ mich ihm näher kommen und neben ihn sitzen. Ich hörte was er rezitierte und wiederholte, und ich bemerkte, dass er die [sure] Al-Fatiha immer wieder wiederholte, und er verbrachte seine ganze Zeit zwischen und Fajr (Morgengebet) und Sonnenaufgang damit. ch dachte die ganze Zeit nach „Warum rezitierte er speziell diesen Kapitel des Quran und in Zurückgezogenheit von den Menschen?“. Am Ende wurde es mir klar – und Allah weiss es am besten – dass seine Absicht, zwischen der Rezitation und das was in den Ahadith erwähnt worden war und das was von den Gelehrten diskutieren wurde zu kombinieren, in Bezug darauf, ob die Adhkar (das Gedenken an Allah) Vorrang über das Rezitieren des Quran oder umgekehrt hat. Er sah, dass er durch das Wiederholen von [der Sure] Al-Fatiha, er zwischen diesen beiden Möglichkeiten kombinieren konnte, und er den Nutzen dieser beiden Handlungen ernten konnte, und das war von der Stärke seiner Logik und der Tiefe seines Verständnisses. Nach dem, betete er Duha (Vormittagsgebet), und wenn er Hadith an einem anderen Ort hören wollte, beeilte er sich zu diesem Ort mit denen, die zu dieser Zeit mit ihm waren.

Es war selten, dass eine intelligente Person die ihn sah, aber nicht zu ihm kam und seine Hände küsste. Selbst der beschäftigte Geschäftsmann ging von dem was er am Machen war weg, um ihn zu begrüßen und um seinen Segen zu erbitten. Mit all dem, gab er jeden von ihnen ihren Anteil an der Zeit, Begrüßung etc. Wenn er irgendeinen Übel auf der Straße sah, bemühte er sich es zu beseitigen, und wenn er von einem Begräbnis hörte, beeilte er sich um dort zu beten, oder er entschuldigte sich dass er es verpasst hat. Manchmal ging er zum Grab eines Toten, nachdem er fertig mit dem Hören von Hadith war, und betete für ihn. Danach kehrte er zu seiner Moschee zurück, wo er Fatawas (Rechtsgutachten) für die Leute gab und ihre Bedürfnisse nachging, bis es Zeit war, Dhuhr (Vormittagsgebet) in Gemeinschaft zu beten.

Er verbrachte den Rest seines Tages auf diese Art und Weise. Seine Unterrichte waren allgemein für die Alten, Jungen, Reichen, Armen, Freien, Sklaven, Männlichen und Weiblichen. Jeder der an vorbei ging, fand Gefallen an ihm, und jeder hatte das Gefühl gehabt, dass Ibn Taymīyah sie besser behandelt als er jeden anderen Anwesenden behandelte. Er betete dann Maghrib (Gebet nach Sonnenuntergang), und betete so viele freiwillige Gebete danach, wie Allah es erlaubte. Ich, oder ein anderer, lasen ihm seine Schriften vor, und er unterstützte uns mit verschiedenen `Punkten und Bemerkungen. Wir taten es bis wir `Isha‘ (Nachtgebet) beteten. Danach machten wir wie vorher waren weiter, und vertieften uns in verschiedenen Gebieten des Wissens. Wir machten das bis der größte Teil der Nacht verging.

Während dieser ganzen Zeit – Nacht und Tag – gedachte Ibn Tāymiyāh dauerhaft an Allah, und er erwähnte dabei seine Einigkeit und bat um seine Vergebung. Und er richtete seine Augen dauerhaft zum Himmel, und er hörte damit nicht auf, als wenn er dort etwas sah, das seine Augen so beibehielt. Er tat das so lange wie ich bei ihm war. SubhanAllāh! Wie kurz diese Tage waren! Wenn die nur länger wären! Bei Allah, bis zu diesem Tag gab es keine Zeit in meinem Leben, die mir lieber war, als die Zeit die ich mit ihm verbrachte, und ich war noch nie in einen besseren Zustand, als ich in dieser Zeit war, und das war aus keinen anderen Grund außer der barakah (Segen) dieses Sheikhs, möge Allah mit ihm zufrieden sein. Jede Woche besuchte er die Kranken, besonders die im Krankenhaus. Mir wurde von mehr als einer Person gesagt – dessen Wahrhaftigkeit ich nicht anzweifele – dass das ganze Leben dieses Sheikhs in der Art und Weise verbracht wurde, die ich bezeugt habe (und oben beschrieben). Nun, welcher Gottesdienst und welcher Jihad ist besser als das?“

Das Bittgebet von Imām An-Nāwawī, dass durch die Hand von Shāykhul’Islām ibn Taymīyah erfüllt wurde:

Imām An-Nāwawī (rahimahullah) sagte: „Oh Allāh, setze für deine Religion ein Mann der die dekorierte Säule bricht (1), und zerstöre das Grab, das in Jayroun ist. (2)

Ibrahīm ibn Ahmad al-Giyyanī, der Diener des Shāykhul’Islām sagte: „Und es erreichte den Shāykh, alles was berichtet wurde von den Erneuerungen der Menschen bei diesen Platz (dekorierte Säule) und das es innen liegend ist bei (al-Bab al-Saghīr Darb al-Nafidanīn). So bereitete er sich vor und stand auf um das Istikhara zu Allāh durch zu führen um hinauszugehen und es zu zerbrechen.

Sein Bruder, der Shāykh, der Imām, das Vorbild , Sharafudīn Abdullāh ibn Taymīyah erzählte es mir und sagte: „Also gingen wir raus, um sie zu zerbrechen und die Menschen hörten das der Shāykh kommt um die dekorierte Säule zu zerbrechen, so versammelten sich viele mit uns.“

Er sagte: „Während wir zu ihr gingen, würde es übers ganze Land posaunt das Ibn Taymīyah die dekorierte Säule brechen will. Der Teufel breitete seine Schreie übers Land und Aufruhr der Menschen mit verschiedenen Redewendungen begannen, manche sagten: „Die Feder von Āyn al Fijāh würde trocken gehen!“ und ein andere sagte: „Regen wird nicht mehr fallen und die Bäume werden keine Früchte mehr tragen“ und ein andere sagte: „Ibn Taymīyah wird nach dieser Sache nie wieder Erfolg haben.“ und andere verschiedene Dinge.

Shāykh Sharafudīn sagte: „Mit der Zeit als wir ankamen, hatten uns die meisten Menschen sich von uns entfernt, damit sie kein schlimmes Übel oder Trübsal erleiden oder das sie aus diesem Grund einige Güter verlieren.“ Er sagte: „Als wir zu ihr traten, kündigten wir den Steinbrechern an: „Weg mit dieser Götze.“ Aber keiner von wagte es, auf ihnen zu treten. Er sagte: „Also nahmen der Shāykh und Ich die Äxte von ihnen und schlugen weiter auf sie ein und sagten dabei: „Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche geht dahin; das Falsche ist ja dazu bestimmt, dahinzugehen.“ (17:81).

(Dies sehend), die Menschen folgten uns und begannen es mit uns zu schlagen, bis wir es brachen. Wir fanden dahinter zwei Götzen aus Stein, geschnitzt und abgebildet, jede von ihnen etwa ein Inch ( 2,54 cm) und halben.

Shāykh Sharafudīn sagte: Al-Shāykh An-Nāwawī (rahimahullah) hatte gesagt: „Oh Allah, setze für deine Religion ein Mann der die dekorierte Säule bricht, und zerstöre das Grab, das in Jayroun ist. Das war also eine der Karamahs von Al-Shāykh Muhīydīn (Imām An-Nāwawī). Und so brachen wir es und alles Lob gebührt Allah, und die Leute waren danach nicht betroffen außer durch aller Güter und Preis gebührt Allah alleine.“

(1) Ibn Kathīr (rahimahullah) sagte: „Und in diesen Monat, ging Al-Shāykh Taqiudīn Ibn Taymīyah auf Nārinj Masjid zu und befahl seinen Gefährten und mit ihnen waren die Steinbrecher, einen Felsen zu zerschneiden der in der Nahe des Qalūt Fluss war, welcher benutzt wurde um es zu besuchen und ihm Gelübde gewidmet wurde. Er entlastete die Muslime von ihm und von dem Shirk der durch diesen begangen wurde, so wurde von den Muslimen eine große Quelle des Zweifels und der Gefahr entfernt […]“

[Al-Bidaya wa Al-Nihaya 14/36]

(2) Ibn Kathīr (rahimahullah) sagte: „Und es ist ein Tor auf der Ostseite der Moschee von Damaskus, nie war ein Tor breiter oder großer gesehen wurden… von den Wundern der Welt. Die Araber erwähnten es in ihren Dichtungen und es wurde einen König zugeschrieben der als Jeyroun ibn Sād bekannt war. es wurde vor der Zeit von Ibrahīm (Alaihi salam) gebaut.

[Al-Bidaya wan Al-Nihaya 14/253.]

[Entnommen aus einer Abhandlung von Shāykh Mūhib al-Dīn al-Khatīb]

Der Alptraum der Tataren, Christen und die Rafīdāh

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimahullah) nahm mehrmals am Jihād teil gegen die einfallenden Tataren und den Christen. Er hielt den Mujahidīn oftmals brennende und motivierende Reden bevor diese in die Schlacht zogen. Er sagte einst: „Es gibt viele Tugenden von Ash-Shām und seine Bevölkerung, die man in dem Buch, der Sunnah und in den Überlieferungen der Menschen des Wissens findet und dies ist eines der Dinge, auf die ich mich stütze, wenn ich die Muslime dazu ermutige die Tataren zu bekämpfen, ihnen befehle, in Damaskus zu bleiben, ihnen verbiete, nach Ägypten zu fliehen und die ägyptische Armee nach Syrien einlade, um das syrische Militär dort zu festigen.“ Er selbst kämpfte im hohen Alter gegen die Tataren. Dazu eine Anekdote, die beweist, wie strikt er Quran und Sunna in jeder Lebenslage befolgte. Al-Hafīth Adh-Dhāhabī (rahimahullah) sagt: Der Mut Ibn Taymīyah erinnert (uns) an die großen Helden. Sein Kampf gegen die Tataren war bemerkenswert.“

[Al-‚Uqūd s. 118]

Ibn Kathīr (rahimahullāh) sagte, als der König der Tataren nach Damaskus maschierte:

وكلمه الشيخ تقي الدين كلاما قويا شديدا فيه مصلحة عظيمة، عاد نفعها على المسلمين ولله الحمد.

„Shāykh Tāqiūddīn sprach mit ihm (dem König der Tataren) auf eine feste und harte weise, die große Interessen und Nutzen für die Muslime brachte, wāl-Hamdullāh.“

[Al-Bidāya (14/20)]

Und er sagte auch:

وفي هذا اليوم خرج الشيخ تقي الدين بن تيمية إلى مخيم بولاي فاجتمع به في فكاك من كان معه من أسارى المسلمين، فاستنقذ كثيرا منهم من أيديهم، 

„An diesem Tag ging Shāykh Ibn Tāymiyah (rahimahullāh) in das Lager von Al-Bulāi, und er sprach mit ihm bzgl. der muslimischen Gefangene, die in seiner Obhut waren. Dann befreite er (Ibn Tāymiyah) viele der Gefangenen.“

[Al-Bidāyah (14/24)]

Imām Al-Bazzar (rahimahullah) schreibt in der Biographie seines Shāykhs:

.كان – رضياللهعنه – منأشجعالناس،وأقواهمقلبا،مارأيتأحداأثبتجأشامنه،ولاأعظمغناءفيجهادالعدومنه،كانيُجاهدفيسبيلاللهبقلبه،ولسانهويدهلايخاففياللهلومةلائم

„Er war (rahimahullah) der tapferste von den Menschen und der Gottesfürchtigste von ihnen in seinem Herzen. Ich habe niemanden mehr gesehen der sich im Jihād gegen den Feind engagierte, er bekämpfte die Feinde Allāhs mit seinem Herzen, seiner Zunge und seinen Händen und er fürchtete sich nicht auch wenn die Tadelnden tadeln.“

Die Leute von Syrien sandten ihn nach Ägypten um den mamlūkischen Sultān, welcher Sultān von Ägypten und Syrien war, dazu zu drängen, das Heer nach Syrien anzuführen, um es vor den einfallenden Tartaren zu schützen. Als er erkannte, dass der Sultān zögerte dies auszuführen, drohte er ihm: „Wenn du Syrien deinen Rücken kehrst, dann werden wir dort einen Sultān ernennen, der es verteidigen kann und es in Zeiten des Friedens regieren kann!“. Er war auch bei der Schlacht von Shaqhab gegen die Tartaren nahe Damaskus. Die Schlacht fand während des Fastenmonats Ramadan statt und er stellte der Armee eine Fatwa aus, dass sie ihr Fasten brechen sollen, damit sie ihnen gegen den Feind helfen mögen, so wie auch der Prophet Muhammād (sallahu aleyhi wa sallam) in der Schlacht der Befreiung Makka’s gehandelt hat. Die Muslime gewannen die Schlacht gegen die Tartaren und verdrängten sie aus Damaskus und aus ganz Syrien. Ibn Taymīyahs Heldenhaftigkeit zeigte sich auch darin, als er mit einer Delegation von ‘Ulamā` zu Gesprächen mit Qazan, dem Khan der Tartaren aufbrach um ihn davon abzuhalten über die Muslime herzufallen. Nicht einer der ‘Ulamā` traute sich etwas zu sagen, außer Ibn Taymīyah, der sagte: „Du behauptest, dass du Muslim bist und du hast bei dir Mu`ādhins, Richter, Imāme und Shujūkh und trotz dessen hast du uns überfallen und nahmst unser Land ein, warum? Während dein Vater und dein Großvater, Hulago Ungläubige waren, haben sie das Land des Islām nicht angegriffen, vielmehr versprachen sie, nicht anzugreifen und sie hielten ihr Versprechen. Aber du versprachst und brachst dein Versprechen.“ All dieser Jihād gegen die Feinde des Islām half Ibn Taymīyah und den ‘Ulamā.

Bemerkenswert war es auch, dass er die Rechte für die Nichtmuslime forderte. Diese Bedingung war so außergewöhnlich, dass, der Befehlshaber der Mongolen Kutlu Schāh, Ibn Taymīyah, den Sprecher und Verhandlungsführer der Muslime, fragte: „Wie meint ihr das? Soll dies bedeuten, ihr werdet weiter kämpfen, wenn wir Christen und Juden nicht freilassen?“ Ibn Taymīyah (rahimahullah) antwortete: „Ja, genau das meinen wir.“ Ibn Taymīyah ging von der Verpflichtung der Muslime aus, für die Rechte der Nichtmuslime, mit denen sie ja Verträge geschlossen hatten, zu kämpfen. Dies sei Jihād auf dem Weg Allahs.

Als die Bedrohung durch die Tataren eliminiert war gab sich Ibn Taymīyah seiner Mission seines intellektuellen Fortschreitens und Lehrens hin. Zur selben Zeit setzte er seinen Jihād gegen die ketzerischen Sekten, wie die Bātiniyyah, Ismāiliyyah, Hakimīyyah und Nusairīyyah, fort, welche in der hügeligen Landschaft von Syrien lebten und welche die Kreuzritter und die Tataren eingeladen hatten das Land der Muslime anzugreifen, diesen Eindringlingen gegen die Muslime geholfen hatten und die schwache und schutzlose Bevölkerung ausgebeutet und ausgeplündert hatten. Ibn Taymīyah hatte persönlich Expeditionen gegen diese Gruppierungen angeführt.

Was die Rafīdāh betrifft, die sich in den Bergen von Al-Jard und Al-Kasrawanīyyin aufhielten, und die Handlager vieler Feinde des Islam waren, nahm im Jahre 704 nach der Hijra Ibn Taymīyah die Führung mit einer Truppe seiner Gefährten und forderte sie auf zu bereuen und sich an die Gesetze des Islam festzuhalten. Doch sie lehnten es ab und so fing der Kampf im Jahre 705 nach der Hijra an gegen sie und Allah verhalf Ibn Taymīyah, mit seiner Truppe und den stellvertretende Sultān den Sieg über die Rafīdāh.

[Siehe al-‚Uqūd Ad-Durriyyah, s. 179-194; Al-Bidayah wā’n Nihayah 14/35; as-Sulūk, 12/2.]

Das scharfe Schwert gegen die Erneuerungsträger

Ibn’Abdil- Hādi (rahimahullah) sagte:

„Ibn Taymīyah (rahimahullah) war ein scharfes Schwert gegen die Abweichler und ein Dorn in der Kehlen der Erneurungsträger.“

[Al-‚Uqūd, S. 7]

Ibn Kathīr (rahimahullah) sagt Al-Bidayah wan-Nihayah, dass Irrlehren und Abweichungen so verbreitet waren, dass es schwer auf die Sunnah und den wahren Islām zu stoßen. Er sagte beispielsweise über das damalige Damaskus, dass dort Erneuerungen und Shirk so weitverbreitet waren, dass viele diese Sachen für islamisch hielten und sogar verteidigt wurde gegen jeden der dagegen vorgehen wollte. Zu dieser Zeit trat Ibn Tāymiyāh (rahimahullah) auf. Es war die Zeit der christlichen Kreuzzüge und es war eine Zeit in der viele Christen zu Muslimen wurden, aber dabei christliche Elemente mit dem Islam vermischten und Sekten begründeten, sowie Muslime selbst Sekten gründeten. Viele Christen die dem Islam beitraten brachten die Heiligenverehrung mit. Ibn Tāymiyāh attackierte diese Heiligenverehrung scharf, die bei den Nusāirīyyah und Drusen noch extremer ausgelebt wurden, als bei den Christen selbst.

Unter diesen schlechten Vorzeichen trat Ibn Tāymiyāh auf und begann zur Rückkehr zum authentischen Islam basierend auf Quran und Sunnah aufzurufen. Sein Aufruf war schlicht und großartig zugleich. Der Islām war perfekt und komplett zu der Zeit der Sahabah, sodass die späteren Erneuerungen durch Sufis und andere falsch waren. So rief Ibn Tāymiyāh dazu auf, den Islam so zu verstehen und zu leben wie dies die Gefährten des Gesandten Allāhs (Sallahu aleyhi wa sallam) taten; er forderte dem Vorbild der Salaf as-Sālih zu folgen. Die Idee die Salaf as-Sālih als Vorbilder zu nehmen und keine Erneuerungen in den Islam zu bringen stammte nicht von ihm sondern von unserem Propheten (Sallahu aleyhi wa sallam), der in jeder Freitagspredigt davor warnte.

In diesen jungen Jahren musste Ibn Tāymiyāh (rahimahullah) mit ansehen, wie der authentische Islām immer weniger wurde und sich die Muslime immer weiter vom Islām entfernten. Enttäuscht und müde von all diesen Erneuerungen im Islam die sich selbst bei Anhängern der Hanbalitischen Rechtschule breit machten begann Ibn Tāymiyāh seinen Kampf gegen diese Irrlehren. Er begann jetzt entschlossen gegen alle Erneuerungen vorzugehen, die sich islamisch bezeichneten, aber in Wahrheit nichts mehr damit zu tun hatten. Er griff scharf Leute an die von vielen fast wie heilige gesehen wurden. Ibn Tāymiyāh, der eifrig dem Vorbild der Salaf as-Sālih folgte, den Islām wie sie verstehen und leben wollte und jede Erneuerungen rigoros ablehnte, gewann durch dieses Verhalten innerhalb kürzester Zeit viele Unterstützer. Seine Fähigkeit in leidenschaftliche Reden für den authentischen Islam einzutreten, sein großes Wissen und sein Festhalten an Quran und Sunnah verschafften ihm alsbald eine große Zuhörerschaft und Anhängerschaft. Das lag zumeist daran, dass seine Gegner keine Argumente fanden um gegen ihn vorzugehen. Denn das, wozu Ibn Tāymiyāh aufrief waren Quran und Sunnah und das was er verurteilte war von unserem Propheten (Sallahu aleyhi wa sallam) ebenso verurteilt worden. Stets argumentierte Ibn Tāymiyāh erst nach genauster Prüfung mit Quran und Sunnah umso seinen Gegnern keinen Angriffspunkt zu liefern.

Ibn Tāymiyāh (rahimahullah) griff Ibn Arabī scharf für dessen Irrlehre an. Ibn Arabī, der Sufi, der behauptete dass Allāh überall existierte und dass Allāh und seine Schöpfung eins seien. Dies war ein klarer Widerspruch zum Quran, der Sunnah und dem Verständnis der Gefährten. Damit hatte sich Ibn Arabī selbst aus dem Islam gestellt. Folgerichtig erklärte Ibn Tāymiyāh den Sufi Ibn Arabī zum Kafir, da er Allāh etwas zuschrieb, dass uns der Prophet (Sallahu aleyhi wa sallam) so nicht gelehrt hatte. Ibn Taymīyah (rahimahullah) war nicht der einzige der Ibn Arabī als Ungläubig deklarierte, sondern 500 Großgelehrten folgten seinen Fußstapfen.

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ibn Hājar Al-Asqălānī (rahimahullah) sagte:

وقدكنتسألتشيخناالإمامسراحالدينالبلقينيعنبنالعربيفبادرالجواب بأنهكافر

Ich fragte unseren Shaykh Al-Imam Sirāj Ad-Dīn al-Balqīnī (rahimahullah) über ibn al-Arabī und er antwortete sofort: „Er ist ein Kāfir.“

[Lisān al Mīzān (4/318) no: 902]

Damit brachte Ibn Tāymiyāh (rahimahullah) die Sufis gegen sich auf. Denn er verurteilte scharf ihre Praktiken, vor allem dass sie neben Allah, ihre Awliyā (ihre Führer), und Gräber anbeteten. Ibn Tāymiyāh kümmerte es nicht, wie angesehen jemand war oder wie viele Anhänger diese Person hatte; er attackierte jeden der vom richtigen Weg von Quran und Sunnah abwich und in dieser Sache war er direkt und offen. Er widerlegte die Irrlehren, indem er die Falschheit dieser Ideen Und Methodologie anhand von Quran und Sunnah offenlegte. Nichts lag ihm mehr am Herzen als den authentischen Islam gegen die Abweichler und Erneuerer zu verteidigen und deren Scheinargumente zu widerlegen.

Ibn Tāymiyāh kümmerte es auch nicht, ob er gemocht oder gehasst wurde, ihn interessierte nur was richtig und was falsch war. Einmal fragte ihn ein Mann aus der Stadt Hāma über die Sache wo Allāh sei und als Antwort darauf verfasste Ibn Tāymiyāh sein Buch al-Aqīdah al-Hamawīyyah, in dem er die Sicht der Gefährten auf diese Sache darlegte und er erbrachte zahlreiche beweise aus Quran, den Ahādith und den Gefährten Aussagen bezüglich dieser Sache. Leider war zu der Zeit eine andere falsche Sicht als die der Gefährten in Syrien verbreitet; nämlich die von Allāh beschriebenen Eigenschaften zu leugnen und stattdessen sie metaphorisch zu interpretieren und dies war eine schlimme Erneuerung im Islam. Ibn Tāymiyāh war aber in der Lage eindeutig diesen Irrglauben anhand von Quran und Sunnah zu widerlegen und den Menschen zu zeigen wie die Gefährten des Propheten sowie die Salaf as-Sālih insgesamt diese Angelegenheit betrachteten. Dadurch dass Ibn Tāymiyāh mit beweisen die Lügen der Sekten widerlegen konnte machte er sich der Ash‘ārīyyah ebenso zu Feinden. Dadurch dass Ibn Tāymiyāh sich allein der Wahrheit, der reinen Lehre des Islams verpflichtet fühlte machte er sich also die Sufis, Ash‘ārīyyah und andere Sekten zu Feinden.

Deswegen trachteten diese danach Ibn Tāymiyāh irgendwie Mundtot zu machen, so gingen sie zum damaligen Herrscher und versuchten ihm einzureden, dass Ibn Tāymiyāh Allāh einen Körper zugeschrieben hätte, was natürlich so nicht stimmte.

Ibn Hājar Al-Asqālanī (rahimahullāh) sagte:

  ضبطوا عليه كلمات في العقائد مغيرة وقعت منه في مواعيده وفتاويه فذكروا أنه ذكر حديث النزول فنزل عن المنبر درجتين فقال كنز ولي هذا فنسب إلى التجسيم

„Sie veränderten einige seiner Aqaīd von sich und schrieben es ihm (fälschierweise) zu, welches in seinen Voträgen und Fatawā vorgekommen ist. Sie sagten, er berichtete einen Hādith von Nuzūl (Herabsteigen) und stieg zur zweiten Treppe des Minbar ab und sagte: „(Allāh steigt) wie mein Nuzūl.“ und deklarierten ihm als Mujassimah.“

[Ad-Durah Al-Kamināh (1/49)]

Der Herrscher aber wollte sich beide Parteien anhören und lud so sowohl Ibn-Taymīyah, die anderen Sekten als auch neutrale Richter ein. Im Verlaufe dieser Diskussion widerlegte Ibn Tāymiyāh die Lügen der anderen Sekten, indem er sich immer wieder auf Quran und Sunnah berief und damit argumentierte. Der Herrscher der die Diskussion verfolgte entschied so am Schluss, dass Ibn Tāymiyāh nichts vorzuwerfen sei, seine Ansicht mit der des Propheten in dieser Sache übereinstimme und dass die anderen Sekten einer Irrlehre folgten. Diese offenkundige Niederlage schmerzte die Gegner der Sunnah so sehr, dass sie alles dafür taten einen Herrscher an die Macht zu bekommen, der die Vorzüge des Ibn Tāymiyāh nicht zu schätzen wusste. Dies gelang den Sekten auch. Dies führte dazu dass Ibn Tāymiyāh mehrere Male eingesperrt wurde. Aber für ihn war das keine Niederlage, denn er wusste dass auch Imam Ahmed ins Gefängnis gesteckt wurde.

Ibn Tāymiyāh (rahimahullah) widersprach den Sekten und betonte immer wieder, dass man die Eigenschaften Allahs, wie Allah sich selbst im Quran beschrieb akzeptieren muss, ohne nach dem „wie“ zu fragen. Er meinte damit, dass ein Muslim an alles glaubt was im Quran und der Sunna über Allāh steht ohne nach der Natur Allāhs zu fragen, da der menschliche Geist begrenzt sei. Der begrenzte menschliche Geist könne niemals Allahs Wesen begreifen, so Ibn Tāymiyāh. Als Beispiel nannte er etwa, dass wen Allāh im Quran sage, er sehe, dann müsse man diese Aussage als Muslim so akzeptieren ohne danach zu fragen wie Allāh sieht!

Mit dieser Meinung, die die Meinung unseres Propheten, seiner Gefährten und jene die sie auf die beste weise folgten war, ging er gegen die Lüge der Sufis vor, die behaupteten, dass die gesamte Schöpfung wesensgleich sei mit Allah (wahdat al-wujud). Die Sufis gingen sogar so weit zu behaupten, dass sie durch Übungen und seltsame Praktiken ihre Seele mit Allah vermischen könnten. Sie meinten damit, dass man mit Allāh eins werden könnte. Ibn Tāymiyāh widersprach dieser Irrlehre, indem er darauf verwies, dass wie sich aus Quran und der Sunna ergibt Allah nicht wesensgleich mit der Schöpfung sei; Allah existierte bevor er die gesamte Schöpfung erschuf; seine harte Haltung gegen diese Erneuerer und Irrlehren behielt Ibn Tāymiyāh bei bis zu seinem Tod. Sein leidenschaftlicher Kampf dafür zum reinen Islam zurückzukehren, seine Widerlegung der Scheinargumente der Sekten verschafften ihm so eine immer größer werdende Anhängerschaft. Ibn Tāymiyāh begann mit nur wenigen Schülern, doch zu seinem Tod hin war die Anzahl derer, die den Islām leben wollten wie die Gefährten des Propheten gewaltig.

Ibn Kathīr (rahimahullah) schreibt zb in seinem Al-Bidayah wā’n Nihayah: “In diesem Monat (gemeint: Dhul Hijja), an einem Donnerstag den 27, wurden die zwei Brüder vom Shāykh Taqi al-Dīn (Ibn Taymīyah), Scharaf al-Dīn und Zayn al-Dīn zum Gefängnis berufen, um einer Sitzung mit dem Stellvertreter von Sultan Sallar beizuwohnen. Ibn Makhluf al-Maliki (ein Erzfeind von Ibn Taymīyah) war ebenfalls anwesend und sie alle diskutierten ausführlich. Scharaf al-Dīn führte die Verteidigung an, mit Schriftstücken als Nachweise, Beweise und Wissen und hob darüber hinaus seine Fehler in etliche Angelegenheiten hervor, indem Letzterer viele falsche Behauptungen aufstellte. Die Diskussion handelte von Allahs Thron, Sprache und Abstieg.”

Ibn Kathīr erwähnte in einer anderen Stelle in seinem Bidayah, Über das Werk Al-Hamawīyya vom Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah, welches speziell ein Angriff gegen die Asharīyyah war. Dort hat er die Gelehrten seiner Zeit zum Schweigen gebracht (Dh. Hat er sie Mundtod argumentiert). Ein weiteres Beispiel ist sein Bericht über das Strafgericht das wegen Ibn Taymīyah Werk „Al-Aqīda al-Wasitīyya“ angeordnet wurde. Einer der ersten Ash’āris die Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah angefochten haben war Safī Ad-Dīn Al-Hindī, ein Schüler vom Imām Fakhrūddin Ar-Rāzī, einer der führenden Persönlichkeiten der Ash’āriyya seiner Zeit war. Ibn Kathir beschrieb ihn: „Al-Shāykh Safi ad-Dīn al-Hindi war anwesend und diskutierte ausführlich mit Shāykh Taqīūd-Dīn (Ibn Taymīyah):

Ein Wasserrad gegen einen Ozean!“

Ibn Kathīr beschrieb das Ende der Debatte wie folgt: „Dann näherte sich das Treffen dem Ende zu mit der Einsicht, dass die Aqīda (Al-Wasitīyyah) einwandfrei ist. Der Sheikh (Ibn Taymīyah) kehrte zu seinem Haus während er Verehrung und Achtung genoss. Ich erfuhr auch, dass das einfache Volk Kerzen (aus Anerkennung vor Ibn Taymīyah) von Bab al-Nasr bis nach al-Qassain trugen, wie sie es zu besonderen Anlässen zu tun pflegten.“

Auch sagte Ibn Kathīr über die Gegner von Ibn Taymīyah:

وكان للشيخ تقي الدين من الفقهاء جماعة يحسدونه لتقدمه عند الدولة وانفراده بالأمر بالمعروف والنهي عن المنكر وطاعة الناس له ومحبتهم له وكثرة أتباعه وقيامه في الحق وعلمه وعمله

„Es gab eine Gruppe von Rechtsgelehrten die neidig auf Taqīud-Dīn (Ibn Taymīyah) wurden aufgrund seiner guten Beziehungen zu der Regierung, weil er Führer im „Guten gebieten und Schlechtem verbieten“ war, wegen der allgemeinen Gehorsamkeit die ihm die Menschen entgegenbrachten, der anwachsenden Anzahl seiner Anhänger, seinem Eifer die Wahrheit zu verteidigen, zusammen mit seinem Wissen und seinen Handlungen.“

[Al-Bidāyah 18/53]

Ibn Kathīr beschrieb das dritte Strafgericht, dass in Gang gesetzt wurde, um über Al-Aqīda al-Wasitīyya zu debattieren: Dann wurde das dritte Strafgericht angeordnet am 7. des Sha´ban in der Zitadelle und die Zusammenkunft zeigte sich zufrieden über die zuvor erwähnte Aqīda (Al-Wasitiyya).“ Dann beschrieb Ibn Kathīr die Rückkehr von Ibn Sārsari (einem Feind von Ibn Taymīyah und einer der Hauptaufhetzer) nach Damaskus: „Er (Ibn Sārsari) kehrte nach aus Ägypten nach Damaskus zurück an einem Freitag den 6. Dhul Qida, während die Herzen der Menschen voller Hass und Abscheu gegen ihn waren.“

Ibn Kathīrs (rahimahullah) Ansicht über die Unfähigkeit der Gegner von Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah: „Sie versammelten sich dann an einem Sonntag nach einer königlichen Anordnung. Allerdings war keiner der Richter anwesend, außer eine große Anzahl von Rechtsgelehrten[…] als sie die Teilnahme der Richter forderten, entschuldigten sich diese, einige von ihnen sagten, dass sie sich unwohl fühlten, während andere sich anderweitig entschuldigten, denn sie wussten, dass Ibn Taymīyah voll ausgerüstet mit etlichen Wissenschaften und Beweisen, und das keiner der Anwesenden in der Lage sei ihn anzufechten.“

Schāykhūl´Islām ibn Tāymiyah (rahimahullah) wurde ein enormer Schaden zugefügt und gewaltige Dinge vorgeworfen. Die Gelehrten erklärten ihn zum Kāfir und ließen ihn beim Sultān zu Tode verurteilen. Einige von ihnen schlugen sich auf die Brust und versprachen, dass sie für sein Blut die Verantwortung übernehmen (Dh. ihn also töten werden). Sein Blut sei Halāl und man hat ihn von einem Gefängnis ins nächste gesteckt. Eines seiner größten Feinde, welcher zu denen gehörte, die für sein Todesurteil plädierten, sein Blut für erlaubt und ihn zum Kāfir erklärten, war ein Man von den Fiqh-Gelehrten der Rechtschule Mālikī und man nannte ihn Ibn Makhlūf. Dieser ibn Makhlūf starb zu Lebensseiten von Ibn Tāymiyah und sein Schüler Ibn Qāyyim erfuhr davon. Der Schüler von Shāykhūl´Islām kam herbeieilend zu ihm, um ihm vom Tode seines größten Erzfeindes zu berichten und das war Ibn Makhlūf. Ibn Qāyyim (rahimahullah) sagte: „Frohe Botschaft, nun ist ibn Makhlūf tot.“ Wie hat der Shāykhūl´Islām reagiert? Eine Niederwerfung als Dank? Oder sagte er villeicht „Al-Hamdullāh“, dass die Muslime von seinem Übel befreit sind? Nein, er sagte nichts von dem. Er sagte nicht das, was unser einer sagen würde, dass den Muslimen eine Hürde genommen wurde. Wohlbekömmlich und erleichtert von ihm. Er hat nichts dergleichen gesagt. Vielmehr sagte Ibn Qāyyim: „Doch er beschimpfte mich, wies mich ab und sagte: „Wahrlich, wir gehören Allāh und zu ihm ist die Rückkehr.“ Dann stand er sofort auf und begab sich zu dem Haus der Eltern von Ibn Makhlūf und sprach sein Mitleid aus und sagte: „Ich werde für an seine Stelle treten und es soll nichts geben, wofür ihr Hilfe benötigt, außer dass ich euch dabei helfen werde.“ Die Familie war darüber glücklich gewesen und sprach ein Bittgebet für ihn aus. Wer von uns verrichtet so was, meine Lieben Brüder? Wer von uns geht zu seinen Feind, der gestorben ist, geht zu seinen Eltern, steht ihnen mental bei und kümmert sich um sie? Und bietet sich an, sämtliche Angelegenheiten für sie werde und an seine Stelle trete. Wer von uns würde so was machen? Das sind die Leute mit den großartigen, feinen Nufūs (Seelen), die dazu in der Lage sind, denn sie überwinden ihr eigenes Ego.

Doch trotzt der Feindschaft der Sekten gegen Shāykhūl’Islām, war er gegen ihnen über Barmherzig. Als Ibn Tāymiyāh die Möglichkeit hatte seine Gegner unter den ‚Ulamā zu bestrafen, welche ihm alle Arten von Problemen bereitet hatten und ihn oft ins Gefängnis gebracht hatten, zeigte er äußerste Großherzigkeit und vergab ihnen als Sultān an-Nāsir Qalawūn ihm die Möglichkeit gab sich zu rächen. Er sagte: „Wenn du sie tötest, wirst du nie wieder ihresgleichen haben.“ Der Sultan sagte überrascht: „Sie wollten dich töten und haben dir auch ständig Schaden zugefügt.“ Ibn Tāymiyāh antwortete: „Wer mir schadet, dem werde ich verzeihen. Und wer Allāh und seinem Propheten Schaden zufügen wollte, den wird Allah (Erhaben ist Er) bestrafen. Ich nehme für mich persönlich keine Rache.“ Er sprach mit dem Sultan so lange, bis auch dieser den revoltierenden Gelehrten verzieh.

Ibn Kathīr (rahimahullah) sagte:

وكان قاضي المالكية ابن مخلوف يقول: «ما رأينا مثل ابن تيمية حرضنا عليه فلم نقدر عليه وقدر علينا فصفح عنا وحاجج عنا

„Ibn Makhlūf (Der damals noch lebte) sagte: „Wir haben niemals jemanden wie Ibn Tāymiyāh gesehen: Wir versuchten, die Leute gegen ihn aufzuhetzen, schafften es aber nicht. Als er aber schließlich Macht über uns hatte, verzieh er uns und verteidigte uns sogar.“

[Al-Bidaya wan Nihaya 14/464.]

Ibn Kathīr erwähnt auch:

وجلست يوما إلى القاضي صدر الدين الحنفي بعد مجيئه من مصر فقال لي: أتحب ابن تيمية؟ قلت: نعم، فقال لي وهو يضحك: والله لقد أحببت شيئا مليحا، وذكر لي قريبا مما ذكر ابن القلانسي،

„Eines Tages setzte ich mich mit Al-Qādī Sadr ad-Dīn Al-Hanafī, nachdem er aus Ägypten zurückgekommen ist. Er fragte mich, ob ich Ibn Taymīyah liebe? Ich antwortete: „Ja.“ Er sagte während er lächelte: „Bei Allāh, du liebst eine schöne Person.“ Und er erwähnte fast das gleiche, welche ich Ibn Al-Qalānsī erwähnt habe.“

[Al-Bidāyah (14/73)]

Ein Judischer Richter der den Islām durch die Hände von Ibn Taymīyah annimt

Ibn Kathīr sagte, dass der Richter der Juden durch die Händen von Ibn Taymīyah den Islam angenommen hat:

الحكيم الفاضل البارع بهاء الدين عبد السيد بن المهذب  إسحاق بن يحيى الطبيب الكحال المتشرف بالإسلام، ثم قرأ القرآن جميعه لأنه أسلم على بصيرة، وأسلم على يديه خلق كثير من قومه وغيرهم، وكان مباركا على نفسه وعليهم، وكان قبل ذلك ديان اليهود، فهداه الله تعالى، وتوفي يوم الأحد سادس جمادى الآخرة ودفن من يومه بسفح قاسيون، أسلم على يدي شيخ الإسلام ابن تيمية لما بين له بطلان دينهم وما هم عليه وما بدلوه من كتابهم وحرفوه من الكلم عن مواضعه رحمه الله.

„Al-Hakīm Al-Fādhil Baha‘ ad-Dīn Abd-As-Saīd ibn Muhsāb Ishāq ibn Yahya Tabīb nahm den Islām an, nachdem er den ganzen Qur’ān durchgelesen hat, er nahm den Islam an wegen dem tiefen Verständnis. Viele seiner Leute (den Juden) nahmen den Islām durch seinen Händen an. Er war gesegnet und sie, vor dem Islam (und) er war der Richter der Juden, dann gab Allāh ihm die rechtleitung und starm am 2. den Sonnatg Jamadī al-Akhīr und wurde in Qasiūn begraben. Er nahm den Islām durch die Händen des Shāykh’ul’Islām Ibn Taymīyah an, weil er (Ibn Taymīyah) ihm die Falschheit seiner Religion aufzeigte und die Dinge, die sie in ihren Büchern verändert haben.“

[Al-Bidāyah (14/94)]

Der Versöhner

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimahullah) sagte:

,Die Leute wissen, dass es Entfremdung und Feindschaft zwischen den Hanbalīs und Ash’āris gab. Ich war einer derjenigen, die sich anstrengten die Herzen der Muslime zu vereinen, um den Befehl umzusetzen an Allāhs Seil festzuhalten (Dies ist eine Referenz auf Ali- Imran:103) Ich entfernte das Meiste der Entfremdung, die in den Herzen existierte. Ich stellte klar, dass al-Ash’ārī (rahinahullah) einer der edelsten spekulativen Theologen (Mutakāllīmun) war, der sich Imam Ahmad rahimahullāh und denjenigen wie ihm, die seinen Weg unterstützen, zugeschrieben hat, so wie es al-Ash’ārī selbst in seinen Büchern erwähnt. Es ist so, wie Abu Ishāq al-Šhirazī sagte: „Die Ash’āris haben nur Akzeptanz unter den Leuten erfahren, weil sie sich den Hanbalīs zugeschrieben haben“ und die frühen Imāme der Hanbalīs, wie Abu Bakr Abdulaziz, Abul Hāssan al-Tamimī und ähnliche, erwähnen seine (al-Ash’ārī’s) Aussagen in ihren Büchern. Tatsächlich war sein Status unter den frühen Hanbalīs sowie der Status von Ibn Aqil unter den späteren, außer dass Ibn Aqil einen herausragenden Status im Wissen des islamischen Rechts (Fīqh) und seinen Grundlagen (Usūl) hatte. Was al-Ash’ārī angeht, so ist er näher zu den Fundamenten Ahmads als Ibn Aqil und folgt ihnen stärker, denn je näher eine Person zu den Salaf ist, desto größer wird sein Wissen über die logischen und textlichen (Wissenschaften) sein. Ich pflegte dies den Hanbalīs klar zu machen und ihnen zu erklären, dass al-Ash’ārī, obwohl er ein Student der Mutazila war – er war der Student von al-Jubba’ī – bereute und sich der Methodik von Ibn Kullab zuwandte. Dann lernte er Usūl al-Hadith in Basra von Zakariyyah al-Sajī. Als er dann nach Baghdad kam, lernte er andere Dinge von den Hanbalīs Baghdads. Dies war sein letzter Zustand, so wie er und seine Gefährten es in ihren Büchern erwähnen. Ibn Aqil war ebenfalls ein Student von 2 Mutazilis, Ibn al-Wālid und Ibn al-Tabban, gewesen. Er bereute dies dann. Seine Lossagung im Beisein von al-Sharif Abu Jafār ist bekannt. Und genauso wie es unter den Folgern Ahmads welche gibt, welche Ibn Aqil hassen und verurteilen, sind auch diejenigen, die al-Ash’ārī verurteilen, nicht auf die Folger von Ahmad begrenzt. Vielmehr gibt es solche Leute in allen Gruppen. Und als ich die Worte al-Ash’ārīs veröffentlichte und die Hanbalīs sie sahen sagten sie: „Dies ist besser als die Worte von Shaykh al-Muwaffaq (Ibn Qudama, einer der größten Hanbalī Gelehrten)“ Die Muslime freuten sich über die Vereinigung der Reihen. Ich veröffentlichte was Ibn Asākir über seine (al-Ash’arī’s) Vorzüge erwähnte, dass „die Hanbalīs und Ash’ārīs vereint waren, bis zur Zeit al-Qushayrī’s, denn dann, als die Fitna in Baghdād stattfand, verursachte sie Zwietracht und es ist bekannt, dass jede Gruppe Anhänger hat, die aufrichtig sind und (andere), die irregegangen sind.“

[Majmū Al-Fatāwa 3/227-229]

Verhalten beim Eintritt ins Gefängnis

Es wurde berichtet, dass als Ibn Tāymiyāh (rahimahullah) von den Regierungsbeauftragten in das Gefängnis von Alexandria gebracht wurde sah ein Zuschauer ihn und sagte: „Mein Meister, das ist die Zeit der Geduld.“ Ibn Tāymiyāh schaute ihn an und antwortete ihm: „Vielmehr ist es die Zeit dankbar zu sein. Bei Allah, so eine Freude und Zufriedenheit kommt von meinem Herz in diesem Moment, sodass wenn es aufgeteilt wird zwischen den Leuten von Shām und Ägypten, etwas übrig bleiben würde und wenn ich dieses Maß in Gold hätte und es verteilen würde, wäre es nur ein Zehntel von dem Segen welches ich spüre. Später, am Montag den 6. Sha’ban im Jahre 726 nach Hijra, wurde er wieder verhaftet auf Anordnung des Herrschers in das Citadel Gefängnis in Damaskus gebracht. Als er es hörte sagte er: „Ich habe darauf gewartet und es beinhaltet ein großen Nutzen.“ Als er dann im Gefängnis war sagte er: „Wenn dieses Gefängnis für Gold eingetauscht worden wäre, bin ich der Meinung, dass dies nicht den Segen in dem ich bin und das Gute welches es mir brachte, erstatten kann.“ Als er in die Zelle des Citadel Gefängnis in Damaskus eintrat und die Wände betrachtete rezitierte er den Vers: „Dann wird zwischen ihnen eine Mauer mit einem Tor darin errichtet werden. Innerhalb davon befindet sich die Barmherzigkeit und außerhalb davon die Strafe.“ (al-Hadid 57:13)

[Siehe Ibn ‚Abdūl-Hadīs ‚al-‚Uqūd ad-Durriyyah‘; Seite. 177-178, 365, und Seite 44 von Ibn al-Qāyyims ‚al-Wābil as-Sayyib‘]

Dawā während seiner Inhaftierung:

Ibn Abdūl-Hadī (rahimaullah) sagte:

„Als er (Ibn Taymīyah) ins Gefängnis eintrat, fand er die Insassen sich mit verschiedenen Spielen, wie Schach, Backgammon und dergleichen, die Zeit sich zu vertreiben. (Die Dinge die dazu führen), dass die Insassen die fünf taglichen Gebete Vernachlässigten. So das der Shāykh (Ibn Taymīyah), dies sehr stark ablehnte von ihnen. Er befahl ihnen die fünf täglichen Gebete einzuhalten und zu Allāh durch Leistung von rechtschaffenen Taten zurück zu kehren und Allāh zu verherrlichen und um Vergebung für ihre Sünden zu flehen. Er machte sie mit dem was sie von der Sunnah brauchten vertraut. Er erweckte ihren Willen für sie und drängt sie darauf zu, bis eine Menge Gutes durch dieses ins Gefägnis kam, was in ihm ist (heute) war die Beschäftigung mit Wissen und der Religion als die kleinen Gebetsräume, den Hospizen, die Orte wo die Menschen sich ruhig für den Gottesdienst zurück zogen und die Schulen. Und es kam so weit, dass viele unter den Insassen entschieden mit ihm (Ibn Taymīyah) zu bleiben, nach dem sie entlassen wurden und die Rückkehrer in das Gefängnis waren so zahlreich, dass es mit ihnen gefüllt wurde.

[Al-Uqūd Ad-Duriyyah Fiī Dhikr Manāqib Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah 330-331]

Sein Schreiben an seiner Mutter

Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimaullah) schrieb ein Brief an seiner Mutter:

„O Liebe Mutter! Denke nicht, dass es etwas gibt in diesem Leben, dass ich (mir) mehr wünsche, als bei dir zu sein.“ Er sagte auch ihr: „Liebe Mutter ! Ich danke Allāh für all die Geschenke. Ich habe mir das nicht ausgesucht, um hier und weit weg von dir zu sein. Wenn die Vögel mich (nur) tragen könnte, würde ich eilig zu dir zurückkehren.“

[Al-Uqūd s.257/258]

Sein Tod

Al-Hafīth Ibn Kathīr (rahimahullah) sagte über die Beerdigung des Shāykhul’Islām:

ولما مات كنت غائبا عن دمشق بطريق الحجاز الشريف ، وبلغنا خبره بعد موته بأكثر من خمسين يوما لما وصلنا إلى تبوك ، وحصل التأسف لفقده ، رحمه الله تعالى ، هذا لفظه في هذا الموضع من “ تاريخه “ .

والشيخ تقي الدين ابن تيمية – رحمه الله – توفي ببلده دمشق ، وأهلها لا يعشرون أهل بغداد كثرة ، ولكنهم اجتمعوا لجنازته اجتماعا لو جمعهم سلطان قاهر وديوان حاصر لما بلغوا هذه الكثرة التي انتهوا إليها ، هذا مع أنه مات بالقلعة محبوسا من جهة السلطان ، وكثير من الفقهاء يذكرون عنه أشياء كثيرة مما ينفر منها أهل الأديان ، واتفق وفاته في سحر ليلة الاثنين المذكور ، فذكر ذلك مؤذن القلعة على المنارة بها ، وتكلم به الحراس على الأبرجة ، فما أصبح الناس إلا وقد تسامعوا بهذا الخطب العظيم والأمر الجسيم ، فبادر الناس على الفور إلى الاجتماع حول القلعة من كل مكان أمكنهم المجيء منه ، حتى من الغوطة والمرج ، ولم يطبخ أهل [ ص: 300 ] الأسواق شيئا ، ولا فتحوا كثيرا من الدكاكين التي من شأنها أن تفتح أوائل النهار على العادة ، وكان نائب السلطنة سيف الدين تنكز في بعض الأماكن يتصيد ، فحارت الدولة ماذا يصنعون ، وجاء الصاحب شمس الدين غبريال إلى نائب القلعة ، فعزاه فيه ، وجلس عنده ، وفتح باب القلعة وباب القاعة لمن يدخل من الخواص والأصحاب والأحباب ، فاجتمع عند الشيخ في قاعته خلق من أخصاء أصحابه من البلد والصالحية ، وجلسوا حوله وهم يبكون ويثنون ، وكنت في من حضر هناك مع شيخنا الحافظ أبي الحجاج المزي رحمه الله ، وكشفت عن وجه الشيخ ونظرت إليه وعلى رأسه عمامة بعذبة مغروزة ، وقد علاه الشيب أكثر مما فارقناه . وأخبر الحاضرين أخوه زين الدين عبد الرحمن أنه قرأ هو والشيخ منذ دخلا القلعة ثمانين ختمة ، وشرعا في الحادية والثمانين ، فانتهينا فيها إلى آخر “ اقتربت “ فشرع عند ذلك الشيخان الصالحان عبد الله بن المحب ، وعبد الله الزرعي الضرير – وكان الشيخ يحب قراءتهما – فابتدآ من أول سورة “ الرحمن “ حتى ختموا القرآن وأنا حاضر أسمع وأرى .

ثم شرعوا في غسل الشيخ – وخرجت إلى مسجد هناك – ولم يمكث عنده إلا من ساعد في تغسيله ، وفيهم شيخنا الحافظ المزي وجماعة من كبار الصالحين ، فما فرغ منه حتى امتلأت القلعة بالرجال ، وكذلك ما حولها إلى الجامع ، فصلي عليه بدركات القلعة ، وضج الناس بالبكاء والثناء والدعاء والترحم ، ثم ساروا به إلى الجامع ، فسلكوا طريق العمادية على العادلية الكبيرة ، ثم عطفوا إلى باب البريد وذلك ؛ لأن سويقة باب البريد كانت قد [ ص: 301 ] هدمت لتصلح ، ودخلوا بالجنازة إلى الجامع الأموي ، والخلائق فيه لا يعلم عدتهم إلا الله تعالى ، فصرخ صارخ : هكذا تكون جنائز أئمة السنة ، فتباكى الناس عند سماع ذلك الصارخ ، ووضع الشيخ في موضع الجنائز مما يلي المقصورة ، وجلس الناس على غير صفوف ، بل مرصوصين لا يتمكن أحد من السجود إلا بكلفة ، وذلك قبل أذان الظهر بقليل ، وجاء الناس من كل مكان ، وكثروا كثرة لا توصف ، فلما أذن الظهر وفرغ من الأذان أقيمت الصلاة على السدة بخلاف العادة ليسرعوا بالناس ، فلما فرغوا من صلاة الظهر خرج نائب الخطيب لغيبته بالديار المصرية ، فصلى عليه إماما ، وهو الشيخ علاء الدين بن الخراط ، ثم خرج الناس من كل مكان من أبواب الجامع والبلد كما ذكرنا ، واجتمعوا بسوق الخيل ، ومن الناس من تعجل إلى مقابر الصوفية ، والناس في بكاء وتهليل ، ودعاء وثناء وتأسف ، والنساء فوق الأسطحة من هناك إلى المقبرة يبكين ويدعين .

وبالجملة كان يوما مشهودا لم يعهد مثله بدمشق ، اللهم إلا أن يكون في زمن بني أمية حين كان الناس بها كثيرا جدا ، ثم دفن عند أخيه قريبا من أذان العصر ، ولم يتخلف من الناس إلا القليل من الضعفاء والمخدرات ، وما علمت أحدا من أهل العلم تخلف عن الحضور في جنازته إلا النفر اليسير ، وتردد شيخنا الإمام العلامة برهان الدين الفزاري إلى المقبرة في الأيام الثلاثة وكل يوم بكرة النهار ، ويعود وهو راكب على حماره ، وعليه الجلالة والوقار ، رحمه الله تعالى .

[ ص: 302 ] وعملت له ختمات كثيرة ، ورئيت له منامات صالحة عجيبة ، ورثي بأشعار كثيرة جدا . وقد أفردت له تراجم كثيرة ، وصنف في ذلك جماعة من الفضلاء وغيرهم ، وسنحصر من مجموع ذلك ترجمة وجيزة في ذكر مناقبه ، وفضائله ، وشجاعته ، وكرمه ، ونصحه ، وزهادته ، وعبادته ، وعلومه الكثيرة المحررة ، ومصنفاته الكبار والصغار في العلوم ، ومفرداته في الاختيارات التي نصرها وأفتى بها .

وبالجملة كان من كبار العلماء ، وممن يصيب ويخطئ ، وقد صح في البخاري : إذا اجتهد الحاكم فأصاب فله أجران ، وإذا اجتهد فأخطأ فله أجر . وقال الإمام مالك بن أنس : كل أحد يؤخذ من قوله ويترك إلا صاحب هذا القبر .

„Als der von uns ging war ich im Wege des Hijāz, entfernt von Dimashq. Ich empfing die Nachricht erst fünfzig Tage nach seinem verscheiden als ich Tabūq erreichte. Wir alle waren wegen seines verscheiden traurig gewesen und auch vielen die anderen Menschen in tiefer Trauer. Möge Allah zufrieden mit ihm sein!“Dies sagte ‚Alim ad-Din al-Barzalī über ibn Taymīyah in seinem „Tarikh“. Shaykh ‚Alam ad-Din hat nach dem er in seiner Biographie diese Information bezüglich ibn Taymīyah gab, von der Beerdigung von Imam Ahmād ibn Hanbāl und seinen Hohen Rang gesprochen und danach über Abū Bakr ibn Abū Dawūd. (…) Ibn Taymīyah ist im Monat Zilkadā dem zwanzigsten Tag an einem Morgengrauen gestorben. Die Mu’azzin haben bei ihrem Burg seinen Tot laut verkündet. Auch die Wachen sind um her gegangen und haben dies weiter geleitet. Als es Morgen wurde und die Menschen dieses grosse Geschehen gehört haben, gaben sie diese Nachricht untereinander weiter. Die Menschen sind aus allen Richtungen, selbst aus Gota und Merj gekommen und versammelten sich an dem Burg. In der Stadt wo man gewöhnlich ihre Geschäfte aufmacht und man seine Tätigkeiten nachgeht, haben die Menschen dies jedoch unterlassen und die meisten Geschäfte zu gemacht. Der Regierungsführer Tanqiz war wegen seines Jagdes in der Durchreise gewesen von daher wussten die anderen Regierungsmitglieder nicht was gemacht werden soll. Der Führer des Burgs Sahib Shamsaddin Gabriyel kam auch und setzte sich neben die Beerdigung. Man überreichte ihren Beileid. Für die Verwandte, Bekannte und Freunde die auch zur der Beerdigung kamen lies man die Tore öffnen und sie gingen in die Burg hinein. Beamte aus der Regierung, Stadtbewohner, die Rechtschaffenen und engen Freunde aus dem Volk, kamen allesamt in die Halle rein. Sie sassen sich neben der Beerdigung und fingen an laut zu weinen und zu rauschen. Es war fast so, als war ihr Trauer so hoch, dass sie ihrer eigenen Seele etwas antun würden. Ich (ibn Kāthir) gehörte zusammen mit unseren Shaykh al-Hafidh Abū al-Hajjāj al-Mizzī zu denjenigen die an jenem Tag mit anwesend waren. Man machte das Gesicht von Shaykh ibn Taymīyah auf, ich betrachtete es und habe es geküsst. Auf seinem Kopf war ein ein Turban, welches man mit etwas Spitzes aufrecht hielt. Sein Haar an seinem Kopf war im Gegensatz zum letzten mal wo wir uns sahen, noch weisser gewesen. Sein Bruder Zaynaddin Abdurrahmān hat 80-mal den Kur’ān zu der Zeit wo man Ibn Taymīyah beerdigen wollte durch gelesen und fing mit der 81 an. Er rezitierte den Vers: „Die Rechtschaffenen werden inmitten von Gärten und Strömen sein, Auf dem ewigen Platz, beim allmächtigen König.“ (Sure 54:54-55)Als der Bruder Zaynaddin Abdurrahmān dies gesagt hat, haben die beiden Shaykh Abdullah ibn Muhib und Abdullah az-Zar’i angefangen den Kur’ān durch zu lesen, beginnend mit Sure ar-Rahmān. Der geehrte Ibn Taymīyah mochte das Kur’ān Rezitieren dieser (beiden) Personen sehr, und da ich dort anwesend war, habe ich ihnen zugehört.Später hat man ibn Taymīyah zu einen Masjid gebracht worin man ihn gewaschen hat. Man lies dort ausser jenen die mit geholfen haben die Beerdigung durchzuführen niemand anderen rein. Unser Shaykh Hafidh al-Mizzī, einige Leute des Wissen, des Imāns und einige Rechtschaffene Menschen haben bei der Waschung mit geholfen. Wo die Waschung fertig war, war die Burg voller Menschen. Im Burg kam ein lautes weinen, laute Lobsprüche und viele Bittgebete imstande. Man nahm ihn auf den Schultern und brachte ihn fort, durch den Adiliyyātu al-Kabir, bis zu dem Madrassā Natifaniyyīn… Man brachte ihn zu der Moschee Amāwi. Bei der Beerdigung, sei es vorne, hinten, links oder rechts, gab es eine Anzahl von Menschenmenge, dessen richtige Zahl nur Allah kennt. In diesem Moment schrie ein Mann mit einer lauten Stimme: „Die Beerdigungen der Ahlū Sunnah Imāme macht man genau so!!!“ Danach fingen die dortigen Menschen an laut zu weinen. Die anderen Menschen die dieses Weinen gehört haben, fingen mit einer noch lauteren Stimme an zu weinen. Shaykh ibn Taymīyah wurde neben den Maksūra begraben und die Menschen waren auf Grund des durcheinander, auf Grund der Menge in einer Ungleichen zustand und leiteten das toten Gebet. Wegen der Menge konnte keiner weder in der Moschee, noch vor der Moschee noch auf der Strasse der Moschee vernünftig den Sajdā machen. Den Mittag Gebet nährte sich und die Menschen kamen von überall her. Andere Menschen haben die Absicht gemacht zu fassten, da sie meinten an diesem Tag eh nichts essen und trinken zu können. Es gab keine Grenze bezüglich des Durcheinanders und der Menge. Als sie das Mittagsgebet verrichtet haben, kam auch der Prediger aus Ägypten, Shaykh Ala’addin al-Miyā und leitete (mit den Leuten zusammen) das Totengebet…. Sie haben (später) jeder für sich selbst geweint, den Takbir und Tahlil gebracht. Sie lobten Ibn Taymīyah, sie machten Du’a für ihm und bedauerten seinen Tot.  (…) Unser Shāykh al-Imām, ‚Allamā Burhanaddin al-Fazāri kam für drei Tage den Grab von ibn Taymīyah zu besuchen. Die Gelehrten der Shafi’i Rechtschule taten genau das selbe. Möge Allah zufrieden mit ihm sein.Was ich (ibn Kāthir) insbesondere ansprechen will ist folgendes: Der geehrte ibn Taymīyah gehört zu den grossen Gelehrten der sowohl in seinem Ijtihād Fehler hatte als auch (in anderen Stellen) richtig lag. Die Fehler die er gemacht hat, sind wir ein Tropfen aus einem Meer. Wie es Bukhāri in seinem Sahih übermittelt, sind solche kleine Fehler schon vergeben: „Wenn ein Richter bei seinem Urteil einen Ijtihād macht und dieser Ijtihād Wahrheitsgemäss ist, dann gibt es für ihm zwei ‚Ajr.  Sollte er Fehler darin gemacht haben, dann gibt es für ihm nur einen ‚Ajr.“ Das bedeutet, ibn Taymīyah hat egal in welchem Punkt seinen Sawāb gekriegt. Imam Malik ibn Anās sagte: „Ausserder der in diesem Grab liegt, wird jeder anderer wegen das was er sagt in Rechenschaft gezogen.“

[Al-Bidayā]

Lobsprüche der Gelehrten über ihn

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ibn Hājar Al-Asqălānī (rahimahullah) sagte über den Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah (rahimahullah):

الحمد لله ، وسلام على عباده الذين اصطفى .
وقفتُ على هذا التأليف النافع ، والمجموع الذي هو للمقاصد التي جمع لأجلها جامع ، فتحققت سعة اطلاع الإمام الذي صنفه ، وتضلعه من العلوم النافعة بما عظمه بين العلماء وشرَّفه ، وشهرة إمامة الشيخ تقي الدين أشهر من الشمس ، وتلقيبه بـ “ شيخ الإسلام “ في عصره باق إلى الآن على الألسنة الزكية ، ويستمر غداً كما كان بالأمس ، ولا ينكر ذلك إلا من جهل مقداره ، أو تجنب الإنصاف ، فما أغلط من تعاطى ذلك وأكثر عثاره ، فالله تعالى هو المسؤول أن يقينا شرور أنفسنا ، وحصائد ألسنتنا بمنِّه وفضله ، ولو لم يكن من الدليل على إمامة هذا الرجل إلا ما نبَّه عليه الحافظ الشهير علم الدين البرزالي في “ تاريخه “ : أنه لم يوجد في الإسلام من اجتمع في جنازته لما مات ما اجتمع في جنازة الشيخ تقي الدين ، وأشار إلى أن جنازة الإمام أحمد كانت حافلة جدّاً شهدها مئات ألوف ، ولكن لو كان بدمشق من الخلائق نظير من كان ببغداد أو أضعاف ذلك : لما تأخر أحد منهم عن شهود جنازته ، وأيضاً فجميع من كان ببغداد إلا الأقل كانوا يعتقدون إمامة الإمام أحمد ، وكان أمير بغداد وخليفة ذلك الوقت إذا ذاك في غاية المحبة له والتعظيم ، بخلاف ابن تيمية فكان أمير البلد حين مات غائباً ، وكان أكثر مَن بالبلد مِن الفقهاء قد تعصبوا عليه حتى مات محبوساً بالقلعة ، ومع هذا فلم يتخلف منهم عن حضور جنازته والترحم عليه والتأسف عليه إلا ثلاثة أنفس ، تأخروا خشية على أنفسهم من العامة .
ومع حضور هذا الجمع العظيم : فلم يكن لذلك باعث إلا اعتقاد إمامته وبركته ، لا بجمع سلطان ، ولا غيره ، وقد صح عن النبي صلى الله عليه وسلم أنه قال : ( أنتم شهداء الله في الأرض ) – رواه البخاري ومسلم – .
ولقد قام على الشيخ تقي الدين جماعة من العلماء مراراً ، بسبب أشياء أنكروها عليه من الأصول والفروع ، وعقدت له بسبب ذلك عدة مجالس بالقاهرة ، وبدمشق ، ولا يحفظ عن أحد منهم أنه أفتى بزندقته ، ولا حكم بسفك دمه مع شدة المتعصبين عليه حينئذ من أهل الدولة ، حتى حبس بالقاهرة ، ثم بالإسكندرية ، ومع ذلك فكلهم معترف بسعة علمه ، وكثرة ورعه ، وزهده ، ووصفه بالسخاء ، والشجاعة ، وغير ذلك من قيامه في نصر الإسلام ، والدعوة إلى الله تعالى في السر والعلانية ، فكيف لا يُنكر على مَن أطلق “ أنه كافر “ ، بل من أطلق على من سماه شيخ الإسلام : الكفر ، وليس في تسميته بذلك ما يقتضي ذلك ؛ فإنه شيخ في الإسلام بلا ريب ، والمسائل التي أنكرت عليه ما كان يقولها بالتشهي ، ولا يصر على القول بها بعد قيام الدليل عليه عناداً ، وهذه تصانيفه طافحة بالرد على من يقول بالتجسيم ، والتبري منه ، ومع ذلك فهو بشر يخطئ ويصيب ، فالذي أصاب فيه – وهو الأكثر – يستفاد منه ، ويترحم عليه بسببه ، والذي أخطأ فيه لا يقلد فيه ، بل هو معذور ؛ لأن أئمة عصره شهدوا له بأن أدوات الاجتهاد اجتمعت فيه ، حتى كان أشد المتعصبين عليه ، والقائمين في إيصال الشر إليه ، وهو الشيخ كمال الدين الزملكاني ، يشهد له بذلك ، وكذلك الشيخ صدر الدين بن الوكيل ، الذي لم يثبت لمناظرته غيره .
ومن أعجب العجب أن هذا الرجل كان أعظم الناس قياماً على أهل البدع من الروافض ، والحلولية ، والاتحادية ، وتصانيفه في ذلك كثيرة شهيرة ، وفتاويه فيهم لا تدخل تحت الحصر ، فيا قرة أعينهم إذا سمعوا بكفره ، ويا سرورهم إذا رأوا من يكفر من لا يكفره ، فالواجب على من تلبّس بالعلم وكان له عقل أن يتأمل كلام الرجل من تصانيفه المشتهرة ، أو من ألسنة من يوثق به من أهل النقل ، فيفرد من ذلك ما يُنكر ، فيحذِّر منه على قصد النصح ، ويثني عليه بفضائله فيما أصاب من ذلك ، كدأب غيره من العلماء ، ولو لم يكن للشيخ تقي الدين من المناقب إلا تلميذه الشهير الشيخ شمس الدين بن قيم الجوزية صاحب التصانيف النافعة السائرة التي انتفع بها الموافق والمخالف : لكان غاية في الدلالة على عظم منزلته ، فكيف وقد شهد له بالتقدم في العلوم ، والتميز في المنطوق والمفهوم أئمة عصره من الشافعية وغيرهم ، فضلاً عن الحنابلة ، فالذي يطلق عليه مع هذه الأشياء الكفر ، أو على من سمَّاه “ شيخ الإسلام “ : لا يلتفت إليه ، ولا يعوَّل في هذا المقام عليه ، بل يجب ردعه عن ذلك إلى أن يراجع الحق ، ويذعن للصواب ، والله يقول الحق ، وهو يهدي السبيل ، وحسبنا الله ، ونعم الوكيل .
صفة خطه أدام الله بقاءه

„Alles Lob gebührt dem Herrn der Welten, Frieden und Segen auf Seinem Diener, den Er auserwählte. Ich habe dieses nützliche Werk studiert, das der Autor zu diesem Ziel (der Verteidigung des Shāykhul’Islām) verfasste. Mich hat die breite Kenntnis des Imams, der dieses Werk geschrieben hat, überzeugt. Ebenso haben mich seine Kenntnisse in den Wissenschaften, durch welche er den Respekt und die Anerkennung der Gelehrten bekommen hat, überzeugt. Die Zugehörigkeit des Titels als Imam für Shāykhul’Islām (Ibn Tāymiyah) ist bekannter als die Sonne und seine Bezeichnung als Shaykh al-Islam zu seiner Zeit bestand und besteht auch weiterhin immer noch auf den sauberen Zungen und wird auch morgen noch bestehen, genauso wie es gestern war. Keiner verleugnet dies, außer jemand, der seine Verdienste nicht kennt oder einer, der keine Gerechtigkeit besitzt. Wie falsch liegt derjenige, der in so einer Weise denkt (schlecht von Ibn Tāymiyah). Allāh, der Erhabene, ist Der, an Den man sich wendet, damit Er uns durch die Gnade und Seine Freigiebigkeit unsere Seelen vom Übel und Neid auf unseren Zungen befreit.Wenn es keinerlei Hinweise auf seine Vorzüge sowie auf seinen Titel als Imām gäbe, außer was Hafīth Ilmu-Dīn al-Barsalī in seinem Werk „Tarikh“ über ihn erwähnte, dann wäre dies ausreichend. In seinem Werk überlieferte er, dass es in der Geschichte keine Persönlichkeit gab, für deren Totengebet so viele Menschen anwesend waren wie bei Shāykhul’Islām. Er hat auf die Beerdigung des Imam Ahmad (in Bagdad) hingewiesen, auf der Hunderttausend Muslime anwesend waren. Der Unterschied jedoch ist, dass wenn Damaskus die Gleiche Einwohnerzahl wie Bagdad hätte, dann wäre niemand vonseinem (Shāykhul’Islām) Leichenzug ferngeblieben. Weiterhin glaubten fast alle, die in Bagdad waren, an die Führerschaft des Imam Ahmad. Der Herrscher sowie Khalif Bagdads besaß eine große Liebe und Achtung vor ihm, was in Bezug auf Ibn Tāymiyah anders war. Der Herrscher war zu dieser Zeit abwesend und die Mehrheit der Fuqaha waren seine fanatischen Gegner, bis er im Gefängnis starb. Trotzdem verpasste niemand den Leichenzug sowie sein Totengebet, außer drei Personen, welche nicht gekommen sind, da sie sich vor dem Ärger der Massen fürchteten (Anmerkung des Übersetzers: D.h. das Volk hätte ihnen ihre Intrigen nicht verziehen, die sie gegen Shāykh Ibn Tāymiyah machten). Die Anwesenheit dieser großen Versammlung deutet darauf hin, dass sie nur aufgrund ihrer Überzeugung, dass Ibn Tāymiyah ein großer Imam war und sie sich Segen (Barakah) durch dieses Totengebet erhofften, anwesend waren. Sie versammelten sich nicht aufgrund der Anordnung der Herrscher. Es ist authentisch vom Propheten überliefert, dass er gesagt hat: „Ihr seid die Zeugen Allahs auf der Erde.“ Es ist bekannt, dass eine Gruppe der Gelehrten Shāykh al-Islām bezüglich einiger Grundlagen sowie verzweigter Themen (al-Furu‘) tadelte. Aus diesem Grund wurden viele Sitzungen in Kairo und Damaskus organisiert, aber es ist von niemandem bekannt, dass ihn (Shāykhul’Islām) jemand als Ketzer ansah oder über ihn mit der Todesstrafe urteilte, obwohl ihm zu dieser Zeit viele Mitglieder der Regierung feindlich gesinnt waren, was zu seiner Gefangenschaft in Kairo und Alexandria betrug. Dies jedoch hinderte sie nicht daran, die Breite seines Wissens, die Größe seiner Frömmigkeit und seinen Asketismus anzuerkennen. Vielmehr beschrieben sie ihn als mutig und großzügig und als Wächter der Sunnah und Helfer des Islams, indem er zu Allāh aufrief, sei es offenkundig und versteckt gewesen. Warum sollten wir nicht jene tadeln, die über ihn sagten, dass er ein Ungläubiger sei oder die sagten, dass seine Beschreibung als Shāykhul’Islām Unglaube darstellt, wenn es in dieser Beschreibung nichts gibt, was zum Unglauben führen würde. Wahrlich, er ist zweifellos Shāykhul’Islām! Die Themen aufgrund derer er von seinen Gegnern getadelt wurde, sind keine Dinge, über die er aus Neigung und Wünschen sprach. Niemals beharrte er auf etwas, nachdem ihm die Beweise gezeigt wurden. Seine Arbeiten sind mit Widerlegungen des Anthropomorphismus (Allah Eigenschaften zuzuschreiben, welche geschöpflich sind.) Trotzdem war er ein Mensch, der Fehler machte oder richtig lag. Aus jenen Angelegenheiten, in denen er richtig lag -und diese stellen die Mehrheit dar- wird ein großer Nutzen entnommen. Man betet für ihn, dass auf ihn die Gnade herabgesandt wird und das, worin er sich irrte, wird nicht befolgt und ihm wird dafür verziehen, da alle Imame seiner Zeit bezeugten, dass er alle Bedingungen eines Mujtahids (höchste Stufe eines Gelehrten) erreichte. Ebenso haben es seine stärksten Gegner, die sich darum bemühten, ihm jedes Übel einzuhandeln, bezeugt. Einer von ihnen war Shāykh Kamaluddīn as-Samalkanī und Shāykh Sadruddīn ibn al-Wākil (der Einzige, der die Diskussionen mit Ibnu Tāymiyah aushalten konnte). Es ist sehr verwunderlich, dass dieser Mensch einer der Härtesten gegen die Erneuerungsträger (Rāwafīd, Hululīyya und Ittihādīyya) war, dessen Arbeiten voll davon sind (Widerlegungen) und die Fatawa darüber sind bekannt und ihre Anzahl lässt sich nicht zählen. Diese Leute hätten sich bestimmt gefreut, wenn sie hören würden, wie ihn (Shāykhul’Islām) heutzutage manche als Ungläubigen ansehen. Deshalb ist derjenige, der „sich mit der Kleidung des Wissens“ (eine Beziehung zum Wissen hat) bekleidet und über Vernunft verfügt, dazu verpflichtet, die Aussagen dieses Mannes aus seinen bekannten Büchern oder von den vertrauenswürdigen Überlieferern her zu betrachten. Er sollte bei dieser Forschung die falschen Sachen heraussuchen und vor ihnen auf die beste Art und Weise warnen und ihn in den Sachen loben, in denen er Recht hatte, wie dies auch in Bezug auf alle anderen Gelehrten ist. Wenn durch Shāykh Ibn Tāymiyah (rahimahullah) kein Verdienst vorhanden wären, außer sein bekanntester Schüler der Shāykh Shamsūddīn ibn al-Qāyyim al-Jawzīyya der Autor der nützlichsten Bücher, aus denen die Anhänger und sogar die Opponenten einen Nutzen zogen, so wäre dies der ausreichende Hinweis darauf, dass er (Ibn Tāymiyah) eine große Stellung hat. Und wie ist es erst, wenn seine Wichtigkeit in den verschiedenen Feldern der Wissenschaft sowie seine Unterscheidung im Studieren der Texte von den berühmten Shāfi’īten seiner Zeit bezeugt wurde, geschweige denn von den Hanabīlah! Keinerlei Aufmerksamkeit sollte jenen geschenkt werden, die ihn (Ibn Tāymiyah) oder diejenigen, die ihn Shāykhul’Islām nennen, zum Ungläubigen erklären. Stattdessen sollten sie ignoriert werden. In der Tat sollte er dafür getadelt werden, bis er zur Wahrheit zurückkehrt. Allāh spricht die Wahrheit und Er leitet zum richtigen Weg. Er genügt uns und Er ist der beste Beschützer.“ (ar-Radd al-Wafir Imām ibn Nāsir ad-Dīn ad-Dimaschqī 145-146. Imām al-Hafīth as-Sahawī (ein Schüler des ibn Hājar überlieferte diese Worte in seinem Werk).

[al-Juhār wa ad-Durar 2/734-736]

In seiner Biografie lieferte Ibn Hājar (rahimahullah) viele Aussagen der Imame, die ihn (Shāykhul’Islām) lobten und seinen Rang als Imām im Bereich der religiösen Texten sowie Logik anerkannten. Bspw. sagte er:

“ وقرأت بخط الحافظ صلاح الدين العلائي ، في ثبت شيخ شيوخنا الحافظ بهاء الدين عبد الله بن محمد بن خليل ، ما نصه : وسمع بهاء الدين المذكور على الشيخين شيخنا وسيدنا وإمامنا فيما بيننا وبين الله تعالى ، شيخ التحقيق ، السالك بمن اتبعه أحسن طريق ، ذي الفضائل المتكاثرة ، والحجج القاهرة ، التي أقرت الأمم كافة أن هممها عن حصرها قاصرة ، ومتعنا الله بعلومه الفاخرة ونفعنا به في الدنيا والآخرة ، وهو الشيخ الإمام العالم الرباني والحبر البحر القطب النوراني ، إمام الأئمة ، بركة الأمة ، علامة العلماء ، وارث الأنبياء ، آخر المجتهدين ، أوحد علماء الدين ، شيخ الإسلام ، حجة الأعلام ، قدوة الأنام ، برهان المتعلمين ، قامع المبتدعين ، سيف المناظرين ، بحر العلوم ، كنز المستفيدين ، ترجمان القرآن ، أعجوبة الزمان ، فريد العصر والأوان ، تقي الدين ، إمام المسلمين ، حجة الله على العالمين ، اللاحق بالصالحين ، والمشبه بالماضين ، مفتي الفرق ، ناصر الحق ، علامة الهدى ، عمدة الحفاظ ، فارس المعاني والألفاظ ، ركن الشريعة ، ذو الفنون البديعة ، أبو العباس ابن تيمية !! „

„Ich habe in der Schrift des al-Hafīth Salahad-Dīn al-‚Alja’ī gelesen, als er in der Biografie des Shāykh unserer Shuyūkh, dem al-Hafīth Bachad-Dīn Abdullāh bin Muhammād bin Halīlya Folgendes schrieb: ‚Bahad-Dīn lernte bei zwei Shuyūkh, bei unserem Shaykh, dem Meister, dem Anführer auf dem Wege Allahs und dem berühmten Shaykh, der seine Befolger auf den besten Weg führte, derjenige, der viele Vorzüge besitzt und über die stärksten Beweise verfügt und alle Völker bestätigen, dass sie all diese Beweise nicht erbringen können. Möge Allah uns ermöglichen, von diesem großen Wissen zu lernen und uns davon im Diesseits und Jenseits profitieren zu lassen. Er ist der Shaykh, der Imam, der Gelehrte, der Lehrer, der helle Stern, der Imam der Imame, der Segen für die Gemeinschaft der Anführer und der Gelehrten, das Beispiel für die Menschen, das Licht für die Studenten des Wissens, der Bekämpfer der Erneuerungsträger, das Meer des Wissens, die Schatzkammer für jene, die Nutzen suchen, der Kommentator des Qurans, das Wunder unserer Zeit. Es gibt niemandem in unserer Epoche, der ihm, Taqiu-deen, gleicht, der Imam der Muslime, das Argument Allahs gegen die Welt, der Helfer der Wahrheit, das Zeichen der Führung, der hervorragende Hafiz, der am meisten Wortgewandteste, die Stütze der Shari’ah, der Besitzer des glänzenden Wissens, Abūl-Abbās Ibn Tāymiyah.“

[ad-Durar al-Kāmina 186-187]

Imām Adh-Dhāhabī (rahimahullah) sagte:

هو شيخنا ، وشيخ الإسلام ، وفريد العصر ، علماً ، ومعرفة ، وشجاعة ، وذكاء ، وتنويراً إلهيّاً ً، وكرماً ، ونصحاً للأمَّة ، وأمراً بالمعروف ، ونهياً عن المنكر ، سمع الحديث ، وأكثر بنفسه من طلبه وكتابته ، وخرج ، ونظر في الرجال ، والطبقات ، وحصَّل ما لم يحصله غيره .

برَع في تفسير القرآن ، وغاص في دقيق معانيه ، بطبع سيَّال ، وخاطر إلى مواقع الإِشكال ميَّال ، واستنبط منه أشياء لم يسبق إليها ، وبرع في الحديث ، وحفِظه ، فقلَّ من يحفظ ما يحفظه من الحديث ، معزوّاً إلى أصوله وصحابته ، مع شدة استحضاره له وقت إقامة الدليل ، وفاق الناس في معرفة الفقه ، واختلاف المذاهب ، وفتاوى الصحابة والتابعين ، بحيث إنه إذا أفتى لم يلتزم بمذهب ، بل يقوم بما دليله عنده ، وأتقن العربيَّة أصولاً وفروعاً ، وتعليلاً واختلافاً ، ونظر في العقليات ، وعرف أقوال المتكلمين ، وَرَدَّ عليهم ، وَنبَّه على خطئهم ، وحذَّر منهم ، ونصر السنَّة بأوضح حجج وأبهر براهين ، وأُوذي في ذات اللّه من المخالفين ، وأُخيف في نصر السنَّة المحضة ، حتى أعلى الله مناره ، وجمع قلوب أهل التقوى على محبته والدعاء له ، وَكَبَتَ أعداءه ، وهدى به رجالاً من أهل الملل والنحل ، وجبل قلوب الملوك والأمراء على الانقياد له غالباً ، وعلى طاعته ، أحيى به الشام ، بل والإسلام ، بعد أن كاد ينثلم بتثبيت أولى الأمر لما أقبل حزب التتر والبغي في خيلائهم ، فظُنت بالله الظنون ، وزلزل المؤمنون ، واشْرَأَب النفاق وأبدى صفحته .

ومحاسنه كثيرة ، وهو أكبر من أن ينبه على سيرته مثلي ، فلو حلفت بين الركن والمقام لحلفت : إني ما رأيت بعيني مثله ، وأنه ما رأى مثل نفسه

„Er ist unser Shāykh, der Shāykhul’Islām. Es gab in unserer Zeit niemanden, der ihn im Wissen, der Erkenntnis, der Tapferkeit, dem Verstand, der geistigen Fähigkeit, der Freigiebigkeit, der Aufrichtigkeit in Bezug auf die Gemeinschaft, dem Aufruf zum Guten sowie dem Verbot des Schlechten, dem Wissen in der Hadithwissenschaft glich. Er studierte die verschiedenen Kategorien der Überlieferer und erwarb jenes Wissen, das niemand anderer erworben hatte. Er hat die Höhen in der Tafsirwissenschaft des Qurans erreicht und wurde in seinen feinsten Sinnen vertieft. Er hat aus ihr die Bedeutungen herausgezogen, die niemand vor ihm herausziehen konnte. Er hat ebenso einen großen Erfolg in der Hadithwissenschaft sowie im Auswendiglernen der Ahadith erreicht, denn nur wenige konnten sich so viele Überlieferungen merken wie er. Er führte die Ahadith mit ihren Quellen und Überlieferern auf und konnte alles zitieren, was ihm für die Aufstellung eines Beweises erforderlich war. Er hat alle Menschen in der Fiqhwissenschaft, den Meinungen der verschiedenen Rechtsschulen und den Fatawa der Gefährten und Tabi’īn übertroffen, so dass er sich bei einem religiösen Gutachten (Fatwa) nicht nur an eine bestimmte Rechtsschule hielt, sondern er richtete sich nach dem stärkeren Beweis. Er hat die Höhen in der Arabischen Sprache erreicht. Er studierte die Logik und die Aussagen der Philosophen, so dass er sie widerlegen, auf ihre Fehler aufmerksam machen sowie vor ihnen warnen konnte. Er unterstützte die Sunnah mit den stärksten Argumenten und Beweisen. Er ertrug die Schwierigkeiten, die ihm seine Gegner für Allah bereiteten. Ebenso wurde er aufgrund seiner Unterstützung der reinen Sunnah verfolgt, bis Allah bestimmt hatte, dass er die Oberhand gewann und sich die Herzen der Rechtschaffenen in der Liebe zu ihm sowie den Bittgebeten für ihn vereinten. Allah hat seine Feinde erniedrigt und die Menschen aus den anderen Gruppen/Sekten durch ihn auf den richtigen Weg geführt. Allah machte die Könige und Feldherren dazu geneigt, ihm zu folgen und zu gehorchen. Allah hat durch seine Anstrengung Syrien und auch gewiss den Islam wiederbelebt, als er beinahe besiegt gewesen war. Als die Menschen anfingen, schlechte Gedanken über Allah zu hegen und die Gläubigen geprüft sowie durch eine große Erschütterung getroffen wurden und sich die Heuchelei gesteigert hatte, rief Ibn Taymīyah (rahimahullah) die Herrscher dazu auf, gegen die Tataren anzukämpfen. Seine Eigenschaften sind viele und er ist eine zu große Persönlichkeit, als dass solche Leute wie ich über ihn und sein Leben sprechen. Wenn ich einen Schwur zwischen der Ecke der Kaaba und dem Platz des Ibrahīm (as) leisten müsste, dann würde ich ihn leisten und zwar, dass ich niemals eine Persönlichkeit sah, die ihm gleich war und dass er selbst niemals eine Persönlichkeit sah, die ihm gleich war.“

[Tabaqāt al-Hanabīlah Ibn Rājab al-Hanbalī 4/390]

Imām Ibn Kathīr (rahimahullah) sagte:

„Das mindeste, was er machte, wenn er etwas hörte, war, das Gehörte auswendig zu lernen und sich mit dem Lernen des Gehörten zu beschäftigen. Er war sehr intelligent und hatte vieles auswendig gelernt. Er wurde ein Imām in Tafsir und alles, was einen Bezug zu dieser Wissenschaft hat. Er war auch sehr wissend in Fiqh. Und es wird gesagt, dass er mehr Wissen über Fiqh der jeweiligen Rechtschulen besaß als die Gelehrten, die ihrer eigenen Rechtschule befolgten, in seiner Zeit und in der Zeit vor ihm. Er war ein Gelehrter der fundamentalen Angelegenheiten (Usul), der unterstützenden Angelegenheiten (Furu), der Grammatik, der Sprache und anderer textlichen und intellektuellen Wissenschaften. Und kein Gelehrter einer Wissenschaft sprach zu ihm, ohne danach das Gefühl zu haben, dass sein Spezialgebiet auch das Spezialgebiet Ibn Taymīyahs war. Bezüglich der Hadith-Wissenschaft war er der Träger dieser Flagge, ein Hafith, fähig die Schwachen von den Authentischen zu unterscheiden und die Überlieferer waren ihm vollends bekannt.“

[Bidayah wan-Nihayah (14/118-119)]

Al-Hafidh al-Mizzī (rahimahullah) sagte:

مارأيتمثله،ولارأىهومثلنفسه،ومارأيتأحدًاأعلمبكتاباللهوسنةرسولهولاأتبعلهمامن

“Ich habe keinen Ähnlichen gesehen, und seine eigenen Augen haben keinen Ähnlichen wie sich selbst gesehen. Und ich habe keinen gesehen, der mehr Wissen über das Buch und die Sunna des Gesandten Allāhs (sallahu aleyhi wa sallam) hatte, ebenso habe ich keinen gesehen, der diese (Quellen) so eng wie er befolgte.“

[Hayat Shāykhul’Islām ibn Taymīyah (S. 21) von Schaich Bahdschatul Baitar]

Al-Hafīdh Abdurrahmān ibn Rajāb al-Hanbalī (rahimahullah) sagte:

„Er ist der Imām, der rechtmäßige Jurist, der Mudschtahid, der Gelehrte des Hadith, der Hafidh, der Erklärer des Qur’an, der Asket, Taqīuddīn Abu al-Abbās Shāykhul’Islām, der am meisten Wissende unter den Wissenden; es ist nicht möglich bzgl. seinem Ruf zu übertreiben, wenn man ihn erwähnt. Er, möge Allah barmherzig mit ihm sein, war hinsichtlich seinem Verständnis des Qur’ans und seinem Wissen über die Realität des Glaubens einzigartig.“

[adh-Dhāil ala Tabaqat al-Hanabila‘ (2/387-392) von ibn Rajāb]

Al-Hafīth Jālaludīn aš-Suyūti (rahimahullah) sagte:

ابن تيمية ، الشيخ ، الإمام ، العلامة ، الحافظ ، الناقد ، الفقيه ، المجتهد ، المفسر البارع ، شيخ الإسلام ، علَم الزهاد ، نادرة العصر ، تقي الدين أبو العباس أحمد المفتي شهاب الدين عبد الحليم بن الإمام المجتهد شيخ الإسلام مجد الدين عبد السلام بن عبد الله بن أبي القاسم الحراني

أحد الأعلام ، ولد في ربيع الأول سنة إحدى وستين وستمائة ، وسمع ابن أبي اليسر ، وابن عبد الدائم ، وعدّة
وعني بالحديث ، وخرَّج ، وانتقى ، وبرع في الرجال ، وعلل الحديث ، وفقهه ، وفي علوم الإسلام ، وعلم الكلام ، وغير ذلك
وكان من بحور العلم ، ومن الأذكياء المعدودين ، والزهاد ، والأفراد ، ألَّف ثلاثمائة مجلدة ، وامتحن وأوذي مراراً
مات في العشرين من ذي القعدة سنة ثمان وعشرين وسبعمائة

Ibn Taymīyah ist ein Shāykh, Imām, Großgelehrter (Allammah), Hafīdh, Kritiker, Fakhī, Mujtahīd, hervorragender Kommentator (Mufassīr), Shāykhul’Islām, Imam der Asketen, eine Seltenheit zu seiner Zeit, Imam Taqiudīn Abu al-Abbās Ahmad al-Mufti Schihab ad-Dīn al-Halim, der Sohn des Imāms und Mujtāhids Shāykh al-Islam Madj ad-Dīn Abdu as-Salam ibn Abdillah ibn Abūl-Qasīm al-Harrānī. Er war einer der berühmten Gelehrten und wurde im Monat Rabi al-Ouwal im Jahre 661 n.H. geboren. Er lernte bei Ibn Abī Yasar, Ibn Abd al-Dā’im und anderen. Er interessierte sich sehr für die Hadithwissenschaft, sammelte sie und pflegte sie. Er hatte die Höhen in der Hadithwissenschaft, in den Biografien der Überlieferer und der Einstufung der Ahadith erreicht. Außerdem war er ein großer Faqih und hatte hervorragendes Verständnis in den islamischen Wissenschaften sowie der Wissenschaft der Philosophen und den anderen Bereichen. Er war eine Person mit sehr breitem Wissen und einer der wenigen klugen Gelehrten und ein Asket und eine hervorragende Persönlichkeit. Er schrieb 300 Bücher und wurde mehrmals geprüft und verfolgt. Er starb im Monat Dhul Qadah im Jahr 628 n.H.“

[Tabaqatu al-Huffaz 516-517]

As-Suyūtī zitiert Imām az-Zamlakani (727H), dass er sagte: „Unser Lehrer, unser Shāykh, der Imām, der Gelehrte, der Einzigartige (al-Awhad), der Hafidh, der Mujtahīd, der Asket, der Gottesdiener (Abid), das Vorbild, der Imām der Imame, das Beispiel der Nation, das Zeichen der Gelehrten, der Erbe der Propheten, der Letzte der Mujtahids, der einzigartige Gelehrte der Religion, der Segen des Islam, der Beweis der Gelehrten, der Beweis der Mutakallimin, der Vernichter der Erneuerungen (Bida’ in der Religion), gesegnet mit verblüffendem und herrlichem Fachwissen, der Wiederbeleber der Sunna. Derjenige, mit dem Allah uns bevorzugt hat, und mit dem Er den Beweis gegen Seine Feinde errichtet hat. Taqīudīn Ibn Taymīyah.“ Danach sagt As-Suyūtī, indem er fortfährt: „Ich habe diese Biographie von der Handschrift des Allamah zitiert, der einzigartige Mann seiner Zeit, Schaich Kamal ad-Din az-Zamlakanī, möge Allah mit ihm barmherzig sein, welcher gewöhnlich sagte „Jemand der mehr Hadithe als er auswendig gelernt hat, wurde in den letzten fünfhundert Jahren nicht gesehen.“

[al-Aschbah wa an-Nadhā’ir an-Nahwīyyah‘ (3/681)]

Al-Hafīth Ibn Daqiq al-‚Īd (rahimahullah) sagte:

وقالالشيختقيالدينابندقيقالعيدأيضالمااجتمعتبابنتيميةرأيترجلاالعلومكلهابينعينيهيأخذمنهامايريدويدعمايريد

„Als ich Ibn Taymīyah traf, sah ich einen Mann, der die verschiedenen Wissensarten zwischen seinen Augen hatte. Er nahm davon, was er brauchte und ließ, was er wollte. Ich sagte zu ihm: Ich dachte nicht, dass Allah so einen wie dich erschaffen würde.“

[Radd Al Wafir von Shaykh Ibn Nasir al-Dīn al-Dimashqi]

Al-Hafīdh ‚Imad ad-Dīn al-Wasitī (rahimahullah) sagte:

والله ، ثم والله ، لم يُرَ تحت أديم السماء مثل شيخكم ابن تيمية ، علماً ، وعملاً ، وحالاً ، وخلُقاً ، واتِّباعاً ، وكرماً ، وحلْماً ، وقياماً في حق الله تعالى عند انتهاك حرماته ، أصدق النَّاس عقداً ، وأصحهم علماً وعزماً ، وأنفذهم وأعلاهم في انتصار الحق وقيامه همةً ، وأسخاهم كفّاً ، وأكملهم اتباعاً لسنَّة محمد صلى الله عليه وسلّم ، ما رأينا في عصرنا هذا مَن تستجلي النبوة المحمدية وسننها من أقواله وأفعاله إلا هذا الرجل يشهد القلب الصحيح أن هذا هو الاتباع حقيقة

„Ich schwöre bei Allāh und nochmals schwöre ich bei Allah, dass es niemals auf dieser Erde eine Person gab, die im Wissen, den gerechten Taten, dem Gemüt und Benehmen, der Befolgung des Gesandten, der Freigiebig- sowie Nachsichtigkeit und der Ausführung der Pflichten vor Allah, wenn Seine heiligen Grenzen übertreten wurden, besser war als euer Shāykh al-Islām Ibn Taymīyah. Er war am ehrlichsten in der Erfüllung der Verträge. Er war fest im Wissen und fest in der Entschlossenheit. Er war der Geschickteste und Entschlossenste in der Unterstützung der Wahrheit. Er war selbstlos und der am meisten Perfekteste in der Befolgung der Sunnah Muhammads. Wir sahen in unserer Zeit niemanden, in dem sich das Beispiel Muhammads und seiner Sunnah in den Taten und Aussagen so klar und deutlich zeigte wie bei ihm. Ein gesundes Herz wird bezeugen, dass genau dies die Befolgung der Sunnah im wahrsten Sinne des Wortes ist.“

[Al-‚Uqud ad-Durriya s. 311]

Muhammād bin ‚Abdul-Barr as-Subkī (rahimahullah) sagte:

واللهيافلانمايبغضابنتيميةإلاجاهلأوصاحبهوىفالجاهللايدريمايقولوصاحبالهوىيصدههواهعنالحقبعدمعرفتهب

Bei Allāh, niemand hasst Ibn Tāymīyah, außer er ist unwissend oder sie sind Leute der Gelüste. Gelüste, die sie von der Wahrheit brachten.“

[Al-Radd al-Wāfir s. 95]

Imām Ibn Abdul-Hadī (rahimahullah) sagte:

هو الشيخ الرباني إمام الأئمة ومفتي الأمة وبحر العلوم سيد الحفاظ وفارس المعاني والألفاظ فريد العصر وحيد الدهر شيخ الاسلام بركة الانام علامة الزمان وترجمان القرآن علم الزهاد وأوحد العباد قامع المبتدعين وآخر المجتهدين تقي الدين أبو العباس أحمد ابن الشيخ الامام العلامة شهاب الدين أبي المحاسن عبد الحليم ابن الشيخ الامام العلامة شيخ الاسلام مجد الدين أبي البركات عبد السلام ابن أبي محمد عبد الله ابن أبي القاسم الخضر بن محمد بن الخضر بن علي بن عبد الله ابن تيمية الحراني

„Er ist der Shāykh, Rabbanī, Imām der Imame, Muftī der Imamen, Ein Ozean der Wissenschaften, Anführer der Huffādh, Farīš Al-Mānī Al-Fadh, Einzigartig, Haīyyad Al-Dahar, Shāykhul’Islām, Barakah des Islām, Allamāh seiner Zeit, Tarjūmān Al-Qur’ān, Führer der Asketen, der letzte der Mujtahīdīn Taqiudīn Abu’l-Abbās […]“

[Al-Radd al-Wāfir s.30]

Imām Ibn al-Qāyyim (rahimahullah) sagte:

„(Es ist wichtig) die Vorzüge der Gelehrten des Islams und ihre verschiedenen Stufen und Fähigkeiten und die Rechte ihnen gegenüber zu kennen. (Es ist ebenfalls wichtig), dass ihr Wissen, ihre Vorzüglichkeit und ihre Aufrichtigkeit Allah und Seinem Gesandten gegenüber uns nicht dazu verpflichtet, alles was sie sagen, zu akzeptieren. Auch (ist es so bei) Fehlern in ihren Fatawa über Angelegenheiten – bei denen die Texte (aus der Sunna) bezüglich diesen Angelegenheiten sie nicht erreicht haben und sie sagten, was sie für richtig hielten, basierend auf ihrem Wissen; doch die Wahrheit etwas anderes war. Es ist nicht obligatorisch, alles was sie jemals gesagt haben, zu verwerfen, noch ist es obligatorisch, sie zu diffamieren und zu erniedrigen. Es gibt zwei ungerechte Extreme, und der richtige Pfad ist dazwischen. Weder gehen wir ihnen aus dem Wegnoch sehen wir ihn als unfehlbar an[…] Wer auch immer etwas Wissen über die Religion und die weltlichen Angelegenheiten besitzt, weiß mit Sicherheit, dass ein ehrenhafter und respektierter Mann, der gute Dinge für den Islam getan hat, einige Fehler gemacht haben wird. Doch diese Fehler werden ihm nicht nur entschuldigt, sondern er wird in Wirklichkeit für seinen Idschtihad belohnt. Daher ist es nicht erlaubt, ihn dafür genauer zu untersuchen, noch ist es erlaubt den Respekt und die hohe Position, die er in den Herzen der Menschen hatte, zu zerstören.“

[I’lām-ul-Muwaqqi’in (Band 3, S. 295).]

Der Qadī aller Qadīs Ibn Hūrirī (rahimahullah) sagte:

إنلميكنابنتيميةشيخالإسلامفمنوقالمرةلبعضأصحابهأتحبالشيختقيالدينقالنعم

„Wenn Ibn Taymīyah (rahimahullah) nicht Shāykhul’Islām war, wer ist es dann?“

[Hayat Schaich al-Islam, S.26]

Mulla Alīyyul-Qarī (rahimahullah) sagte:

أقول صانهما الله – أي : ابن القيم وشيخه ابن تيمية – عن هذه السمة الشنيعة ، والنسبة الفظيعة ، ومن طالع “ شرح منازل السائرين “ لنديم الباري الشيخ عبد الله الأنصاري قدس الله سره الجلي ، وهو شيخ الإسلام عند الصوفية : تبيَّن له أنهما كانا من أهل السنة والجماعة ، بل ومن أولياء هذه الأمة ، ومما ذكر في الشرح المذكور ما نصه على وفق المسطور
“ وهذا الكلام من شيخ الإسلام يبين مرتبته من السنَّة ، ومقداره في العلم ، وأنه بريء مما رماه أعداؤه الجهمية من التشبيه والتمثيل ، على عادتهم في رمي أهل الحديث والسنَّة بذلك ، كرمي الرافضة لهم بأنهم نواصب ، والناصبة بأنهم روافض ، والمعتزلة بأنهم نوابت حشوية ، وذلك ميراث من أعداء رسول الله صلى الله عليه وسلم في رميه ، ورمي أصحابه بأنهم صبأة ، قد ابتدعوا ديناً محدثاً ، وهذا ميراث لأهل الحديث والسنة من نبيهم بتلقيب أهل الباطل لهم بالألقاب المذمومة
وقدس الله روح الشافعي حيث يقول وقد نسب إلى الرفض
إن كان رفضا حب آل محمد *** فليشهد الثقلان أني رافضي
ورضي الله عن شيخنا أبي العباس بن تيمية حيث يقول
إن كان نصباً حب آل محمد *** فليشهد الثقلان أني ناصبي
وعفا الله عن الثالث – وهو ابن القيم – حيث يقول :
فإن كان تجسيماً ثبوت صفاته *** وتنزيهها عن كل تأويل مفتر
فإني بحمد الله ربي مجسم *** هلموا شهوداً واملئوا كل محضرِ

 „Ich sage: Allah, der Erhabene, hat diese beiden Imame vor solchen schmutzigen Eigenschaften geschützt. Jedem, der den Kommentar Ibn Qāyyims zum Buch „Manazil as-Sāirin“ von Nadim al-Barī ash-Shāykh Abdullāh al-Ansarī (er ist nach Meinung der Sufis ein Großgelehrter) liest, wird deutlich werden, dass sie von der Ahlu-Sunnah wal-Jama’ah waren. Wahrlich, sie sind von den Awlīya dieser Gemeinschaft. Etwas, das Ibn Qāyyim in diesem Buch erwähnte, ist: „Diese Worte des Shāykhul’Islām heben seine Position als hervorragender Gelehrter der Ahlu-Sunnah sowie seinen Status unter den Gelehrten hervor und sie beweisen, dass er unschuldig an dem ist, was ihm seine Feinde von den Jahmiya vorwerfen und zwar, dass er Allah mit Seiner Schöpfung verglichen hätte, so wie sie gewöhnlich die Gelehrten des Hadith und der Sunnah bezeichneten, genauso wie die Rawāfidh sie als Nasibīyya bezeichneten und die Nasibīyya sie als Rawāfidh bezeichneten und die Mu’tazillah bezeichneten sie als Anthropomorphisten. Dies ist das Erbe der Feinde des Gesandten Allahs, die ihn und seine Gefährten beschuldigten, eine neue Religion erfunden zu haben. Ebenso ist dies das Erbe der Gelehrten des Hadith und der Sunnah vom Gesandten Allahs und zwar, dass die Leute der Falschheit sie mit beleidigenden Namen benennen. Möge Allah die Seele Ash-Schāfīi reinigen, der gesagt hat, als er beschuldigt wurde, ein Rafīdi zu sein: „Wenn die Liebe zur Familie Muhammads der Grund ist, Rafīdi genannt zu werden, so sollen die zwei Rassen (Jinn und Menschen) bezeugen, dass ich ein Rafīdi bin.“ Möge Allah mit unserem Shāykh Abu al-Abbās Ibn Taymīyah zufrieden sein, der sagte: „Wenn die Liebe zur Familie Muhammads der Grund ist, Nasībi genannt zu werden, so sollen die zwei Rassen (Jinn und Menschen) bezeugen, dass ich ein Nasībi bin.“ Und möge Allah dem dritten (Ibn al-Qayyim) vergeben, der sagte: „Wenn die Bestätigung der göttlichen Eigenschaften und ihre Höherschätzung als die Interpretation eines Lügners, bedeutet ein Mujasim (Anthropomorphist) zu sein, dann alles Lob sei Allah, ich bin ein Anthropomorphist, bringt eure Zeugen.“

[Mirqatu al-Mafatih 8/146-147]

Imām Badruddīn al-’Aynī al-Hanafī (rahimahullah), Autor des berühmten Buch und Kommentorr zu Sahih al-Bukharī in seinem Lob ar –Radd al- Waafir von ibn Nasir ad–Din Dimashqī asch-Schafi’ī schrieb, er eine Erklärung für die Entscheidung über ibn Tāymiyah und seine Schüler, für diejenigen die sagen, ein Ungläubiger zu sein:

“Da dies der Fall ist, wird es auf die Verantwortlichen verpflichtend, dass sie unwissende und Unruhestifter waren und zu bestrafe sind – der sagt, dass ibn Tāymiyah wäre ein Kāfir! – ! Der sollte mit verschiedenen Arten der Strafe, wie schwere Schläge und lange Gefangenschaft bestraft werden. Wer zu einem Muslim ‘ O Kafir sagt “, dann, was er gesagt hat, kehrt auf ihn zurück, vor allem, dann auch noch solche schmutzige behauptungen gegen Gelehrte zusprechen , obowhl er verstorben ist , und dies ist Verboten in der Schari’a. Derjenige der schlecht über verstorbene Muslime spricht, den wird Allah sein Wahres Gesicht zeigen.“

Al-’Aynī (rahimahullah) sagte auch :

“Wer sagt ibn Tāymiyah ist ein Kāfir dann ist er in Wirklichkeit selbst ein Kāfir, und die, die ihn zu Ketzerei beschuldient,die sind selbst ein Ketzer . Wie ist das möglich, wenn seine Werke weit verbreitet sind und es gibt keine Spur von Abweichung oder Zwietracht die in seinen Werken enthalten sind? ”

[Es wird von al- Hafīdh Sakhāwī erwähnt (Schüler von al- Hafidh ibn Hājar) in Ad- Dawl al-Lāmī (10 /13)]

 

– Abu Kālash & Abu Rīyadus –

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