Ist jemand der Alī (ra) bekämpft ein Heuchler?

BildAlles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten und Allahs Segen und Friede sei auf den Propheten Muhammad und seiner Familie und seinen Gefährten.

In dem folgenden Artikel werden wir die Frage beantworten ob die Leute, die sich gegen den Amīr al-Mu’mīnīn Alī (ra) gesündigt haben, Leute der Höllenbewohnner oder Leute des Paradieses sind. Wir alle wissen, daß die Rāfidah in einer schwarz weißen Welt leben wenn es um Alī (ra) geht, und jene die ihn bekämpften oder ihm bei der Sache nicht unterstützten willkürlich bei ihnen ein:

– Fasīq

– Nasībi

– Kafīr

– Sohn eines Haram

– Größter Munafīq ist

Selbstverständlich kommt als erstes bei ihnen im Gedanke: Amr ibn Al-Aās, Mu’āwiyah, Talhā, Az-Zubāir, Umm Mu’mīnīn Aīsha, Marwān ibn Hakam und technisch gesehen jeden Sahābī, die in der Schlacht von Jāmal und Sīffīn beteiligt waren.

Hinweis: Die Mehrheit der Gefährten war nicht mal beteiligt in dieser Fitnāh.

عن الشعبي أنه قال : (( لم يشهد الجمل من أصحاب النبي عليه الصلاة و السلام غير علي ،و عمار ،و طلحة ،و الزبير ، فإن جاؤوا بخامس فأنا كذاب )).العلل و معرفة الرجال للامام أحمد ، ج 3 ص: 45 والمصنف لابن ابي شيبة، ج7 ص: 538 ،والسنة للخلال ج 2ص467 رقم 729، والذهبي في سير أعلام النبلاء ج9 ص 107، والاسناد صحيح.

Al Shā’bī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: „Von den Gefährten des Propheten (sallallahu alyhi wa salam) waren jene, die an (der Schlacht) Al Jāmal teilnahmen, keine anderen als Alī, Ammār, Talhā, Zubaīr, Bringt mir einen fünften und beweist, dass ich ein Lügner bin.“

[Isnad ist: SAHIH,  Imam Ahmad’s Al ilal Fi Ma’arifat al rijal 3/43, Musannaf ibn abi Shayba 7/538, Al Sunnah al Khallal 2/467, Siyār A’lam al nubala’a 9/107.]

Der schiītischer Kafīr Al-Mufīd (la) sagte dass es einen Ijmāh (absolute Übereinstimmung) nach der Imamiten Rechtschule gibt, dass jede einzelne Person, die im Kampf gegen Alī Ibn Abī Talīb (ra) beteiligt war, ein Kafīr, verflucht, fehlgeleitet ist und in der Hölle ewig brennen wird:

 واتفقت الإمامية والزيدية والخوارج على أن الناكثين والقاسطين من أهل البصرة والشام أجمعين كفار ضلال ملعونون بحربهم أمير المؤمنين عليه السلام, وأنهم بذلك في النار مخلدون.

„Die Imamiten, die Zāyditen und die Khawarīj [interessanterweise alle von der Ahl Al-Bīda außer die Imamiten – sie sind Kuffar] sind sich einig, dass die Nakithīn (Jene die ihr Treueeid gebrochen haben) und Al- Qasitīn (diejenigen, die vom rechten Weg abgewichen sind) von den Leuten von Basra (Schlacht von Jāmal) und Al-Shām (Schlacht von Siffīn) allesamt Kuffar sind, fehlgeleitet und durch den Kampf gegen den Āmīr Al-Mu’mīnīn (Alī Ibn Abi Talib) – Friede sei mit ihm – verflucht sind, und aus diesem Grund ihren endgültiges Bestimmungsort das ewige Höllenfeuer seien wird.“

Die Aussage des Abtrünnigen Al-Mufīd, der ohne sich verstellt und in namen aller Schīah spricht, werden wir später Stück für Stück auseinandernehmen ob dies der Wahrheit entspricht. Denn für gewöhnlich stopfen die Rafīdāh etwas im Mund von Alī (ra) – wie die Sabaīten damals – obwohl Alī sich von solcher Behauptung distanziert. Eine Frage wäre auch gerechtfertigt ob dies der Ijmāh der Ahlu Bāyt wäre? Aber darauf kommen wir noch. Also der Ijtihād der ehrwürdigen Sahāba zählt nicht bei den Schīttensöhne, da sie das größte Verbrechen begangen haben, seit der Zeit von Adam (as) bis zum Erscheinen des Lügen Messias. Sie (die Sahābah) verdienen also (laut ihrer Ideologie) keine Entschuldigung, doch jemand der den Quran anzweifelt und meint die Sahābah hätten ihn manipuliert, der gilt bei ihnen noch als Muslim und für ihm wird nach Entschuldigung gesucht. Subhānallah. Wisset meine Lieben Geschwister des Islam (Möge Allah euch segnen) dass jemand der den Quran anzweifelt, schlimmer ist als derjenige der gegen den Āmīr Al-Mu’mīnīn Alī (ra) kämpft. Für Schīah ist so eine Aussage Nasb oder gar Kufr, weil Alī für sie wichtiger ist als das Wort Allahs.

Mit welchem Beweis stützen sich die Schīah, dass jemand der Alī (ra) bekämpft ein Kafīr ist? Natürlich nicht ihn ihren Büchern, weil sie genau wissen das es Müll ist. Sie zitieren nur die Bücher ihrer Feinde – den Sunniten – und das wichtigste an das sie sich festhalten ist diese Überlieferung (um den Kufr von denen zu beweisen, die im Kampf gegen Alī waren):

 لا يحبك إلا مؤمن و لا يبغضك إلا منافق

Der Prophet (sallallaahu alayhi wasallam) sagte zu Alī: „Keiner liebt dich außer ein Gläubiger und niemand hasst dich außer ein Munafīq.“

[Bukāhri und Muslīm]

Wie sollten wir, die Ahlū-Sunnāh, antworten wenn die Schīah aus unseren Büchern einen authentischen Beweis bringen? Ganz einfach! Wir Antworten: Bezüglich das, was die Schiīten behaupten, dass diejenigen, die Alī (ra) bekämpften Kuffar wären und ihnen nicht zustimmen Fāsiqun sind, so nutzen sie die Aussage vom Propheten (Friede sei mit ihm) nur wegen ihrer Dreistigkeit und Ignoranz aus. Sollten wir genau so einseitig und unwissend vorgehen wie die Schīah, dann hat es gravierende Konsequenzen, denn dann müssen wir auch Alī ibn Abī Talīb zum Heuchler erklären, weil es in der Partei Mu’āwiyah (ra) etliche Ansār gab.

Mu’āwiyah (ra) sagte: Der Prophet (sallallahu alaihi wa sallam) sagte: „Wer die Ansār liebt, Allah liebt ihn, und wer die Ansār hasst, Allah hasst ihn. „

[Jāmi ās-saghīr (# 8310)]

Wenn die Schīah den Hadith nach seinem Äußeren nehmen, dann fragen wir sie: Sind die Nusaīryah (Aleviten), die Alī zu Ilahī (Gott) erklärten, und ihm mehr lieben als Allah, Gläubige oder durchtriebene Kuffar? Also laut dem Hadith muss nach eurem Verständnis jemand ein Gläubiger sein der Alī zu Gott macht, aber dies ist Schwachsinn. Wer daher den Hadith nach seinem Äußeren versteht, und dadurch die Nusaīryah zu Gläubige erklärt, der wird Kafīr. Nicht jeder der Alī liebt wird Gläubig und nicht jeder der ihn Hasst, wird Munafīq. Außerdem, wer ging den mit der Armee um zu schlachten? Mu’āwiyah ging zu Alī mit der Armee oder Alī zu Mu’awiyah? Ich hoffe die Schīah werden einmal nur ehrlich (ohne Tāqiyyah) und sagen wer wen hasst und wer wen bekämpfen wollte. Mu’āwiyah und die anderen Sahāba haben niemals Alī den Krieg erklärt und sind ihm nicht hinter her gefolgt, sondern Alī. Welcher Hass war also von beiden Parteien immenser?

Wie ist also der Hadith zu verstehen? Es gibt 2 Arten von Hass und 2 Arten von Liebe.

1) Die erste Art von Hass und Liebe ist der vollständige Hass und vollständige Liebe. Diese bedingt, dass wer einen Menschen liebt, dann liebt er ihn komplett, das heißt, er liebt seine Religion und seinen Weg, und geht das nach. Und wenn er ihn hasst, dann hasst er ihn komplett und seinen Weg und seine Religion.

2) Die zweite Art von Liebe und Hass sind die unvollständige Liebe und unvollständiger Hass. Hier gemeint, dass man nicht alles in die Person liebt, zum Beispiel man liebt Alī, hasst aber seine Religion, oder hasst Alī, liebt aber seine Religion und seine Liebe zu Allah und erkennt seine Vorzüglichkeit, jedoch aus irgendeinem Grund streitet man sich mit ihm, was automatisch zu ungewolltem Hassgefühl führt.

3.) Mit dem Begriff „Heuchler“, muss nicht unbedingt ein Kafir gemeint sein. Die Begriffe „Gläubiger“ und „Heuchler“ werden im Islam in Stufen benutzt. Das Wort Mu’mīn (Gläubiger) wird benutzt für jemanden, dessen Glaube stark ist. Das Wort (Muslim) wird benutzt für einen Muslim, dessen Glaube noch nicht so stark ist, so dass er (Mu’mīn) oder richtiger Gläubige geworden ist. Das Wort (Heuchler) kann auch benutzt werden um jemanden zu beschreiben, dessen Glaube (Iman) nicht so stark ist. Wer lügt zum Beispiel, der hat ein Zeichen der Heuchelei. Das bedeutet nicht, wer lügt, der ist Kafīr. Das heißt kein Mensch darf behaupten, wer Alī liebt, der geht ins Paradies, und wer ihn hasst, der geht in die Hölle. Wer sowas äußert, der geht selber in die Hölle.

Nun im Hadith ist deutlich die Rede von der ersten Art der Liebe und Hass, und nicht von der zweiten Art.

Wer Alī vollständig also liebt, im Sinne dass er Alī und seine Religion und seinen Weg vollständig liebt, der ist unbedingt ein Gläubiger, und wer Alī vollständig hasst, im Sinne, dass er Alī und seine Religion und seinen Weg hasst, ist sicherlich ein Munafīq. Das heißt, weder Nusaīryah kann man hier unter den Liebenden von Alī zählen, noch Mu’āwiyah (ra) und seine Partei kann man unter den Hasser von Alī (ra) zählen. Warum? Weil die Liebe der Nusaīryah zu Alī unvollständig ist, sie lieben ihn und hassen seine Religion, und der behauptete Hass von manchen Sahāba gegen Alī ist kein vollständiger Hass, denn sie liebten seine Religion und seine Vorzüglichkeit, und dafür gibt es genug Beweise, dass Mu’āwiyah selber immer wieder die Vorzüglichkeit Alīs gerne gehört hat.

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Nehmen wir noch eine Überlieferung:

، فلما خمّس علي الغنائم ، كانت في الغنائم وصيفة هي أفضل ما في السبي ، فصارت في الخُمس ، ثم إن علياً خرج و رأسه مغطى وقد اغتسل ، فسألوه عن ذلك ، فأخبرهم أن الوصيفة التي كانت في السبي صارت له فتسرى بها ، فكره البعض ذلك منه ، وقدم بريدة بن الحصيب بكتاب خالد إلى النبي صلى الله عليه وسلم ، و كان ممن يبغض علياً فصدق على كتاب خالد الذي تضمن ما فعله علي ، فسأله النبي صلى الله عليه وسلم : يا بريدة أتبغض علياً ؟ فقال : نعم ، فقال النبي صلى الله عليه وسلم : لا تبغضه فإنه له في الخُمس أكثر من ذلك . ذكره الإمام أحمد في المسند (5/350 ) قال الهيثمي رجاله رجال الصحيح غير عبد الجليل بن عطية و هو ثقة وقد صرح بالسماع وفيه لين . مجمع الزوائد (9/127) ، وقال ابن حجر في تقريب التهذيب عنه : صدوق يهم . ترجمة رقم (3747) و قال ابن حبان في الثقات (8/421) : يعتبر حديثه عند بيان السماع في خبره إذا رواه عن الثقات ، و كان

„[…] Als Burāidah (ra) das Buch dem Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) abgab, und der Prophet den Unterschrift Burāidahs drauf sah, fragte er Burāidah: „Oh Burāidah Hasst du Alī? Burāidah bejate die Frage. Drauf erwiederte der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam): „Hasse ihn nicht, denn er verdient aus dem Fünftel das, und sogar mehr.´“

[Musnad Ahmad 5:350, Al-Thiqāt von Ibn Hībban 8/421, Fath al-Barī von Imām Al-Asqălānī 8/66]

Jetzt lässt sich zusammenfassend sagen:

A) Der Prophet (sallahu aleyhi wa salam) erkannte, dass jemand Alī (ra) hasst.

B) Der Prophet (sallahu aleyhi wa salam) wusste, dass Burāidah (ra) Alī (ra) nicht wegen seines Aqīda hasste, sondern wegen einem weltlichen Streit und der Prophet ihm sagte, er solle ihm nicht hassen.

C) Der Prophet (sallahu aleyhi wa salam) machte garkein Takfīr.

 Deswegen sind die Rafīdāh schlimmer als die Khawarīj und ihr Takfīr auf die Sahābah nicht gerechtfertigt. Scheikh’ul’Islām Ibn Tāymiyāh (ra) erwähnt noch eine weitere Wichtigkeit: „Das Merkwürdige ist, dass die Rawāfidh es für abgeirrt erklären sich Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) zu widersetzen und deshalb scheren sie sich nicht davor Abu Bakr, Umar, Uthmān, einen großen Teil der Sahaba und jene die auf ihre Seite sind zu diffamieren und zu kritisieren. Mu’āwiyah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und seine Gruppe haben niemals Alī für ungläubig erklärt. Viel mehr haben dies die Khawarij übernommen. Was aber die Rawāfidh betrifft, so haben sie eine Reihe von unzähligen Gefährten des Unglaubens bezichtigt und sind somit noch schlimmer als wie die Khawarij.“

 [Mīnhaj ās-Sunnah 2/225]

Warum haben die Schīah keine Hemmungen den Takfīr gegen Abū Dhār Al-Ghifāri (ra) auszusprechen, der Bilāl Al-Habāschī (ra) „Du Sohn einer schwarzen Frau“ genannt hat, und der Prophet ziemlich wütend darüber war und Abū Dhār bedrohte, doch kein Takfir auf ihm aussprach, weil er (Sallahu aleyhi wa sallam) kein Takfiri ist? Wieso sprechen sie kein Takfīr auf Alī (ra) der Fātimah (ra) zum Kochen brachte, wegen einer zweite Ehe und der Prophet zornig war und ihm sagte: „Fatima ist wahrlich ein Stück von mir: Mich wird das betrüben, was sie betrübt, und mich wird dasselbe Übel treffen, das sie trifft.” ? Sicherlich tun sie das nicht.  Wir haben es eben hier mit Menschen zu tun die auf Doppelmoral stehn.

So nun kommen wir zum Krieg zwischen Alī und Mu’āwiyah:

Die Haltung der Ahlu Sunnah wāl Jamā’a sagen über die Ereignisse der Streitigkeiten und Kriege (Jamāl & Siffīn) zwischen den Gefährten, beruhte aufgrund des Fehlers in Ijtihād und verschiedener Deutungen und nicht wegen den schändlichen Trieben des Begierden oder die Herrschaft an sich zu reißen. Man muss aber wissen, dass die fehlerhafte Partei jene ist, die gegen ‘Alī ibn Abī Talīb (ra) war. Jedoch muss man auch beachten das Mu’āwiyah (ra) und seine Partei weder Despoten noch Rufer zum Schlechten waren, sondern sie suchten nach der Wahrheit und fand sie nicht. Dementsprechend werden sie für ihre religiöse Interpretation belohnt. Keiner von beiden war ein Unterdrücker oder Unfromm. Eine Sünde zu begehen verleumdet nicht die Gerechtigkeit der sündigenden Person. Jedenfalls ist die Gerechtigkeit der Gefährten, und zwar aller, ohne Ausnahme, durch Qur’an, Sunnāh und Ijmā bestätigt.

Es besteht kein Zweifel dass diejenigen, die Alī (ra) bekämpften, eine Abneigung gegen ihn auch hatten. Das leugnen wir nicht, doch müssen wir ihre Abneigung erklären:

1) Mu’āwiyah (ra) und seine Partei wollten Uthmān (ra) räschen, da er von den Sabaīten und den Khawarīj auf brutalste Weise ermordet wurde. Mu’āwiyah forderte erst Alī auf die Treue zu schwören, bis ihm die Mörder Uthmān ausgehändigt wird oder er die Strafe auf sie vollzieht. Alī (ra) sagte, dass er es besser weiß und mit anderen Aufgaben überfordert sei – wie einer Gefahr eines Bürgerkriegs die bevor stand – und er deswegen die Suche nach den Mördern aufschob, um (auch) die jeweilige Zeit und Mittel dafür aufzubringen. Mu’āwiyah sah dies als Ablehung und blieb ungeduldig und wollte schnellere Maßnahmen unternehmen, was definitiv falsch war von ihm da er ihm gehorchen musste. Doch was hätte er machen sollen? Er war der Schutzbefohlene und sein Couseng. Ich denke viele würden so handeln wenn der Khalif die Sache aufschiebt und dann die Sache selbst in die Hand nimmt und man Alī für diese Tat nicht gern hat. Deswegen nahmen die Sahābah auch das selbst in die Hand und haben auch viele von den Mörder Uthmān (ra) getötet, ohne Alīs Erlaubnis. Doch Fakt ist das beide Parteien der Gläubigen niemals sich gegenseitig bekriegen wollten, eher wurde es von den Khawarīj und den Sabaīten geschürt, die nicht auf Frieden zugeneigt waren, sondern Kriegslustig beide Parteien dazu brachten gegenseitig ein Krieg herbei zurufen. Shāykhul’Islām Ibn Taymīyah sagte in Minhāj aš-Sunnāh: „Weder Alī, Allahs Wohlgefallen auf ihm, noch Mu’āwiyah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wollten einen Krieg.“

2) Ein weitere Erklärung ihrer Abneigung gegen Alī (ra) war seine Haltung gegenüber Uthmān Mörder, die sich in Alīs Herrschaftsgebiet aufhielten. Er gab einige von ihnen sogar Gouverneurämter (wie Malīk Al-Ashtar) und nahm sie mit zum Kampf in Jāmal und Sīffīn. Nun muss man sich die Gefühlen von Mu’āwiyah und seine Gefährten vorstellen wie sie sich gefühlt haben, das der nächste Khalif der Muslime mit Mördern zusammenarbeitet, zusammenreitet und gegen sie kämpft ?

3) All die Überlieferung wo berichtet wird, dass Mu’āwiyah Alī (ra) diffamierte/verfluchte und Alī Mu’āwiyah (ra) diffamierte/verfluchte, sind alles belogene Sachen die jeweils von üblen Menschen fälschlicherweise ihren Führer zugeschrieben haben. Mu’āwiyah ist frei von den Nawasīb und der Amīr Al-Mu’mīnīn Alī (ra) ist frei von den Rafīdāh. Darauf Aufmerksam machte der Imām Ibn Daqiq al-‚Id (rahimahullah): „Hinsichtlich der Konflikte zwischen den Sahabāh und ihre Uneinigkeit, so sind einige davon fabriziert und Lügen und sollte keine Aufmerksamkeit gegeben werden. Das, was Haqq ist, ist es, in der bestmöglichen Art und Weise interpretiert werden, da das Lob von Allāh für sie offenbart worden ist.“

4) Der Groll der Sahābah basierte nicht auf Alīs Glaube sondern rein Politisch. Alī (ra) hat niemals den Takfīr auf sie gesprochen, weswegen ich mich frage woher der Ijmāh von Al-Mufīd sich stützt ? Mu’āwiyah und seine Partei haben nie im Leben Alī aus dem Islam exkommuniziert, weder hat Mu’āwiyah behauptet er sei ein Khalif, noch wurde ihm die Treue geschworen als Alī noch lebte. Alī sagte in Jāmal und Sīffīn zu seinen Gefährten das Mu’āwiyah und seine Partei seine Brüder sind.

Der Beweis:

وَكَانَ بَدْءُ أَمْرِنَا أَنَّا الْتَقَيْنَا وَالْقَوْمُ مِنْ أَهْلِ الشَّامِ، وَالظَّاهِرُ أَنَّ رَبَّنَا وَاحِدٌ (1) ، وَنَبِيَّنَا وَاحِدٌ، وَدَعْوَتَنَا فِي الْإِِسْلاَمِ وَاحِدَةٌ، لاَ نَسْتَزِيدُهُمْ (2) فِي الْإِيمَانِ باللهِ وَالتَّصْدِيقِ بِرَسُولِهِ، وَلاَ يَسْتَزِيدُونَنَا: الْأَمْرُ وَاحِدٌ، إِلاَّ مَا اخْتَلَفْنَا فِيهِ مِنْ دَمِ عُثْمانَ، وَنَحْنُ مِنْهُ بَرَاءٌ! فَقُلْنَا: تَعَالَوْا نُدَاوِ مَا لاَ يُدْرَكُ الْيَوْمَ بِإِطْفَاءِ النَّائِرَةِ (3) ، وَتَسْكِينِ الْعَامَّةِ، حَتَّى يَشْتَدَّ الْأَمْرُ وَيَسْتَجْمِعَ،فَنَقْوَى عَلَى وَضْعِ الْحَقِّ مَوَاضِعَهُ. فَقَالُوا: بَلْ نُدَاوِيهِ بِالْمُكَابَرَةِ (4) ! فَأَبَوْا حَتَّى جَنَحَتِ (5) الْحَرْبُ وَرَكَدَتْ (6) ، وَوَقَدَتْ (7) نِيرَانُهَا وَحَمِشَتْ (8) . فَلَمَّا ضَرَّسَتْنَا (9) وَإِيَّاهُمْ، وَوَضَعَتْ مَخَالِبَهَا فِينَا وَفِيهِمْ، أَجَابُوا عِنْدَ ذلِكَ إِلَى الَّذي دَعَوْنَاهُمْ إِلَيْهِ، فَأَجَبْنَاهُمْ إِلَى مَا دَعَوْا، وَسَارَعْنَاهُمْ (10) إِلَى مَا طَلَبُوا، حَتَّى اسْتَبَانَتْ عَلَيْهِمُ الْحُجَّةُ، وَانْق َطَعَتْ مِنْهُمُ الْمَعْذِرَةُ. فَمَنْ تَمَّ عَلَى ذلِكَ مِنْهُمْ فَهُوَ الَّذِي أَنْقَذَهُ اللهُ مِنَ الْهَلَكَةِ، وَمَنْ لَجَّ وَتَمَادَى فَهُوَ الرَّاكِسُ (11) الَّذِي رَانَ (12) اللهُ عَلَى قَلْبِهِ، وَصَارَتْ دَائِرَةُ السَّوْءِ عَلَى رَأْسِهِ

In Nāhjūl Al-Bālāgha 3/648 sagt Alī ibn Abī Talīb (ra): „Zu Beginn der Angelegenheit, haben sich die Leute aus Shām mit uns getroffen. Es ist deutlich, dass unser Gott einer ist, unser Prophet einer ist und unser Ruf zum Islam einer ist. Wir sehen uns nicht besser im Glauben oder im Glauben im Gesandten Allahs als sie [Schīah Mu’āwiyahs], weder tun sie das. Unsere Angelegenheit ist eine, außer unsere Meinungsverschiedenheit (Ijtihāt) bezüglich dem Blut Uthmāns und wir sind Unschuldig bezüglich seines Mordes.“

 Nun müssen wir die Aussage des Āmīr Al-Mu’mīnīn Alī (ra) sorgfältig auseinander nehmen:

A) Es gibt also kein Bedenken, dass die beiden Parteien den selben Gott anbeten, an den selben Propheten glauben und denselben Ruf des Islam haben, dies weil Alī gesagt hat 《dass unser Gott einer ist, unser Prophet einer ist und unser Ruf zum Islam einer ist》. Übrigens mit seiner (Alīs) Aussage 《unser Ruf zum Islam einer ist》, widerlegt er die Lehre der Imamāh, denn wir wissen das Mu’āwiyah und seine Partei niemals an die Imāmah gelaubt haben. Das heißt Alī war Sunnite. Das ist der erste Beweis gegen die Schīah.

B) Alī bestätigt das ihr Imān und die seiner Gegner auf gleicher Stufe ist, und anders  rum (dachten die Partei Mu’āwiyah) genauso, weil er sagte 《Wir sehen uns nicht besser im Glauben oder im Glauben im Gesandten Allahs als sie [Schīah Mu’āwiyahs], weder tun sie das》. Eine absolut Handfesten Beweis – wer also mutig ist und Mu’āwiyah und seine Partei zu Munafīqin erklärt (wie es Al-Mufīd getan hat), der sagt über Alī das er auch ein Heuchler ist und deswegen sind die Schiīten und ihre Priesterschaft die größten Nawasīb ohne es zu merken. Es bleibt darum keine andere Wahl für die Rafīdāh als Mu’āwiyah und seine Männer als Muhsīnīn zu erklären. Der zweite Beweis gegen die Schīah.

C) Alī bestätigt das dies ein Ijtihāt Fall war bezüglich 《dem Blut Uthmāns und wir sind Unschuldig bezüglich seines Mordes. 》 Genau das was seines Bruder Mu’āwiyah  (Allahs Wohlgefallen auf ihm) ebenfalls sagte: „Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) ist besser als ich und vorzüglicher als ich. Mein Disput mit ihm liegt nur im Qisas von Uthmān.

[Authentisch in Al-Bidayah wan Nihayah 7/129 – 259]

Einwände:

Wenn Shīah sagen Alī (ra) spricht hier keineswegs Mu’āwiyah (ra) an sondern bezieht sich „nur“ auf die Ahlu Šhām, da diese Leute von Mu’āwiyah in die Irre geführt wurden, dann beantwortet uns mal die Frage: „Wenn Mu’āwiyah nicht mit eingeschlossen ist auf die Aussage, sondern nur die die ihr euren Dīn entspricht, haben die die euren Dīn entsprechen, an die Ismāh, Imāmah und Wīlāyaha von Alī geglaubt?“ Natürlich nicht ! Al-Mufīd (la) genügt schon dass er von einen Rafīdāh Ijmāh spricht und alle als Ungläubige bezeichnet, ja selbst mit „Alle“ meint er Aqīl Ibn Abī Talīb (ra), weil er mit Mu’āwiyah in Siffīn gegen seinen Bruder Alī (ra) war. Also erspart uns euren Nifāq und tut nicht so als ob ihr einige  Sahabā endschuldigt damit wir mit euch kooperieren, uns zusammen umarmen und euch bewundern für eure Großzügigkeit weil ihr einige der Gefährten entschuldigt. Wir scheren uns ein Dreck was eure Rafīdāh Gelehrten und ihr sagt, sondern halten uns an das Wort Alīs und nehmen die Partei Mu’āwiyah zu Brüder.

Doch ist das noch nicht alles, entnehmen wir weitere Aussagen von Alī (ra) das Mu’āwiyah und seine Schīah seine Akhīs sind und dabei fangen wir erst mit unseren Büchern an:

Muhammad bin Umar bin Alī bin Abī Talīb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtet, dass als am Tag der Schlacht von Jāmal gekämpft wurde, Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: “Wir werden gnädig mit ihnen sein, weil sie bezeugen, dass es keine Anbetungswürdigkeit gibt außer Allah, und wir gestatten die Söhne die Erben ihres Vaters zu sein (dh keine Beute noch irgendeine der Besitz der Getöteten zu entnehmen).“

[Bayhaqi (Band.8/181]

Abd Khāyr berichtet, dass, Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) über diejenigen, die ihn in der Schlacht von Jāmal bekämpft haben, befragt wurde, und er sagte,“ Sie sind unsere Brüder, mit denen wir gekämpft haben, weil sie gegen uns rebellierten. Jedoch haben sie bereut und wir haben sie begnadigt. „

[Bayhaqi – Sunnan al-Kubra (Band.8/181]

16490 – أخبرنا أبو عبد الله الحافظ أنبأ أبو الوليد الفقيه ثنا الحسن بن سفيان ثنا أبو بكر بن أبي شيبة ثنا يزيد بن هارون عن شريك عن أبي العنبس عن أبي البختري قال سئل علي رضي الله عنه عن أهل الجمل أمشركون هم قال من الشرك فروا قيل أمنافقون هم قال إن المنافقين لا يذكرون الله إلا قليلا قيل فما هم قال إخواننا بغوا علينا

Abul Bakhtāri erzählte, dass Alī über die Menschen von Jāmal befragt wurde ob sie Mushrīkin geworden sind. Er antworte: “ Sie sind vom Shirk geflüchtet.“ Dann fragte man ihn: „Sind sie Munafīqin?“ Alī antwortete: „Munafīqin gedenken Allah sehr selten (während Sie, das sehr oft tun)“ Dann sagte man ihn: „Und was sind sie dann?“, Alī erklärte: „Sie sind unsere Brüder, die gegen uns rebelliert haben.“

[Bayhaqi 8/173]

Abu Uthama – Musār von Thābīt ibn Ubāyd, der sagte: Ich hörte Imam Bāqir Abu Jāfar (Allah möge mit ihm barmherzig sein) sagte: Er (Alī) erklärte die Leute aus Jamal nicht als Ungläubige.“

[Musannāf Ibn Abi Schaybah „Sahih”]

Ibn Abī Shāybah überliefert: Abu Jafār (Al-Baqir) sagte: „Die Leute aus Jamāl begangen kein Kufr.“

[Die Kette: Abu Usāma (Hammad ibn Usama, thiqāt) – Musa`r (ibn Abu Salama Kādam al-Kufi al-Hilāli, thiqāt) – Thābit ibn Ubāyd (al-Ansari, Mawla von Zaīd ibn Thābit, thiqāt). Eingestuft in Taqrīb von ibn Hājar.]

Muhammād bin Umar bin Alī bin Abī Talīb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtet, „dass Alī ibn Abī Talīb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) nicht das entgegengesetzte Heer in der Schlacht angriff, bis er sie (um die Waffen zu verlassen) aufgerufen hatte für drei Tage. Am dritten Tag, kamen Hassan, Hussāin und Abdullah bin Jafār zu ihm und sagte: „Diese Leute haben uns viele Opfer zugefügt.“ Alī antwortete: „Lieber Neffe! Ich bin überhaupt nicht in der Unkenntnis über das, was mit den Leuten passiert ist.“ Er bat sie dann etwas Wasser für ihn zu gießen und wenn sie es taten, machte er die Gebetswaschung und führte zwei Rakaahs der Salaah. Nach Abschluss, erhob er seine Hände und machte Du’a zu Allah. Dann wandte er sich die Leute zu und sagte: „Wenn ihr siegreich über ihnen seid, sollten ihr nicht nach dem Flüchtlingen Jagen noch solltet ihr die Verwundeten töten. Beschlagnahmt nur die Waffen des Krieges die sie ins Schlachtfeld gebracht haben und alles, was bleibt (Kleidung und andere persönliche Besitztümer) bleiben Eigentum der Erben des Getöteten.“

[Bayhaqi (8/181) „Sahih“]

Nach dem Kampf von Jāmal sagte Alī (ra) zu Aīsha:

:فقاللها: غفر الله لك. قالت: ولك، ما أردت إلا الإصلاح

“Möge Allah dir vergeben.“ Und sie sagte ihm: „Dir auch. Ich wollte nur die Angelegenheit beheben.“

Al Hāfidh Ibn Kathīr (rahimahullah) sagte:

 ولما أرادت أم المؤمنين عائشة الخروج من البصرة بعث إليها علي رضي الله عنه بكل ما ينبغي من مركب وزاد ومتاع وغير ذلك وأذن لمن نجا ممن جاء في الجيش معها – أن يرجع إلا أن يحب المقام، واختار لها أربعين امرأة من نساء أهل البصرة المعروفات وسير معها أخاها محمد بن أبي بكر، فلما كان اليوم الذي ارتحلت فيه، جاء علي فوقف على الباب وحضر الناس وخرجت من الدار في الهودج فودعت الناس ودعت لهم وقالت: يا بني لا يعتب بعضنا على بعض إنه والله ما كان بيني وبين علي في القديم إلا ما يكون بين المرأة وأحمائها فقال علي: صدقت والله ما كان بيني وبينها إلا ذاك وإنها لزوجة نبيكم صلى الله عليه وسلم في الدنيا والآخرة وسار علي معها مودعاً ومشيعاً أميالاً، وسرح بنيه معها بقية ذلك اليوم وكان يوم السبت مستهل رجب سنة ست وثلاثين، وقصدت في سيرها ذلك إلى مكة، فأقامت بها إلى أن حجت عامها ذلك ثم رجعت إلى المدينة رضي الله عنها)

„Und als die Mutter der Gläubigen Aīscha (Allahs Wohlgefallen auf ihr) Basra verlassen wollte, schickte `Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) ihr Vorräte von Nahrung und Kleidung und alle Lieferungen, die notwendig waren, Er erlaubte für alle jene, die Mitglied ihrer Armee waren, fortzugehen, es sei denn, sie zogen es vor zu bleiben, er endschied sich für Sie, vierzig der schönsten Frauen von Basra auszusuchen, sowie ihrem Bruder Muhammād Ibn Abu Bakr, um sie zu begleiten. Als der Tag ihrer Abreise kam, stand `Alī an der Tür und so auch die Leute, sie (Aīscha) kam heraus um Abschied zu nehmen und machte Duâ für sie und sagte: „O Sohn, es gibt nichts zu Tadel zwischen uns, Bei Allah! Es gab nichts zwischen mir und `Alī außer was zwischen der Frau und ihre Schwiegereltern entstand. “ `Alī sagte daraufhin: „Bei Allah, sie hat die Wahrheit gesagt, da war nichts außer das und sie ist die Frau von eurem Propheten in diesem Leben und im Jenseits.“ `Alī begleitete Sie dann einige lange Strecken, es war an einem Samstag im Radschab im Jahre 36 nach der Hijra, sie suchte Mekka auf und dort blieb sie und vollzog die Hajj, im selben Jahr kehrte sie nach Medina zurück – Allah Möge mit ihr zufrieden sein.

[Al-Bidayah Wan Nihayah 7/268-269]

Alī ibn Abī Talīb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte über Talhā der in Harb Al-Jamāl getötet wurde:

 رحمة الله عليك أبا محمد, يعزّ عليّ أن أراك مجدولاً تحت نجوم السماء, ثم قال: إلى الله أشكو عُجري وبُجري أي سرائري وأحزاني التي تجول في جوفي- والله لوددت إني كنت مت قبل هذا اليوم بعشرين سنة

„O Abu Muhammad! Allāhs Barmherzigkeit auf dich ! Es tut mir weh, dich unter dem Himmel getötet zusehen.“ Dann sagte er: „Ich beklage meine Traurigkeit gegenüber Allah! Bei Gott, ich wünschte ich wäre vor 20 Jahren gestorben.“

[Al Bidayah 7 /247; Mustadrak Hakim 3/ 372;Siyar A’lam al Nubala’a 1/36; Majma uz Zawaid , 9/150]

37774 – حدثنا أبو أسامة عن خالد بن أبي كريمة عن أبي جعفر قال جلس علي وأصحابه يوم الجمل يبكون على طلحة والزبير

Abu Uthama – Khalīd ibn Abi Karīma von Abu Jafār (Imam Bāqir), der sagte: „Am Tag (des Jāmal) saßen Amīr al Mu’minin Alī ibn Abī Tālib (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und seine Gefährten zusammen und weinten über Talhā und Zubaīr.“

[Ibn Abi Shayba -Musannaf Band 8 „Hasan“]

Tabarāni erzählt von Qāys ibn Ubad mit einer guten Kette (Jayid): „Ich bezeuge, dass Alī am Tag der Kamelschlacht, zu seinem Sohn Al Hăssan sagte: „Ich wünschte, ich wäre vor 20 Jahren gestorben.“

[Majmau Zawaid“#14824]

Das war Alīs (ra) Haltung gegenüber den Leuten aus Jamāl, gehen wir rüber zu den Leuten des Siffīn:

Imam Bāyhaqi (rahimahullah) überliefert:

Nacht der Schlacht haben Die Partei Alī, ihn über ihre Gegner (Die Partei Mu’awiyah) gefragt: „Sind sie Ungläubige? Alīs (Allahs Wohlgefallen auf ihm) antwortet: „Sie sind vom Shirk geflüchtet und zum Islam gekommen“ Dann wurde er gefragt: „Sind sie Heuchler?“ Er antwortete: „Heuchler sind jene die Allahs nicht gedenken, außer ein wenig (während ihre Gegner viel Thikr machten). Dann wurde er gefragt: „Was sind sie dann?“ Er, Alī antwortete: „Sie sind unsere Brüder, die gegen uns rebelliert haben“

[Authentisch in Sunun Bayhaqī – Dairat ul Ma’arif edition s. 173 Band.8]

von Sufyān – Jafār ibn Muhammad, der seinem Vater (Abu Jafār) sagen hörte, wie sich einige Anhänger Alīs über ihre Gegner bei Jāmal & Siffīn emotional reagierten und sie des Kufr bezichtigt haben, so antworte Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm): „Sagt nichts außer gutes über sie, denn sie dachten, dass wir gegen sie rebellierten, und wir dachten, dass sie gegen uns rebellierten.“

[Tarikh ibn Asākir, 1/329; Tahzīb ibn Asākir, 1/73; Mīnhaj as Sunnah, 3/61]

Al-Husseīn bin Ishaq al-Tastarī erzählte uns, al-Hussaīn bin Abī al-Sirrīy al-`Asqalani erzählte uns, Zaid bin abi al-Zarqa ‚erzählte uns von Jafār bin Burqan von Yazīd bin al-Assam dass er sagte: `Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: „Meine Märtyrer und die Märtyrer von Mu’āwiyah sind im Himmel.“

[Musannaf ibn abi Shaybah.-al-Mu`jam al-Kabir von al-Tabarani.- Majma` al-Zawa’ed von al-Haythami.-Siyar al-A`lam al-Nubala‘ von adh-Dhahabi. Muqadama Ibn Khaldun in Maqaume Sahaba „Sahih“]

وعن يزيد بن الأصم قال : لما وقع الصلح بين علي ومعاوية ، خرج علي فمشى في قتلاه فقال : هؤلاء في الجنة ثم خرج إلى قتلى معاوية فقال : هؤلاء في الجنة ، وليصير الأمر إلي وإلى معاوية

Imam Ibn Abī Shāybah erzählt in seinem Musannāf, das nach dem Vertrag zwischen Alī und Mu’āwiyah [möge Allah mit ihnen zufrieden sein], er (Alī) zwischen denen stand, die von seiner Partei starben und sagte: „Die werden im Paradies sein.“, dann ging er an die Seite derer, die von Mu’āwiyahs Partei starben und sagte: „Und die sind im Paradies.“

[Musannāf ibn Abi Shāybah – Sahih]

Al Imam Abu Bakr Bin Abi Shāybah überliefert: Umar ibn Ayyūb al Mousīli berichtet von Jafār ibn Būrqn von Yazīd ibn al Ašam das er sagte: Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wurde über die Toten von der Schlacht von Siffīn gefragt. Er antwortete: „Unsere Toten und ihre Toten sind im Paradies, und die Angelegenheit wird zwischen mir und Mu’āwiyah geregelt.

[al Musannaf 15/302 #39035 – Isnad ist: Sahih]

Hier “ Drück “ kann jeder die Einstufung besser beobachten.

Ibn Abi Shāybah überliefert von Waki von Muhammad Ibn Qaīs der Saad Ibn Ibrahim sagen hörte: „Während Alī die Hand von Adī Ibn Hatim hielt und um die Leichen ging, kam er über einen Mann, denn ich kannte. Ich sagte: „O Amir Al-Mu’mineen, ich hatte ihn als Gläubiger in Erinnerung.“ Alī sagte: „Und Heute immer noch (Er ist d.h im gleichen Zustand seines Iman).“

[Ibid]

Abu Jafār Muhammād ibn Alī ibn Husāin ibn Alī ibn Abī Talīb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) wurde über die Leute aus Jamāl und Sīffīn befragt und er antwortete: „Sie (Die Sahābah die Alī bekämpften) sind jene die den Glauben fest in sich tragen und sie sind nicht jene, die Ungläubig sind.“

[Usūl Itiqād Ahl As-Sunnah wā’l Jamā’ah von Imām Al-Lalikāi]

Ibn Abī Shāybah berichtete von Yazīd Ibn Harūn Al-Awam – Amr Ibn Mura – Abu Wāīl, er sagte, dass er im Traum Abu Maysarah Amr Ibn Shurahābil sah, und er pflegte einer der besten Gefährten von Abdullah (dh Ibn Masūd) zu sein. Er sagte: Ich sah mich, als ob ich Al Ja’nnah betreten würde, und ich sah [leuchtende] Zelte errichtet. Ich sagte: „Für wen sind diese?“ Es wurde gesagt: Diese sind für Dhūll-Kīla‘ und Haûwsāb, beide wurden aus der Gruppe Mu’āwiyahs getötet (dh sie folgte ihm) in Siffīn. Ich sagte: Also, wo ist Ammār und seine Freunde?“ Sie sagten: Sie sind vor dir. Ich sagte: Wie kann das sein, wenn sie sich gegenseitig getötet haben? Es wurde gesagt: Sie haben Allāh getroffen und fanden ihn reichlich in der Vergebung.“

[Ibn Sa’d, At-Tabaqat Al-Kubrâ (3/199-200); Ibn Abī Schaybah, Al-Musannaf (Nr: 37833); Âjurrî, aşh-Shariah (Nr: 1982, 1983); Abû Nu‘aym, Hilyatu’l-Awliyâ’ (4/143); (9/62); Ibn Battâl, Şhar Sahîh al-Bukhāri (10/30); Al-Khatîb al-Bagdādî, Muwazzıhu Awhâmi’l-Jam‘i wa’t-Tafrîk (1/59, 59-60); Ibn ‘Asâkir, Târîkh Dımashk (15/346, 347); (17/395, 396); (43/483); Al-Mizzī, Tahzîbu’l-Kamâl (21/227); (22/62). Adh-Dhahabî, Al-‘İbar fî Khabari Man Ğabar (1/29); Siyar A’lâm (1/428); Ibn Hajar, Al-Isâbah (2/158); Tahzîbu’t-Tahzîb (7/346) – Isnad ist Sahih].

Nun eine ernsthafte Frage, wie kann Alī (ra) bei der Schlacht von Jāmal weinen und kein Siegesgefühl empfinden, zumal er laut Schīah gegen Kuffar kämpfte? Wie kann er um Barmherzig für Talhā wünschen und gleichzeitig um ihn und Az-Zubāir weinen? Wie kann er doch Aīsha (ra) als die Ehegattin vom Propheten (sallahu aleyhi wa salam) im Paradies bezeichnen? Wie kann Alī den größten Feind der Rafīdāh Schīah nach der Schlacht preisen?

 قال أمير المؤمنين علي رضي الله عنه بعد رجوعه من صفين : أيها الناس لا تكرهوا إمارة معاوية ، فإنكم لو فقدتموها ، رأيتم الرؤوس تندر عن كواهلها كأنها الحنظل

Al-Hassan ibn Alī (ra) sagte: „Der Amīr Al-Mu’mīnīn Alī ibn Abī Talīb (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte, als er nach der Schlacht von Siffin zurückkehrte: „O ihr Menschen! Sieht die Führung Mu’āwiyahs nicht als schlecht an, denn fürwahr, wenn ihr ihn verliert, werdet ihr die Köpfe der Menschen fallen sehen, wie Wassermelonen von ihren Schultern auf den Boden fallen.“

[Al Bidayah 8/134, Sharah Aqeedat ul Wāsitiyah S.458; Adh-Dhāhabī – Tarikh al-Islam 2/378, Ibn Abi Schāybah – Musannāf Nr. 37843, Abdullah ibn Ahmad – as-Sunnah Nr. 1283, Abu Nu´aym – Ma’rifatus-Sahāba 5/2497, Al Bayhaqī – Dalailun-Nubūwwa 6/466]

Das schockierende ist nicht das er sie immer noch als Brüder ansah, nein, vielmehr sagt er aus das sie Leute des Paradieses sind. Gibt es ein besserer Vorzug als das?

Umgeben wir uns jetzt auf die Bücher der Feinde Allahs:

قرب الإسناد: ابن طريف عن ابن علوان عن جعفر عن أبيه أن عليا (عليه السلام) كان يقول لأهل حربه: إنا لم نقاتلهم على التكفير لهم ولم نقاتلهم على التكفير لنا ولكنا رأينا أنا على حق ورأوا أنهم على حق.

Majlīsi berichtet in „Bihār“ (32/324); Burjārdi „Jamiu ahadeth ash-shīa“ (13/93): Humāiri erzählt mit einer Kette: ibn Tarīf – Ibn Alwan – Jafār – Vater – ‚Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte über diejenigen, die gegen ihn gekämpft haben: „Wir haben nicht mit ihnen gekämpft, weil wir Takfir auf sie machen, und wir kämpfen nicht gegen sie weil sie Takfir auf uns machen. Aber wir sehen, dass wir auf die Wahrheit sind, und sie sehen, dass sie auf der Wahrheit sind.“

عن جعفر الصادق عن أبی ه علیهما السلام أن علیا علیه السلام لم یكن ینسب أحداً من أهل حربة إلى الشرك ولا إلى النفاق، ولكنه كان یقول: هم إخواننا بغوا علین

Jafār Ṣādiq (Allahs Wohlgefallen auf ihm) erzählte von seinem Vater (Baqir), dass Alī, diejenigen die gegen ihm gekämpft haben (In Jāmal & Siffīn), sie nicht als Ungläubige oder Heuchler bezichtigte, sondern sagte: „Sie sind unsere Brüder, die gegen uns rebelliert haben.“

[(Shia Bücher) Wasaīl Schīah, 15/83, auch Qurbul Asnad seite. 45, Majlīsi berichtete dies auch in „Bihār al Anwār“ 32/324]

Abdullah Ibn Al-Himyāri in Qurb Al-Isnad: – Harūn Ibn Muslīm – Mas’adah Ibn Ziyād – Jafār (Al-Ṣādiq) – Muhammad (Al-Bāqīr), der sagte: „dass Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) nicht diejenigen, die ihn bekämpften, mit Shirk, Kufr oder Nifāq bezichtigte, Er sagte vielmehr: „Sie sind unsere Brüder, die gegen uns rebelliert haben“.

[Überliefert in Al-Himyāri, Hadith: 297 und 302 in seinem Buch Qurb Al-Isnad, s. 45, Bd. 1. Auch in „Al-Scharia“ von Al-Hūrr (Al-‚Amāli), band.15, Seite 80,]

واوصيكم عباد الله بتقوى الله، فإنها خير ما تواصى به، وخير عواقب الأمور عند الله، وقد فتح باب الحرب بينكم وبين أهل القبلة

Alī sagte in Bālagha: „Ich rate euch, ihr Diener Allahs, zur Gottesehrfurcht, denn das ist das Beste, was sich die Diener (Allahs) gegenseitig raten können, und sie ist der beste Ausgang der Dinge bei Allah. Die Tür zum Krieg zwischen euch und den Ahlu Qibla (d.h. den anderen Muslimen) wurde bereits geöffnet[…]

[Nāhjūl Al Bālagha predigt.173]

فلقد كنا مع رسول الله صلىالله عليه وآله وإن القتل ليدور على الآباء والابناء والاخوان والقرابات ،فما نزداد على كل مصيبة وشدة إلا إيمانا ، ومضيا على الحق ، وتسليماللامر ، وصبرا على مضض الجراح . ولكنا إنما أصبحنا نقاتل إخواننافي الاسلام على ما دخل فيه من الزيغ والاعوجاج والشبهة والتأويل

Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte zu seinen Anhänger: „Wir waren mit dem Propheten, in dieser Zeit wo unsere Väter und Söhne, unsere Nahstehenden und unsere Brüder getötet wurden, aber nach jedem Problem und Unheil ist unser Imān gestiegen. Wir müssten immer nach der Wahrheit gehen, die Befehle befolgen und in Zeiten der Bedrängnis Geduld (Şabr) bewahren. Aber jetzt bekämpfen wir unsere eigenen muslimischen Brüder.

[Nāhjūl Bālagha tahqīq Subhī Sāleh, Seite 179]

Jetzt fragt man sich die ganze Zeit von welchem Ijmāh dieser Schwachkopf Al-Mufīd redet? Gewiss nicht von den Ahlu-Bāyt. Es kann sich nur von einem Ijmāh handeln die Allah erniedrigt hat.

Wir sind aber noch gar nicht am Ende, denn die Scheinargumente der Schīah sind endlos lang, aber haben wir uns nur das wichtigste ausgesucht, da alles andere von alleine zusammen bricht. Eins davon ist diese:

حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ مُوسَى، أَخْبَرَنَا عَبْدُ الْوَهَّابِ، حَدَّثَنَا خَالِدٌ، عَنْ عِكْرِمَةَ، أَنَّ ابْنَ عَبَّاسٍ، قَالَ لَهُ وَلِعَلِيِّ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ائْتِيَا أَبَا سَعِيدٍ فَاسْمَعَا مِنْ حَدِيثِهِ‏.‏ فَأَتَيْنَاهُ وَهُوَ وَأَخُوهُ فِي حَائِطٍ لَهُمَا يَسْقِيَانِهِ، فَلَمَّا رَآنَا جَاءَ فَاحْتَبَى وَجَلَسَ فَقَالَ كُنَّا نَنْقُلُ لَبِنَ الْمَسْجِدِ لَبِنَةً لَبِنَةً، وَكَانَ عَمَّارٌ يَنْقُلُ لَبِنَتَيْنِ لَبِنَتَيْنِ، فَمَرَّ بِهِ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم وَمَسَحَ عَنْ رَأْسِهِ الْغُبَارَ وَقَالَ ‏ „‏ وَيْحَ عَمَّارٍ، تَقْتُلُهُ الْفِئَةُ الْبَاغِيَةُ، عَمَّارٌ يَدْعُوهُمْ إِلَى اللَّهِ وَيَدْعُونَهُ إِلَى النَّارِ ‏“‏‏.‏

Ikrīmah (ra) überliefert: […]Der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) sagte: „Möge Allāh barmherzig mit Ammār sein. Er wird durch eine rebellische, aggressive Gruppe getötet werden. Er wird sie (dh seine Mörder, der rebellische Gruppe) zum Paradies einladen und sie werden ihn zum Höllenfeuer einladen.“ Ammār (ra) sagte:“ Ich suche Zuflucht bei Allah vor Heimsuchungen. „

[Sahīh al-Bukhāri 2812]

Soll damit gemeint sein, dass Mu’āwiyah und seine Partei die Rufer zum Höllenfeuer sind? Keineswegs !

Der Amīr Al-Mu’mīnīn fī’l Hadīth Ibn Hājar Asqālanī (ra) kommentierte diesen Hadith:

 قال الحافظ إبن حجر في „فتح الباري“: فإن قيل كان قتله بصفين وهو مع علي والذين قتلوه مع معاوية وكان معه جماعة من الصحابة فكيف يجوز عليهم الدعاء إلى النار؟ فالجواب أنهم كانوا ظانين أنهم يدعون إلى الجنة، وهم مجتهدون لا لوم عليهم في اتباع ظنونهم، فالمراد بالدعاء إلى الجنة الدعاء إلى سببها وهو طاعة الإمام، وكذلك كان عمار يدعوهم إلى طاعة علي وهو الإمام الواجب الطاعة إذ ذاك، وكانوا هم يدعون إلى خلاف ذلك لكنهم معذورون للتأويل الذي ظهر لهممصدر: فتح الباري بشرح صحيح البخاري, في شرح الحديث رقم 436

 „Wenn man zu uns sagen sollte: „Ammār (Allahs Wohlgefallen auf ihm) war in der Schlacht von Siffīn auf der Seite von Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) gewesen. Diejenigen die ihn getötet haben waren jene gewesen die auf der Seite von Mu’āwiyah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) gegen Alī gekämpft haben. Unvermeidlich, befanden sich auch bei Mu’āwiyah einige Sahabā. Wie ist es möglich, diese zur Hölle einzuladen?‚ Dann antworten wir darauf wie folgt so: „Einige Sahabā trugen den Verständnis mit sich, dass sie zur Paradies einladen. Jeder einzelner von ihnen war ein Mujtahīd! Demnach gibt es für sie keinen Vergehen. Der Zweck ihrer Einladung zum Paradies lautet – die Mittel – sie zum Paradies zu führen, und dies ist den Regierungsführer Gehorsamkeit zu leisten. So ähnlich rief Ammār sie dazu auf die Gehorsamkeit Alī gegenüber zu leisten. Denn zu der Zeit war er der Regierungsführer gewesen den man zu gehorchen hat. Beide Seiten standen untereinander zum Gegenteil. Dieses handeln von ihnen (beiden) beträgt keinen Vergehen. Denn sie handelten so gemäß dem Ta’wīl was sie für sich selber als Richtig betrachteten.“

[Fath Al-Bārī Shâr fī‘ Sahīh Al-Bukhāri]

Wie verfault das Verständnis der Rafīdāh ist, so gibt es gewissheit das sie die dümmsten aller dümmsten sind (Selbst die Ahlū-Kītāb stimmen mit uns überein) und alles mögliche dafür opfern würden, selbst ihre eigene Seele an den Schăītān verkaufen, nur um die Sahābah zum Höllenbewohnner zu machen. Sollen wir auch Alī (ra) zu so einen machen weil er den Mörder Az-Zubāir (ra) sagte:

بشر قاتل ابن صفية بالنار سمعت رسول الله صلى الله عليه و سلم يقول : لكل نبي حواري و إن حواري الزبير

„Verkünde den Mörder vom Sohn von Safīah (al-Zubāir ibn al-Awwām), dass die Strafe für ihn die Hölle ist! Weil ich den Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) sagen hörte: „Jeder Prophet hat einen Schüler (Hawārī), und mein Schüler ist Az-Zubāir ibn Al-Awwām“.

[Mustadrak von Al-Hākim; Musnad Alī Ibn Jarīr al Tabarī: Dieser Hadith wurde von Alī ibn Abi Talib (ra) Überliefert mit einer Sahih Isnad; in Musnad Ahmad Von Ahmad Shakīr mit einer Sahih Isnad. In Sahih al Musnad von al Wadi’ī mit einer guten Kette von Erzählern. Auch im Schīah Buch Bihar al-Anwar Bāqir al-Majlisī 32/336]

Der Mörder Az-Zubāir, der Amr ibn al-Jurmūz hieß, war ein Gefährte von Alī, dass lässt sich nach der Rafdīdi Logik sagen, dass Alī (ra) auch ein Rufer zum Höllenfeuer ist oder ? Allah bewahre uns vor solch ein behindertes Denken. Die Rafīdāh müssen es endlich begreifen und eingestehen, dass sie in der Geschichte niemals gut waren zu widerlegen, sie sind eher gut daran die Menschheit mit ihrer Dummheit zu unterhalten. Es mag wohl übertrieben von mir klingen, doch ich sehe keinen Unterschied zwischen einen Rafīdi und einen Heroinabhängigen. Der Heroinabhängiger braucht sein Stoff um es zu inhalieren, und der Rafīdi braucht sein Stoff um die Sahābah des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) zu schädigen. Beide sind süchtig und brauchen definitiv einen Entzug.

Viel krasser kommt es noch, dass Ammār ibn Yassīr (ra) nicht die Meinung der Rafīdāh teilt, und die gegen Opposition weder als Munafīqin ansieht.

زياد بن الحارث ، قال : كنت إلى جنب عمار فقال رجل : كفر أهل الشام ، فقال عمار : لا تقولوا ذلك نبينا و نبيهم واحد و قبلتنا و قبلتهم واحدة، لكنهم قوم مفترون جاروا عن الحق ، علينا أن نقاتلهم حتى يرجعوا

Ziyād ibn al-Hārith sagte: Ich war neben `Ammār ibn Yassīr, als ein Mann sagte: „Die Leute von Al-Shām haben Kūfr (Unglaube) begangen (Bzw. sie sind Ungläubige geworden)!“ so sagte `Ammār (ra) ihm: „Sag das nicht, da unser Prophet und ihr Prophet – Allahs Segen und Heil auf ihm – eins sind und Unsere Qiblāh und ihre Qiblāh eins sind, aber sie sind Übertreter, die gegen die Wahrheit übergetreten haben, daher müssen wir sie bekämpfen, bis sie zurückkehren (für die Wahrheit). „

[Musannāf ibn Abī Shāybah # 38855. Einstufung: Sahih]

Imām Abū Bakr Al-Bayhaqī (rahimahullah) überliefert:

أخبرنا أبو زكريّا بن أبى إسحاقَ أخبرنا أبو عبدِ الله بن يعقوبَ حدثنا محمد بن عبدِ الوهّاب أخبرنا جعفرُ بن عونٍ أخبرنا مِسْعَرٌ عن عبدِ الله ِبن رَباحٍ أن عمّارًا رضى الله عنه قال : لا تقولوا : “ كفَر أهلُ الشامِ “ ولكن قولوا : فسَقوا أو ظلَموا

„Hadith: 16761: Abū Zakarīyya bin Abī Īshaq – Abu Abdillah bin Yaqūb – Muhammād bin Abdil-Wahhāb – Jafār bin Āwn – Misār bin Abdillah bin Rābah: Ammār Ibn Yassīr (ra) sagte: „Sagt nicht über sie (Mu’āwiyah und seine Armee) sie seien Kuffar (Ungläubige) ! Spricht jedoch, dass sie große Sünde und Ungerechtigkeit begangen haben.“

[Authentisch in As-Sunnān Al-Kūbra 8/302 – Beirūt: Dar Al-Kutūb Al-Ilmīyyah]

Er verteidigte sogar die Mutter der Gläubigen Aīsha (ra) vor wahnsinnigen und hemmungslosen Rafīdah die sich mit der Ehre des Propheten (sallahu aleyhi wa sallam) mit Wort anlegten.

Es wird mit einer guten Kette in Siyar al-A’lām al-Nubūla’a 2/176-179 erzählt, dass, als `Alī und Ammār in Majlis mit anderen Männern waren, einer der Männer etwas gesagt hat, wo er Umm Mumineen Aīscha beleidigte, so ‚hat Ammār schnell reagiert und sagte ihm: „Hinfort mit dir und deine Hässlichkeit! Wie kannst du es wagen, die Geliebte unseres Propheten zu schmähen.“

Von Arīb Ibn Hamīd der sagte: Am Tage von Jāmal, sah Ammār bin Yassīr (Allahs Wohlgefallen auf ihm) eine Versammlung, so fragte er: Was ist das? So wurde ihm gesagt: Ein Mann verflucht Aīscha (Allahs Wohlgefallen auf ihr) und schmäht sie. So ging er (Ammār) zu ihm und sagte: „Halt den Mund! Du bist getadelt und du bist angeprangert bzw. zurückgewiesen! Schmähst du die Habibah (Geliebte) des Propheten(sallallahu alaihi wa sallam)? Wahrlich ist sie die Frau des Propheten im Paradies!

[Fadhā’il Al-Sahābah von Imam Ahmad Nr.1647; von Scheich Al-Muhaddith Wasīyullah Al-‚Abbās Al-Hīndi authentifiziert]

Kehren wir zurück zur der Aussage des Propheten „ويح عمار تقتله الفئة الباغي“ Ein Baghi-Gruppe (die ins extreme geht) wird Ammār töten.“ In dieser Überlieferung, was Ibn Hājar Al-Asqălānī (in Tahdhīb al-Tahdhīb, 7/409) als Mutawatīr einstufte, wird keineswegs gesagt, dass Kafīr oder Munafīqin ihn töten.

Dieser Hadith ist einer der größten Beweise, daß die Wahrheit bei Alī lag, und Mu’āwiyah falsch lag und das es verpflichtend war, Alī gehorsam entgegenzubringen. Hāfidh Ibn Hājar Asqālanī sagt in al Isaba 2/502: „Nach der Ermordung von Ammār (Allahs Wohlgefallen auf ihm) ist es klar gewesen, dass Alī mit der Wahrheit war und darüber ist sich die Ahlu Sunnah einig!“

Imam Nāwāwi sagte: „Die Gelehrten sagten, dass dieser Hadith der absoluter Beweis ist, dass Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) im Recht lag und richtig in seiner Auslegung war. Die andere Gruppe [Partei Mu’awiyah] galten als Übertreter, jedoch waren sie Mujtahids[…] Deswegen Trift ihnen keine Sünde zu wegen ihre falsche Deutung, wie wir früher bezüglich dieser Sache gesagt haben. [Schar al Muslim lil Nāwāwi]

Imam Ibn Qāyyim Al-Jawuziyah sagte: „Gewiss, die Fehlinterpretation der Leute in Syrien ist ungültig, da der Prophet (Friede sei auf ihm)  zu ‚Ammār (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: „Du wirst von der sündigen Partei getötet werden.“

Mu´awiyah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) aber interpretierte die Bedeutung des Hadith anders, er konnte sich nicht vorstellen, dass Uthmāns Mörder die rechtschaffenen Leute im Lichte der Hadithe waren, die beweisen, dass Uthmān (Allahs Wohlgefallen auf ihm) als Unschuldiger getötet werden würde, und das seine Mörder Unterdrücker sind. Demgemäß dachten auch die Partei Muʿāwiyah dass sie rechtgeleitet wären, besonders da wir wissen, daß die Mörder, die gegen Uthmān waren, in Alīs Armee gewesen waren. Daraufhin dachten Mu´awiyah und seine Gefährten, daß diese irregegangen seien und machten es daher für sie selbst rechtmäßig, gegen Alī und seine Partei zu kämpfen. Mu´awiyah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sah sich auch selbst als Hüter von Uthmāns Blut, und Uthmān war einer seiner Familienmitglieder, und Mu´awiyah verließ sich auf einige prophetische Hadithe, die zeigen und klarmachen, dass Uthmān als Unschuldiger getötet werden würde, und die Rebellen als Heuchler beschreibt.

Von Aīscha wird überliefert, die sagt: Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: ‚O Uthmān! Wenn Allah Dir eines Tages die Führung dieser Nation gäbe, und die Heuchler von dir wollen, daß du deine Kleidung, die Allah dir gegeben hat, ablegst, dann tue es nicht.“ Der Prophet sagte dies drei Mal.“

[Sunan Ibn Majah, Buch der „Tugenden der Gefährten des Propheten, Friede sei mit ihm‚, Nr.112; Sahih Ibn Majah Nr.90]

Allah beschrieb auch die beiden Parteien durch ihren Glauben und machte sie zu Brüdern ungeachtet der Tatsache, daß sie sich bekämpften und gegeneinander sündigten. „Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen.“ (Quran 49:9).

Authentische Überlieferungen beweisen auch, dass beide Parteien dasselbe behaupten und nach der Wahrheit suchten. Diese authentischen Überlieferungen erklären auch, daß beide Parteien unschuldig darin sind, nach Launen zu agieren und dem Übel zu folgen.

Al-Bukhāri überliefert in seine Sahih von Abu Hurairah(Allahs Wohlgefallen auf ihm) der sagt: Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, sagte: „Der Tag des Gerichts wird nicht eher kommen, bevor zwei Parteien miteinander kämpfen, indem sie beide dasselbe behaupten.“

[Sahih al-Bukhāri Buch der Tugenden,Kapitel der Zeichen und Prophezeiung im Islam,Nr.3413]

Ibn Hājar Asqălāni sagte dazu: „Die Hadithgelehrten haben festgesetzt, dass damit die beiden Fraktionen in diesem Hadith erwähnt wird, Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und seine Partei in Irak ist und Mu’āwiyah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und seine Partei in Ash-Schaam.“

[Fathul Bari (13/92).]

Imam An-Nāwāwi sagte: „Die Aussage des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) zählt zu eines seiner Übernatürlichen Wunder, die in den frühen Tagen des Islam aufgetreten ist (dh, als die Sahābah noch am Leben waren).

[Shar Shahih Muslim an-Nāwawī (18/13)]

Dieser Hadith beweist ebenfalls, dass beide Parteien dasselbe beanspruchen und dieselbe Religion haben und Jeder glaubte mit dem Schwert der Scharia zu kämpfen und auf eignen Ijtihād handelten. Dies ist es, was der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wenn der Richter Ijtihād macht und richtig liegt, wird er zwei Belohnungen erhalten, und wenn er Ijtihād macht und falsch liegt, dann wird er eine Belohnung erhalten.“

[Bukhāri #6919; Muslim #1716]

Demnach ist Mu´āwiyahs Ijtihād falsch gewesen und bekommt eine Belohnung, da er dachte das die Wahrheit bei ihm lag und in seiner Übertretung wohlüberlegt war. In beiden Fällen ist Mu’āwiyah nicht unfehlbar. Die Ahl ās-Sunnah nehmen ihn nicht davon aus, Sünden zu begehen, aber sie sagen, daß Sünden Gründe haben, und diese Sünden gelöscht werden können durch Bitte um Vergebung und Reue, oder anderes. Wa allahu allam.

Übergeben wir uns nun zu einem anderen Thema. Es geht um eine Basislose Behauptung der Schīah, nämlich die gegenseitige Verfluchung der beiden Parteien. Hierzu legen sie die folgenden Ahadithe vor:

Ibn Kathīr schrieb in seinem Buch Al-Bīdayah wa’n Nīhaya (7/314):

فذكر أبو مخنف عن أبي جناب الكلبي أن عليا لما بلغه ما فعل عمرو كان يلعن في قنوته معاوية، وعمرو بن العاص، وأبا الاعور السلمي، وحبيب بن مسلمة، والضحاك بن قيس، وعبد الرحمن بن خالد بن الوليد والوليد بن عقبة، فلما بلغ ذلك معاوية كان يلعن في قنوته عليا وحسنا وحسينا وابن عباس والاشتر النخعي

Abu Mikhnaf berichtet von Abu Jīnāb Al-Kalbī der sagte, dass Alī im Qunoot, nach der Rede die Amr (Ibn Al-Aās) gehalten hat, Mu’āwiyah, Amr ibn Al-Āas, Abu al-A’wār al-Sulāmi, Habīb ibn Maslamāh, al-Dhahak ibn Qāys, Abdur-Rahman ibn Khalīd ibn Walīd und Walid ibn Uqbā verflucht hat. Als Mu’āwiyah darüber informiert wurde (dass Alī ihn in seinem Qunoot verflucht hat), hat er (Mu’awiyah) begonnen, Alī, Hassan, Hussaīn, Ibn Abbās und Al-Ashtar zu verfluchen.“

Ich sage:

Es wäre in Zukunft sehr nett wenn die Schīah auch den Kommentar von Ibn Kathīr hinterher zitieren wie er es einstufte, schließlich sagte er nicht das diese authentisch sei sondern: „Diese (Geschichte) ist eine Lüge.“ Ein weitere Grund für diese belogene Geschichte ist der Überlieferer Abu Mikhnaf, der Bruder der Rāwafīdh und den wir bereits oft erklärt haben, dass dieser ein Rafīdi ist und Abu Jīnāb ist schwach, Mudalis und traf nie einen Sahābah oder einen alten Tabī’in. Al-Bukhāri sagte: „Yahya bin Al-Qaththān schwächte ihn.“ An-Nasā’ī sagte über ihn: “Da’if” Al-Bazzăr sagte: “Er ist nicht stark.” At-Tirmidhī: “Nicht stark in Hadith.“ Āmr bin‘ Alī sagte über ihn: „Seine Hadithe sind verlassen.“ Yaqub bin Sufyān sagte: „Da’if, und er tut tadlīs“ Imam Ad-Darāmi sagte: „Er ist da’if“. Al-Jauzajānīy sagte: „Sein Hadith sind schwach.“ Al-‚Ijliy sagte:  „Kufī, seine Hadith sind schwach“ Yahya bin Ma’in sagte: „Da’if“ […]

[At-Tārikhul-Kabīr 8/2954, At-Tārīkh as-Shaghīr 2/100, und Ad-Du’afaa Ash-Shaghīr nr. 395; Adl-Du’afaa’ wal-Matrūkun no. 671; Kasyful-Astaar no. 2433; Jāmi’ut-Tirmidi no. 3316; Tahdzībul-Kamāl (31/286-288)]

Nächstes Scheinargument:

حدثنا هشيم ، قال : أخبرنا حصين ، قال : حدثنا عبد الرحمن بن معقل قال : صليت مع علي صلاة الغداة قال فقنت فقال في قنوته اللهم عليك بمعاوية وأشياعه وعمرو بن العاص وأشياعه وأبا السلمي وأشياعيه وعبد الله بن قيس وأشياعه.

Hāshim überliefert von Hasān – Abdur Rahman ibn Maqal, der sagte: Ich betete mit Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) das Gebet ghādat so sagte er in seinem Qunut: „Oh Allah, ich rufe dich gegen Mu’āwiyah und seine Anhänger und Āmr ibn al-Āas und seine Anhänger und Abu Sūlami und seine Anhänger und Abdullah ibn Qaīs (dh Abū Musā Al-Ash’āri) und seine Anhänger. „

[Al-Musannaf 2/108, nr 7050]

Ich sage:

1) Die Echtheit dieser Überlieferung ist Sahih Mūttasil (eine ununterbrochene Kette). Doch was spricht das gegen die Leute der Sunnāh an? Wo steht da etwas von Fluchen ? La’nat (la’an/fluchen) bedeutet über jemanden zu sagen „Allah soll seine Barmherzigkeit von ihm nehmen“ wo hat Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) dies gesagt? Hier geht es überhaupt nicht um Fluchen sondern um Rufen. Das was Alī getan hat im Qunūt, war „Oh Allah ich rufe dich – unter Zuhilfenahme – gegenüber Mu’āwiyah und seine Männer auf“, wie, wenn du eine falsche Tat gemacht hast und ich dich dazu aufrufe auf den rechten Pfad zu gehen. Somit ist mein „gegen rufen“ auf das falsche was du machst gerichtet aber nicht das ich mir wünsche, Allah solle seine Barmherzigkeit von die nehmen. Denn das wäre dann la’an. Oder du vertretest etwas falsches was du anderen auch lehren willst. So Rufe ich Allah gegen dich auf damit keiner deine Ansicht teilt. Und Allāh hat das Gebet von Alī erhört, denn er war näher an der Wahrheit als Mu’āwiyah und Siegreicher. Wa allahu allam.

2.) Nehmen wir an, dass sich Schīat Mu’āwiyah und Schīat Alī sich gegenseitig (Im Kriegszustand nicht in normalen Zustände) verflucht haben (was sie allerdings nicht zu Kuffar macht), dann verschweigen wir dies, nicht weil wir die Wahrheit verdecken wollen sondern um sie Sauber zuhalten. Der Prophet (sallahu aleyhi wa sallam) riet uns beim Erwähnen seiner Gefährten zurück zu halten und Allah hat uns aufgetragen um Vergebung für sie zu bitten. Demnach wenn sie sich verflucht haben, müssen wir ihre Situation verstehen: Man stelle sich vor, du marschierst mit Amīr Al-Mu’mīnīn Alī (ra) oder Mu’āwiyah (ra) zum Schlachtfeld, und du weisst das die gegenüber liegende Partei Muslime sind. Beide rufen den Takbīr und auf einmal fangen die Pferde an auf dich zurasen, Pfeile werden geschossen und Schwerter kreuzen sich. Die Emotionen und Wutausbrüche Steigen und auf einmal siehst du das ein Muslim deinen Bruder tötet oder dein Arm durchtrennt. Was würdest du in diesem Augenblick tun? Würdest du ihn umarmen und ihm sagen, er hat tolle Leistung vollbracht, komm durchtrenn meinen linken Arm noch dazu oder ihn Verfluchen? Selbstverständlich Verfluchst du ihn aus Zorn. Ist dieser Fehler jetzt ein Welt Untergang? Nein ! Die Rawāfidh aber können es nicht verstehen, weil sie hängengeblieben sind, sie denken die Sahābah wären Unfehlbar wie die Propheten und können ihre Aggression in jeder Situation zügeln. Es erregt sie ja wenn sie lesen, dass sich die Sahābah gegenseitig verflucht haben oder sich aus dem Islam exkommunizierten. Ab da an können sie der ganzen Welt mitteilen, vor allem die Orientalisten (ihre Busenfreunde), wie schlecht die Sahābah erzogen sind. Wissen diese Rawāfidh den nicht dass es völlig normal ist aus Zorn etwas sagt, was man hinterher dann Bereut, sich endschuldigt und verträgt (und die Sahābah haben sich dann vertragen)? So eine Welt aus Frieden oder Brüderlichkeit zwischen den Sahābah ist Unvorstellbar ihn ihrem hirntoten Schädel. Ihnen begeistert nur Krieg, Fitnāh, Blut, Verfluchung, Totschlag. Wir wollen die beiden Truppen der Gefährten zusammenbringen, aber die Schīah bestehen drauf den Streit in die Ewigkeit zu ziehen. Anstatt die Sache sein zulassen und um Vergebung zu bitten, kommt automatisch in ihren Hirn „Nie im Leben“. Aus dem Grund sagte der Zerstörer der Rafīdāh Industrie Ibn Taymīyah (rahimahullah): „Ihnen (Die Rafīdāh) wurde befohlen um vergebung für sie (die Sahābah) zu bitten, doch sie verfluchen sie und deswegen wurde das Schwert der Ahlū-Sunnāh gegen sie gezückt bis zum Tage der Auferstehung.“

3.) Eine Frage, die wir den Rafidāh stellen. Was sagt ihr über das fluchen über Alī (ra) ? Wenn sie sagen sollten, dass es gerechtfertigt ist, weil Mu’āwiyah (ra) im Unrecht lag, dann sagen wir: „Es ist auch nicht gerechtfertigt seitens Alī, weil Allahs (ta’ala) Barmherzigkeit so begrenzt und verleumdet wird. Alī hätte auch Du’a machen können, dass Allah ihn zu Vernunft bringt. Sollten die Rāfidāh weiterhin darauf bauen, dass das Fluchen von Mu’āwiyah gegen Alī falsch ist, dann würden sie ihre eigenen Aussagen widerlegen, dass das Fluchen erlaubt sei, oder zumindest würde sie sagen, dass das Fluchen über die Feinde Alīs nur erlaubt sei, und das andere gegen Alī ist nicht legitim. Aber Schīismus hat anscheinend eine neue Bedeutung bekommen: Widerspruch in Person.

4.) Amīr Al-Mu’mīnīn Alī (ra) hat Verboten Mu’āwiyah und seine Partei zu beschimpfen und zu verfluchen. Das steht in Nāhjūl Bālagha Predigt 206: „Ich verabscheue es wirklich, dass ihr Schmäher seid, aber wenn ihr ihre Taten beschreiben und an ihren Zustand denken würdet, wäre das eine angemessenere Rede und effektiver in der Argumentation. Ihr hättet lieber sagen sollen, anstatt sie zu beschimpfen: „Allah verschone unser und euer Blut, korrigiere die Uneinigkeit zwischen uns und ihnen und geleite sie aus ihrem Irrtum, auf dass derjenige die Wahrheit erkenne, der darüber unwissend war, und sich der von Irrweg und Feindschaft abkehre, der ihnen zugeneigt war.“

Das steht auch in unseren Büchern, dass Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) erreicht hat, wie zwei seiner Begleiter Mu’āwiyah und die Syrier beleidigt und verflucht haben. So schrieb er, um ihnen zu sagen was er gehört hatte, zu unterlassen. Sowohl die Gefährten kam dann zu ihm und sagten: „O Befehlshaber der Gläubigen, sind wir nicht auf die Wahrheit, und sie sind auf der Falschheit?“ Alī sagte: „Ja, beim Herr der Kaaba.“ Sie sagten: „Weshalb hinderst du uns dann daran, sie zu beleidigen und zu verfluchen?“ Alī (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte:“ Ich hasse es, dass ihr sie verflucht, aber wenn ihr ihre Taten beschreiben würdet und ihre Situation neu bewerten würdet, wäre dies eine bessere Art des Sprechens und ein überzeugenderer Weg zum Diskutieren. Statt sie zu beschimpfen, solltet ihr sagen, „O Allah! Bewahre unser Blut und ihr Blut, bringe Versöhnung zwischen uns und ihnen und führe sie aus ihrer Irreleitung, so dass der, der die Wahrheit nicht kennt, sie nunmehr erkennen mag und der, welcher sich zur Rebellion geneigt fühlt, davon abkehrt.“

[Tahqiq Muwāqif Al-Sahābah fil Fitnāh (2/232)]

Jetzt folgt ein gewaltiger Hadith:

:من حديث أبي بكرة رضي الله عنه:
-قال رسول الله صلى الله عليه وسلم:”إن ابني هذا سيد ولعل الله أن يصلح به بين فئتين من المسلمين عظيمتين”.

Abu Bakr ās Siddiq (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte: “Ich sah Allahs Gesandten (Allahs Segen auf ihm) auf der Kanzel und Al-Hasan bin Alī war an seiner Seite. Der Prophet sah auf die Leute und sagte zu al-Hasan bin Ali: “Dieser meiner Söhne ist ein Sayyid (ein Edler), Allah wird durch ihn zwischen zwei sehr großen Gruppen von Muslimen Frieden stiften.“

[Sahih al-Bukhāri]

Vergessen wir nicht das ähnliche Überlieferung in den schiitischen Büchern verzeichnet sind:

Alī (ra) sagte zu seinem Sohn Al-Hassan: Dieser Sohn von mir ist ein Herr, und vielleicht wird Allah durch ihn 2 große Spalten der Muslime zusammenbringen“

[Bihar Al Anwar von Majlisi 43/298; I’lam Al wara beia’lam Al huda von Tabrasi 1/412; Kaschf Alghumma von Arbili 2/142-3; Madinat Al Ma’ajiz von Bahrani 3:256]

In diesem Hadith sehen wir, dass das irakische und syrische Volk, die sich gegenseitig verflucht, bekämpft und ins Jenseits befördert haben, durch die Zunge des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) „immernoch“ als Muslime beschrieben hat. Al-Hassan hat auf seine Macht verzichtet und übergab dies Mu’awiyah und gab ihm den Treueschwur ( Drück ). Dies ist wahrlich eine klare Widerlegung gegen die Khawarij, die Alī (ra) und seine Ünterstützer als Ungläubiger bezeichnet haben, als auch eine Widerlegung an die Rafidah, die Mu’awiyah (ra) und seine Unterstützer als Ungläubige markiert haben.

Mein letztes Wort an die Rafidāh : Wenn Löwen kämpfen, dann haben die Straßen Hunde den Mund zu halten.

Alles Lob gebührt Allah

– Abu Riyadus –

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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Eine Antwort zu Ist jemand der Alī (ra) bekämpft ein Heuchler?

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