Der Titan: Ibn Qayyim Al-Jawziyya

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Sein Name:

Abu Abduillah,Shams ad-din,Muhammad ibn Abi Bakr ibn Ayyub ibn Sa´d ibn Hariz ibn Maki Zayn ad-din,az-Zur´i ad-Dimashqi, Al-Hanbali

[Al-Badr At-Tali (2/143)]

Sene Wurzel :

Abu `Abdillah, Shamsuddin Muhammad, sohn von Abu Bakr, sohn von Ayyub, sohn von Sa`d, sohn von Hurayz, von Damaskus

Er ist 691 N.H Geboren , in einem Dorf von Zar`, Süd-Östlich von Damaskus

(Abjad Al- Ulum (3/138)

Sein Titel:

„ibn Qayyim al- Jawziyya“ Dieser große Imam ist unter den frühen Gelehrten sowohl unter den späteren Gelehrten als Ibn al- Qayyim Jawziyyah bekannt. Einige kürzen es oder sagen einfach ibn al – Qayyim . Die Refrenzen der sind sich einig , dass derjenige, mit dem berühmten Titel “ Qayyim al- Jawziyyah “ sein Vater war . Shaykh Abu Bakr ibn Ayyub az- Zur’i . Er war der Qayyim bzw. der Direktor , der al- Madrasa al- jawziyah ( Die Al Jawzi Schule) in Damaskus für einen langen Zeitraum. Daher wurde er als“ Qayyim al- Jawziyyah benannt . Danach wurden seine Nachkommen und seine Enkelkinder danach benannt als Qayyim. In der Sprache , bedeutet, dass jemand , der für die Leitung und Verwaltung Verantwortlich ist. So das Ibn Qayyim am ende verantwortlich war für diese Schule, weil er großen Einfluss hatte zu all den Schulen der damaligen Zeit.

(Ad – Durar Al Kaminah 3/243 )

Seine Studienzeit: Er beschäftigte sich mit dem Erlangen der verschiedenen Wissenschaftsarten, bis er sehr gut war in mehreren davon. Insbesondere befasste er sich mit der Arabischen Sprache und den islamischen Wissenschaften, so dass er geeignet war, Fatawa (islamische Rechtssprechungen) zu geben, das Imām-Amt und den Lehrstuhl zu übernehmen.

Imām Ibn al-Qayyim war der Imām von der „Djauziyyah“-Schule, die von Imām Muĥyi d-Dīn Ibn Abi al-Faradj al-Djauzi (gest. 656 n.H. / 1258 n.Ch.) gegründet wurde. Ibn Kathir sagte über diese Schule, dass sie die beste Schule ihrer Zeit war. Sein Vater war jemand, der viel Gottesdienst verrichtete. Von ihm hat Ibn al-Qayyim die Pflichten gelernt. Den Fiqh lernte er bei seinem Lehrer Ibn Taimiyah. Er begann mit sechs Jahren Fiqh, Arabische Sprachwissenschaft und Ĥadīth zu lernen, was bedeutet, dass er ein sehr kluger Mensch war.

Sein Werk in der Gesellschaft:

Ibn al-Qayyim reiste nach Nablus, Jerusalem, Ägypten und Makka, wo er sehr oft die Pilgerfahrt durchführte. Die Bewohner von Makka erzählten viel über seine gottesdienstlichen Handlungen, die er verrichtete (‘Ibadah) und dass er sehr oft Tawaf (rituelle Umkreisung der Ka’ba) machte. Er studierte alle in seiner Zeit bekannten Rechtsschulen, Richtungen und Bücher im Lichte von Qur’an und Sunnah. Sein Ziel war es, den Menschen Antworten zu geben auf alles, was verbreitet war an Themen oder Fragestellungen. Mit dieser Methode konnte er das islamische Denken von den irregeleiteten Meinungen und Neigungen befreien. Er hatte ein sehr gutes Gedächtnis und war sehr intelligent, was ihm half, sich ein umfassendes und vertieftes Wissen anzueignen über die Hadith-Wissenschaften (‘Ulum al-Hadith), über die Hadith-Texte (Mutun, pl. von Matn), welche er auswendig kannte und über die Überlieferer, die er beurteilen konnte. Ibn al-Qayyim kannte sich auch gut aus in der Thora, dem Evangelium und den Psalmen. Er konnte auch Hebräisch, Persisch und Syrisch. Er kannte sich gut in der alten Geschichte, dem so genannten „Altertum“, aus. Diese breit gefächerte Bildung, die Ibn al-Qayyim besaß, ermöglichte es ihm, ein Rechtsgelehrter zu werden, der die islamische Shari’ah mit einem tiefen Blick sehen und ihre Ziele auch erkennen konnte. Ibn al-Qayyim zeigte, dass die Philosophen einen großen Fehler machten, wenn sie versuchten, ihren Weg nur mit Logik zu bestreiten. Sie erfassten nämlich nicht, dass der menschliche Verstand (‘Aql) alleine unfähig ist, alle Wahrheiten in der Religion zu erfassen, und dass es notwendig ist, sich auf überlieferte Offenbarungstexte (Naql) berufen zu können. Er kämpfte gegen die falschen aber zu seiner Zeit weit verbreiteten Meinungen von Sufis, die den Islam zu einem sehr komplizierten Glauben durch solche Theorien wie den sog. Pantheismus (Wahdat al-Wujud) machten.

Seine Lehrer :

Shaykh al-Islam Ahmad ibn Abdil-Halim ibn Abdi-Salam an-Numayri (728 n.H)

Abu Bakr ibn al Musnid Zayn ad-Din Ahmad ibn Abd ad-Da´im ibn Ni´mah al-maqdisi (718 N.H)

Abu Bakr ibn Ayyub as-Safadi ibn Taghri Bardi

(Al Muharrar Hanbali fiqh )

Seine Schüler:

Ibn ul Qayyim hatte zahlreiche Schüler. Einige der Bekanntesten von ihnen sind folgende:

Al Hafidh Abul Faraj ibn Rajab

Al Hafidh Ismail ibn Kathir

Al Hafidh Muhammad bin Abdul Hadi

Ibraaheem, Sharafud-Deen ‚Abdullah

Seine Werke :

Er verfasste über neunzig Bücher und Abhandlungen. All diese Bücher sind gekennzeichnet durch ihre Berührung der Seele und des Herzens, ebenso durch ihre Genauigkeit, Präzision und Tiefe der Forschung. Einige von ihnen sind: 1 – Tahthïb Sunan Abi Dawoud (

2 – Al- Kalam al- Tayeb wa – al-‚ Amal al- Salih ( Die Essenz der gute Worte und Taten )

3 – Kommentare über das Buch von Scheich ‚ Abdullah al- Ansari :

4 – Zad al- Ma’ad ( Bereitstellung von Jenseits)

5 – Al- Waabil Sayyib Terminal kalim Tayeb – ein Kommentar zu Hadith über den Propheten Yahya ibn Zakariyya .

6 – I’laam ul Muwaqqi’een ‚ ein Rabb il ‚ Aalamee

7 – Tafsir Mu’awwadhatain ( Tafsir der Sure Falaq und Nas )

8 – Al Faw ‚id

9 – Ad -D ‚ i wa Daw auch als Al Jaw bekannt bul k fi Liman sa’ala ‚ ein Daw ‚ i Shaafi

10 – Haadi Arwah ila biladil Afrah

11 – Uddat as- Sabirin Dhakhiratu wa asch- Shakirin

12 – Ighadatu lahfan fi masayid shaytan

13 – Rawdhatul Muhibb n

14 – Ahk bin ahl al- dhimma „

15 – Tuhfatul Mawdud bi Ahkam al- Mawlud

16 – Miftah Dar As- Sa’adah

17 – al- Jala Afham fi Fadhl salati ala khayral anam

18 – Al -Manar al- Munif

19 – Al- Tibb al- Nabawiya – ein Buch über prophetische Medizin 20 – Al- Furusiyya

Sein Status bei den Gelehrten:

Badruddeen al-‚ Aynee al- Hanafee ( d.841H ) , Autor des berühmten Buch und Kommentorr zu Sahih al- Bukhari in seinem Lob ar – Radd al- Waafir von ibn Nasir ad – Din ad – Dimashqee asch-Schafi’i schrieb ( d.842H ), er eine Erklärung für die Entscheidung über ibn Taymiyyah und seine Schüler, für diejenigen die sagen, ein Ungläubiger zu sein:

„Da dies der Fall ist, wird es auf die Verantwortlichen verpflichtend , dass sie unwissende und Unruhestifter waren und zu bestrafe sind – der sagt, dass ibn Taymiyyah wäre ein Kafir! – ! Der sollte mit verschiedenen Arten der Strafe, wie schwere Schläge und lange Gefangenschaft bestraft werden. Wer zu einem Muslim. : ‚ O Kafir sagt „, dann, was er gesagt hat, kehrt auf ihn zurück, vor allem, dann auch noch solche schmutzige behauptungen gegen Gelehrte zusprechen , obowhl er verstorben ist , und dies ist Verboten in der Schari’a. Derjenige der schlecht über verstorbene Muslime spricht, den wird Allah sein Wahres Gesicht zeigen.

Al-‚ Aynee sagte auch :

„Wer sagt ibn Taymiyyah ist ein Kafir dann ist er in Wirklichkeit selbst ein Kafir , und die, die ihn zu Ketzerei beschuldient,die sind selbst ein Ketzer . Wie ist das möglich , wenn seine Werke weit verbreitet sind und es gibt keine Spur von Abweichung oder Zwietracht die in seinen Werken enthalten sind ? “ Es wird von al- Hafidh Sakhaawee erwähnt ( Schüler von al- Hafidh ibn Hajar ) in Ad- Dawl al- Laamee (10 /13) ,

Ibn Hajar sagt auch, in seinem Vermerk des gleichen Buches (und dies wird auch von as-Sakhaawee 8/104 erwähnt):

„Niemand sagt über ibn Taymiyyah und über sein Schüler, dass sie Kuffar sindr, außer zwei Arten von Menschen: entweder derjenige, der sich selbst als Kafir sieht oder einer, der die beiden komplett ignoriert… und all die verschiedenen Gruppen von den Menschen seiner Zeit habensein Wissen gelobt , Deen und zuhd. „

Ibn Hajar sagte auch, in seinem Buch Lob zu ar-Radd al-Waafir (S.68):

„Und wenn es keine Tugenden Vorzüge von Ibn Taymiyyah gäbe, außer seinem berühmten Schüler Ibn Qaaim…- der Autor vieler Werke, die sowohl seine Gegner und Befürworter profitierten – dann wäre dies ausreichend für das Zeichen der grossen Position von (ibn Taymiyyah) sein. „

Al-Hāfidh Ibn Hājar Al-Asqălānī (Rahimahullah) sagte über Ibn Qayyim in ad-Durarul-Kāminah (4/21) auch:

„Ausgerüstet mit einen mutigen Geist, sowie ausgedehnte und umfassendes Wissen. Er besaß tiefes Wissen bezüglich der Unterschiede von Meinungen von den Gelehrten und über die Wege der Salaf.“

Al-Hāfidh Ibn Rājab (Rahimahullah), der Schüler Ibn Qāyyim, sagte über ihn in Dhayl Tabaqātul-Hanābilah (4/448):

„Er hatte tiefes Wissen über Tafsir und Usūl ud-dīn (Grundlagen der Religion) und erreichte den höchste Grad über sie beide. Ähnliche ist es der Fall (bei ihm) im Bereich der Hadith, in Bezug auf das Verständnis ihrer Bedeutung, Feinheiten und Ableitung von Entscheidungen von ihnen. Ebenso war er im Bereich des Fiqh und seine Usul (Grundlagen) sowie der arabischen Sprache bewandert. Er hat einen großen Dienst dieser Wissenschaften. Er besaß auch Wissen über Kālam, sowie die Feinheiten und Details, die in der Rede von den Menschen des tasawwuf (Sufismus) auftreten.“

al- Hafidh ibn Rajab sagte weiter in Dhayl Tabaqaatul – Hanaabilah (4/ 450) :

„Er rahimahullah war in der Anbetung beharrlich und führte das Tahajjud Gebet bis an die Grenzen seiner Verlängerung in Gebetund Hingabe. Er war ständig in einem Zustand des Dhikr und hatte eine intensive Liebe zu Allah . Er unterwarf sich Allah in einem tiefen Gefühl des Demut und Hilflosigkeit. Er würde bis an die Türen der Göttlichkeit in Gehorsam und in Knechtschaft sich unterwerfen.

Ibn Nāsir ad-Dimishqī (Rahimahullah) sagte in ar-Raddul-Waafir (s. 68):

„Er besaß Kenntnisse über die (islamische) Wissenschaften, insbesondere Kenntnisse des Tafsir und Usūl. Er sagte auch: Abu Bakr Muhammad Ibn al-Muhib sagte, ich fand in seinem Brief: Ich sagte, vor unserem Shaykh al-Mizzī: Ist Ibn al-Qayyim auf dem gleichen Niveau wie Ibn Khuzaymah: So antwortete er: Er ist in dieser Zeit, wie Ibn Khuzaymah in seiner Zeit. „

As-Suyūtī (Rahimahullah) hat in seinem Buch Baghiyyatul-Wi’āt (1/62) gesagt:

„Seine Bücher waren nicht gleich, und er kämpfte und hat den Pfad der großen Imāme in Tafsīr, Hadīth, Usūl, furoo‘ (Zweige) und der arabische Sprache überquert.“

Sein Schüler, der Gelehrte des Tafsir, al-Hafidh ibn Kathir, schrieb über ihn in al-Bidaayah wan-Nihaayah (14/246):

„Er erlangte große Kompetenz in vielen Bereichen der Kenntnisse , insbesondere Kenntnisse des Tafsir , Hadith und Usuul . Als Scheich Ibn Taymiyya aus Ägypten im Jahre 712 nach Hidschra zurückkehrte, blieb er mit ihm bis zu seinem Tode und lernte sehr viel Wissen von ihm, und zwar zusammen mit dem Wissen, mit deren Erlangung er sich bereits beschäftigte. Daher wurde er zu einem ungewöhnlichen und einzigartigen Gelehrten in vielen Branchen des Wissens. Er fuhr auch weiterhin fort, außerordentlich viel Wissen, bei Tag und bei Nacht, anzueignen, und kontinuierlich bat er demütig seinen Herrn. Er rezitierte gut und hatte feine Manieren. Er besaß sehr viel Liebe und verbarg keinen Neid für irgendeine Person. Auch fügte er niemanden Schaden zu, suchte nicht nach Fehlern der Leute und hegte keinen Groll gegen andere. Ich bin einer von denjenigen, die ihm viel Gesellschaft leisteten, ebenso bin ich einer von denjenigen, die er am meisten liebte. Ich kenne niemanden in dieser Welt, zu dieser Zeit, der ein größerer Gottesdiener ist als er. Sein Salah (Gebet) war sehr lang, mit verlängertem ruku’ (Beugung) und sudschud (Niederwerfung). Seine Gefährten warfen ihm dies öfters vor. Jedoch gab er weder etwas (mit scharfer Zunge) zurück noch unterließ er diese Praxis – möge Allah mit ihm barmherzig sein

Scheich Ali al-Qari sagte: „Es wird jenem einleuchten, der Madaridj as-Salikin5 studiert, dass diese zwei (Ibn Taymiyya und Ibn Qayyim) zu den Größten der Ahlu Sunna gehören, und zu den Awliya dieser Nation.“

(‚Mirqat al-Mafatih‘ (8/251-252) sein Kommentar zu ‚Mischkat al-Masabih‘)

Sein Tod:

Er starb am Donnerstagabend des 23. Radjab 751 nach Hidjra (1350 n.Chr.) Die Leute verrichteten für ihn das Djanazahgebet am darauffolgenden Tag in der großen Moschee in Damaskus. Er wurde am Zentralfriedhof von al-Bab us-Saghir beerdigt. Ibn Kethir: Er hatte einen überfüllte Beerdigung, möge Allah mit ihm barmherzig sein.. Die Menschen strömten um seinen Grab zu tragen. Er wurde in Damaskus auf dem Friedhof von Bab al Saghir neben seiner Mutter begraben. Möge Allah mit ihnen Barmherzig sein.

(Al-Bidaya wa-nihayah einem 14/235)

– Al Qadi Abu Bakr –

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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