Der ungeklärter Mordfall von Al-Hassan ibn Ali (ra)

BildIst es wahr das Muawiyah (radi allahu anhu) oder sein Sohn Yazid an der Vergiftung von Hassan ibn Ali (radi allahu anhu) beteiligt waren ? Ist es wahr das Ja’dah die Tochter des Asch’ath ibn Qais (radi allahu anhu) an der Vergiftung von Hassan ibn Ali (radi allahu anhu) beteiligt war ? In diesem Kapitel wollen wir auf diese Behauptung eingehen. Wir werden die Quellen dieser Geschichte prüfen und schauen was dran ist an dieser Behauptung.

Jede Behauptung einer Sache muss mit einem Beweis belegt werden. Eine Anklage ohne Beweis zu tätigen ist verleumderich und sollte zurückgewiesen werden. Aber auch die Präsentation eines Beweises ist nicht ausreichend, es gibt Vorrausetzungen die wichitg sind und erfüllt werden müssen und zwar die Beweise auf ihre Authentizität zu prüfen. Die Beweislast liegt beim Kläger der nicht nur Nachweise für seine Behauptungen liefern soll, sondern auch schauen muss ob seine Beweise echt sind bzw. authentisch. Denn solange die Beweise nicht auf ihre Echtheit geprüft wurden sind, sind sie nichts weiter als Lerre und Wertlose Beschuldigungen.

Fangen wir an mit einer Überlieferung von Al-Hassan (radi allahu anhu) an.

Es ist authentisch überliefert das als Hassan (radi allahu anhu) in seinem Sterbebett lag, sterbend durch eine Vergiftung, kam sein Bruder Hussain (radi allahu anhu) und fragte ihn: „Bruder, erzähl mir wer dich vergiftet hat.“ Hassan fragte:“Warum? Damit du ihn töten kannst ? Hussain (radi allahu anhu) sagte: „Ja“, Hassan (radi allahu anhu) erwiederte darauf und sagte: „Ich werde dir nichts sagen. Falls es der ist, den ich denke das er es ist, dann ist Allahs Rache härter. Und wenn er es nicht ist, dann bei Allah, wird keine unschuldige Person meinetwegen getötet.“

[Ibn Kathir, al-Bidayah wan-Nihayah 7/41 (Dar al-Hadith, Cairo 1414/1994); Adh-Dhahabi, Siyar A‘lam an-Nubala 3/273 (7th ed., Mu’assasat ar-Risalah, Beirut 1410/1990); al-Mizzi, Tahdhib al-Kamal 6/251 (Mu’assasat ar-Risalah, Beirut 1413/1992); Ibn Hajar, al-Isabah 2/13 (Dar al-Kutub al-‘Ilmiyyah, Beirut, n.d.); Ibn ‘Abd al-Barr, al-Isti‘ab 1/390 (Dar al-Jil, Beirut 1412/1992)]

Diese authenthische Überlieferung zeigt, dass auch Al-Hassan (radi allahu anhu) nicht ganz sicher war, über die Identität des Giftmischers. Darüber hinaus, weigert er sich seinen eigenen Brüder über seine Vermutung zu erzählen. Es ist seltsam, dass Hassan (radi allahu anhu) selbst so große Vorsicht in dieser Angelegenheit zeigte, aus Angst, er könne eine unschuldige Person beschuldigen, aber heutzutage sagen manche Menschen ohne mit der Wimper zu zucken, dass „Muawiyah Al-Hassan vergiftet hat“.

Die größte Sorge die Hassan (radi allahu anhu) hatte, war die Erhaltung der Ummah, als Einheit. Wegen dieser Bedenken schloss er Frieden mit Muawiyah (radi allahu anhu) in 41AH. Es wurde ihm auch Prophezeit von seinem Großvater, dem Gesandten Allahs ( Sallallahu alaihi wa sallam) in einem Hadith bei Bukhari, dass er zwischen zwei großen Gruppen von Muslimen Frieden stiften würde.

Abu Bakra ath-Thaqafi berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) eines Tages die Kanzel emporstieg, und (seinen Enkel) Hassan Ibn ‚Ali neben sich setzte. Er blickte daraufhin einmal zu den Menschen und ein anderes Mal ihn an. Dann sagte er: „Oh ihr Menschen, dieser mein Sohn hier ist ein Herr (arab. sajjid), Allah wird durch ihn zwischen zwei sehr großen Gruppen von Muslimen Frieden stiften“ (Bukhari).

Er hatte die Sorge einen Streit in der Ummah zu verursachen, bis zu seinem Zeitpunkt des Todes. Es war sein sehnlichster Wunsch neben seinem Grovater, dem Gesandten Allahs (sallallahu alaihi wa sallam), im Zimmer von Aisha (radi allahu anha) begraben zu werden, aber er wies Hussein (radi allahu anhu) an keine Gewalt anzuwenden, falls die Banu Umyyah seine Beerdigung dort zu verhindern und ihn dann neben seiner Mutter in Jannat al Baqi zu vergraben. Al-Hassan (radi allahu anhu) war bereit die nächsten und liebsten Dinge zu opfern, um den Frieden und die Einheit der Umma zu bewähren.

Deshalb, wenn es Muawiyah (radi allahu anhu) war, den er Vermutet ihn Vergiftet zu haben gewesen wäre hatte er zu Hussain etwas anderes gesagt wie z.B „Ich fürchte einen Bürgerkrieg, falls du dich an den Rächen willst den ich vermute.“ Aufgrund der Tatsache das er nicht mit der Perspektive der Uneinigkeit und Aufruhr der Ummah spielen wurde, drückte er die Furcht aus das eine unschuldige Person wegen ihn getötet wird. Wir können daher Annehmen, dass Hassan (radi allahu anhu) nicht vermutete das Muawiyah (radi allahu anhu) ihn vergiftet hat.

Mu’awiyah (radi allahu anhu) lebte zehn Jahre weiter nach der Verabschiedung des Al-Hassan (radi allahu anhu). In all dieser Zeit der tapfere und furchtlose Hussein (radi allahu anhu), und sein Bruder, Muhammad ibn al-Hanafiyyah (radi allahu anhu), seine Cousins ‚Abdullah ibn Jaafar (radi allahu anhu) und‘ Abdullah ibn ‚Abbas (radi allahu anhu), und zahlreiche andere Mitglieder der Ahl al-Bayt waren am leben. Doch nicht ein einziger von ihnen konfrontiert jemals Mu’awiyah zu der Vergiftung von Al-Hassan (radi allahu anhu). Die Realität ist, sie pflegten freundschaftliche Beziehungen mit ihm, vor allem Ibn ‚Abbas und‘ Abdullah ibn Jafar. Sie haben nie ein Wort verloren über eine angebliche Beteiligung Mu’awiyahs an den Tod von Al-Hassan, weder in der Öffentlichkeit noch bei engsten Anhängern. Dies gibt uns so viel mehr Grund, die Anschuldigung gegen Mu’awiyah als unbegründet abzuweisen.

Al-Qadi Abu Bakr ibn al-‚Arabi sagte: „Wenn gesagt wird, dass Muʿāwiyah gegen al- Hassan intrigierte, um ihn zu vergiften, antworten wir, dass dies aus zwei Gründen unmöglich ist. Einer der Gründe ist, dass er keine Macht von al- Hassan befürchtete, da der Letztere sich unterworfen hatte. Der zweite Grund ist, dass dies eine verborgene Angelegenheit ist, die nur Allah weiß. Wie kannst du So etwas ohne Beweis behaupten und eines Seiner Geschöpfe beschuldigen, wenn es so lange her ist und wir keine gesunde Überlieferung darüber besitzen? Darüber hinaus trat dies in der Gegenwart von Menschen ein, die Sekten angehörten, die sich in einem Zustand des Aufruhrs und der Parteizugehörigkeit befanden. Jeder von ihnen schrieb seinen Gefährten Dinge zu, die er ihnen nicht hätte zuschreiben sollen. Nur das Reine davon wird angenommen. Nur dem entschlossenen, gerechten Mann wird diesbezüglich zugehört.“

[Al-‚Awasim min AlQawasim (Al-Maktabah al-‚Ilmiyyah, Beirut, S. 213-4)]

Sheikh al Islam Ibn Tāymiyāh spricht über die Behauptung der Schiiten, dass Muʿāwiyah al- Hḁssan vergiftet hätte: „Dies wurde durch keinen eindeutigen Beweis der Scharia untermauert, noch durch eine plausible Aussage, noch durch eine deutliche Überlieferung Dies ist etwas, das man unmöglich wissen kann.“

[Mînhaj as Sunnah 2/225]

Jetzt lasst uns auf das Material schauen in den Geschichtsbüchern auf dessen Grundlage dieser Vorwurf gemacht wird. Der einzige Bericht, in dem Muawiyah (radi allahu anhu) an den Tod von Al-Hassan (radi allahu anhu) verwickelt wird, wird durch den Historiker Muhammad ibn Umar al-Waqidi erzählt. Dieser Bericht erscheint wie folgt:

Al-Waqidi sagt: „Ich hörte einige Leute sagen, dass Mu’awiyah heimlich einen seinen seiner Diener dazu anstiftete ihn (Al Hassan) zu vergiften.“

[Al-Bidayah wan-Nihayah 7/41; Tahdhib al-Kamal 6/251]

Als ein Bericht der Geschichte, leidet diese Erzählung unter zwei tödlich gravierenden Mängel. Die erste ist die allgemein anerkannte Unzuverlässigkeit von al-Waqidi. Einzelheiten seiner Unzuverlässigkeit als Erzähler wurden wahrscheinlich mehrere Seiten füllen, aber all das kann in einer geeigneten Weise zusammengefasst werden von Imam Shafi’i (rahimaullah), der sein Zeitgenosse war und ihn persönlich kannte. Imam Shafi’i (rahimaullah) sagte folgendes: „Al-Waqidi ist ein Lügner.” Und er sagte auch: “In Medina gab es sieben Menschen, die Ketten von Erzählung geschmiedet haben und einer von ihnen war Waqidi.” [Tahdhib al-Kamal 26/194,]

Imam Ahmad sagte über al Waqidi: „Er ist ein Lügner.“ [Tahdeeb al-Tahdeeb]  Imam Al-Bukhāri, Ahmad ibn Mubarak, Ibn Namir und Ismail ibn Zakaria nahmen keinen einzigen Buchstaben von Al Waqidi an. [Tahdeeb alTahdeeb] al-Baihaqi sagte‘ die Bücher von Al-Waqidi enthält nur Lügen.“ [Al-Dhuafa Seite 146] Al-Nāwāwi sagte Al-Waqidi ist schwach durch Konsens. [Sharh Al-Muha’dhab 9/366-368] Al-Nasai sagte: „Er ist nicht thiqaa.“ Ibn Hājar Asqālanī sagte ‚Al-Waqidi ist abzulehnen.‘ [Al-Taqreeb] Abu Al-Razi Zar’a, Abu Bashir Al-Dulabi und Al-Aqeel sagten ‚Seine Ahadeeths werden zurückgewiesen.“ Ishaq bin Rahawi sagte: Ich halte ihn für einen Fabrizier.“

Der zweite Fehler ist viel krasser. Man beachte, dass al-Waqidi nicht die Namen seiner Information erwähnt, sondern nur sagt „Ich hörte einige Leute sagen“ Dieser besondere Bericht kommt nach einer Reihe von anderen Berichten, in dennen al Waqidi klar, die Namen seiner Informanten erwähnt. Als er aber zu diesem kommt sagt er nur: „Ich hörte einige Leute sagen“. Ist dies eine Grundlage dafür, um eine Anklage wegen Mordes zu erheben ? Ganz klar Nein!

Was auch sehr wichtig zu erwähnen sei: Das bleiben von Al Hassan (radi allahu anhu) war eine Stärke für Mu’awiyah, denn Al Hassan gab ihm die Regentschaft durch sein Verzicht, wieso soll er ihn noch töten? Im Gegenteil er lässt und sagt dieser Al Hassan hat mir die Regentschaft überlassen, warum soll ich ihn noch töten? Mu’awiyah war nicht für so etwas bekannt, er war der sanftmütige unter den Menschen und wie wir schon erwähnten besuchte al- Hassan Mu’awiyah fast jedes Jahr, war gastfreundlich zu ihm und überreichte ihm Haufenweise Dirhams und teure Geschenke (Wobei die Schiiten nicht so Großzügig waren mit Al Hḁssan und sie den Chums nicht bezahlen wollen). Dazu kommt noch das Al Hassan der Cousin von Mu’awiyah (Allahs Wohlgefallen auf ihm) ist; deshalb ist es nicht möglich das so etwas passiert. Daher sind die Aussagen der Feinde von Mu’awiyah, insbesondere die Schiiten, da sie ihn des Mordes von Hassan bezichtigen – obwohl er am weitesten entfernt ist, belanglos/Ohne Wissen/Nichtig/Lügen. Und sie können ewig fortfahren darüber zu spekulieren bis sie Heiser werden, sie werden keine einzige vertrauenswürdige Quelle finden. Als nächstes werden die Schiiten bestimmt dann behaupten, dass es Aischa oder Abu Hurairah war die ihm vergiften ließen. Nur Beschuldigung, so kann auch ein Nasbibi sagen Al Hussein (radi allahu anhu) hat ihn vergiftet, ein anderer könnte wagen ibn Umar (radi allahu anhu) hat ihn vergiftet usw. Der größte Verdacht, den man verdächtigen könnte, könnten seine Schīah und die Khawarij sein, die ziemlich verärgert von ihm waren und oftmals Attentate bei ihm ausübten. Denn das Schwert womit er von seiner Schīah erstochen wurde, war vergiftet. Aber Schiiten wollen unbedingt Muʿāwiyah (radi allahu anhu) das in die Schuhe stecken. So kann man nur resultieren; Wahrlich, die Taten des ehrenvollen Sahabi Muʿāwiyah kamen zu einem Ende, aber Allah wollte, dass seine Belohnung nicht zu einem Ende kommt. Denn die Schiiten sind seine Bettler und tragen seine Vorsorge für ihn am Tage der Auferstehung.

Mehr noch: Es gibt einen weiteren Bericht, dem die Frau des Al-Hassan (radi allahu anhu), nämlich Jadah bint al Asch’ath, in seiner Ermordung durch Vergiftung beteiligt ist. In diesem Bericht wird gesagt, dass es Yazid ibn Muawiyah war, der ihr sagte sie soll es tun, in dem er ihr versprach sie danach zu heiraten. Dieser Bericht wird von Muhammad ibn al-Salam Jumahi erzählt. Es wird von al-Mizzi in Tahdhib al-Kamal wie folgt wiedergegeben:

Muhammad ibn al-Salam Jumahi erzählt auf Quelle von Ibn Ju’dubah dass Ja’dah, die Tochter des Asch’ath ibn Qais, die Frau von Hasan ibn ‚Ali war. Eine Nachricht wurde ihr im Geheimen von Yazid geschickt, um ihr zu sagen: „Vergifte Hassan, und ich werde dein Mann sein.“ Also tat sie es. Als Hassan stab schickte sie eine Nachrit an Yazid und bat ihn, sein Versprechen zu erfüllen. Aber dieser sagte ihr: „Bei Allah, wir akzeptierten dich nicht als Hassans Frau. Wie sollen wir dich als unsere eigene Frau akzeptieren?“

[ibid. 6/253]

Nun kommen wir zu dem Bericht, Ibn Ju’dubah, der die Quelle für Muhmmad ibn Salam für diesen Bericht ist, ist besser bekannt als Yazid ibn ‚Iyad ibn Ju’dubah. Er lebte in Madina während der Zeit von Imam Malik (rahimaullah). Imam Maliks Schüler Abd ar-Rahman ibn al-Qasim fragte einmal über eine Person namens Ibn Sam’an. Der Imam antwortete: „Er ist ein Lügner.“ Ibn al-Qasim fragte dann: „Und Ibn Ju’dubah?“ Imam Malik sagte: „Ein noch größerer Lügner, ein noch größerer Lügner. „

[ibid. 32/223]

Außerdem starb Ibn Ju’dubah in den Tagen des Abbasiden Kalif al-Mahdi, dessen Regierungszeit hatte sein Ende in 169 nach der Hijra. Wenn wir davon ausgehen, dass er in 165 n.h starb und das er 70 Jahre alt wurde, können wir sagen, dass er etwa in 95 n.h geboren wurde. Mit anderen Worten kann man sagen zur Zeit seiner Geburt, verging ein halbes Jahrhundert nach den Tod von Al-Hassan (radi allahu anhu). Die „Yazid – Ja’dah Verschwörung“ entstand entweder aus seiner Kenntnis durch Quellen, auf die er Verzichtet hat zu erwähnen, oder es war das Produkt seiner eigenen verlogenen und furchtbaren Fantasie. In Anbetracht dessen, was seine Zeitgenossen über ihn dachten (Ahmad ibn Salih al-Misri, sagte zum Beispiel über ihn: „Ich glaube er erfindet Hadithe für die Menschen.“ (ibid. 32/224), man ist geneigt zu glauben, dass die ganze Handlung seine eigene Erfindung war. Mit Blick auf die Zeiten, in denen er lebte, der frühen Abbasidenperidode finden wir weitere Gründe zu der Annahme, dass dieser Bericht eine Fälschung ist von Ibn Ju’dubah. Während der frühen Abbasiden Zeit waren die Emotionen hoch gegen die Umayyaden, und durch eine Person wie den berüchtigten Yazid hatte man auch den perfekten Sündenbock.

Kommen wir wieder zur angeblichen Beteiligung von Ja’dah bint Asch’ath: Es gibt einen weiteren Bericht in dem sie impliziert an der Vergiftung von Hassan (radi allahu anhu) beteiligt zu sein, aber es wird nichts über Yazid gesagt.

[ibid. 6/253]

Es wird von Umm Musa erzählt, die eine Leibeigene von Ali (radi allahu anhu) war.

[Ibn Hajar, Lisan al-Mizan 7/543 (Dar al-Fikr, Beirut 1407/1987).]

Die Kette der Erzählung ist bis zu Umm Musa zuverlässig. Allerdings mussen wir eine Frage bezüglich Umm Musa selbst stellen: Hat sie Ja’dah als die Schuldige aus ihrem Wissen identifiziert, oder müssen ihre Worter hier als Gefühlsausbruch einer Hinterbliebenen Frau ausgelegt werden, die aus ihrer Trauer heraus einen Schuldigen sucht.

Wir haben diese Frage nicht gestellt aus Skepsis. Es gibt zwei Dinge, die uns veranlassen, sie zu stellen: Erstens Hassan’s (radi allahu anhu) eigene Zurückhaltung, die Person die er verdächtigt zu nenen. Man beachte auch, das er selbst nur eine Vermutung hatte und nicht wusste wer ihn vergiftet hatte, das ist eine Tatsache. Zweitens, wenn es begründeten Verdacht gebe das Ja’dah bint Asch’ath es war, wurde kein Mensch sie ohne weiteres heiraten, vor allem nicht ein Mann der Ahlul Bayt. Aber wir stellen fest, dass nach dem Ende von Al-Hassan (radi allahu anhu), dass sie den Vetter seines Vaters Abdullah ibn Abbas (radi allahu anhu) geheiratet hat, und sie gebar ihm einen Sohn, Mohammed, und eine Tochter, Quraybah.

[Ibn Sa‘d, at-Tabaqat al-Kubra 5/241 (Dar al-Kutub al-‘Ilmiyyah, Beirut 1410/1990]

Aus dem Obigen können wir folgende Schlüsse ziehen:

Der Bericht in dem Mu´awiyah (radi allahu anhu) angeklagt ist würde durch einen unzuverlässigen Erzahler berichtet – Al-Waqidi – von ungennanten Personen.

Der Bericht in dem Yazid und Ja’dah angeklagt werden durch einen bekannten Lügner – Ibn-Ju’dubah, der fast 50 Jahren nach dem Vorfal geboren wurden ist und keine Quelle für seine Erzählung nannten. Sein Bericht kommt in den Umlauf während der frühen Abbasiden Zeit, in dem Anti-Umayyadan und insbesondere Anti-Yazid Empfindungen gelaufig waren.

Der Bericht von Umm Musa die Ja’dah verdächtigte ist eher der emotionale Ausbruch einer Hinterbliebenen Frau als eine Behauptung auf die auf Faktenwissen basiert.

Hassan (radi allahu anhu) weigerte sich selbst, die Identität des einen den er vermutete er hatte ihn vergiftet offen zu legen. Er bändigte seinen Bruder Hussein (radi allahu anhu) irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen. Nach dem Tod von Hussein (radi allahu anhu), pflegten die Ahlul Bayt gute Beziehungen zu Damaskus. In Anbetracht der obigen wollen wir voll und ganz die Aussage von Ibn Kathir (rahimaullah) unterstützen, dass keiner dieser Berichte authentisch ist. [Al-Bidayah wan-Nihayah 7/41]

Damit wollen wir dieses Kapitel beenden und zur schau stellen das Berichte ohne auf ihre Authentizität geprüft werden keine Beweise sind und schon garnicht bei einer ernsten Sache wie Mord. Kein Gericht dieser Welt würde die Angeklagten für schuldig sprechen, aufgrund von Berichten einer trauernden Frau die aus emotionen heraus aussagt, eines Mannes der nicht seine Quellen nennen kann und eines lügners der bekannt ist für seine Lügen.

Alles Lob gebührt Allah

(Abu Kalash & Abu Riyadus)

Über antimajoze

Nach dem Verständnis der Salaf
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5 Antworten zu Der ungeklärter Mordfall von Al-Hassan ibn Ali (ra)

  1. Khalid ibn Khan schreibt:

    As salaam aleikum,
    welches Buch ist mit ibid gemeint?? den Ibid ist englisch und bedeutet „genau, gerade dort“
    Inshallah kriege ich eine Antwort von euch den es ist wichtig da ich Dawah versuche zu machen ebei Shia

    • antimajoze schreibt:

      As salamu aleykum Akhī

      Ibid bedeutet: Zb. Gibt man bei einen hadith die Quelle „Bukhari“ ein. Wenn nun noch ein hadith kommt dann schreiben sie Ibid hin um damit noch mal Bukhari anzusprechen

  2. Pingback: Antwort auf Al-Haq: Quranische Gründe warum Muawiya ein verfluchter ist | ANTI MAJOSE (RAFIDAH)

  3. Mustafa schreibt:

    2. Absatz vorletzte Zeile…. Lerre geschrieben leere oder nicht?

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